02. Mai 2018

Rekord-Steuereinnahmen, aber sinkende staatliche Investitionen Abbau Deutschland

Die Kosten der Masseneinwanderung laufen aus dem Ruder

von Vera Lengsfeld

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Bildquelle: shutterstock Verfällt rapide: Infrastruktur

Wer heute morgen Nachrichten hörte, wurde von der Mitteilung überrascht, dass die Bundesregierung trotz Rekord-Steuereinnahmen ihre Investitionen herunterfahren will. Die Investitionen sollen laut Haushaltsplanung von Finanzminister Olaf Scholz von 38 Milliarden im kommenden Jahr auf 33 Milliarden im Jahr 2022 gesenkt werden. Im Koalitionsvertrag hatte die Große Koalition noch versprochen, die Investitionen zu steigern.

Das wäre auch bitter nötig, denn die Infrastruktur unseres Landes verfällt rapide. Marode Brücken, löchrige Autobahnen, unzureichende Internetversorgung, besonders auf dem Land, aber nicht nur dort, immer unpünktlichere oder ausfallende Züge bei der halbstaatlichen Deutschen Bahn, sind nur einige Beispiele.

Was die Deutsche Bahn betrifft, die sich am liebsten nur noch „Bahn“ nennt, kann man zwar nicht mehr sicher sein, ob man auch ankommt, wenn man einen Zug besteigt, aber dafür ist die Gehirnwäsche garantiert. Mit viel Propaganda-Aufwand wird dem Bahncard-Inhaber suggeriert, er fahre mit 100 Prozent Ökostrom, während der neben ihm sitzende normale Fahrgast mit einem Anteil Atomstrom befördert wird.

Immer offener werden Steuererhöhungen ins Gespräch gebracht. Aktuell wird vorbereitet, dass die Haus- und Grundstücksbesitzer kräftig zur Kasse gebeten werden. Wieviel mehr sie berappen müssen, werden sie erst erfahren, wenn es für einen Einspruch zu spät ist.

Warum hat die Regierung soviel Geld wie noch nie zur Verfügung, kommt aber damit nicht aus? Offensichtlich laufen die Kosten der ungebremsten Masseneinwanderung in die Sozialsysteme aus dem Ruder. Wer das thematisiert, ist ein Fremdenfeind, was sonst?

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog der Autorin.


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