21. Februar 2026

Eilige Falschmeldungen Aus dem ef-Ticker

Fragmente der Realität

von Pierre Durbance

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Bildquelle: Sascha Koll / ChatGPT Digitaler Euro trifft Chat-Kontrolle: Wenn Politik „Sicherheit“ verspricht, testen Hacker die Realität – und das Vertrauen steht mit im System.

+++ Frankfurt am Main. Der digitale Euro kommt – Christine Lagarde sichert Funktionsfähigkeit bei Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank zu: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass die Netzsicherheit des neuen papierlosen Bargelds sichergestellt sein wird und niemand die Codes für Zahlungen einsehen kann.“ +++ Brüssel. Digitale Chat-Kontrolle der Europäischen Kommission beschlossen – Ursula von der Leyen bekräftigt die Systemsicherheit des neuen Überwachungsmechanismus: „Niemand wird sich der Kontrolle entziehen können, weswegen wir den Europäerinnen und Europäern heute ein sicheres behördliches Vorgehen garantieren können.“ +++ Hamburg: Chaos Computer Club hackt sich bei Pressekonferenz live in Datenbanken der Europäischen Zentralbank ein und erklärt: „Über den Chat-Kontroll-Zugang in Brüssel konnten wir uns Zugang zu den Sicherheitssystemen in Frankfurt verschaffen, weswegen Umbuchungen von verschiedenen Konten innerhalb der Europäischen Union in Echtzeit möglich wurden.“ +++ Kiew: Ukrainische Sicherheitsexperten haben einen russischen Angriff auf die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main erfolgreich abgewendet: „Über einen sibirischen Account wurde versucht, Hilfsgelder aus Washington in den Iran umzuleiten, was wir gestoppt haben.“ Das Geld ist nun in Estland geparkt, beschlagnahmt und wird voraussichtlich zum Wiederaufbau von Berlin umfunktioniert. +++ Seattle: Ein Sprecher der Gates-Foundation bestreitet Beteiligung an Kapitaleinfrierungen in Estland: „Die Temperaturen an der Ostsee sind viel zu hoch, um derartige Einfrierungen vornehmen zu können.“ Die Beträge seien inzwischen vollständig auf die Cayman-Inseln umgebucht worden. +++ Pjöngjang: Nordkoreanische Whistleblower bestätigen Verdacht der chinesischen Einflussnahme auf Algorithmen zur europäischen Chat-Kontrolle. +++ Fukushima: Japanische Fischer haben eine radioaktiv verseuchte Riesenschildkröte aus einem gesunkenen Fischkutter vor der Küste geborgen: „Wir waren sehr erstaunt, Kontoauszüge in dem Rückenpanzer des Tiers zu finden, die auf erhebliche Kapitalverschiebungen während der Corona-Pandemie aus Hannover nach Athen rückschließen ließen.“ Leider waren die Namen der Kontoinhaber infolge der Strahlung nicht mehr lesbar. +++

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Diesen Artikel finden Sie gedruckt zusammen mit vielen exklusiv nur dort publizierten Beiträgen in der am 22. Dezember erscheinenden Jan.-Feb.-Ausgabe eigentümlich frei Nr. 259.


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