13. September 2022

Analyse der Verkommenheit Im Sitzen brunzen

Deindustrialisierung als Staatsziel

von Kurt Kowalsky

Dossierbild

Sie erinnern sich – vor dem Ausbruch des Infektionsschutzgesetzes am 14. März 2020 warnte das Bundesgesundheitsministerium die Bevölkerung vor Falschnachrichten und Panikmache wie folgt: „Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt nicht! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitungzu stoppen.“

Zu dieser Zeit rollten bereits im halbstündigen Takt vollbesetzte Mannschaftswagen der jeweiligen Polizeihundertschaften durch die Berliner Straßen. Wenige Tage später sperrten sie ein ganzes Volk in seine Häuser und prügelten mit Polizeiknüppel auf jeden ein, der sich anmaßte, sich den Maßnahmen zu widersetzen.

Was die „echten Demokraten“ von der vielgepriesenen Meinungsfreiheit hielten, wurde dann auch schnell deutlich. Wer darauf hinwies, dass die Lockdown-Maßnahmen ohne wissenschaftliche Evidenz seien, wurde als rechtsradikaler Querdenker verleugnet. Die Gleichsetzung in der Schmierenpresse von Ausschwitz- und Corona-Leugnern war wohlüberlegt und ein Zeichen für jeden Wissenschaftler, dem seine Karriere noch einen Pfifferling wert war, gefälligst keinen Widerspruch anzumelden.

Als nun im Juli 2022 deutlich wurde, dass die geplante Abschaltung der verbliebenen Kernkraftwerke (34 Gigawatt Jahresleistung) revidiert oder der inszenierte Wirtschaftskrieg gegen Russland beendet werden müsste, erklärte am 16. Juli 2022 der grüne Wirtschaftsminister Habeck, man habe ein Gas- und kein Stromproblem. Dass er in diesem Zusammenhang dann noch Objektivität anmahnte, sollte die dreiste Lüge verschleiern.

Zwei Monate später warnte nun gestern die Bundesnetzagentur vor einem Blackout bei der Stromversorgung, sollten sich die Bürger und die Geschlechtslosen erdreisten, den Heizlüfter anzustellen, wenn der Staat das Gas abdreht. Und ich dachte, wir hätten kein Stromproblem.

Was Herr Habeck dazu sagen wird, scheint bereits ausgemacht: „Ich glaube nicht, dass die Leute im Winter frieren, sie hören nur auf zu heizen.“

Ich hätte vor 2020 noch behauptet, dass es sich die politischen Gauner nicht erlauben könnten, ein ganzes Volk in eine Art Ausnahmezustand zu treiben. Denn sogar Hitler hatte sich lange Zeit nicht getraut, die totale Mobilmachung anzuordnen, sodass auch erst gegen Ende des Krieges (Juli 1944) kriegsunwichtige Geschäfte geschlossen werden mussten.

Doch sorry, so sorry, dem heutigen Lumpenpack traue ich in der Zwischenzeit alles zu. Da ist die planmäßig inszenierte Deindustrialisierung einer ehemals führenden Industrienation vielleicht noch das kleinste Übel.

Nein, die Geschichte wird sich nicht wiederholen. Während die nationalsozialistischen Verbrecher nach der Machtergreifung 1933 bald von einer Mehrheit im Volk unterstützt wurden, wird sich keiner der vom Wahnsinn getriebenen heutigen Weltenerretter um Zustimmung in der Bevölkerung scheren. Wenn bereits die Hexenverfolgung über 100 Jahre andauerte, ist es geradezu illusionär anzunehmen, dass staatlich verordnete Kälte- und Hungertote sowie Massenarbeitslosigkeit die grünen Inquisitoren davon abhalten werden, ihre Mission fortzuführen.

Es ist auch nur noch eine Frage der Zeit, bis die Handvoll Parlamentarier, die sich heute noch getrauen, eine grundsätzlich andere Meinung im Parlament zu äußern, aus diesem entfernt werden.

Die Spitzenreiter der moralischen Verkommenheit treiben eine einst führende Industrienation in den Ruin, weil es plötzlich (nach Afghanistan, dem Irak-Krieg, dem Angriffskrieg auf Jugoslawien, dem Vietnam-Krieg, der Bombardierung Kambodschas) moralisch geboten wäre, bei völliger Selbstaufgabe die Verbrecher dieser Welt zu sanktionieren.

Das könne man nicht vergleichen, sagen die Geschichtsvergessenen. Warum eigentlich nicht? Ohne Vergleich ist Orientierung überhaupt nicht möglich. 

Aber vielleicht kommt es auch ganz anders. Die CDU, ein Zusammenschluss geistig moralischer Wendehälse, hat sich in einer Art Übertragungsblödsinn mit dem Wahnsinn der grünen Ideologie schon lange infiziert. Dem Vernehmen nach beschloss sie dann auch auf ihrem Parteitag eine Frauenquote. Alle CDU-Gremien, die wohl aus mehr als einem Merz bestehen, müssen demnach mit zwei Frauen, drei Schwulen und vier Geschlechtslosen besetzt werden. Oder so ähnlich. Ist dann noch Platz für einen Mann, hat dieser im Sitzen zu brunzen.

Was würde wohl Herr Habeck dazu sagen: „Ich glaube nicht, dass Männer beim Urinieren dann sitzen müssen, sie werden nur nicht mehr stehen dürfen.“


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