26. November 2020

Youtube gegen eigentümlich frei Nein: eigentümlich frei gegen Youtube

Lassen wir die Giganten die Markt- und Monopolgesetze schmecken!

von André F. Lichtschlag

Artikelbild
Bildquelle: shutterstock.com ef gegen Youtube: Leicht untertriebene Veranschaulichung des Kräfteverhältnisses

Es ist gerade einen Monat her, da berichteten wir in eigener Sache: „eigentümlich frei in den sozialen Medien: Libertäres Leuchten auf allen Kanälen“ (Link siehe unten). Erzählt wurde vom Nutzen und den Erfolgen auf diversen Plattformen und von den zunehmenden Zensurbestrebungen von mit Big Government eng verwobenen Big-Tech-Unternehmen gegenüber liberalen, konservativen und libertären Meinungsäußerungen.

Längst, so schrieb ich damals, „ist es nicht mehr nur ‚Hassrede‘, die als schwammige und oft an den Haaren herbeigezogene Begründung für Löschungen etwa bei Kritik an der Massenmigration herhalten muss. Corona half auch hier, den Turbo in einer unschönen Entwicklung einzuschalten. So löschen Facebook und Youtube inzwischen auch betont sachlich vorgetragene medizinische Aussagen etwa zur Impfung oder Gefährlichkeit des Virus, wissenschaftliches Pro und Contra, um das Ärzte und Professoren auf der Suche nach Erkenntnis streiten, das aber von den Internetgiganten per Hausordnung für ‚richtig‘ oder ‚falsch‘, für zulässig und unzulässig zugelassen oder gelöscht wird.“

Der längere Artikel endete mit den Worten: „eigentümlich frei wird derweil auf möglichst allen Kanälen libertäre Leuchtsignale senden. Sollten Löschungen erfolgen, sind wir auf Alternativplattformen bereits am Start. Und juristische Schritte sind vorbereitet: Sollen linkstotalitäre Speerspitzen es doch nur wagen, ein mehr als 20 Jahre bestehendes libertäres Medienunternehmen in Deutschland an der Ausübung seiner Arbeit zu hindern. Auf diesen Prozess freuen wir uns – und bauen dabei im Falle des Falles nicht nur auf die Restsubstanz des deutschen Rechtsstaats, sondern durchaus auch auf die Hilfe unserer treuen Leser und deren Liebe zur Meinungsfreiheit.“

Tja, und nun ist es schon so weit, die Entwicklung überschlägt sich mal wieder. Denunzianten haben ihre schäbigen Petzefinger auf eigentümlich frei gerichtet; man muss es wohl als Auszeichnung betrachten. Zwei unserer Videos (beide Links siehe unten) wurden in den letzten Tagen von Youtube gelöscht, weil sie angeblich – unser Anwalt sieht das entschieden anders – den (nach deutschem Recht ohnehin willkürlichen und fragwürdigen) Corona-Vorgaben widersprachen und also „medizinische Falschaussagen“ (was für eine unglaubliche Anmaßung) enthielten. Der ef-Kanal wurde von Youtube für eine Woche gesperrt.

Wie versprochen werden wir uns das nicht bieten lassen. Wenn Sie uns, verehrte Leser, in dieser juristischen Auseinandersetzung finanziell unterstützen möchten, dann sind wir dafür sehr dankbar! Der Gegner Youtube, also der Google-Konzern Alphabet, ist nicht eben eine Klitsche. Aber es wäre nicht der erste Rechtsstreit, den dieser Gigant in Deutschland als Vertragsbrecher verliert.

Derweil wächst eigentümlich frei – und wachsen viele andere deutschsprachige Youtube-Exilanten (siehe Link unten) – auf der alternativen Video-Plattform Lbry.tv beziehungsweise Odysee.com (zwei Oberflächen derselben Plattform). Hatten wir beim Verfassen des Grundsatzartikels vor gerade gut einem Monat noch 1.500 Lbry-Abonnenten, so sind es jetzt bereits mehr als 2.100, Tendenz steigend.

Die USA, so lautet die Weisheit, sind uns im Internet ein paar Jahre voraus. Dort geht in diesen Tagen ein Gespenst um im Mainstream: die große Flucht der Konservativen, Libertären und klassisch Liberalen in alternative, offenere, unzensierte, eben tatsächlich im besten Sinne diverse Plattformen: Parler statt Twitter! Newsmax und OANN statt Fox News! MeWe statt Facebook! Lbry und Rumble statt Youtube!

Am Ende dieses immer breiteren und stärkeren Stroms von Millionen virtueller Flüchtlinge auf der Suche nach Meinungsfreiheit hinter der New Frontier könnten scheinbar übermächtige Konzerne mit ihrer linken politischen Schlagseite gleich doppelt verlieren – rechtlich durch Einspruch und Bestehen auf Vertragstreue. Und wirtschaftlich am Markt durch Konkurrenz.

Gerade erfahre ich, dass seit heute auch das amerikanische Mises Institute von einer ersten Youtube-Löschung und Verwarnung betroffen ist. Präsident Jeff Deist schließt seine Betrachtung dazu mit den Worten: „Mehr denn je kommt es jetzt auf die an, die die Wahrheit sagen. Es ist Zeit für unsere eigenen Institutionen und Plattformen. Und genau darum existiert das Mises-Institut.“ Ja, genau dafür gibt es auch eigentümlich frei.

Libertäre – und andere Kenner der unumstößlichen ökonomischen Monopolgesetze – wussten immer, dass Monopolisten zu politischem Missbrauch neigen und ansonsten am Markt von selbst wieder verschwinden. Zeigen wir es Ihnen! Gemeinsam. Danke für jede Mithilfe!

eigentümlich frei in den sozialen Medien: Libertäres Leuchten auf allen Kanälen

Die täglich länger werdende bunte Liste der Pioniere: Youtube-Exilanten auf Lbry / Odysee

Diese beiden Videos (hier auf Lbry zu sehen) wurden wegen „medizinischer Falschaussage“ vom Welt-Oberarzt Prof. Dr. Dr. Dr. Dikt. Youtube gelöscht:

https://lbry.tv/@efmagazin:6/was-tun-wirklich-tun-auf-dem-weg-in-die:f

https://lbry.tv/@efmagazin:6/perfekter-sturm-dramatische-ver:6

Wie Sie jetzt unsere juristische Gegenwehr unterstützen können (vielen Dank!):

Per Paypal oder Kreditkarte:

https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=ED2GTZXQ9MDCE&source=url

Oder per Banküberweisung an:

Lichtschlag Medien und Werbung KG, Volksbank Erft e.G.

IBAN: DE58 3706 9252 6704 2880 16

BIC CODE/SWIFT: GENO DE D1 ERE

Zu guter Letzt: Folgen Sie ef bitte unbedingt auch auf Telegram!


Artikel bewerten

Artikel teilen

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: In eigener Sache

Mehr von André F. Lichtschlag

Über André F. Lichtschlag

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige