19. August 2019

Die Bundeswehr ehrt Ursula von der Leyen mit dem Großen Zapfenstreich Verabschiedet mit Pauken und Trompeten

Ob die Ehrung verdient war?

von Klaus Peter Krause

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Bildquelle: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com Als Bundesverteidigungsministerin verabschiedet: Ursula von der Leyen

Großer Zapfenstreich für Ursula von der Leyen am 15. August abends im Bendlerblock in Berlin. Dieses höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr wird auch Bundesministern der Verteidigung zuteil, wenn sie aus diesem Amt ausscheiden. Es steht ihnen zu. Diesmal galt es einer Ministerin, die als solche wohl noch mehr Kritik auf sich gezogen hat als ihre männlichen Vorgänger. Doch Tradition ist Tradition. Das Wachbataillon stand stramm, das Stabsmusikkorps der Bundeswehr spielte auf. Es erklangen Stücke, die sich von der Leyen gewünscht hatte. Ob die Ehrung verdient war? Darüber ließe sich streiten.

Daher mag es sein, dass manche der angetretenen Soldaten ihre Hände lieber in den Hosentaschen grimmig zur Faust geballt hätten, statt sie stramm an den Hosennähten halten zu müssen. Vielleicht aber waren sie mit ihren Gefühlen auch ganz anders bei der Sache, nämlich mit unbändiger Freude darüber, diese Ministerin endlich vom Hals zu haben. Möglicherweise jedoch kommen sie vom Regen in die Traufe. Jedenfalls ist ihnen wieder eine Frau als Minister verpasst worden: Annegret Kramp-Karrenbauer. Wird sie den nötigen frischen Wind in die Truppe bringen und bringen können? Eines der musikalischen Wunschstücke ihrer Amtsvorgängerin war, was sich als (gar selbstkritische?) Anspielung deuten ließe, der Song „Wind of Change“ von den „Scorpions“.

Das Erste: „Großer Zapfenstreich für Ursula von der Leyen“

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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