13. November 2018

Auftrittsverbot für die Band Feine Sahne Fischfilet in Dessau Bei Kritik Zensur

Die „Ostthüringer Zeitung“ darf nicht berichten

von Vera Lengsfeld

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Bildquelle: Sven Mandel / CC-BY-SA-4.0/Wikimedia Commons Werden ausgeschlossen und schließen aus: Feine Sahne Fischfilet

„Der Fisch stinkt vom Kopf her“, lautet ein Sprichwort. Das hat die linksradikale Band Feine Sahne Fischfilet jetzt bewiesen.

Nach der Absage des Dessauer Bauhauses, einem Konzert der Deutschland-ist-Scheiße-Band Raum zu bieten, weil die Direktorin, ganz im Sinne des antitotalitären Konsenses, der Meinung war, das Bauhaus solle weder Rechts- noch Linksextremisten eine Plattform geben, prasselte eine Medienkampagne biblischen Ausmaßes auf die Direktorin nieder. Die gipfelte in einem als Interview in der „Zeit“ getarnten stalinistischen Tribunal, bei dem die Direktorin nicht einmal, sondern mehrmals bereuen und Abbitte leisten musste.

Das reichte den Gesinnungswächtern nicht. Es wurde immer wieder der Kopf von Claudia Perren gefordert. Nein, sie sollte nicht gleich an die Wand gestellt werden, aber ihren Posten verlieren. Dazu wurde ein öffentlicher Kniefall auf einer Demo für die Kunstfreiheit gegen rechts gefordert. Als sie sich dieser Zumutung verweigerte, war das wieder eine neue Kampagnen-Runde wert. Die Ankläger behaupteten, es gehe ihnen um die Kunstfreiheit. Offensichtlich ist „Deutschland ist Scheiße“ oder „Lasst die Bullenhelme fliegen“ nicht etwas Hass und Hetze, sondern Kunst.

Seit die Band im Dessauer Brauhaus gespielt hat und demnächst ihr Hass auf unser Land und seine Verfassungsorgane vom ZDF in alle Wohnzimmer übertragen wird, die dem Zweiten noch offen stehen, reißen sich die Veranstalter um die faulen Fische. Schließlich ist sie ja zur Lieblingsband unseres Bundespräsidenten und des Außenministers avanciert. Da kann mit kräftigen Zuschüssen aus dem milliardenschweren Topf für den Kampf gegen rechts gerechnet werden. Eins dieser Konzerte fand unlängst in Saalfeld statt. Bei dieser Gelegenheit demonstrierten die Jungs von der sauren Sahne, was sie von Freiheit halten: Nichts.

Die „Ostthüringer Zeitung“ („OTZ“) berichtet heute auf ihrem Online-Portal: „Der Vorstand des Saalfelder Klubhaus-Vereins hat der ‚OTZ‘-Lokalredaktion Saalfeld am Freitag telefonisch mitgeteilt, dass eine Berichterstattung der ‚OTZ‘ über das an diesem Abend stattfindende Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet nicht erwünscht sei. Ein ‚OTZ‘-Reporter würde keinen Zugang zum Klubhaus erhalten. Begründet wurde diese Entscheidung nicht. Der ‚Abendverantwortliche‘ erklärte nur, dass dem Verein die Vorberichterstattung in der ‚OTZ‘ nicht gefallen habe.“

Pressefreiheit gilt nur für die Lobhudler. Wer auch nur die leiseste Kritik äußert, wird mit Konzertverbot bestraft. Das ist Deutschland 2018! Linksextremismus wird nicht nur staatlich gefördert, von den öffentlich-rechtlichen Sendern verbreitet und von den Qualitätsmedien gehätschelt, er darf auch öffentlich Pressezensur ausüben.

Wir müssen leider befürchten, dass keines der Medien, die sich für diese Band im Namen der Kunstfreiheit stark gemacht haben, sich jetzt für seine zensierten Kollegen von der „OTZ“ engagiert und Pressefreiheit fordern wird.

„Ostthüringer Zeitung“: „Nicht die feine Sahne: DJV kritisiert OTZ-Klubhaus-Verbot“

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog der Autorin.


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