09. September 2019

ef 196 Editorial

Mehr Freiheit auf allen Kanälen!

von André F. Lichtschlag

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Bildquelle: shutterstock Die Zukunft der Freiheit: Audio und Video

Kurz vor der Europawahl im Mai war er plötzlich in aller Munde: Rezo, der Youtuber mit den blauen Haaren und seinem 15 Millionen Mal angeklickten Video „Die Zerstörung der CDU“. Rezo, der zusammen mit der „heiligen Greta“ und den Schulschwänzern von „Fridays for Future“ den Hype um die Grünen im Sommer 2019 entfachte. Eine Welle, die längst schon wieder abgeebbt ist, wie die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen gezeigt haben. Nicht zuletzt dank einer Gegenbewegung auch und gerade auf Youtube selbst, wo eine Szene alternativer Video-Blogger, sogenannter „Vlogger“, nun ihrerseits die argumentative „Zerstörung der Grünen (und Roten)“ betreibt.

Wer sind diese oft jungen, engagierten Filmemacher? Was wollen sie und ihre Kollegen, die sich allein auf Audio konzentrieren und sogenannte „Podcasts“ produzieren, die jederzeit abrufbaren Radiosendungen unserer Zeit? Wir haben uns einige der neuen Medienköpfe angeschaut und mit ihnen gesprochen. Um sie und ihre Arbeit unseren Lesern vorzustellen, nicht zuletzt aber auch, um von ihnen zu lernen, denn eigentümlich frei wird zukünftig stärker als bisher auch über Podcasts auf entsprechenden Portalen und mit Videos auf Youtube präsent sein – hin zu einer noch breiter aufgestellten multimedialen Marke eigentümlich frei, der Stimme der Freiheit.

Anders als bei der Gründung vor mehr als 21 Jahren als Abo-Zeitschrift ist ef längst ein Inhalteproduzent auf vielen Kanälen, nämlich Papier über Abonnement und Buchhandel, elektronischen Texten und Bildern, Podcasts als Audioformaten auch über Internetradio, Videos auf Youtube, schließlich Veranstaltungen wie unser Jungautorenseminar und die jährliche große ef-Konferenz auf Usedom. eigentümlich frei möchte Sie hier wie dort informieren und unterhalten. Dazu müssen wir natürlich keine Kioske betreiben, Video- oder Audioportale aufbauen oder selbst Hotelier werden. Und deshalb, um uns auf Inhalte konzentrieren zu können, möchten wir auch unseren kleinen Internetradiosender als zuletzt einzigen eigenen Vertriebsweg in andere Hände legen, die sich ihrerseits viel gezielter auf dessen Ausbau konzentrieren können. Am 1. Oktober wird der bisherige technische Direktor von „Lightbeat Radio“ diesen Sender in Eigenregie weiterführen, wobei er unter anderem weiter viele Podcasts auch von eigentümlich frei in sein Programm übernehmen wird. Dirk Weishaar wird auch andere Inhalte hinzufügen und will auch die „musikalische Farbe“ des Senders, seines Senders, der zukünftig „Whitebeat Radio“ heißen wird, ein wenig ändern. Lassen Sie sich mit uns überraschen. Wir wünschen Dirk Weishaar als Radio-Unternehmer viel Glück und Erfolg!

Ihnen, verehrte Leser, wünsche ich mit dieser Ausgabe viel Lesefreude und Erkenntnisgewinn. Bleiben Sie uns und unseren Inhalten gewogen und vergessen Sie nicht, auch unsere Podcasts und Videos zu abonnieren, um keine Sendung zu verpassen. Auch und gerade nicht eine alternative „Late Night Show“, an der wir konzeptionell mit zwei jungen Filmemachern unter anderem arbeiten und die – mit Ihrer Unterstützung? – bald starten wird. Denn wir alle, die wir den öffentlich-rechtlichen Schulfunk für Erwachsene längst abgeschaltet haben, mögen uns mit Rezo alleine schließlich auch nicht zufriedengeben…

Auch per Audio und Video heißt es deshalb mehr denn je: Kein Fußbreit den neosozialistischen Ausbeutern auf allen Kanälen! Mehr Freiheit!

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Diesen Artikel finden Sie gedruckt zusammen mit vielen exklusiv dort publizierten Beiträgen in der am 13. September erscheinenden Oktober-Ausgabe eigentümlich frei Nr. 196.


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