24. Juni 2019

Das Bundeskriminalamt im Kampf gegen den Terrorismus Ermittlungen bei rechtspopulistisch motivierten Morden für 120 Jahre eingestellt

Alles Zufall

von Kurt Kowalsky

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Bildquelle: shutterstock Sperrt immer ab, um den Tatort von unliebsamen Zeugen zu säubern: Polizei

Kowalskys Presseagentur meldet: Rechtzeitig vor der angestrebten Zwangsvereinigung der sozialistischen Bruderparteien CDU und SPD verlautet aus gewöhnlich gut informierten Kreisen, dass das Bundeskriminalamt (BKA) die Ermittlungen bei rechtspopulistisch motivierten Morden auf dem Gebiet der Bundesrepublik für 120 Jahre eingestellt hat.

Der Einstellungsbeschluss ist dem Vernehmen nach streng geheim. Der Leiter der Abteilung Rechtsterrorismus wurde in die Wiesbadener Kantine des Amtes versetzt. Dort ist er zusammen mit dem ehemaligen Leiter der linksterroristischen Abwehr für die Spülmaschine zuständig, die eine Kapazität von 40 Tellern pro Minute hat.

Offiziell verfolgt das BKA weiterhin die Strafverfolgung bei terroristischen Straftaten im Auftrag der Generalbundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof, weshalb auch die jeweiligen Pressesprecher nicht versetzt wurden. Da man die restlichen Beamten nicht alle in die Kantine versetzen konnte, wurden etwa 300 nach Berlin zur Verstärkung des Ordnungsamts abkommandiert, da dort auf 1,2 Millionen zugelassene Personenkraftwagen erst 790.500 Politessen sowie Politesser kommen.

Die Strafverfolgungsbehörden der Länder sind von der Maßnahme nicht betroffen. Wer seinen türkischen Gemüsehändler in einer Blutlache zwischen den Obstregalen auffindet, kann also weiterhin die Polizei rufen, die dann mit einem rot-weißen Flatterband den Tatort absperrt. Das gilt auch für die Ehefrauen von Regierungspräsidenten, Bankdirektoren und Oberstaatsanwälten ohne Migrationshintergrund. „Absperren“, so ein Insider, „tun wir immer“.

Das martialische Auftreten der uniformierten Polizisten beim weiträumigen Absperren des Tatorts „Gehen Sie weiter! Los! Hier gibt es nichts zu sehen!“ verfolge den Zweck, den Tatort von unliebsamen Zeugen zu säubern. Passanten, die zufällig die flüchtenden Täter gesehen haben, stören die politisch motivierten Ermittlungen, so die Erfahrungen der vergangenen 50 Jahre.

Schon bei der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback 1977 drängten sich Augenzeugen auf, die das genaue Gegenteil von dem gesehen hatten, was sie politisch korrekt hätten sehen müssen.

„Bei der offenen Ermittlungsarbeit nach allen Seiten“, so ein ehemaliger Alkoholiker im Staatsdienst, der anonym bleiben möchte, „ist es vorteilhaft, man hat erstens keine Zeugen und zweitens auch keine Spuren gesichert. Die Morde an Herrhausen (1989) und Rohwedder (1991) waren diesbezüglich ideal.“

Nichts Genaues wisse man eben nicht, und dann blieben die Taten auch ungeklärt und die Toten hätten ihre Ruhe. Dass man die Tatwaffe beim Schmücker-Mord (1974) bereits nach 15 Jahren im Tresor des Verfassungsschutzes gefunden habe (1989), beweise nur, dass kleinliche Ermittlungsarbeiten den Straftatbestand nach Paragraph 168 StGB (Störung der Totenruhe) erfüllten.

Mit dem Umflaggen von links nach rechts des politisch motivierten Gemetzels eröffneten sich für das BKA technische Möglichkeiten, die es nicht ignorieren konnte.

Spätestens nach drei Monaten, versicherte uns ein Mitarbeiter des Ordnungsamts Berlin, müsse das BKA die Ergebnisse einer Funkzellenabfrage irgendwie auswerten. Natürlich, so der Ordnungsamtsmitarbeiter weiter, würden gewöhnliche Kriminelle oder Parksünder bei geplanten Straftaten vor der Tatbegehung ihr Handy abschalten, doch das hätte der politisch motivierte Täter im Amt nicht nötig.

So hätte man bei jeder Funkzellenabfrage im Durchschnitt das eine Handy des Opfers zu verzeichnen gehabt, dann zwei Handys hauptamtlicher Verfassungsschutzmitarbeiter und zwischen vier und zehn Handys der V-Leute des Verfassungsschutzes. Statistisch sei das nicht ungewöhnlich. Wie jeder wisse, gewännen ja auch manche Leute drei, vier, fünf Mal hintereinander im Lotto, nur hätten sie die falschen Zahlen getippt.

Wenn 1977 die Informantin des Verfassungsschutzes dummerweise von der Polizei angeschossen wurde und dabei rein zufällig die Tatwaffe vom Anschlag auf Buback bei sich hatte, dann könne auch rein zufällig 2006 ein Agentenführer des Verfassungsschutzes in einem kleinen Internetcafé sitzen und nichts davon mitbekommen, wenn der türkische Besitzer zufällig erschossen würde. Der Beamte hörte zufällig den Schuss nicht, roch zufällig das Pulver nicht und sah zufällig natürlich auch nicht die Leiche.

Und so ist es ebenfalls reiner Zufall, dass die überlebende Terroristin des sogenannten NSU bei ihrer Flucht unbestritten zwei Mal von einem Diensthandy aus angerufen wurde, dessen Besitzer zufällig nicht zu ermitteln war.

Rein zufällig wurde jetzt 2019 der heutige Leiter der Behörde durch einen Kopfschuss getötet, in die der obige blinde und gehörlose Geheimdienstler nach dem Türkenmord versetzt wurde.

Natürlich hat man ohne Ansehen der Person von Seiten des BKA gegen diese Zufälle ermittelt. Doch die jeweiligen Verfassungsschutzbehörden teilten den Kriminalisten mit, dass sie erst in 120 Jahren gewillt seien, die ihnen vorliegenden Unterlagen und Beweise zu veröffentlichen, sofern man sie bis dahin nicht geschreddert habe. Das sei rechtens und im Namen des zufälligen Volkes.

„Wir investieren Millionen und Abermillionen Steuergelder in die Aufrechterhaltung des Terrors“, so ein pensionierter Verfassungsschützer im Suff, „da lassen wir uns von irgendwelchen Bullenschweinen nicht die Arbeit kaputtmachen“.

„So kann man nicht arbeiten“, soll der Präsident des BKA gebrüllt und deshalb die Arbeit für 120 Jahre eingestellt haben.

Auf Anfrage der Redaktion in der Küche des BKA bestritt der ehemalige Leiter der rechtsterroristischen Abwehr, dass die Spülmaschine 40 Teller pro Minute schaffe.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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