17. Juni 2019

Kowalskys Presseagentur meldet Hitlers Lieblingspferd eingeschläfert!

Gänsestopfleber ist viel geschmackloser

von Kurt Kowalsky

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Bildquelle: shutterstock Als Zeitzeuge nicht mehr verwendbar: Hitlers Lieblingspferd

Wie das bayrische Tierverwesungsamt in Oberammergau erst jetzt mitteilte, wurde Adolf Hitlers Lieblingspferd in den Abendstunden des letzten Karfreitags eingeschläfert. Der Gaul litt bereits seit mehreren Jahren an Demenz und war zuletzt als Zeitzeuge für die ZDF-Reihe „Hysterie“ nicht mehr verwendbar.

Hitler selbst ritt das Pferd noch am 23. April 1945 vom Führerbunker in der Wilhelmstraße bis zur Zimmerstraße (also etwa 500 Meter) und wurde dann durch jubelnde Volksmassen jäh in seinem Vorhaben gestoppt, mit General Schukow einen Separatfrieden zu schließen.

In einer seiner letzten Rundfunkansprachen an das europäische Volk und die Engländer hatte der Reichskanzler noch betont: „Mit Gänsestopfleber ist es eine viel grausamere und geschmacklosere Übung als mit dem Essen von Pferden, weil die Pferde – zumindest in den meisten Fällen – ein besseres Leben haben als die unglücklichen Gänse.“ Was bereits damals als herber Schlag gegen die Liebhaber von Gänsestopfleber beiderlei Geschlechts galt.

Warum man das Pferd nicht zu einem früheren Zeitpunkt geschlachtet habe, um so Hunderten Gänsen die Leber zu retten, erklärt das Tierverwesungsamt mit dem Umstand, dass man den umherschwadronierenden Neonazis in den regierenden Volksparteien keine Gelegenheit bieten wollte, Pferdebouletten zu politischen Zwecken zu missbrauchen.

Welcher Waschmittelkonzern den Kadaver nun zu Seife verarbeiten wird, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen.

Lesen Sie morgen: „Staatlicher Zensor erleidet Schwächeanfall beim Onanieren. – CDU-Parlamentarier bei Motorradunfall enthauptet. Notärzte befürchten, dass der Mann jetzt verhungert.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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