16. Juni 2019

Neigung zum totalitären Utopismus Nicht wissen wollen macht frei

Woher die Schwäche für „große Würfe“?

von Frank Jordan

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Bildquelle: shutterstock Verhängnisvolle Neigung: Großer gesellschaftlicher Entwurf

Woher kommt es, dass Menschen in großer Zahl immer wieder auf Utopisches, Magisches und Irrationales hereinfallen, das andere Menschen angeblich für alle zu organisieren in der Lage sind?

Woher die Schwäche für „große Würfe“, die nicht weniger als das platonische radikale und totalitäre „Reinwaschen“ der „Gesellschafts-Leinwand“, das Löschen, Zerstören und „Neu-Bauen“ des Bestehenden ist, zu dem es konsequenterweise gehört, den schädlichen Teil der Gemeinschaft zu vertreiben, umzuerziehen oder wie auch immer zum Schweigen zu bringen?

Woher der vollkommen unbegründete Glaube an die selbstlos guten Absichten einer Minderheit, den Himmel auf Erden zu erschaffen, wo jeder ähnliche Versuch zeigt, dass am Ende eine Hölle steht?

Warum eine Wirtschaftsstruktur, die ein nie dagewesenes Maß an Wohlstand und Gleichheit möglich gemacht hat, faktenblind dem Gefühl folgend austauschen gegen ein System, in dem es nur noch Gleichheit geben wird?

„Nicht wissen wollen macht frei“ – so lautet diesmal die Parole über den güldenen Toren der freitäglich erkämpften Zukunft konzentrierter Glückseligkeit. Männer und Frauen antidiskriminatorisch und kulturell bereichert getrennt.

Das einzige Problem in energiewendischen Zeiten wird ein logistisches sein: Woher den Strom für die Zäune nehmen, wenn die Sache mal nicht mehr ganz freiwillig abläuft?

Meine Bitte an Zentralbanken und Kreditwirtschaft: Weiter so! Lasst es krachen. Buchstäblich. Dann haben wir noch eine Chance.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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