08. Juni 2019

Investitionen in Substanzwerte Mein Topfavorit

Wie Anleger ein maximales und lebenslanges psychisches Einkommen erzielen

von Luis Pazos

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Bildquelle: shutterstock Maximales psychisches Einkommen: Biologische Anlageform

Es existiert ein äußerst bewährtes physisches Investment beziehungsweise eine Assetklasse von Substanzwerten, die besonders innerhalb der westlichen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten völlig zu Unrecht an Beliebtheit verloren hat. Dabei handelt es sich um eine hundertprozentig biologische Anlageform, für die circa 25 Jahre lang monatliche Subventionen und damit zumindest temporär auch ein monetäres passives Einkommen gezahlt wird. Dieses wiegt allerdings kaum die laufenden Transaktionskosten des für eine positive Performance zwingend notwendigen aktiven Tradings auf.

Grundsätzlich verlangt die Investition vom Anleger eine sehr niedrige Gegenwartspräferenz, da sich ein positiver Payoff, wenn überhaupt, erst Jahrzehnte später einstellt. Dafür kompensiert das Anlagesubjekt unmittelbar und dauerhaft mit dem höchstmöglichen emotionalen Return on Investment aller bekannten Anlageklassen, einem lebenslangen nichtmonetären passiven Einkommen. Abgeschwächt gilt Gleiches übrigens auch für die vor Veranlagung unbedingt anzuratende Learning-on-the-Job-Phase, die allerdings eine erfolgreiche Sozialakquise voraussetzt. Aufgrund von Affirmative Action sowie mangels Unisex-Tarifen steht der Zugang zu dieser Anlage allerdings nicht jedem Anleger in gleichem Maße offen. Insbesondere für weibliche Investoren existiert in der Regel zudem eine streng diskriminierende Altersobergrenze, die bei etwa 40 Jahren liegt. Der höchste Anlageerfolg wird regelmäßig dann erzielt, wenn sich die CEO-Investorin mit einem die gleiche Strategie verfolgenden männlichen Konterpart als stillem Teilhaber zu einem langfristig ausgerichteten Joint Venture zusammenschließt. Ich wünsche viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

PS: So weit mein ökonomisch eingefärbter Beitrag zum diesjährigen Internationalen Kindertag am 1. Juni, an dem ich seit jeher auch meinen Geburtstag feiern darf – dem Nachwuchs der Leserschaft wünsche ich ein langes und vor allem glückliches Leben!

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Bares ist Wahres“.


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