11. Januar 2019

Christina Peters von der Deutschen Presseagentur über Umweltbewegungen Relotius, dpa und dumme grüne Gänse

Keine linksgrüne Wegmarkierung wird ausgelassen

von Spoeken Kieker

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Bildquelle: shutterstock Genießen Rückhalt bei Politik und Medien: Umweltbewegte

Die Deutsche Presseagentur (dpa) ist ein Monopolist für Nachrichten in der Bundesrepublik. Was die erheblich durch Abos von Regierungen und Bundestag mitfinanzierte dpa sendet, muss von den Redaktionen mangels Alternativen verarbeitet werden. Die haben aber kein Problem damit: Sitzen in den heutigen „Newsrooms“ doch die gleichen linksgrüngenderversifften Gestalten wie in der Berliner dpa-Zentrale neben dem Springer-Hochhaus. Einen Relotius-Preis-verdächtigen Bericht lieferte uns am 10. Januar 2019 dpa-Korrespondentin Christina Peters. Unter der Überschrift „Die Umweltbeweger“ berichtet sie vom Hambacher Forst bis zur „Deutschen Umwelthilfe“ (DUH).

Peters schreibt: „Die Protestler am Hambacher Forst und der Umweltverein DUH mit seinen Diesel-Klagen: Diese beiden lauten Öko-Akteure könnten verschiedener kaum sein. Und doch gehören sie zusammen, als Teil einer neuen Umweltbewegung. Ein Besuchsbericht.“

Straftäter und den Toyota-Lobbyisten DUH (der japanische Autohersteller unterstützt die Umwelthilfe, die gegen deutsche Hersteller zu Felde zieht) zur neuen Umweltbewegung zu erklären, ist eine Verdrehung, die wir früher sehr gut aus dem „Neuen Deutschland“ kannten. Jetzt folgt ein Einstieg wie bei Relotius: „Düren/Berlin (dpa) – Die Demonstranten rennen über die Autobahn, vorbei an Hundertschaften und Wasserwerfern der Polizei. Es geht einen steilen Hang hinunter. 2.000 weiß gekleidete Menschen setzen sich dann, johlend wie ein Schwarm Möwen, auf die Gleise des Stromkonzerns RWE, die den Braunkohle-Tagebau Hambach mit Kraftwerken verbinden. Die Kohle-Gegner verbringen dort eine kalte Oktobernacht 2018.“ Hier haben wir es gleich mit mehreren strafbaren Sachverhalten zu tun. Das absichtliche Betreten von Autobahnen ist ebenso verboten wie das Blockieren des Schienenverkehrs.

„Lara Eckstein ist eine von ihnen. ‚Dieses Gefühl, wenn wir da sind, können die Kohlezüge nicht mehr fahren, dann können die Bagger nicht mehr baggern‘, sagt die 28-Jährige aus Berlin, um zu erklären, warum sie Urlaub nimmt für den Protest. ‚Ende Gelände‘ nennen sich die Aktivisten, ‚Kohleausstieg jetzt‘ lautet ihre Forderung. ‚Das Gefühl, weil wir da sind, steigt weniger CO2 an diesem Wochenende in die Luft‘.“ Klarer Fall der Verherrlichung von Straftaten. Und Lara Eckstein sollte ihre persönliche Ökobilanz überprüfen. Wie ist sie nach Nordrhein-Westfalen gekommen? Auto? Flugzeug?

„Im vergangenen Herbst sind im Rheinland wiederholt Bilder von Aktionenentstanden, die aus einer wilderen Zeit zu stammen scheinen: aus Jahrzehnten wütender Kämpfe um ein Atommüll-Lager im Wendland, im niedersächsischen Gorleben etwa und um die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf in Bayern. Es wirkt wie ein Déjà-vu der Umweltbewegung, die in den Jahrzehnten des ausgehenden 20. Jahrhunderts das Image Deutschlands als Öko-Vorreiter mit prägte.“ Die hier glorifizierten „wütenden Kämpfe“ waren nichts anderes als massiver Landfriedensbruch. Als sich der politische Arm der Straßen- und Gorleben-Kämpfer in den Parlamenten festsetzte (Grüne) und deren Gedankengut besonders die CDU infizierte, kam es zu einer Art politischer Amnestie. In den Köpfen von Peters und anderen Qualitätsjournalisten ist das jetzt die Legitimation für heutige Rechtsbrüche, die erst zu Blockaden und Gewalt gegen Sachen und dann gegen Personen führen. Es besteht eine ideologische Verbindung vom Lösen von Radmuttern an Autos von RWE-Mitarbeitern im Rheinland bis zum Mordanschlag auf einen AfD-Politiker in Bremen.

„Heute nun der Streit um die Rodung im Hambacher Forst und um die Kohle: Bis in die ‚New York Times‘ schaffte es im Herbst die Räumung der Baumhäuser derBesetzer, die seit Jahren dort ausharrten. Zehntausende demonstrieren in den folgenden Wochen und Monaten für Kohleausstieg und Klimaschutz etwa in München, in Köln und Berlin. Parteipolitisch erlebten die Grünen 2018 in Umfragen einen Höhenflug. ‚Ich glaube, da gärt gerade etwas‘, sagt Frank Uekötter. Der Westfale, der im britischen Birmingham lehrt, ist 48 und Umwelthistoriker. ‚Es gibt ein Rumoren in der Gesellschaft, da fühlt man sich ein bisschen an die späten 70er, frühen 80er Jahre erinnert.‘“ Ja, es rumort in der Gesellschaft, wie zum Beispiel die Bürger von Döbeln (Sachsen) hautnah erleben konnten, als eine Bombe im örtlichen AfD-Büro hochging. Straftäter von Hambach bis Döbeln dürften sich ermuntert fühlen, da es an klarer Distanzierung von Regierungen und Politikern der Blockparteien mangelt und die Polizei (wie schon üblich) allein gelassen wird. Es geht ja „nur“ um RWE oder AfD, also um die Bösen im Lande, die keinen Rechtsschutz und keinen Schutz vor Gewalt verdient haben.

„Damals zogen Zehntausende durch die Straßen mit Transparenten wie ‚Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch‘, weil Schwefeldioxid aus Abgasen zu saurem Regen wurde und Bäume schädigte. Die Sorgen erzeugten einen Druck in der Gesellschaft, der die Grünen 1983 in den Bundestag einziehen ließ.“ Heute lassen grüne Investoren übrigens ganz in der Nähe des Hambacher Forstes den ach so schützenswerten Wald abholzen, um dort Windkraftanlagen für die von den Grünen bis zur CDU propagierte Energiewende zu errichten. Es ist den grünen Geldmachern und Subventionskassierern scheißegal, dass dort massenhaft Fledermäuse an den Windrädern sterben und unter strengem Naturschutz stehende Greifvögel.

„Und jetzt? Wenn man in einem Jahrzehnt zurückblicke, werde man vielleicht sehen, dass etwas begonnen habe, sagt der Historiker. ‚Ich glaube, da passiert gerade etwas.‘“ Das glaube ich auch. Das Marschtempo zum Grünen Reich ist erheblich schneller geworden. Nach dem Wilhelminismus, der die Welt am deutschen Wesen genesen lassen wollte, und den Nazi-Barbaren mit ihren arischen Rasse-Phantasien und der Judenvernichtung betritt jetzt der „gute Deutsche“ die Weltbühne. Er will die anderen Völker zu seiner Ideologie der Kohlendioxidvermeidung und „Umvolkung“ (die frühere CDU-Abgeordnete Bettina Kudla) zwingen. Wir ahnen, nein, wir wissen, wie das ausgehen wird: Ein dritter großer Krieg in Europa, und danach wird es endgültig kein Deutschland mehr geben.

„Am Tag vor der Gleisbesetzung lehnt Lara Eckstein, braune Augen, rote Mütze, pragmatische Art, hinter einem Polizeigitter am Bahnhof Düren, wenige Kilometer vom Tagebau und dem Hambacher Forst entfernt. ‚Ich fände es ja auch schöner, wenn wir uns einfach zum Spaziergang treffen könnten‘, sagt sie. Seit Stunden warten Hunderte eingezäunt auf dem Asphalt zwischen Parkplatz und Dönerbude. Die Polizei will die Personalien der Gruppe prüfen, die mit einem eigens gemieteten Zug angereist ist. Straftaten seien angekündigt. Zivilen Ungehorsam nennen es die Aktivisten, den Ansatz, aus moralischen Beweggründen auch Gesetze zu verletzen. Folge man immer nur den Anweisungen der Polizei, hätte man Bürgerrechte und Gleichberechtigung auch nicht erkämpft, argumentiert Eckstein. Jetzt geht es um Deutschland als Braunkohleförderer und um die Zerstörung des Klimas. ‚Wir haben hier einfach eine Verantwortung, etwas dagegen zu tun‘, sagt Lara Eckstein.“ Man fragt sich, welche Bahn-Idioten diesen TypInnen einen Zug vermietet haben, damit sie Gleise besetzen können. Diese Lara Eckstein ist eine dieser dummen grünen Gänse, die als RadfahrerInnen verbotswidrig auf jedem Bürgersteig in Berlin anzutreffen sind, wo sie besonders alte Menschen und Kinder durch ihr rücksichtsloses Verhalten in Lebensgefahr bringen. Aber das Denken dieser grünen Gänse ist gefährlich, weil sie Vorschriften nur befolgen, wenn sie ihnen in den grünen Kram passen. Wenn sich diese Einstellung weiter durchsetzt, ist der Rechtsstaat am Ende. Aber das schert kaum noch jemanden in dem Land, in dem wir angeblich so gut und gerne leben. Wenn Lara Eckstein Gesetze bricht, kann sie sich sogar darauf berufen, dass die Bundesregierung das schließlich auch ständig macht. Horst Seehofer nannte das mal in einem seiner seltenen lichten Augenblicke die „Herrschaft des Unrechts“.

„Lara Eckstein wurde in Bangladesch zur Aktivistin. Dort traf sie während eines Praktikums Dorfbewohner, denen der ansteigende Meeresspiegel die Felder versalzt. ‚Wenn du uns helfen willst, sorg‘ in Deutschland dafür, dass der Klimawandel aufhört‘, hörte sie dort.“ Das ist Relotius pur. Wie ist die Eckstein nach Bangladesch gekommen? CO2-Bilanz? Der Meeresspiegelanstieg ist durch nichts bewiesen. Oft sind Siedlungen in unverantwortlicher Weise in Küstennähe errichtet worden, so dass sie bei besonders schweren Stürmen gefährdet sind.

„Ist Lara Eckstein Teil einer Umweltbewegung? ‚Ich verstehe mich als Gerechtigkeitsaktivistin, aber deshalb eben auch als Klimaaktivistin‘, sagt sie. ‚Die Bäume sind mir wichtig, die Fledermäuse auch. Aber mir geht es vor allem um die Menschen.‘“ Also, für die Fledermäuse könnte diese grüne Gans was tun, wenn sie gegen den Windräderbau ein Waldstück weiter protestieren würde. Es geht ihr aber keinesfalls um Zehntausende Kraftwerksbeschäftigte und deren Familien. Und über Versorgungssicherheit und Energiepreise darf man sich mit Lara Eckstein nicht unterhalten. Seitdem Grünen-Chefin Annalena Baerbock festgestellt hat, dass das Stromnetz der Speicher ist und damit zu einer der größten deutschen DenkerInnen und Denker des 21. Jahrhunderts aufstieg, sollten Menschen mit technischem Verständnis sich die Debatten mit GrünInnen sparen und die Auswanderung vorbereiten: Schweiz, Australien, Kanada sind Destinationen, wo noch nicht alle bekloppt geworden sind.

„Fragt man Jürgen Resch, ob er Teil einer Umweltbewegung ist, sagt er: ‚Ja, natürlich.‘ Er sagt es so, als fände er die Frage absurd. Der 58-Jährige mit den weißenHaaren und der kantigen schwarzen Brille ist gerade zur Tür seines Büros in einem Altbau am Hackeschen Markt hereingeeilt, den Rollkoffer in der Hand. In weniger als einer Stunde muss er zum Flieger nach Stuttgart, am Tag darauf nach Mainz.“ Die Ökobilanz von Resch ist erschreckend. Der Vielflieger ist in jeder Lufthansa-Lounge Dauergast. „Altbau am Hackeschen Markt“ ist übrigens ein Schlüsselbegriff. Damit ist klar, dass Resch und die DUH zur Berlin-Mitte-Gesellschaft gehören und sich im Zentrum des politisch-medialen Komplexes befinden.

„Wie in Reschs Kalender taucht auch in den Medien-Schlagzeilen eine Stadt nach der nächsten auf: Orte, an denen Fahrverbote für Dieselautos drohen oder angekündigt werden, weil die Deutsche Umwelthilfe – kurz DUH – vor Gericht gezogen ist. Resch ist seit rund 30 Jahren Geschäftsführer des Vereins mit rund 350 stimmberechtigten Mitgliedern, der Kommunen verklagt, weil dort mehr Schadstoffe in der Luft gemessen werden, als erlaubt sind.“ Der Resch-Verein ist ein Closed Shop ohne jede demokratische Legitimation, dem aus rechtsstaatlicher Sicht die Klagebefugnis sofort entzogen werden müsste. Die DUH finanziert sich zum Teil durch Abmahnungen und hat Toyota als Sponsor. Im Zusammenspiel mit Regierenden und Eurokraten, die willkürliche Grenzwerte ziehen, fahren Resch und Co einen Großangriff gegen die individuelle Mobilität und damit gegen die persönliche Freiheit. Im Grünen Reich ist individuelle Mobilität unerwünscht. Vorbilder dürften Maos China und letztlich auch Pol Pots Kambodscha sein. Wie sagte doch schon Rosa Luxemburg so schön: „Wer sich nicht bewegt, spürt die Fesseln nicht.“

„Seit im Raum steht, dass Hunderttausende Autobesitzer bald ganze Stadtteile und sogar Autobahnteile nicht mehr befahren können, wird die DUH scharf angegriffen. Das Geschäftsmodell und die Spender werden in Frage gestellt. Aber in vielen Jahren Luftreinheitsklagen – zu Feinstaub, zu Stickoxiden – urteilten Gerichte bis zur höchsten Instanz: Der Verein hat angesichts der Gesetze und Obergrenzen recht.“ Das Zusammenspiel zwischen DUH und Regierenden, begleitet von einer inzwischen auch weitgehend grün durchdrungenen Justiz (man sehe sich nur Urteile des OVG Münster zu Hambach an), ist faszinierend. Bald dürfen wohl nur noch Elektroautos fahren. Ich empfehle zur Ökobilanz von Elektrokarren einen Bericht auf „Tichys Einblick“. Kernsatz: „Allein die Herstellung des Akkus setzt bei Mittelklassefahrzeugen um die 17 Tonnen CO2 in die Luft. Dafür muss ein Diesel oder ein Benziner erst einmal 200.000 Kilometer fahren, um auf diese Menge CO2 zu kommen.“

Der Artikel auf „Tichys Einblick“ geht zurück auf ein Interview mit Volker Schmidt, dem Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Und jetzt wird wirklich klar, wie dpa tickt: Die Agentur verbreitet sonst fast jedes Interview, das die „Neue Osnabrücker“ führt. Aber von Schmidt von Niedersachsenmetall, der heftig mit grünem Wunschdenken aufräumt und den E-Auto-Wahn mit wenigen Sätzen entlarvt, ist bei dpa selbst bei intensiver Suche kein Wort zu finden. Dafür aber die langatmige Relotius-Reportage von Peters.

„So wie Resch die Rolle seines Vereins beschreibt, klingt es nach Notwehr. ‚Wenn der Staat sich nicht mehr an seine eigenen Gesetze hält, dann gerät etwas ins Wanken.‘ Von seinem Konferenztisch blickt er auf den Berliner Fernsehturm. Manchmal dreht er beim Reden am Ehering. ‚In einer lebendigen Demokratie müssen klageberechtigte Verbände wie die Deutsche Umwelthilfe dazu in der Lage sein, rechtswidriges Verhalten des Staates vor Gericht zu bringen.‘“ Das ist der Gipfel. Resch, der Büttel der Berliner Rechtsbrecher, zieht deren Rechtsbrüche als Begründung für seine Aktivitäten heran. Dabei ist zum Beispiel längst bekannt, dass Messstationen so gestellt werden, dass sie irreführende Werte bringen. Und es gibt keinen einzigen nachgewiesenen Todesfall durch Stickoxide. Ein erhellender Artikel aus den „Stuttgarter Nachrichten“ (von 2017): „Von Dienstag an gilt in Stuttgart wieder Feinstaubalarm. Laut Lungenarzt Dr. Martin Hetzel stellen die feinen Partikel allerdings keine gesundheitliche Bedrohung dar. Er spricht von der falschen Wortwahl und einer ‚ungerechtfertigten Beunruhigung der Bevölkerung‘. ‚Bei uns sind derzeit 113 Betten belegt. Kein Patient ist wegen des Feinstaubs hier‘, sagt Hetzel.“ – „Ein Asthmatiker hätte es neben einem Raucher deutlich schlimmer als bei einem Spaziergang am Neckartor“, sagt Hetzel in dem Interview. Wie es sich wirklich um Feinstaub und Stickoxide verhält, kann man gelegentlich noch in deutschen Regionalzeitungen nachlesen.

dpa-Peters lässt keine linksgrünen Wegmarkierungen aus: den Stromverkäufer Greenpeace, das Umweltbundesamt, das regierungskritische Journalisten auf einer Liste zusammenfasste, und den Naturschutzbund (Nabu), der sich nur noch selten für seine ursprünglichen Ziele einsetzt. Von Glyphosat ist die Rede und vom „Dürresommer“ (die Schneefälle derzeit sind bestimmt auch Folge des Klimawandels).

Zum Schluss landet Peters bei einer Berliner Unternehmerin. „Milena Glimbovski hat eine Theorie: Der wiederverwendbare Kaffeebecher ist die Keimzelle der Revolution. ‚Es fängt an mit einer Bambus-Zahnbürste und endet damit, dass man Forderungen stellt‘, sagt die energische 28-Jährige mit der hellen Stimme. Der Berliner Senat kürte sie Ende 2018 zur Unternehmerin des Jahres. Vor der Feier sitzt sie in ihrem kleinen Kreuzberger Lebensmittelladen. Kaum öffnen sich die Türen, kommt ein stetiger Strom von Kunden, um sich unverpackte Nudeln, Mehl oder Olivenöl in eigene Gläser und Kunststoff-Boxen abzufüllen. Glimbovski steht für die Zero-Waste-Bewegung: Menschen, die Müll so gut wie möglich vermeiden, aus Sorge um Plastik im Meer, um Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß.“ Hier wird der dpa-Text endgültig zur Farce. Plastikmüll aus Deutschland schwimmt bestimmt nicht im Pazifik, sondern wird von den deutschen Mülltrennern sorgfältig in den gelben Sack gepackt und thermisch verwertet, wie man heutzutage die Müllverbrennung niedlich umschreibt. Plastikverpackungen können übrigens sinnvoll sein, um hygienische Standards einzuhalten und zu verbessern.

Der Name „Glimbovski“ steht für das GrünInnen-Biotop Kreuzberg in Berlin, wo grün tickende Systemfunktionäre mit hohen Gehältern aus der Steuerkasse und Gentrifizierer mit ererbtem Vermögen in wunderschönen großen Lofts leben. Während für Durchschnittsverdiener kein Wohnraum da ist (weil PolitikerInnen nie dran dachten, welchen zu schaffen), lassen sich diese Leute im Hybrid-SUV mit 200 PS (das soll ja so öko sein) per Aufzug bis vor die Tür des Luxus-Lofts bringen. Dass eine Kleinunternehmerin, die in ihrem Laden Verhältnisse des 19. und frühen 20. Jahrhunderts rekultiviert, in Berlin „Unternehmerin des Jahres“ werden kann, zeigt, welche wirtschaftliche Zukunft die deutsche Hauptstadt hat: gar keine.

„Tichys Einblick“: „‚E-Mobilität klimaschädlichste Antriebsart‘ – Der Industrieverband und das Elektroauto“

„Neue Osnabrücker Zeitung“: „Volker Schmidt: ‚E-Mobilität klimaschädlichste Antriebsart‘“

„Stuttgarter Nachrichten“: „‚Ungerechtfertigte Beunruhigung der Bevölkerung‘“

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Die Kieker (Die Spoekenkiekerei)“.


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