12. Oktober 2018

Dokumentation: Pressemitteilung des Hayek-Clubs Köln Linksextreme Gruppierungen bedrohen liberalen Hayek-Club und Kölner Gastwirte

Die Stadt Köln sollte dem Club einen Veranstaltungsraum zur Verfügung stellen

von Redaktion eigentümlich frei

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Bildquelle: shutterstock Meinungs- und Versammlungsfreiheit derzeit nicht gewährleistet: Köln

Die für Mittwoch, 26. September, geplante Veranstaltung des Kölner Hayek-Clubs mit der Referentin Vera Lengsfeld zu dem Thema „Medien in Zeiten der Flüchtlingskrise“ musste aufgrund massiver Bedrohungen und Einschüchterungen durch Personen aus dem linksextremen Spektrum kurzfristig abgesagt werden.

Zum wiederholten Male sieht sich der Kölner Hayek-Club infamen Verleumdungen aus dem linksextremen Spektrum ausgesetzt. Seit über einem Jahr können Veranstaltungen des Hayek-Clubs Köln nicht mehr öffentlich beworben oder durchgeführt werden. Von Gruppen wie „Köln gegen rechts“ wird öffentlich dazu aufgerufen, Gastwirte, bei denen wir unsere Veranstaltungen abhalten wollen, „aufzuklären“ und zu „informieren“. Faktisch erhalten die Gastwirte jedoch Drohanrufe und werden mit mafiösen Methoden unter Druck gesetzt. Subtil werden Folgen für die wirtschaftliche Existenz der Gastwirte angedroht. Das ist eine nicht hinnehmbare Situation. Sie widerspricht jeglichen Gepflogenheiten eines zivilisierten Umgangs. Bedrohung, Nötigung und Erpressung sind Straftatbestände.

Dies ist umso bedenklicher, als der Gruppierung Köln gegen rechts nach eigenen Angaben unter anderem auch die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (Jugendorganisation der Deutschen Kommunistischen Partei) sowie die Interventionistische Linke angehören. Beide Gruppierungen werden sowohl im Bericht des Verfassungsschutzes NRW als auch im Verfassungsschutzbericht des Bundesinnenministeriums erwähnt und dem linksextremen Lager zugeordnet.

Der Hayek-Club Köln fordert Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie alle Fraktionen und Mitglieder des Kölner Stadtrats dazu auf, öffentlich Position gegen solche Methoden zu beziehen und die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Köln wiederherzustellen. Die Ermittlungsbehörden sind aufgefordert, den Einschüchterungsversuchen und Drohungen gegen Kölner Gastwirte nachzugehen. Dieses extremistische Vorgehen weiterhin zu dulden, ist ein verheerendes Signal.

Da derzeit die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Köln nicht mehr gewährleistet ist, fordert der Hayek-Club Köln von der Stadt Köln, dem Club einen Veranstaltungsraum für den Clubabend mit Vera Lengsfeld zur Verfügung zu stellen. Oberbürgermeisterin Reker, die Ratsmitglieder und alle Interessenten sind dazu eingeladen, sich selber ein Bild vom Hayek-Club Köln zu machen.

Ziel des Kölner Hayek-Clubs ist es, die Ideen des Liberalismus und die Lehren des Wirtschaftsnobelpreisträgers und Sozialphilosophen Friedrich August von Hayek zu fördern. Der Kölner Hayek-Club ist parteipolitisch unabhängig. Schwerpunkte seiner regelmäßig stattfindenden Clubabende sind wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen. Über unsere Facebook-Seite können Sie weitere Informationen hierzu abrufen.

Vera Lengsfeld, CDU-Mitglied, ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin, bis 2005 CDU-Bundestagsabgeordnete und Bundesverdienstkreuzträgerin, ist überzeugte Befürworterin von freiheitlichen Grund- und Bürgerrechten. In der DDR wurde sie für ihr Eintreten für diese Werte verurteilt und musste eine Gefängnisstrafe verbüßen.

Die Stadt Köln ist gefordert, die bürgerlichen Freiheiten in Köln wiederherzustellen und ihre Gastwirte und Bürger zu schützen.

Arno Stöcker

– Leiter Hayek-Club Köln –

(Sie erreichen den Hayek-Club Köln unter: hayekclub-koeln@gmx.de.)

Facebook-Seite des Hayek-Clubs Köln


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