07. November 2022

Filmkritik Der neue „Im Westen nichts Neues“ – ein Propagandamachwerk zugunsten der Herrscherklasse

Eine technisch brillante, erzählerisch jedoch erbärmliche und entlarvende Verhunzung des Originals

von Robert Grözinger

Artikelbild
Bildquelle: Wikimedia „Im Westen nichts Neues“: Szene aus der ersten amerikanischen Verfilmung von 1930 des gleichnamigen Romans von Erich Maria Remarque

Die neue Verfilmung des Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ entkernt die Vorlage von wesentlichen Elementen und stülpt ihr das simplifizierende Weltbild des Regisseurs Edward Berger über, der sich als Sprachrohr einer Herrscherklasse entlarvt, deren Angehörige sich für eine Ansammlung gütiger, das Stimm- und Schlachtvieh verwaltende Herrenmenschen halten.

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