28. Oktober 2020

Kowalskys Presseagentur meldet: Bevor der Hund in die Küche scheißt

Verordnungen und Verfassungsbrüche nehmen zu – und kein Widerstand regt sich

von Kurt Kowalsky

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Bildquelle: Victor Jiang / Shutterstock.com Zu spät: Auch „Kommissar Rex“ konnte Deutschland nicht mehr vor dem Coronavirus retten …

Die Berliner Polizei brachte zusammen mit der Bundespolizei dieser Tage eine Meldung mit der Überschrift: „Großeinsatz gegen das Virus“ heraus.

Die Bundespolizei hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, die Grenzen von Deutschland, die Bahn und den Flugverkehr zu schützen. In ihrer Selbstdarstellung sind dann auch zwei Beamte und ein Schäferhund auf grüner Wiese abgebildet.

Das passt! Nur ist es jetzt leider zu spät. Offenbar konnten weder die 51.315 Frauen und Männer der Bundespolizei noch der besagte Schäferhund das chinesische Virus von der Einreise abhalten.

„Mein Mann durfte ja nicht“, so die Ehefrau eines der Bundesbeamten, gegen den zurzeit ein Ermittlungsverfahren läuft, weil er am Flughafen einem aufmüpfigen Chinesen in den Arsch getreten haben soll. „Deutschland wollte sich auch mal eine Pandemie leisten“, so die Frau weiter, „nachdem man die Schweinegrippepandemie 2009 in den Sand gesetzt hatte.“

Obwohl die Bundesbürger, die jetzt ausgerufene Pandemie überwiegend nur vom Hörensagen kennen, steigt die Zahl der oktroyierten Verordnungen und Verfassungsbrüche exponentiell an.

Nachdem man die Wirtschaft durch den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 nahezu zum Erliegen gebracht hatte, glaubten Anhänger der landesweit durchseuchten demokratischen Verhältnisse, dass dies den Verordnungen ausbrütenden Administratoren und ihren Frauen eine Lehre gewesen sei. Besonders auch deshalb, weil es den Maßnahmen durchweg an der erforderlichen Evidenz mangelte, sie also weder unmittelbar noch unbezweifelbar einsichtig waren.

Weit gefehlt! Politische Gewaltherrschaft fragt weder nach Evidenz noch ist sie darauf angewiesen, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Grundlage ihrer Diktate zu machen.

Im Gegenteil: „Handelt es sich darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungsbereich zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein“, so ein ehemaliger Reichskanzler 1938 und weiter: „Es ist falsch, der Propaganda die Vielseitigkeit etwa des wissenschaftlichen Unterrichts geben zu wollen. Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag.“

So verwundert es dann auch nicht, wenn stoisch, aber konsequent das ganze Jahr über nicht zwischen Testpositiven und Erkrankten unterschieden wurde. Und es ist fast schon verständlich, dass nicht berichtet wird, dass die steigende Anzahl der Testpositiven nicht von einem parallelen Anstieg der Hospitalisierungen und Intensivbehandlungen oder Todesfälle begleitet ist. Will man doch die Seuchenpropaganda nicht durch Tatsachen und Fakten verwässern und die lieben Mitbürgerinnen und Frauen verunsichern.

Hohe Zahlen waren schon immer geeignet, Menschen in Furcht und Schrecken zu versetzen. Und so macht man aus einer vermeintlichen Krise eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe, was man natürlich nicht zugeben will.

Obwohl seit 1918 keiner dieser politischen Gauner je seine Irrungen und Fehlentscheidungen persönlich zu verantworten hatte, haben sie wohl jetzt Angst, von der politischen Bühne abtreten zu müssen, könnte man die Fakten nicht länger unterdrücken und die wenigen unabhängigen Wissenschaftler nicht mehr einschüchtern und bedrohen.

Noch ist die Presse auf Linie. Sukzessiv werden die Menschen darauf vorbereitet, dass die würdelosen Beschränkungen auch dann aufrechterhalten werden, wenn ein Impfstoff gefunden ist. „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“, sagte uns ein Politologe hinter vorgehaltener Plexiglasscheibe.

Jedenfalls wird der Anteil der Bürger, die aus Angst so einen Gesichtslappen tragen, größer sein als der Stimmenanteil der sich zusammengerotteten Splitterparteien, die das Land Berlin seit Dekaden beherrschen.

Das wird auch so bleiben. Das asoziale Berlin, das mit Volkes Zustimmung den Individualverkehr vertreiben möchte und die Hausbesitzer systematisch enteignet sowie den privaten Wohnungsbau faktisch verhindert, ist geprägt von Brandanschlägen, Schmierereien und einer durch die Straßen schwadronierenden Armee von Pennern, Obdachlosen und rumänischen Bettlern.

Diese Tristesse wird nur durch die wachsende Zahl der kleinen Wichser mit den Goldkettchen um den fetten Hals unterbrochen, die sich täglich mit ihren gemieteten PS-starken Karren hier ihre Autorennen liefern. Alles in Tempo-30-Zonen, versteht sich. Denn eine Straße ohne Geschwindigkeitsbeschränkung ist in Berlin zur Seltenheit geworden.

Die 25.000 Bediensteten der Berliner Polizei könnte also schon Unterstützung gebrauchen, ginge es um die Erledigung elementarer Aufgaben wie Sicherheit und Ordnung im bürgerlichen Sinne der Begriffe. Doch es geht um die Exekution der feuchten Gewaltphantasien einiger politischer Machthaber.

Zu keiner Zeit wurde die Verlogenheit des Demokratismus deutlicher als mit dem Ausbruch des grassierenden Infektionsschutzgesetzes und der ihm innewohnenden Extension willkürlicher Verordnungsgebung. Was sich die Stalinisten in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone mit Ost-Berlin nicht getraut haben, ist für ihre schwarz-rot-grün bemäntelten Nachfolger scheinbar nur eine Fingerübung.

Tausende Polizisten fahren ab 23 Uhr mit ihren Mannschaftswagen durch die verwaisten nächtlichen Straßen einer Millionenstadt. Und das Jagen und Verfolgen der Menschen, die sich den verordneten Zwangsmaßnahmen nicht beugen wollen, wird in der Pressemeldung als „Virusjagd“ verkleistert.

Keine Opposition, diee das Gegengewicht der Regierenden sein sollte, keine Kritik in der ach so freien Presse, welche die vierte Gewalt darstellen sollte. Deutschland einig Vaterland. Einig in der Verunglimpfung und Verächtlichmachung der Menschen, die sich unsinnigen, ständig wechselnden Verordnungen nicht beugen wollen.

Der Begriff des „Coronaleugners“ ist Ausdruck jener Propagandastrategie, die der bereits zitierte Reichskanzler 1938 in seiner Hetzschrift „Mein Kampf“ ab Seite 193 über die Kriegspropaganda zum Ausdruck brachte.

Ob dies den heutigen Herrschern bewusst ist oder nicht, mag dahingestellt bleiben. Tatsache ist, dass ehemals hochangesehene Wissenschaftler in dem Moment, in dem sie den unhaltbaren Thesen und Statistiken der paar meinungsmachenden Virologen widersprachen, von unterbelichteten journalistischen Schmierfinken in die Ecke verschwörungsaffiner Flacherdler gestellt wurden. Wer Argumente gegen die Aussagen des Herrn Dr. Drosten vorbrachte, wurde mit sogenannten Faktenchecks, die sich auf Herrn Drosten bezogen, angeblich widerlegt.

Und eine der wenigen Journalisten mit naturwissenschaftlichem Studium, Frau Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, war sich nicht zu schade, in ihrem zwangsweise finanzierten Youtube-Kanal zur Zensur missliebiger Berichterstattung aufzurufen.

Wie sagte doch ein virusjagender Bundespolizist auf Anfrage der Redaktion: „Ich muss jetzt erst mal meinen Hund rauslassen, sonst scheißt der mir in die Küche.“


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