05. April 2018

Politische Aktivität und Meinungsbildung Den Karren weiter ziehen?

Unterhalten Sie sich mal darüber!

von Kurt Kowalsky

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Bildquelle: shutterstock Politisch aktiver Esel: Nicht an den Zaun kommen!

In den vergangenen Tagen hatte ich wieder einmal eine Diskussion über politische Meinungsbildung im Allgemeinen und die meine im Besonderen. Das gesamte Geschwätz ähnelt einer Diskussion darüber, zu welchem Zeitpunkt man beim Bowling die Luft anhalten soll und wie es Hinz und Kunz geschafft hätten, bei den letzten 15 Turnieren Vorletzter beziehungsweise Letzter geworden zu sein.

Aber solche Vergleiche werden meine Freunde nicht von ihrer Beherrschungsillusion abbringen. Waren doch viele der Kämpfer für die Freiheit in allen möglichen Parteien schon aktiv.

Jetzt sind Käfer im Dreck auch aktiv, doch politische Parteinahme ist damit selbstverständlich nicht vergleichbar. Viel eher drängt sich einem das Bild des Esels auf, dem mit einer Angel das Futter vor die Nase gehalten wird.

Und jetzt aufgepasst! Sollte so ein Esel tatsächlich zu der Erkenntnis kommen, dass es ihm ohne diesen Fuhrwerker im Rücken und ohne den Karren besser ginge, so ist am Karren zu ziehen wirklich die allerdümmste Aktivität, die dem Esel einfallen könnte.

Es gibt natürlich noch andere Aktivitäten. Der Esel kann zum Beispiel versuchen, sich im Gespann zu drehen und den Karren zum Kippen zu bringen. Dann wird ihn der Eselstreiber einfach töten und zu Wurst verarbeiten. Und da die Verarbeitung zu Wurst gegen den Artikel der Menschenwürde verstößt, wird man andere Mittel und Wege finden, den menschlichen Widerstand zu brechen.

Ich schwör‘s! Unterhalten Sie sich, liebe Freunde, mal darüber. Jetzt, wo es wieder warm wird und man auch auf der Wiese liegen kann. Aber kommen Sie nicht an den Zaun, der ist elektrisch geladen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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