31. Juli 2014

Waffenbesitz Merkwürdiges Werbevideo

Paradebeispiel dafür, wie Schusswaffen Leben retten können

von Marc Schieferdecker

Dossierbild

Um den ehemaligen Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, war es still geworden, seit er sein Amt verlassen musste. Doch jetzt hat der Milliardär seit einiger Zeit wieder eine Mission: Den Endsieg gegen die NRA erringen, um legalen Waffenbesitz aus den USA zu verbannen. Dazu hat der Milliardär einen kleinen Teil seines Vermögens in die Hand genommen und diverse Gruppierungen gegründet, die er finanziert: Zum Beispiel „Mayors Against Illegal Guns”, „Moms Demand Action for Gun Sense in America” und auch eine relativ neue Gruppe, die „Everytown for Gun Safety” heißt.

All diese Gruppierungen haben einige Dinge gemeinsam: Sie ignorieren Fakten, setzen legalen Waffenbesitz mit illegalen Waffen gleich und alle arbeiten mit ziemlich seltsamer Propaganda. Die von den Gruppen produzierten Medieninhalte sind teilweise so realitätsfremd, dass sie von Waffenbefürwortern schon oft für Satire gehalten wurden. Die größte Gemeinsamkeit der Bloombergschen Anti-Waffen-Lobby ist jedoch, dass „common sense” (gesunder Menschenverstand) unter den Anhängern nicht unbedingt verbreitet ist. Vorsichtig ausgedrückt.

Wie weit weg diese Initiativen und Kampagnen von der Lebenswirklichkeit sind, zeigt sich in einem kürzlich veröffentlichten Youtube-Video der Gruppe „Everytown for Gun Safety”. Dazu muss man wissen, dass die NRA über die Abteilung NRA Women seit langer Zeit für Schusswaffenbesitz für Frauen zum Selbstschutz argumentiert, da eine Schusswaffe für eine Frau ein „Gamechanger” ist, wenn sie von einem körperlich überlegenen Mann oder gar mehreren Männern bedroht wird.

Die Anti-Gun-Kampagne „Everytown for Gun Safety” hat ein Video produziert. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie eine Ideologie Menschen so weit blenden kann, dass der gesunde Menschenverstand völlig in den Hintergrund tritt.

Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Hätte die bedrohte Frau am Anfang des Videos zum Holster gegriffen und dem Mann unmissverständlich klar gemacht: „Ich habe eine Schusswaffe, dringst du in mein Haus ein, werde ich diese benutzen, um mich und mein Kind zu beschützen”, dann wäre das Video wohl anders ausgegangen.

Mehr kann ich dazu nicht sagen, außer vielleicht: Gegen einen bewaffneten Angreifer hilft nur eins – bewaffnete Gegenwehr.

Link

Video: Will you stop this?

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog der German Rifle Association.


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