18. März 2026

Digitale Freiheit 100.000 Euro für einen Essay über die Zukunft der Freiheit

Der Youth Liberty Prize 2026 fordert junge Autoren weltweit heraus

von Redaktion ef

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Bildquelle: e-Redaktion Digitale Freiheit: Was passiert, wenn der Staat den Code schreibt?

Junge Autoren, eine starke Idee – und ein Preisgeld von insgesamt 170.000 Euro!

Der „Youth Liberty Prize 2026“ lädt weltweit junge Köpfe dazu ein, sich mit dem Problem des digitalen Interventionismus aus der Perspektive der Österreichischen Schule der Nationalökonomie auseinanderzusetzen.

Was passiert, wenn der Staat den Code schreibt?

Regierungen gestalten heute nicht mehr nur Gesetze. Immer häufiger werden politische Entscheidungen direkt in technische Systeme eingebaut – in Geld, Identität, Kommunikation und Information. Regeln erscheinen nicht mehr nur als Paragrafen, sie werden zu Software.

Der Wettbewerb steht deshalb unter dem Thema:

„When the state writes the code: How does digital interventionism impact the prospect of liberty?“

Digitale Zentralbankwährungen könnten Zahlungsströme kontrollierbar machen.

Digitale Identitätssysteme verändern die Beziehung zwischen Bürger und Staat.

Regulierung künstlicher Intelligenz entscheidet darüber, welche Technologien sich entwickeln dürfen.

Und Content-Moderation prägt zunehmend die Grenzen öffentlicher Debattenräume.

All diese Entwicklungen haben die Gemeinsamkeit, dass politische Macht immer stärker in die digitale Architektur unserer Gesellschaft wandert. Wer diese Systeme gestaltet, beeinflusst nicht nur einzelne Entscheidungen, sondern die Regeln, nach denen Menschen wirtschaften, kommunizieren und handeln.

Der Youth Liberty Prize möchte junge Stimmen dazu ermutigen, diese Entwicklung kritisch zu durchdenken.

Der Wettbewerb richtet sich an Teilnehmer unter 25 Jahren aus allen Ländern. Eingereicht werden kann ein unveröffentlichter Essay auf Englisch mit bis zu 3.000 Wörtern. KI-Tools dürfen für Recherche genutzt werden, der Text selbst muss jedoch eigenständig geschrieben sein.

Die Preise gehören zu den höchstdotierten Auszeichnungen für junge Autoren im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft.

100.000 Euro für den Gewinner.

25.000 Euro gehen an den zweiten Platz.

10.000 Euro an den dritten.

Die Plätze vier bis zehn werden jeweils mit 5.000 Euro ausgezeichnet.

Doch der Wettbewerb bietet mehr als Preisgeld. Die drei bestplatzierten Autoren dürfen ihre Arbeiten auf der Madrid Annual Conference on Austrian Economics präsentieren, einer der wichtigsten internationalen Konferenzen in diesem Forschungsfeld. Dort treffen sie auf Wissenschaftler, Autoren und politische Denker aus der ganzen Welt.

Über die Gewinner entscheidet eine internationale Jury.

Den Vorsitz führt der Ökonom Jesús Huerta de Soto, einer der bekanntesten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

Zur Jury gehören außerdem Philipp Bagus, Niall Ferguson, Tom Ginsburg, David Howden, Miguel Ángel Alonso Neira, Joana Cotar und Alexander Tamas.

Der Wettbewerb will eine neue Generation dazu ermutigen, sich mit den grundlegenden Fragen moderner Gesellschaften und der Österreichischen Schule der Nationalökonomie auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen:

https://www.libertyprize.org/


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