20. März 2020

Aussichten nach dem Corona-Börsencrash Krisenpropheten in der Krise

Jetzt kaufen oder den Weltuntergang abwarten?

von Thomas Kirchner

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Bildquelle: shutterstock.com Krisenpropheten in der Krise: Kommt der Weltuntergang?

Jetzt ist der Börsencrash da, den Propheten schon lange vorhergesagt haben. Dumm nur, dass niemand an eine Virusepidemie als Auslöser dachte. Ist dies erst der Anfang, oder steht das Schlimmste noch bevor?

Kulturpessimismus bei Krisenpropheten

Einen Börsencrash vorherzusagen ist kein Kunststück, denn es liegt in der Natur der Märkte, nicht geradlinig zu steigen, sondern ab und zu abzusacken. Manchmal mehr, manchmal weniger. Erfahrungsgemäß geht das Absacken schnell – nicht umsonst spricht man ja von einem Crash und nicht von einem gemütlichen Kursrückgang. Wer nach der Finanzkrise einen neuen Crash vorhersagte, lag bereits vier Mal richtig: Erstens der sogenannte Flash Crash vom 6. Mai 2010, als der S&P 500 innerhalb weniger Minuten um neun Prozent einbrach. 36 Minuten später war der Spuk vorbei. Der Dax brach zwischen dem 5. und 7. Mai um rund fünf Prozent ein, hatte sich aber am folgenden Handelstag schon wieder erholt. Zweitens der Einbruch vom Sommer 2011, als der S&P 500 zwischen Mai und Oktober um 21 Prozent abstürzte. Der Dax brach zwischen Juli und Oktober 30 Prozent ein, hatte sich bis März 2012 wieder erholt. Drittens der Absturz von 2015/16, als westliche Märkte zunächst als Reaktion auf einen Crash in China, dann wegen der Brexit-Abstimmung nachgaben. Zuletzt der Rückgang im S&P 500 um fast 20 Prozent während des vierten Quartals 2018.

Es reicht also, laut „Krise“ zu rufen – und abzuwarten. Wenn sie dann da ist, spielt es keine Rolle, was genau man vorhergesagt hat. Solange man irgendeine Krise kommen sah, kann man sich einer korrekten Prognose rühmen.

Ein gutes Beispiel für diese Dynamik bot vor einigen Tagen Krisenprophet und Buchautor Marc Friedrich in einem Videointerview mit Roland Tichy. Friedrich sieht schon länger den wirtschaftlichen Weltuntergang kommen: Kreditblase, Börsenblase, Staatsverschuldung, der Euro… bei so viel Schieflagen muss irgendwann zwangsläufig eine Krise kommen. Also sagte Friedrich eine Kreditkrise für den Zeitraum 2021 bis 2023 voraus. Jetzt brechen die Börsen ein wegen des Coronavirus, und Friedrich sieht sich bestätigt. Das Problem: Die Börsenkrise, die wir haben, ist eine ganz andere als die, die er vorhersah. Was wir gerade erleben, ähnelt eher dem LTCM-Zusammenbruch von 1998 oder dem Crash von 1987 als einer Kreditkrise, wie wir sie zuletzt 2008 hatten. Denn die heftigen Börsenbewegungen scheinen auf der Liquidierung von Wertpapierkrediten zu beruhen – auf Pump gekaufte Aktien werden abgestoßen, um die Wertpapierkredite zurückzuzahlen. Deshalb auch die überraschende Stärke des Euro, der wegen der Niedrigzinsen vielen Akteuren als Finanzierungswährung diente und den sie jetzt kaufen müssen, um die Kredite zurückzuzahlen. Dies ist alles technischer Verkaufsdruck, der erfahrungsgemäß relativ kurzlebig ist, und eben keine dauerhafte Krise. Auslöser ist die Angst vor den Auswirkungen der Epidemie, nicht eine Kreditkrise.

Prognose des Weltuntergangs

Doch das hält Friedrich nicht davon ab, sich nicht nur bestätigt zu sehen, sondern noch eins draufzusetzen: Der Dax kann noch mal 80 bis 90 Prozent sinken, sagt er. Man solle jetzt verkaufen und dann bei einem niedrigeren Stand wieder einsteigen. Denn Friedrich meint, wir würden auf eine lange Deflation zusteuern, auf die dann eine Inflation folge. Allerdings gebe es keine V- oder U-förmige Entwicklung, sondern eine L-förmige. Also eine lang andauernde Depression. Man könnte auch sagen: Weltuntergang.

Das ist eine ziemlich genaue Prognose, die wir hier festhalten wollen. Das Interview ist auf den 12. März datiert, fand also vermutlich am 11. statt. Am 11. März schloss der Dax bei einem Stand von 10.438,68 Zählern. Ein weiterer Kursverfall von 80 bis 90 Prozent entspräche einem Dax-Stand von 1.044 bis 2.088. Das ist der Dax-Stand der Jahre 1988 bis 1990, als die deutsche Wirtschaftsleistung auf ungefähr einem Drittel der heutigen Leistung stand, die Produktivität niedriger war und die Wirtschaft weit weniger weltweit exportierte als heute. Es ist also in der Tat die Vorhersage einer schweren Depression, wie sie in Friedenszeiten nicht einmal in skrupellosen Diktaturen vorkommt.

Inflation kommt auch ohne Weltuntergang

Ist das realistisch oder Panikmache? Tatsache ist, dass sich in den letzten Jahrzehnten sowohl deflationäre als auch inflationäre Tendenzen manifestiert haben. Deflationär war alles, was man in Asien billig herstellen konnte, oder wo Technik eine wichtige Rolle spielte: Elektronik, Kleidung von der Stange, Spielzeug und dergleichen. Gestiegen sind die Preise bei allem, was man nicht billig im Container aus China einschiffen kann: Handwerkerrechnungen, Immobilien, oder auch Luxusprodukte von Maßanzügen bis Champagner. Da Inflation als Steigerung der Konsumgüterpreise definiert wird und langlebige Güter nicht richtig erfasst werden, sind die von Statistikern gemessenen Konsumgüterpreise leicht deflationär gewesen – womit bekanntlich insbesondere die EZB ihr maßloses Gelddrucken gerechtfertigt hat, was wiederum die Inflation bei Investitionsgütern angeheizt hat.

Wenn es also nach diesen deflationären Tendenzen bei Konsumgütern jetzt noch mal eine massive Deflation geben sollte, dann müsste schon einiges schieflaufen. Liquidität ist reichlich vorhanden, und Zentralbanken passen genau auf, dass keine Deflation im großen Stil einsetzt. Wenn also nicht durch mangelnde Liquidität, dann kann eine Deflation nur eintreten, wenn wegen einer Kreditkrise im großen Stil Inventar liquidiert wird ohne Rücksicht auf Verluste. Also setzt eine Deflation eine Kreditkrise voraus.

Die Kreativität der Zentralbanken nicht unterschätzen!

Und hier scheiden sich die Geister. Friedrich und andere Krisenpropheten wie Markus Krall und Max Otte halten eine Kreditkrise, gar einen Weltsystemcrash für unausweichlich. Doch diese Sicht leidet unter einer Schwachstelle: Sie ignoriert, dass der Rest der Welt über die Ungleichgewichte genauso gut informiert ist wie die Krisenpropheten. Und Menschen können sehr wohl reagieren und ausweichen. Es ist eine in wirtschaftlichen Modellen weitverbreitete Unart, die Menschen als passive Idioten zu betrachten, die nur passiv reagieren, ohne größere Zusammenhänge zu verstehen – Letzteres nehmen nur die Wirtschaftler im Elfenbeinturm für sich selbst in Anspruch. In der Realität ist sich aber die ganze Welt des Risikos einer Kreditkrise bewusst. Sollten sich erste Anzeichen einer Kreditkrise zeigen, werden Zentralbanken und Aufsichtsbehörden gegensteuern.

Nun kann man dagegenhalten, dass die Zentralbanken mit ihren monetären Orgien der letzten 20 Jahre bereits alle Munition verschossen haben. Das stimmt aber nicht ganz. Denn das letzte Jahrzehnt hat gezeigt, dass jedes Mal, wenn man dachte, die Zentralbanken seien am Ende, ihnen etwas Neues einfiel. Es galt einmal der Konsens, dass Zinsen nicht unter null gehen können. Undenkbar. Unmöglich. Alle Computermodelle (auch die dieses Autors) wurden mit null als Minimum programmiert. Und als die Zinsen dann zur Überraschung aller doch unter null gedrückt wurden, dachte man, das könne nicht lange andauern. Für etwas, das nur ephemer ist, sind Negativzinsen jetzt aber doch schon ziemlich viele Jahre lang Realität. Und Negativzinsen sind ja nicht das einzige unerwartete Instrument im Arsenal der Zentralbanken, an das man nie gedacht hätte. Inzwischen sind Anleihenkaufprogramme und quantitative Lockerung dazugekommen. Und wenn das nicht mehr reicht, wird eben wieder etwas anderes dazukommen.

Japan als Vorbild?

Wer also glaubt, die Zentralbanken seien jetzt am Ende, macht die Rechnung ohne die Kreativität dieser Bürokraten. Ein Blick nach Japan und China zeigt, wie es auch bei uns weitergehen kann, und zwar noch ziemlich lange. Dort stehen Kredite in den Bankbilanzen, die seit den 1990er Jahren nicht bedient worden sind. Die Bankenaufsicht drückt eben ein Auge zu. In Japan hat es nach dem Crash von 1989 etwas gedauert, bis diese außergewöhnlichen Maßnahmen ergriffen wurden. Anfang der 1990er Jahre brachen tatsächlich Immobilienpreise und Unternehmenswerte ein. Doch als der Bank von Japan klar war, dass Zinssenkungen gegen Kreditverluste nicht ausreichen würden, entschied sie eben, die Kreditverluste auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben. Den Kopf in den Sand gesteckt, und schon gibt es keine Kreditkrise. Der japanischen Wirtschaft hat das nicht gerade gutgetan, wie man an einem Vierteljahrhundert ohne Wachstum sieht, doch wer um jeden Preis kurzfristige Schmerzen verhindern will, wird die Aktion als großen Erfolg verbuchen.

Wenn man sich jetzt in den Kopf eines westlichen Zentralbankers versetzt, was würde man dann anders machen als Japan? Natürlich schneller reagieren, noch bevor die ersten faulen Kredite abgeschrieben werden müssen. Denn Japan und China sind voll von Zombiebanken und Zombiefirmen, die eigentlich längst pleite sind. Aus Sicht eines Zentralbankers machte Japan den Fehler, erst zu reagieren, als die Immobilienpreise schon am Sinken waren. Schaut man nach China, das nach der Asienkrise 1998 sofort bei faulen Krediten beide Augen zudrückte, dann sieht man, dass die schnelle Reaktion China auf Wachstumskurs gehalten hat. So werden auch EZB und Fed argumentieren, wenn erste Kreditausfälle ins Haus stehen. Und dann haben eben auch Europa und Nordamerika Zombiebanken und Zombiefirmen.

Wenn gleichzeitig genug Geld gedruckt wird und der deflationäre Effekt Chinas abnimmt, dann kommt es zu Inflation auch bei uns, aber ohne dass es vorher einen deflationären Crash gibt. Und wir reden hier nicht unbedingt von Hyperinflation. Eine Inflationsrate von sieben bis zehn Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren würde schon ausreichen, um die hohen nominellen Schulden reell abzubauen. Bei steigenden Preisen würden dann auch die Margen der Unternehmen zulegen, so dass die scheinbar überbewerteten Börsenkurse von heute plötzlich gar nicht mehr so exzessiv wären.

Erste Vorschläge deuten auf chinesische Lösung

Das Tempo, mit dem jetzt Maßnahmen angekündigt werden, die man noch vor ein paar Wochen für unwahrscheinlich gehalten hätte, deutet darauf hin, dass wir uns in Richtung chinesischer Kopf-in-den-Sand-Wirtschaft bewegen. Hongkong war das erste Land, das jedem Bürger 10.000 Hongkong-Dollar, rund 1.100 Euro, schenkte. Trump hat bereits ein Geschenk von 1.000 US-Dollar, also rund 900 Euro, angekündigt. Dazu schwirren diverse Konjunkturpakete durch die Luft, deren genaue Ausgestaltung sich in den nächsten Wochen zeigen wird, deren Höhe von 1.300 Milliarden Dollar aber den Rahmen alles bisher Gesehenen sprengt. In Euro dackelt man wie üblich hinterher, aber die EZB hat bereits ein 750-Milliarden-Euro-Kaufprogramm angekündigt, und Olaf Scholz will die Haushaltsdisziplin endgültig über Bord werfen. Und schon die nächste Stufe der Intervention wird diskutiert: Zwangsräumungen säumiger Mieter sollen aufgeschoben werden, ebenso Zwangsversteigerungen. Sogar das Aussetzen von Hypothekenzinszahlungen für drei Monate wurde ins Gespräch gebracht. All diese Maßnahmen verdeutlichen, dass es nicht nur Krisenpropheten sind, die sich der Gefahr einer Kreditkrise bewusst sind, sondern dass die Verantwortlichen keine Hemmungen haben, mit völlig neuen Tricks eben eine solche Kreditkrise abzuwenden.

Kurz: Man interveniert, noch bevor eine Deflation greifen kann. Fiskalische Maßnahmen werden früher oder später von den Zentralbanken monetisiert werden müssen. Das Geld wird schneller gedruckt, als die Preise fallen können. Damit ist eine Deflation verhindert. Ob das langfristig gut ist für das Wachstum, wird sich zeigen. Am wahrscheinlichsten steuern wir damit auf eine lange Stagflation zu – wirtschaftliche Stagnation bei Inflation. Aber eben keine Deflation und keinen wirtschaftlichen Zusammenbruch.

Was, wenn die Deflation nicht kommt?

Wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, sollte sich eine Anekdote aus meiner Heimatstadt Würzburg anhören. Dort gab es bis Ende des Zweiten Weltkriegs eine „Harmoniegesellschaft“, wie in vielen anderen deutschen Städten auch, zu der jeder gehörte, der etwas auf sich hielt. Also so wie heutzutage bei Rotary oder im Golfklub. Die Harmoniegesellschaft besaß ein Gebäude in bester Innenstadtlage direkt am Dom, das natürlich 1945 zerbombt worden war. Ende der 1940er Jahre war die wirtschaftliche Lage Deutschlands prekär, wie auch der Hungerwinter 1947 gezeigt hatte: Bewirtschaftung, Preiskontrollen, die Russen vor der Tür, der Kalte Krieg bahnte sich an, eine abgewirtschaftete Reichsmark als Währung. Bei so vielen Problemen und keinerlei Perspektive war klar, dass der wirtschaftliche Totalzusammenbruch unmittelbar bevorstand. Also verkaufte die Harmoniegesellschaft ihre schöne Immobilie, damit man bloß keinen Wertverlust hinnehmen musste. Aber leider hatten die Professoren – das war ein erheblicher Teil der Mitglieder – die Rechnung ohne Ludwig Erhard gemacht. Der schaffte Bewirtschaftung und Preiskontrollen mit einem Federstrich ab und schuf so die Grundlage des Wirtschaftswunders. Das verhinderte den Totalzusammenbruch, versetzte der Harmoniegesellschaft aber noch nicht den Todesstoß. Vielmehr tat das Erhards Währungsreform. Plötzlich war das schöne Geld, das man mit dem Verkauf der Immobilie erlöst hatte, nichts mehr wert, und die Immobilie war… nun, sie war ja verscherbelt worden. Beim Versuch, sich vor dem Totalzusammenbruch zu retten, hatte man sich ruiniert. Die Harmoniegesellschaft löste sich auf.

Gleiches erlebten alle, die im vergangenen Jahrzehnt in Venezuela auf den Zusammenbruch warteten. Der Zusammenbruch kam zwar – aber nicht in der Form einer Deflation, in der man Investitionsgüter billiger hätte erstehen können. Die Hyperinflation setzte ohne vorherige Deflation ein. Wer also seine Aktien und Immobilien veräußert hatte in der Hoffnung, mitten im Zusammenbruch günstig investieren zu können, sitzt heute auf einer völlig wertlosen Papierwährung. Dabei war der Zusammenbruch völlig vorhersehbar: sozialistische Planwirtschaft finanziert durch Gelddrucken. Nur kam es eben zu keiner Kreditkrise und keiner Deflation, weil das Geld schneller gedruckt wurde, als die Preise fallen konnten.

Wie anlegen in einer Stagflation?

Den mahnenden Bedenkenträger empfindet man naturgemäß immer als einen weisen Intellektuellen, dessen alarmierende Warnungen man ganz ernst nehmen sollte. Wer hingegen, wie der Autor dieses Beitrags, nüchtern die Kirche im Dorf stehen lässt, gilt schnell als dümmlicher und verantwortungsloser Hallodri, der offensichtliche Gefahren nicht erkennen will. Das ist bei Wirtschaftsthemen das gleiche Muster wie bei Umwelt- und Klimafragen.

Welche Anlagestrategie ist die richtige im Fall einer Stagflation? Investiert bleiben in allem, was Cash Flow produziert. Unternehmen, die ihre Preise erhöhen können, und Kosten unter Kontrolle haben. Die werden ihre Margen erweitern. Wenn sie dann auch noch einen hohen Schuldenstand haben, der von der Inflation aufgezehrt wird: umso besser. Ähnliches gilt für Sachwerte. Sachwerte sind gut in der Stagflation, aber Sachwerte mit einer Hypothek, die nominell konstant bleibt und reell schrumpft, sind eine Lizenz zum Gelddrucken. Edelmetalle sollten zumindest am Beginn einer Inflationsphase gut laufen, aber bei Minenaktien muss man aufpassen, denn die Förderkosten sind im letzten Jahrzehnt explodiert. Bei Inflation könnten die Kosten schneller steigen als die Preise der Edelmetalle.

Der Dax steht trotz des Crashs noch höher als 2015, hat aber im Vergleich zum US-Index S&P 500 seit Trumps Wahl miserabel abgeschnitten. Der Dax ist seit 1. November 2016 11,75 Prozent im Plus, der S&P 500 43,23 Prozent. Das zeigt zum einen, dass langfristige Anleger, die nicht mit Wertpapierkrediten spekulieren, trotz des heftigen Crashs entspannt bleiben können. Zum anderen ist die unterschiedliche Entwicklung ein Symptom der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die in Europa in Richtung Sklerose deuten. Man sollte also europäische Aktien untergewichten und jetzt in US-Aktien investieren. Dabei bieten sich insbesondere Werte an, an denen Hedgefonds hohe Anteile halten. Viele dieser Werte haben 50 Prozent und mehr nachgegeben, obwohl der Markt insgesamt nur rund 30 Prozent gefallen ist. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, das es sich bei den augenblicklichen Tumulten um einen Crash wie 1998, 2008, 2015 oder 2018 handelt, bei dem sich der Markt recht schnell wieder erholt.


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