02. Oktober 2019

Zwei aufschlussreiche Videos zur Klimawandel-Ideologie Wenn Dumme Kinder verdummen

Hupfdohlen produzieren Zombies

von Michael Klein

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Bildquelle: shutterstock Klimademos: Grüne Zombies beim Hüpfen

In Suchmaschinen, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem größten Feind einer offenen und demokratischen Gesellschaft, finanziert werden, deren Zielgruppe explizit Kinder sind, die Eltern, Lehrern und anderen „Gatekeepern“ explizit für (ihre) Kinder empfohlen werden, wird der Grundstein für eine Generation der Verdummten gelegt, eine Generation, die bar jeder eigenen Urteilsfähigkeit auf das angewiesen ist, was ihr als vermeintliche Wahrheit präsentiert wird.

Wer in der Suchmaschine „Blinde Kuh“, deren Namen man durchaus als Programm verstehen kann, nach „Kohlendioxid“ sucht, endet mit dem Bild, dass Kohlendioxid ein Giftstoff ist, der die Erde verseucht. Dass Kohlendioxid der Grundbaustein des Lebens auf der Erde ist… das ist fast schon Herrschaftswissen.

Machen Sie eine Umfrage unter Jugendlichen und Kindern. Fragen Sie, ob Kohlendioxid lebenswichtig oder lebensgefährlich ist, und bitte berichten Sie mir Ihre Ergebnisse. Ich bin gespannt.

Das erste unten verlinkte Video vom Fridays-for-Future-Aufmarsch in Münster zeigt dann die nächste Stufe der Verdummung. Es zeigt, wie Dumme, die man aufgrund ihrer Konstitution für Erwachsene halten könnte, würden sie sich nicht so infantil aufführen, dass man diesen Schluss gleich wieder verwerfen muss, Kinder auf den Slogan „Kein CO2 mehr, wir wollen kein CO2 mehr“ trimmen, und zwar zur Melodie des alten kubanischen Liedes „Guantanamera“, das Pete Seeger einst in der textlichen Version von José Martí übernommen und berühmt gemacht hat.

Es hat schon etwas, ein Lied, das mehr oder minder den Armen in der Welt gewidmet war, als Melodie für ein Verdummungslied missbraucht und vor den Karren einer Ideologie gespannt zu sehen, die aufgrund der Auswirkungen der sogenannten grünen Politik dafür sorgt, dass die Armen der Welt, die sich nach wie vor in Afrika finden, arm bleiben, wenn sie Glück haben, am wahrscheinlichsten aber noch ärmer werden. Aber davon, dass ihr Kohlendioxid-Wahn erhebliche Auswirkungen, negative Auswirkungen, auf die Armen der Erde hat, davon wissen die Spinner, die in Münster hüpfen, nichts. Sie fühlen sich gut. Wenn Charles Dickens heute seine Novelle „Bleak House“ schreiben würde, seine Mrs. Jellyby wäre nicht davon besessen, sich für die Mission Borrioboola-Gha in Afrika, natürlich verbal und auf Kosten ihrer Umwelt, einzusetzen, Mrs. Jellyby wäre eine verdummte Grundschullehrerin, die auf Bühnen hüpft und „Wir wollen kein CO2 mehr“ kräht.

Das bringt mich zum nächsten Video, das ich den Lesern vorstellen will. Fast Forward im Leben der Verdummten, die im ersten Video an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen, und wir bekommen verbiesterte Zombies, die sich für Bildungselite halten, und zwar deshalb, weil sie es an eine Hochschule geschafft haben und nun denken, ihr Dasein sei etwas Besonderes oder für irgendjemanden besonders wichtig.

Das zweite unten verlinkte Video zeigt Benny Peiser. Peiser hält einen Vortrag vor Studenten der University of Cambridge. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Cambridge Union statt, eines der britischen Debattierclubs, die Anfang des 19. Jahrhunderts an Universitäten aus dem Boden gesprossen sind wie Pilze. Die Cambridge Union ist oder war bislang der Redefreiheit verpflichtet.

Im Video verdeutlicht Benny Peiser den Studenten der Universität Cambridge, die einen Antrag mit dem Titel „This House Would Rather Cool Down the Planet than Warm Up the Economy“ („Diese Universität wird eher den Planeten abkühlen als die Ökonomie erhitzen“) verabschieden wollen und inzwischen auch verabschiedet haben, dessen Ziel – wie könnte es anders sein – darin besteht, die Emissionen von Kohlendioxid zu reduzieren, die Folgen ihres Wahnsinns.

Peiser ist Direktor der Global Warming Policy Foundation, die schon seit Jahren gegen die Klima-Hysterie anarbeitet. Er ist Professor der Sozialanthropologie und lehrt an der John Moores University in Liverpool und an der University of Buckingham. Im Video erklärt er den ahnungslosen Studenten unter anderem, warum er sie für verwöhnte Nichtsnutze hält, nämlich weil sie auf Basis des Wohlstands und des Komforts, den die überaus erfolgreichen westlichen Gesellschaften und vor allem ihre Wirtschaftsform der freien Marktwirtschaft ihnen ermöglicht haben, ihre Langeweile in Phantasien darüber, dass sie den Planeten retten müssten, ummünzen, um sich das Gefühl von Wichtigkeit zu verschaffen (der Nebensatz ist von mir). Dass ihre Spleens handfeste Konsequenzen haben, dass der Umstieg von fossilen auf angebliche grüne Techniken der Energieerzeugung eine der größten Umverteilungen in der Geschichte der Gesellschaft darstellt, in deren Verlauf finanzielle Ressourcen von den relativ Armen zur Mittelschicht und den an vermeintlich erneuerbarer Energiegewinnung Profitierenden verschoben werden, erklärt Peiser, und es macht keinen Eindruck auf die anwesenden Zombies. Dass ihr Spleen für die Ärmsten in Afrika, einem Kontinent, auf dem fast die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu Strom hat, handfeste Konsequenzen hat, sie in Armut festnagelt, ihnen Lebenschancen gestohlen werden, sie weiter verarmt werden, auch das erklärt Peiser der Zombie-Jugend – ohne erkennbaren Effekt.

Tatsächlich ist es nicht notwendig, das Video mit Ton anzusehen. Wer des Englischen nicht mächtig ist, der kann entweder Untertitel in Deutsch generieren lassen oder sich die zwölf Minuten des Videos ohne Ton ansehen und dabei nur die Anwesenden beobachten, ihre Mimik und Gestik, ihre Unfähigkeit, ein Argument zu verarbeiten, das ihrem Glauben widerspricht, ihre Unwilligkeit, sich überhaupt auf Argumente einzulassen, ihre Boshaftigkeit, die man durchaus sehen kann, und vor allem, was vielleicht am schlimmsten ist, ihre selbstgefällige Naivität, Einfalt, ja Dummheit.

Die beiden Videos bilden ab, was offenkundig als „Projekt Zukunft“ vorgesehen ist. Zuerst werden Kinder von Hupfdohlen, deren erwachsenes Aussehen trügt, mit Dummheit infiziert, dann auf Parolen, die an Dummheit nicht mehr steigerbar sind, getrimmt. Einige Jahre später sind die Parolen Grölenden dann zu ausgewachsenen Zombies mutiert, die keinerlei menschliche Regung mehr erkennen lassen, weder Empathie noch Interesse noch Erschrecken oder eine andere Regung, die einen menschlichen Wiedererkennungswert in sich trägt.

Sozialisten und Kommunisten haben, wie die Nazis auch, versucht, Kinder und Jugendliche zu indoktrinieren. Die vielen Jugendorganisationen, die dazu erfunden oder übernommen wurden, von der Hitlerjugend über die Komsomol bis zur FDJ, sie zeugen davon. Gemessen am Erfolg aktueller Indoktrination, die Kindern und Jugendlichen brüllenden Unfug als Wahrheit verkaufen kann und sie zu Klima-Zombies entwickelt, die dem Zuschauer einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen, scheinen die Indoktrinationserfolge der Kommunisten und der Nazis zu verblassen.

Klimastreik-Großdemo in Münster – „Wir wollen kein CO2 mehr“ (Chorgesang)

Benny Peiser: „What I told Cambridge University‘s spoiled green students“ (Englisch)

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.


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