26. September 2019

Klimaaktivistin Thunberg vor der Uno-Vollversammlung in Pink Gretas Bluse

Eine kleine Farbpsychologie

von Frank Jordan

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Bildquelle: Youtube Kein Zufall: Greta Thunberg trägt Pink

„Klima-Aktivistin“ Greta Thunberg trug anlässlich ihres „Appells“ vor der Uno-Vollversammlung eine pinkfarbene Bluse.

Nun weiß jeder halbwegs kompetente Marketing- oder PR-Mensch, dass Farben in der Kommunikation eine enorme Bedeutung zukommt. Die von unserem Gehirn verknüpften Assoziationen mit bestimmten Farben füllen sozusagen die Lücke zwischen Produkt/Person und ihrer Zielgruppe.

Farben sprechen eine Sprache. Sie kommunizieren mit uns auf einer emotionalen Ebene und sind daher oft überzeugender als Worte. Die Farbe eines Produkts kann zum Beispiel davon überzeugen, dass es frischer schmeckt als dasselbe Produkt in einer anderen Farbe. Sie kann sogar das Gefühl geben, dass ein Medikament besser wirkt. Oder aber, dass eine Person mit entsprechender Kleiderfarbe kompetenter ist als eine andere. Dies vollkommen unabhängig von ihrer tatsächlichen Kompetenz.

Das ist nicht Zauberei, sondern wird von erhobenen Daten bestätigt. 85 Prozent der Kunden nennen die Farbe als Hauptgrund, weshalb sie sich dazu entschieden haben, ein Produkt zu kaufen. Zusätzlich basieren bis zu 90 Prozent aller Spontankäufe einzig auf der Farbe des Produkts. Laut Wissenschaftlern, die sich mit Farbpsychologie beschäftigen, bilden 42 Prozent der Kunden ihre Meinung über Webseiten basierend auf den Designs der Seiten, wobei die Farbe mehr zu ihrer Meinung beiträgt als jeder andere Faktor.

Um Pink kommt man in Werbung und PR nicht herum: Pink eignet sich mehr für Mädchen als für Jungen. Das geht so weit, dass Pink in bestimmten Fällen abstoßend auf Männer wirken kann. Die Farbe Pink gilt als psychologisch sehr „aufgeladen“. In Marketing und PR wird Pink verwendet, wenn Assoziationen zu Spaß/mädchenhaft/Optimismus/süß/zart/romantisch/friedlich geschaffen werden sollen.

Da nur noch Träumer glauben können, hinter Greta stehe keine hochprofessionelle PR- und Vermarktungs-Maschine (die Farb-Sache kann anhand sämtlicher ihrer „großen“ Auftritte analysiert werden), ist auch klar, dass ihr pinkfarbenes Blüschen von ihren PR-Beratern nicht zufällig gewählt worden ist. Es sagt uns: Wer heute als positiv, „gut“, friedlich und fortschrittlich gelten will, ist Klimaaktivist. Oder andersrum: Wer sich „Klimaaktivist“ nennt, ist gut – egal, was er sagt, wie er es sagt, was er fordert und was er zu tun bereit ist, um seine Ziele zu erreichen. Der Klimaaktivist ist hochemotional, gefühlsgetrieben, staatsgläubig und kompetenzfrei. Und er ist vorzugsweise weiblich.

Kurz: Der kommende Sozialismus wird weiblich sein. Besser: Wir werden ihn dem „Weiblichen“ zu verdanken haben. Dem „Friedlichen“, „Süßen“, „Spaßigen“, „Optimistischen“, „Zarten“ und „Liebenden“. Herbeigebettelt von Quotenfrauen und weibischen Verbots- und Regulierungs-Forderern, die ihn zusammen mit den Medien als nützliche Idioten des Allversorgers und Allretters Staat und interessierter Kreise im Hintergrund auch erhalten werden. Wir leider auch.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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