29. Juli 2019

Artikel im „Spiegel“ zur Windkraft vor 15 Jahren Gegen den Windmühlenwahn!

Damals gab es noch so etwas wie staatsferne Medien

von Vera Lengsfeld

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Bildquelle: shutterstock Vom „Spiegel“ vor 15 Jahren als Fehlinvestition kritisiert: Windräder

Politiker leben nach dem Motto: „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“, wie uns unlängst wieder von Annegret Kramp-Karrenbauer vorgeführt wurde, die nie Ministerin im Kabinett Merkel werden wollte und doch ihren Amtseid ohne rot zu werden abgelegt hat. Aber auch Zeitschriften scheinen heute nicht mehr zu wissen, was sie gestern publiziert haben.

Wer könnte wohl eine Titelseite „Der Windmühlenwahn – Vom Traum umweltfreundlicher Energie zur hochsubventionierten Landschaftszerstörung“ produziert haben? eigentümlich frei, Eike, die „Achse des Guten“, „Tichys Einblick“ oder gar „Compact“?

Nein, die brandaktuelle Frage: „Handelt es sich beim weiteren Ausbau der Windkraft nicht eher um eine volkswirtschaftliche Fehlinvestition, die Milliarden verschlingt? Die mehr Arbeitsplätze vernichtet als schafft? Die eher heute als morgen
gestoppt oder zumindest massiv reduziert werden müsste?“ hat unser ehemaliges Sturmgeschütz der Demokratie, der „Spiegel“, gestellt. Das war 2004, als es noch so etwas wie staatsferne Medien gab und Politiker noch kritisch begleitet wurden. Die Zeiten sind vorbei.

Schaute dieser „Spiegel“ heute in den Spiegel, würde er sich nicht wiedererkennen.

„Spiegel Online“: „Die große Luftnummer“

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog der Autorin.


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