12. Oktober 2018

Hausdurchsuchung bei ef-Autor Bayerische Polizei geht gegen Sprühkreide vor der CSU-Zentrale vor

Der Partei muss das Wasser bis zum Hals stehen

von Rafael Hauptmann

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Bildquelle: Rafael Hauptmann Rief die Staatsgewalt auf den Plan: Aktion der Jungen Alternative vor der CSU-Zentrale

Kürzlich hat die Junge Alternative Bayern sich eine kreative Aktion vor der CSU-Zentrale in München erlaubt. Man sprühte mit „staatsgefährdender“ Sprühkreide die Namen der Toten der Politik der CSU und Angela Merkels vor die Haustür und zündete Kerzen an.

Heute Morgen wurden bei den Vorstandsmitgliedern der Jungen Alternative Bayern, darunter auch bei mir, Hausdurchsuchungen vorgenommen. Vier Beamte der Kriminalpolizei klingelten kurz vor sechs an meiner Haustür und beschlagnahmten im Folgenden sämtliche Kommunikationsgeräte sowie etliche Kleidungsstücke. Grund der Hausdurchsuchung: Sachbeschädigung. Der CSU muss das Wasser wirklich bis zum Hals stehen, wenn so mit der Opposition umgegangen wird. Zum einen wird so die tragende Rolle der JA im Wahlkampf gezielt sabotiert, zum anderen mein persönlicher Wahlkampf empfindlich gestört. Da ich für einen Abgeordneten arbeite, wurde zudem Eigentum des Deutschen Bundestages beziehungsweise der Fraktion beschlagnahmt.

Das alles, obwohl wir bei unserer Kunstaktion weder Masken getragen (wir sind also längst bekannt) noch einen tatsächlichen Schaden (außer für das Ansehen der CSU) verursacht haben.

Das ist ein Skandal! Da rennen jahrelang Messermänner, Terroristen, Vergewaltiger und ausreisepflichtige Asylbetrüger im Freistaat rum, aber bei Sprühkreide vor der CSU-Zentrale, da schlägt die bayerische Justiz mit voller Härte zu.

Diese Regierung hat fertig! Am 14. Oktober werdet ihr abgewählt!

Die Aktion der Jungen Alternative Bayern auf Facebook 


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