09. April 2018

Einwanderung aus islamischen Dritte-Welt-Staaten nach Europa Linke Realitätsflüchtlinge

Kein Argument ist zu dumm, um vom Offensichtlichen abzulenken

von Werner Reichel

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Bildquelle: shutterstock Wird geleugnet: Islamisierung Europas

Je mehr Menschen aus islamischen Dritte-Welt-Staaten nach Europa kommen, desto mehr wird Europa zu einem islamischen Dritte-Welt-Staat. Die primäre Aufgabe linker Politik, linker Medien und ihrer Hilfstruppen aus Wissenschaft, Kultur, Unterhaltung, NGOs und Kirchen ist, diese simple Tatsache zu verschleiern. Sie sind dabei äußerst erfolgreich. Trotz aller Widersprüche, die sie dabei täglich produzieren. Von jedem Spitzenpolitiker, der kein Schmuddelimage bekommen möchte, wird mittlerweile das Multikulti-Glaubensbekenntnis verlangt, dass der Islam zu uns gehöre. Auch Politiker aus der türkisblauen Regierung in Österreich haben diesen Eid bereits geleistet. Andererseits wird von denselben Leuten massiv bestritten, dass es so etwas wie eine Islamisierung Europas gibt. Obwohl noch in den 1990er Jahren kein Mensch auch nur auf die Idee gekommen wäre, überhaupt danach zu fragen, ob der Islam zu Europa gehöre.

Es wird auch nicht weiter darauf eingegangen, was das eigentlich bedeutet, wenn der Islam zu Europa gehört. Gehören dann auch Scharia, Kinderehe, Verfolgung und Diskriminierung von Ungläubigen zu Europa? Jedenfalls entwickeln sich alle europäischen Länder rasant in Richtung islamischer Dritte-Welt-Staaten. In Deutschland jubelte erst unlängst die Presse, dass die Geburtenrate wieder das Niveau der frühen 1970er Jahre erreicht hat. Dass diese Rate in den nächsten Jahren weiter rasant ansteigen wird und eben jenes Niveau erreichen wird, das für islamische Staaten typisch ist, hat man allerdings nicht erwähnt. Das linke Zentralorgan „Die Zeit“ versucht es mit einer anderen Erklärung: „Ein Grund ist laut Statistikern, dass Frauen zwischen 30 und 37 Jahren vermehrt Kinder bekommen.“

Ah, alles klar! Laut offiziellen Zahlen liegt die Geburtenrate bei ausländischen Frauen in Deutschland bei 2,28, bei „deutschen“ Frauen hingegen nur bei 1,46. Da sind aber auch alle eingebürgerten Muslimas mit eingerechnet. Rechnet man die hinaus, dürfte man bei den einheimischen Deutschen auf eine Fertilitätsrate von deutlich unter einem Kind pro Frau kommen. Womit die Muslime in Deutschland circa dreimal so viele Kinder bekommen wie jene Frauen, „die schon länger hier leben“. Aber solche simplen wie erschreckenden Überlegungen liest man in der deutschen und österreichischen Presse selbstredend nicht, zumal daraus ersichtlich wird, dass Muslime in Europa in den relevanten Bevölkerungsgruppen nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern in den kommenden Jahren die Mehrheit stellen werden. Wobei diese Entwicklung so weit fortgeschritten ist, dass der deutsche Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble vor kurzem verkündet hat: „Wir können nicht den Gang der Geschichte aufhalten. Alle müssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist.“ Und weiter: „Und der Rest der Bevölkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt.“

Wie gesagt, dieselben Menschen behaupten aber nach wie vor, dass eine Islamisierung nur in den Köpfen rechter Angsthasen und Hetzer stattfindet. Nicht nur bei der Geburtenrate, sondern in allen gesellschaftlichen Bereichen befindet sich Europa auf dem Weg in die Dritte Welt. Es reicht, wenn man einen Blick auf das einst so schöne Wien wirft: Trotz aller Einschüchterungsversuche wagen sich immer mehr Lehrer aus der Deckung und berichten von unglaublichen Zuständen. Viele meinen sogar, dass ein Unterricht im eigentlichen Sinn nicht mehr möglich ist. In den Krankenhäusern müssen Menschen auf Gängen liegen oder stundenlang auf eine Behandlung warten, in Kindergärten werden die ganz Kleinen auf Kosten der Steuerzahler islamisch indoktriniert, die öffentlichen Ausgaben explodieren, der Schuldenberg wächst, und praktisch kein städtisches Großprojekt kann ohne Skandale, explodierende Kosten und Vetternwirtschaft durchgeführt werden. Und die Stadtregierung tut so, als ob alles bestens funktionieren würde. Das sind nur ein paar Schlaglichter. All das ist typisch für versiffte Dritte-Welt-Metropolen und nun auch für Wien und andere europäische Großstädte. Ein ebenfalls recht junger Trend in Westeuropa sind Messerattacken und Messermorde. Hier liegt der Anstieg je nach Land und Region oftmals bei 300 Prozent und mehr. London hat erstmals seit dem Jahr 1800 New York bei den Morden überholt. Die meisten dieser Bluttaten wurden mit Messern von zumeist sehr jungen Tätern verübt, über deren Herkunft gibt es – Überraschung – meist keine Informationen. Auch in Deutschland und Österreich gehören Messerattacken seit kurzem zum Alltag. Noch vor ein, zwei Jahren war das kein Thema. Wie gesagt, diese Entwicklungen laufen in einem atemberaubenden Tempo ab.

Auch hier müssen Medien und Politik verschleiern, verdrehen und relativieren, was das Zeug hält, damit die Menschen nicht mitbekommen, dass der Kaiser nicht nur nackt ist, sondern sich in Wahrheit kaum noch auf den Beinen halten kann. Und weil bei Messerattacken der linke Trick, die Waffen dafür verantwortlich zu machen und nach entsprechenden Verboten zu schreien, nicht funktioniert, sondern im Gegenteil dieses linke Argument als das entlarvt wird, was es ist, nämlich strunzdumm, sind die linken Ablenkungsmanöver in bezug auf Messermorde derzeit noch recht unausgegoren. Medien und Politik haben noch keine einheitliche Linie, noch kein halbwegs plausibles Erklärungsmuster gefunden, weshalb das Tier, das aussieht, watschelt und quakt wie eine Ente, eigentlich gar keine Ente ist. Das wird sich ändern, man ist sehr kreativ, wenn es darum geht, vom eigentlichen Problem abzulenken.

Derzeit schwurbeln die paternalistischen Erklärbären und Framing-Spezialisten noch etwas unbeholfen herum, dass Facebook, Rechtspopulisten, unsere unterentwickelte Willkommenskultur oder zu niedrige Integrationsausgaben diesen neuen Trend ausgelöst hätten. Das geht noch besser. Aber bei der Rasanz dieses Niedergangs und dieser Verfallsprozesse tun sich selbst linke Mundwerksburschen, sprich Kommunikationsprofis, zunehmend schwerer, immer neue Erklärungsmuster aus dem Hut zu zaubern.

Kein Argument ist zu dumm, um vom Offensichtlichen abzulenken. Das liegt vor allem daran, dass sich die meisten Menschen gerne belügen lassen, weil die Wahrheit alles andere als angenehm ist. Man hat sich in diesem linken Lügengeflecht gut eingerichtet und hofft, so noch ein paar Jahre angenehm und mit gutem Gewissen dahinleben zu können, auch wenn man mit diesem Eskapismus seine eigenen Kinder, sofern man welche hat, verrät. Als Ausgleich und als Psychohygiene kämpft man gegen herbeiphantasierte Nazis, feinen Staub, CO2, Trump und andere selbstgebastelte Feinde, die alle aus einem Kinderbuch zu stammen scheinen: furchtbar böse, aber in Wahrheit völlig ungefährlich. Dafür bekommt man von den anderen linken Realitätsflüchtlingen Lob und Anerkennung. Diese Schmierenkomödie wird täglich mit großem Erfolg in der Gutmenschenblase aufgeführt.

Das ist übrigens auch der Grund, warum alle Linken – vom einfachen „Zeit“-Leser bis hinauf in die höchsten Ämter – Viktor Orbán so sehr hassen. Ungarn und die anderen Visegrád-Staaten sind von all diesen Entwicklungen verschont geblieben. In Budapest gibt es keine Messerattacken-Epidemie, die Tschechen haben keine Probleme mit gewalttätigen jugendlichen Migrantenbanden, in Polen braucht man nicht jedes Jahr eine neue Bildungsreform, um den Niveauverlust an den Schulen zu verschleiern, und die Visegrád-Staaten sind wie durch ein „Wunder“ von islamistischen Auto‑, Messer‑, Axt‑, Säure‑, Selbstmord‑, Bomben- und sonstigen Terrorattacken verschont geblieben.

Ja, Orbán führt Figuren wie Merkel, Nahles, Juncker, Kern, Macron und Co vor und zeigt, wie erbärmlich sie sind, welche fatalen politischen Fehlentscheidungen sie Tag für Tag treffen. Das ist natürlich äußerst unangenehm, vor allem, weil diese Politiker ihre Strategien und Entscheidungen ihrem Stimmvieh gerne als alternativlos verkaufen. Ungarn ist ein guter Referenzpunkt bei der Islamisierung Europas. An dem Land kann man gut ablesen, wie schnell und wie weit sich die westlichen EU-Staaten von einem zivilisierten demokratischen Land entfernen.

Trotzdem, die europäischen Polit-Lemminge rennen, von Medien und Kultur angefeuert, immer weiter Richtung Abgrund. Ein Richtungswechsel? Kommt nicht in Frage. In Deutschland und Frankreich ohnehin nicht. Die Merkel-Regierung wird das Tempo sogar noch schlagartig erhöhen. Schließlich hat die Mutti des Grauens nur noch vier Jahre Zeit. Der als konservatives Feigenblatt verpflichtete Horst Seehofer taugt allerdings nicht einmal mehr als politischer Pausenclown. Aber auch die türkisblaue Regierung in Wien ist noch nicht so richtig aus ihren Startlöchern gekommen. Mit kosmetischen und symbolischen Maßnahmen wird man nur wenig erreichen. Zu ihrer Ehrenrettung muss allerdings gesagt werden, dass der tiefe Staat, also die gesamten staatlichen Strukturen und die daran angeschlossenen Netzwerke von Kultur, Wissenschaft, Kirchen und NGOs, nach wie vor ausschließlich von Linken und Alt-ÖVPlern durchsetzt sind, deren einziges Bestreben der eigene Machterhalt ist, egal wie hoch der Preis für Österreich und seine Bewohner ist. Ohne entsprechende kluge Strategien, diese Sümpfe trockenzulegen, vor allem die sauren Wiesen im Medien- und Kulturbereich, steht das Ablaufdatum dieser Regierung bereits fest.


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