10. März 2018

Wanderungsbewegungen und Demographie Schwarz und Weiß in Europa und Afrika

Der Melting Pot hat sich als eine Illusion erwiesen

von Michael Klonovsky

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Bildquelle: shutterstock Afrika: Auf dem Weg zum „reinrassigen“ Kontinent

Unlängst hat Karlheinz Weißmann in seiner „Gegenaufklärungs“-Kolumne folgende Bilanz veröffentlicht: 1960 lag der weiße Bevölkerungsanteil in Südafrika bei 21,6 Prozent, in Südwestafrika/Namibia bei 11,76 Prozent, in Algerien bei 10,2 Prozent, in Süd-Rhodesien/Simbabwe bei 7,3 Prozent, in Angola bei 3,5 Prozent, in Nord-Rhodesien/Sambia bei 3,1 Prozent, in Swasiland bei 2,6 Prozent, auf Madagaskar bei 2,1 Prozent, ebenso in Libyen und Spanisch-/später Äquatorial-Guinea, in Betschuanaland/Botswana bei 1,4 Prozent und im Senegal bei 1,3 Prozent.

2017 war der weiße Bevölkerungsanteil in Südafrika auf 8,37, in Namibia auf 3,05 und in Botswana auf 1,3 Prozent zurückgegangen. „In Angola, Senegal, Mosambik und Kenia gibt es noch winzige weiße Minoritäten, in Simbabwe ist der Anteil auf 0,18 Prozent geschrumpft, in Algerien, Libyen, Swasiland und den meisten übrigen dekolonisierten Staaten gibt es keine weißen Bevölkerungen mehr.“ Afrika wird wieder schwarz.

Ein bisschen schwärzer ist auch Europa in den vergangenen Jahren geworden, seit Merkels Willkommens-Selfies sogar recht schwungvoll von Tag zu Tag mehr. Bekanntlich sind die Weißen moralisch verpflichtet, ihr Stammland mit den Afrikanern und Orientalen zu teilen, sprich preiszugeben und sukzessive zu verlieren. Das vollendungsnah Teuflische an diesem Prozess besteht darin, dass weiße politische Funktionseliten ihren Völkern immer mehr Geld wegnehmen, um damit immer mehr fremden Nachwuchs zu finanzieren. Wenn ich mich morgens an den PC setze, um meine guten und wahren Gründe gegen die Masseneinwanderung von virilen Analphabeten niederzuschreiben, geht jeder zweite Euro, den ich dabei verdiene, an den Staat, der damit wiederum meine ethnisch-kulturelle Verdrängung alimentiert und weitere Nichtleser ins Land holt. (Wenn jetzt ein Siebengescheiter moniert, woher ich denn wissen wolle, dass es genau meine Euronen sind, verweise ich auf die Deutsche Bahn, wo der Erste-Klasse-Passagier mit Öko-Strom fährt, die zweite Klasse nicht. Das geht!)

Da sich die verschiedenen Ethnien oder Rassen erfahrungsgemäß nicht oder nur an den Rändern vermischen, der Melting Pot sich als eine Illusion erwiesen hat, für deren Scheitern wie immer niemand die Verantwortung trägt (aber die Weißen natürlich die Schuld), wird es auch in Europa zur wechselseitigen Segregation und zu regelmäßigen Konflikten kommen, die fast immer entlang der ethnisch-kulturellen Bruchlinien ausbrechen. Wenn die Indigenen nicht mehr hinreichend viel Schutzgeld (gleich Sozialhilfe) zahlen, werden diese Konflikte zu regionalen Unruhen eskalieren, vor allem am Rande der großen Städte, wobei die Ghettos als eine Art Konzentrierungsraum fungieren. Immerhin hat Merkel, von der Lückenpresse routiniert unbeachtet, die Existenz von No-Go-Areas bereits offiziell eingestanden und sogar gefordert, man müsse etwas gegen die Existenz solcher Gebiete unternehmen, wobei nicht ganz klar wurde, an wessen Adresse dieser Appell sich richtete; sie kann sich ja als Weltklimaretterin und Mutter Afrikas um solche Petitessen schwerlich kümmern. Der Sozialstaat wird als erstes zusammenbrechen, der Rechtsstaat immer mehr erodieren. Im Krieg aller gegen alle (Hobbes) um die Reste des Leviathan wird sich der Islam als integrierende Kraft anbieten und zunehmend Einfluss gewinnen. Die Clans werden ihre Herrschafts- und Schutzgebiete ausweiten, die Staatsgewalt wird sowohl von Kriminellen als auch von Religiösen unterwandert, der Staat ist nicht mehr imstande, seine Bürger zu schützen und gleich zu behandeln, sondern er fällt in die Hände rustikaler Interessensgruppen und wird korrupt wie andere Zweit- oder Drittweltstaaten auch. Aus den Einwanderercommunitys zieht sich der Staat völlig zurück, diese Gebiete werden orientalisch-afrikanische Enklaven, wie wir das heute schon dort beobachten können, wo die Neubürger ihre Streitigkeiten ganz unter sich austragen und regeln. Weiße, die es sich leisten können, ziehen sich in Gated Communitys zurück oder emigrieren nach Übersee, Osteuropa, Asien. Die anderen fellachisieren (sich) im Vollgefühl der Anverwandlung beziehungsweise Unterwerfung.

Es wäre naheliegend, dass sich die Ethnien und Kulturen schließlich auch räumlich wieder trennen, anstatt in einem tribalisierten Europa feindselig nebeneinander zu hausen, doch selbst wenn sich die restlichen Weißen irgendwohin zurückzögen, die anderen würden ihnen doch immer wieder folgen und die Hände aufhalten, sie würden Sozialknete, Technologien und Blondinen erst erbetteln und später, wenn sie zahlreich genug sind, fordern, und es würde sich in den Reihen der Weißen immer eine zahlenmäßig relevante Linke finden, die diese Forderungen unterstützt. Man muss diese Misteln weiter miternähren oder gemeinsam mit ihnen untergehen. Auch das ist teuflisch. Gott mag tot sein – der Teufel lebt.

Sela, Psalmenende.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Acta diurna“.


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