04. Juli 2020

Räumung der „autonomen Zone” in Seattle/USA Kein Summer of Love

CHAZ/CHOP/Antifastan endet, wie im Sozialismus üblich, im Chaos

von Michael Klein

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Bildquelle: VDB Photos / Shutterstock.com Seattle: Hippie-Zone wurde aufgelöst

Das autonome Projekt erst CHAZ, später CHOP, das in Seattle von Antifanten und anderen Linksextremen, von Kriminellen und Drogensüchtigen gegründet wurde, das Projekt, das die Bürgermeisterin von Seattle, Jenny Durkan, als Summer of Love verniedlicht hat – es ist nicht mehr. Die Polizei hat es auf Anordnung des ewigen Hippies in der Stadtregierung geräumt.

Weil Sie davon in Deutschland nichts erfahren werden, informieren wir darüber.

Nicht, dass in deutschen Medien nicht über CHAZ/CHOP, die autonome Zone in Seattle, berichtet worden wäre. Noch am 15. Juni hat Katharina Wilhelm, ARD-Studio Los Angeles, fast so etwas wie eine Liebeserklärung an die Adresse der Autonomen in Seattle gerichtet:

„Journalisten vor Ort beschreiben die Stimmung seitdem als friedlich. Videos aus der sogenannten autonomen Zone zeigen Würstchenstände und Tanzveranstaltungen. Mehrere Zelte wurden dort aufgestellt, Obdachlose leben an der Seite von Demonstrierenden. Ein Gemüsegarten wurde angelegt, es gibt dort Filmvorführungen und Lesungen.”

Der „Mikrokosmos ohne staatliche Gewalt“, den die autonomen Antifanten und ihr Warlord Raz Simone in Seattle errichten möchten, ist eine glaubwürdige Ankündigung für die ARD-Korrespondentin, die vor Ort wohl auch nicht mehr mitbekommt, als sie von Deutschland aus mitbekommen würde. Spielverderber im linksextremen Idyll der ARD sind nur Polizeibeamte und Donald Trump, die den Anarchisten ein Ende setzen wollen. Wie gut, dass es die Bürgermeisterin von Seattle gibt, deren Spinnereien sich die Korrespondentin der ARD voll umfänglich anschließt, wenn sie schreibt:

„Die Bürgermeisterin scheint die Situation derzeit noch gelassen hinzunehmen. Im Interview mit CNN scherzte sie bei der Antwort auf die Frage, wie lange dieser Status noch anhalten könne – in Abspielung auf die Hippiebewegung Ende der Sechziger Jahre: ‚Keine Ahnung, wir könnten hier den ‘Sommer der Liebe’ erleben.‘“

Die Realität in der linksextremen Kloake in Seattle sah indes nicht nach einem Sommer of Love aus, ganz im Gegenteil, der Mikrokosmos ohne staatliche Gewalt hat sich als Mikrokosmos extremer nicht staatlicher Gewalt entpuppt.

Fünf Tote hat der Mikrokosmos der Antigewalt innerhalb kürzester Zeit zu verzeichnen. Der Summer of Love, aus dem die Demokraten in den USA politisches Kapital zu schlagen können glaubten, hat sich in Windeseile, wie das bei Linksextremen nun einmal der Fall ist, wenn sie nicht durch staatliche Abschreckung in Zaum gehalten werden, in eine linksextreme Kloake verwandelt, ein Fiasko für die Bürgermeisterin von Seattle, die sich zudem einer Reihe von Klagen gegenübersieht, deren Ziel in Schadensersatz und dem Impeachment besteht: Durkan soll aus ihrem Amt verschwinden.

Um den Schaden, den die rechtsfreie Zone in Seattle national an der Sache der Demokraten angerichtet hat, zu begrenzen, hat die Bürgermeisterin die Notbremse gezogen und die Räumung von CHAZ/CHOP Capitol Hill Autonomous Zone angeordnet

CHAZ/CHOP/Antifastan ist nicht mehr.
Der Summer of Love wurde zum „Summer of Homicide“, zum “Mordsommer”.
Ob die ARD über den Ausgang dessen, was sie im Beitrag vom 15. Juni noch als Idyll aus Würstchenständen, Tanzveranstaltungen und Gartenbau beschrieben hat, berichten wird?

Hintergründe zu CHAZ finden sich hier.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.


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