23. März 2020

Corona-Propaganda Ich weigere mich!

Ich bin nicht ohnmächtig

von Frank Jordan

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Bildquelle: shutterstock Propaganda in Zeiten von Corona: Ich bin nicht ohnmächtig!

Solange allen voran die Medien und Behörden Begriffe wie zum Beispiel jenen der „Corona-Toten“ völlig undifferenziert und tendenziös verwenden, ohne dem Leser auch nur den Hauch einer Chance zur Unterscheidung von „Tod mit Corona“ oder „Tod an den Folgen von Corona“ zu geben, hat grundsätzlich alles einen galligen Geschmack.

Als wolle man ums Verrecken das Hegen und Aufkommenlassen von Hoffnung, Initiative, Selbstverantwortung und Tatkraft verhindern. Als wolle man jeden Gedanken an Zukunft, die Notwendigkeit und die Möglichkeit von Vorsorge und die Energie zu deren Gestaltung unter einer Decke panischen Gelähmtseins ersticken. Als wolle man den Menschen dies und nur dies eine klarmachen: Du bist ohnmächtig und vollkommen ausgeliefert.

Ich weigere mich, diese verordnete Ohnmacht zu akzeptieren. Die Zahlen der Zukunft und das Erleben im Rahmen der eigenen Wirklichkeit werden für sich sprechen. Ihnen und nur ihnen werden wir uns zu beugen haben. Und wer heute nach dem Muster der Political Correctness „Relativierung“ schreit und alle „Toten sind gleich“, dem sei ins Stammbuch geschrieben: Zahlen – wenn sie denn einmal vorhanden sind – dürfen sehr wohl und müssen sogar miteinander verglichen werden. Wer diesen Vorgang mit einem „Gegeneinander-Aufrechnen“ von Leid und Menschenleben gleichsetzt und das wiederum mit dem Maß beziehungsweise Mangel an Mitgefühl, sollte akzeptieren, dass es unter diesem Blickwinkel weder Wissenschaft noch Erkenntnisgewinn geben kann. Weder Diagnosen noch Therapien, sondern nur Nervenkitzel. Und davon wird keiner gesund. Im Gegenteil.

Bis also mehr Wissen und Zahlen vorhanden sind, tue ich, was ich auch in jedem anderen Fall zu tun versuche: Keinen gefährden und andere, soweit es in meiner Macht liegt, schützen. Meine Kunden, meine Nachbarn, meine Liebsten. Zuallererst dadurch, dass ich mich selbst schütze. Daneben lebe ich. Ob mich das „Letzte“ bereits in einer Stunde oder morgen ereilt, das weiß ich auch in normalen Zeiten nicht. Ob Corona oder kein Corona – mein Job ist es, im Rahmen meiner Verantwortung und meiner Möglichkeiten auch hierfür vorzusorgen, um Platz, Kraft und Energie für das „Vorletzte“, das Heute zu haben.

Ich bin nicht ohnmächtig. Nie. Und wer mir das in Dauerbeschallung ins Hirn zu hämmern versucht, ist meiner Meinung nach keiner, der „die Menschen“ liebt und schützen will, sondern einer, der manipuliert.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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