11. Dezember 2019

Klimakonferenz COP25 Die Klimaschutz-Schmarotzer in Madrid

Das einfältige Alarmgeschrei wird immer unerträglicher

von Klaus Peter Krause

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Bildquelle: John Englart (CC BY-SA 2.0)/flickr Einfältiges Alarmgeschrei: Klimakonferenz in Madrid

Ich las: „Der Menschheit läuft die Zeit weg. Während über den Klimaschutz auf immer neuen Konferenzen diskutiert wird, tickt die Uhr gnadenlos weiter. Nur noch wenige Jahre trennen die Erde von gefährlichen Kipppunkten: Sind sie erreicht, lässt sich der Klimawandel nicht mehr aufhalten“ („Lübecker Nachrichten“). O weh, o weh. Doch die Zeit läuft der Menschheit schon immer weg, überall auf der Erde. Den Klimawandel gibt es ebenfalls schon immer. Aber er läuft uns Menschen nicht weg, sondern findet statt wie seit Urzeiten eh und je und überall auf der Erde. Ohnehin hat der Klimawandel mit dem Kohlendioxid – ob von Menschen stammend oder natürlichen Ursprungs – allenfalls in nur unbedeutender Weise zu tun. Gnadenlos ticken auch alle Uhren schon immer.

Das einfältige Alarmgeschrei wird immer unerträglicher

Die willig demonstrierenden Klimaschützer dagegen ticken nicht richtig im Kopf. Sie haben sich völlig verrannt. Ihr Alarmgeschrei wird immer unerträglicher. Es ist derart dumm und einfältig, dass man sich fragt, wo diese Menschen, die blind einem gewaltigen Geschäftsmodell finanzieller Interessen und einem Betätigungsdrang machtpolitischer Interessen folgen, ihren Verstand abgegeben haben oder ob sie je einen hatten. Diese Irregeführten aufzuklären, ihnen fehlendes Wissen zu vermitteln, unterdrücken Mainstream-Medien und die Klimaschutz-Politiker nach wie vor. Gegen Klimawandel, wie er in der Erdgeschichte stets stattgefunden hat und weiterhin stattfinden wird, ist der Mensch machtlos und die Anti-Kohlendioxid-Klimaschutzpolitik völlig untauglich. Trotzdem findet schon wieder eine unverantwortlich aufwendige UN-Klimaschutz-Konferenz mit ihren vielen Schmarotzern statt, diesmal in Madrid.

Die Beweislage gegen die Klimaschutzpolitik ist erdrückend

Die Belege samt technisch-physikalischen Tatsachen sowie politische und wirtschaftliche Folgen, die gegen diese Klimaschutzpolitik

sprechen, sind erdrückend. Die Fachkundigen tragen sie seit langem vor, erreichen aber nicht die breite Öffentlichkeit. Denn Wissenschaftler, die von der Klimaschutzpolitik persönlich profitieren und auch einschlägige Wissenschaftsmagazine dominieren, schweigen sie nieder, und die Massenmedien lassen sie ebenfalls nicht zu Wort kommen, darunter leider auch die „FAZ“, die mit den Alarm-Wölfen mitheult. Auf diese Fachkundigen stütze auch ich mich. Die Gegenposition zur Klimaschutzpolitik und der kritische Journalismus finden fast nur im Internet statt, haben aber noch nicht die nötige Breitenwirkung. Ausnahmen vom Klima-Mainstream sind Wochenzeitungen wie die „Junge Freiheit“ und die „Preußische Allgemeine“ mit zwar steigender, aber noch zu kleiner Auflage.

Auch Systemveränderer sind auf Vernichtungsfeldzug

Antriebskraft bekommt die Klimaschutzpolitik (neben den schon genannten Interessengruppen) außerdem durch sozialistische und daneben fanatische, anders motivierte Systemveränderer. Sie nutzen die Klimaschutzbewegung für ihre eigenen Ziele gleichsam als Trittbrettfahrer. Stichwort hierfür ist vor allem die „Große Transformation der Gesellschaft“. Geschrieben hat über diesen „Gang in die Knechtschaft“ der Physiker Horst-Joachim Lüdecke. Das ganze Ausmaß dieses Vernichtungsfeldzugs ist den meisten Bürgern noch unbekannt.

Die Bürokraten dieser Welt reiben sich beglückt die Hände

Ebenfalls mit am Werk für die Klimaschutzpolitik sind alle Bürokraten dieser Welt in Ämtern und Behörden und in Nichtregierungsorganisationen, die davon leben, mit immer neuen Regelwerken die Menschen zu traktieren und zu überwachen. Für sie ist diese Politik geradezu eine gut geölte Job-Maschinerie. Sie alle reiben sich beglückt die Hände.

Willkommene Ablenkung von wirklich bedrohlichen Entwicklungen

Politikern dient der Klimaschutz-Aktionismus zusätzlich dazu, die Bürger von wirklich bedrohlichen Entwicklungen abzulenken. In Deutschland und in der EU gehören zu ihnen die Folgen der Euro-Rettungsmaßnahmen, die Massenmigration aus islamischen und schwarzafrikanischen Ländern, die systematischen Versuche, den Zusammenhalt der Familien zu zerstören, die Kinder schon im frühen Alter der familiären Obhut zu entziehen sowie den Bürgern die Bargeldabschaffung schmackhaft zu machen, um sie noch umfassender kontrollieren und lenken zu können.

Zwei dokumentierende Filme über den großen Betrug

Erinnern möchte ich an den britischen Dokumentarfilm „Die globale Erwärmung – Wahrheit oder Schwindel?“ („The Great Global Warming Swindle“, übersetzt: „Der große Betrug mit der globalen Erwärmung“). Die Erstsendung lief auf Channel 4 am 8. März 2007. In einer überarbeiteten deutschen Fassung unter dem Titel „Der Klimaschwindel“ war er auch in Deutschland zu sehen, erstmals am 11. Juni 2007 im Spätabendprogramm von RTL. Der Sender n-tv wiederholte die Sendung am 7. Juli 2007.

Schauen Sie sich ferner den Film vom Sender kla.tv aus Wien an und den Berichtstext dazu vom 6. Mai 2019. Er führt die Rettung des Klimas ad absurdum und macht klar, dass mit dem schlechten Gewissen der Menschen ein prächtiges Geschäft läuft. Hier sind ein paar Zitate aus dem Film: „In den vergangenen 140 Jahren ist es nur ein halbes Grad wärmer geworden. Aber erstaunlicherweise gab es den größten Temperaturanstieg zwischen 1905 und 1940. In einer Zeit, in der noch relativ wenig industriell produziert wurde. Nach 1940, als die Industrie wuchs, wurde es auf der Welt kühler.“

Professor Syun-Ichi Akasofu: „Der Kohlendioxidausstoß ist ab 1940 exponentiell gestiegen, aber die Temperatur begann ab 1940 zu fallen – und zwar bis 1975. Sie steht also in einem entgegengesetzten Verhältnis. Wenn die Kohlendioxidemission rapide zunimmt, die Temperaturen aber sinken, kann man nicht sagen, dass Kohlendioxid und Temperatur aneinander gekoppelt sind.“

Dr. Tim Ball: „Die Temperaturen stiegen bis 1940 deutlich an. In einer Zeit, in der die Menschen noch relativ wenig Kohlendioxid produzierten. Und in der Nachkriegszeit, als die Wirtschaft weltweit in Schwung kam und die Kohlendioxidproduktion zunahm, wurde es kälter auf der Erde. Mit anderen Worten: Die Fakten passen nicht zur Theorie.“

Nigel Calder: „Genau als die Industrie nach dem Zweiten Weltkrieg boomte und der Kohlendioxidausstoß stieg, wurde es auf der Erde kühler, so dass die Angst vor einer neuen Eiszeit aufkam. Das schien völlig unlogisch und scheint es bis heute.“

Professor Ian Clark: „Kohlendioxid kann eindeutig nicht die Ursache von Klimaerwärmung sein, sondern ist eine Folge davon.“

Dr. Tim Ball: „Die in den Eiskernen gespeicherten Daten treffen den Kern des Problems. Es heißt, mit der Zunahme von Kohlendioxid-Treibhausgas stiegen die Temperaturen. Doch die Eiskerndaten belegen genau das Gegenteil. Damit ist die zentrale These der ganzen Theorie des durch den Menschen verursachten Klimawandels widerlegt.“

Dänisches Meteorologisches Institut: „Bis ungefähr 1940 nahm die Sonnenaktivität stark zu, sie fiel bis in die 70er Jahre ab und stieg dann erneut an.“ – „Anscheinend war die Sonne, und nicht Kohlendioxid oder irgendetwas anderes, verantwortlich für den Wandel des Klimas. Durch ihre Strahlung hat die Sonne direkten Einfluss auf die Erde.“

Astrophysiker Piers Corbyn: „Die Sonne sorgt für den Klimawandel. Kohlendioxid ist irrelevant!“

Der wirklich wirksame Klimaschutz muss ein ganz anderer sein

Dass der wirklich wirksame Klimaschutz ganz anders sein muss als der jetzt durchgepaukte, habe ich in einem früheren Artikel kurz angerissen: Dieser Klimaschutz ist der Bewuchs mit vielen Bäumen und mit allen anderen Pflanzen, sind Umfang und Art der Vegetation. Sie alle spielen durch ihre Verdunstungsfähigkeit eine wichtige Rolle für die Bildung von Wasserdampf in der Luft, für die Bildung von Wolken und das Entstehen von Regen. Entscheidend für die Temperatur auf der Erde und für die Temperaturverteilung ist das Klimagas Wasserdampf. Dieser wirklich wirksame Klimaschutz wäre solche Konferenzen wie nunmehr wieder in Madrid tatsächlich wert. Was dort jetzt geschieht, ist es nicht. Zeit vertan, Geld vertan, die Täter bereichern sich weiter, ihre Opfer müssen bluten. Könnte sich das Klima auf menschliche Weise äußern, würde es sich über den menschlichen Schutzversuch kaputtlachen.

„Martin Durkin – Der große Betrug mit der globalen Erwärmung“

Lichtwelt-Verlag: „Der große Betrug mit der globalen Erwärmung“

Klaus Peter Krause: „Klimaschutz geht ganz anders“

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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