23. August 2019

Vortrag des Wirtschaftswissenschaftlers Roland Vaubel bei den Hayek-Tagen in Wien Muss man Freiheit begründen?

Freiheitliche Ordnung optimiert das Wissen und die Anreize

von Klaus Peter Krause

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Bildquelle: shutterstock Im gemeinsamen Interesse der einzelnen Menschen: Freiheit

Das Streben nach Freiheit ist uralt, und das Streben nach Freiheit bleibt ewig jung. Freiheit zu unterdrücken, leider ebenso. Sie als selbstverständlich zu nehmen, wenn man sie hat, und sie nicht zu verteidigen, wenn ihr Gefahr droht, ebnet der Unterdrückung den Weg. Deutschland befindet sich schon seit Jahren auf diesem Weg. Im Drang zu vieler Bürger nach mehr Staat und umfänglicher (auch sozialer) Sicherheit wird immer mehr Freiheit zuschanden geritten und kommt auf schleichende Weise abhanden. Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Stets ist die Freiheit gefährdet, daher ist sie ständig zu verteidigen. Was wir in Deutschland an Freiheit noch haben, ist längst weniger, als wir an Freiheit schon einmal hatten. Aber Freiheit ist notwendig. Das bedarf der Begründung.

Freiheit ist nicht der ursprüngliche Naturzustand der Menschheit, sie muss organisiert werden

„Muss man Freiheit begründen? Ist Freiheit nicht etwas ganz Selbstverständliches und Natürliches?“ Mit dieser Frage hat sich der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Roland Vaubel beschäftigt. Ich gebe hier in Auszügen seinen Vortrag „Zur Begründung der Freiheit“ wieder, den er am 15. Juni 2019 bei den Hayek-Tagen in Wien gehalten hat, veranstaltet von der deutschen Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft. Die Zwischenüberschriften sind (mit wenigen Ausnahmen) von mir eingefügt. Professor Vaubel beginnt mit der Feststellung: „Freiheit ist nicht der ursprüngliche Naturzustand der Menschheit. Der Naturzustand ist die Anarchie. In der Anarchie ist die Freiheit des Einzelnen nicht geschützt. Insofern ist Freiheit nichts Natürliches. Sie muss organisiert werden.“

Freiheit ist nur dann vernünftig, wenn sie einem Zweck dient

Man könne, so Vaubel, die Notwendigkeit einer Begründung auch nicht dadurch aus der Welt schaffen, dass man die Freiheit zum Naturrecht erkläre. Denn wer dies tue, müsse darlegen, weshalb das Recht auf Freiheit natürlich und vernünftig sei. Freiheit sei nur dann vernünftig, wenn sie einem Zweck diene. Die Forderung nach Freiheit müsse mit diesem Zweck begründet werden. Aber die Freiheit könne – ohne jede Wertung – insofern natürlich sein, als sie einer natürlichen Auslese – der Evolution – entspringe.

Zeigen, dass die Freiheit im gemeinsamen Interesse der einzelnen Menschen ist

Nach einigen Anmerkungen zur natürlichen Auslese und zur Moraltheorie, wie sie Friedrich August von Hayek und David Hume behandeln, kommt Vaubel zunächst zu einem Zwischenergebnis: „Erstens: Die natürliche Auslese der Evolutionstheorie ist keine Begründung – das heißt Rechtfertigung – der Freiheit, sondern nur eine mögliche Erklärung der Freiheit. Zweitens: Wir müssen unseren Wunsch nach Freiheit moralisch begründen. Drittens: Wir können dabei nur erfolgreich sein, wenn wir zeigen, dass die Freiheit im gemeinsamen Interesse der einzelnen Menschen ist, das heißt, dass die freiheitliche Ordnung in der Regel und langfristig günstiger als a) die Anarchie und b) die staatliche Bevormundung ist. Viertens: Wenn unterstellt wird, dass jeder Mensch sein Interesse erkennt, so kann man auch sagen: Wir müssen zeigen, dass sich die Menschen in einem fiktiven Gesellschaftsvertrag auf die freiheitliche Ordnung einigen könnten.“

Das klassische Freiheitsziel: Schutz durch den Staat

Dann wendet sich Vaubel dem Hauptteil seiner Ausführungen zu: der moralischen Begründung des Freiheitsziels. Vaubel bezieht sich auf die klassische Definition der Freiheit, die er so formuliert: „A) Der Staat schützt jeden Bürger vor Übergriffen der anderen – sowohl anderer Bürger (innere Sicherheit) als auch Fremder (äußere Sicherheit). B) Der Staat übt nur insoweit Zwang aus, als dieser notwendig ist, um den einzelnen Bürger vor Übergriffen anderer zu schützen.“

Das klassische Freiheitsziel entspricht dem Selbstbestimmungsprinzip

Dem hinzu fügt er diese Anmerkungen: „Erstens: Das klassische Freiheitsziel entspricht dem Selbstbestimmungsprinzip. Zweitens: Die klassische Definition der Freiheit ist ein Freiheitsrecht, das allen Menschen in gleicher Weise zukommen kann und sollte. Drittens: Die klassische Freiheit ist die größte Freiheit, die ‚mit der Freiheit anderer bestehen kann‘ (Kant). Das heißt, die Herrschaft des Menschen über den Menschen wird auf ein Minimum reduziert – auf das Minimum, das zur Bewahrung der Freiheit unerlässlich ist. Viertens: Die klassische Freiheit schließt negative externe Effekte aus und trägt damit auch zur ökonomischen Effizienz bei.“

Da die klassische Freiheit negative externe Effekte verhindere, diene sie zwar der Effizienz, aber sie gehe nicht im Effizienzziel auf. Das Freiheitsziel stehe neben dem Effizienzziel.

Wie das klassische Freiheitsziel begründet ist

Begründet ist das klassische Freiheitsziel für Vaubel so: „Erstens: Weil die klassische Freiheit jedem Bürger zustehen kann, ist es (logisch) möglich, sie in einem Gesellschaftsvertrag zu vereinbaren. Zweitens: Weil der Übergang von der Anarchie zur klassischen Freiheit den Menschen die Kosten des Krieges und des Selbstschutzes erspart, ist es (empirisch) möglich – wenn nicht gar wahrscheinlich, dass die freiheitliche Ordnung in einem Gesellschaftsvertrag (wenn nötig mit Seitenzahlungen) vereinbart würde. Drittens: An die Stelle der Kriegs- und Selbstschutzkosten treten aber nun die Kosten der Kontrolle des staatlichen Gewaltmonopols und die Kosten des verbleibenden Kontrollversagens. Die ‚Friedensdividende‘ ist netto entsprechend geringer. Viertens: Der freiheitliche Rechtsstaat nützt den Schwachen mehr als den Starken, denn die Schwachen werden nun nicht mehr unterdrückt. An die Stelle der ‚Ellbogengesellschaft‘ tritt die ‚Zustimmungsgesellschaft‘. Verträge werden geschlossen, ein Markt entsteht. Weil die Schwachen mehr gewinnen als die Starken, ist die Marktwirtschaft schon für sich genommen sozial (Hayek). ‚Soziale Marktwirtschaft‘ ist ein Pleonasmus, das heißt doppelt gemoppelt. Fünftens: Dieser Gesellschaftsvertrag ist nicht nur im gemeinsamen Interesse, er maximiert sogar das gemeinsame Interesse im Sinne eines Pareto-Optimums: Keiner kann noch besser gestellt werden, ohne dass ein anderer schlechter gestellt wird.“

Zur Frage „Freiheitliche Ordnung oder staatliche Bevormundung?“ sagt Vaubel: „Wenn die moralische Begründung der klassischen Freiheit auf das Gemeinwohl im Sinne des gemeinsamen Interesses abstellen muss, sind erstens die Interessen des handelnden Individuums und zweitens die Interessen der anderen zu berücksichtigen.“ Der erzliberale Ökonom Vaubel tritt selbstredend für freiheitliche Ordnung ein.

Weshalb ist die freiheitliche Ordnung im Eigeninteresse des handelnden Individuums?

Vaubel unterscheidet zwei Arten von Begründungen: erstens die informationsökonomische Begründung und zweitens die anreiztheoretische. Zur informationsökonomischen Begründung zitiert Vaubel Jeremy Bentham: „Everybody is the best judge of his own interest“ („Bezüglich seines eigenen Interesses ist jeder der beste Richter“). Aber, so Vaubels Einwand, „es kommt durchaus vor, dass jemand sein Interesse falsch einschätzt und dass jemand anderes dies erkennt. Was jeder selbst am besten kennt, sind die eigenen Präferenzen, aber nicht unbedingt die geeignetsten Mittel zu ihrer Befriedigung.“ Realistischer sei daher der Spruch von Abraham Lincoln: „You can fool all people some of the time, you can fool some people all the time, but you cannot fool all people all the time“ („Man kann alle Menschen einige Zeit lang zum Narren halten, man kann einige Menschen die ganze Zeit lang zum Narren halten, aber man kann nicht alle Menschen die ganze Zeit lang zum Narren halten“). Das Argument müsse daher anders lauten.

Jeder kennt seine eigenen Präferenzen besser als der Staat

„Erstens: Jeder kennt seine eigenen Präferenzen besser als der Staat. Die Vielfalt der individuellen Präferenzen ist groß. Der Staat weiß ihr nicht Rechnung zu tragen. Wilhelm von Humboldt, „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen: ‚Die Sorgfalt des Staats für das positive Wohl der Bürger ist schädlich, weil sie auf eine gemischte Menge gerichtet werden muss und daher dem Einzelnen durch Maßregeln schadet, welche auf einen jeden von ihnen nur mit beträchtlichen Fehlern passen‘ (Seite 37). Zweitens: Es gibt kein operationales Verfahren, das es dem Staat erlauben würde, die Fälle zu identifizieren, in denen ein Bürger sein Interesse falsch einschätzt (ohne offensichtlich geisteskrank zu sein), und zu bestimmen, wer das Interesse des betreffenden Bürgers besser beurteilen kann. Drittens: Demgegenüber ist der individuelle Informationsbedarf im Markt gering. Denn im Markt aggregiert der Preismechanismus das weit verstreute Wissen um individuelle Präferenzen und Produktionsmöglichkeiten in Form einfachster Knappheitssignale – weit effizienter, als es staatliche Planung je tun könnte (Friedrich August von Hayek, ‚The Use of Knowledge in Society‘, 1945).“

Was 1759 schon Adam Smith erkannt hat

Zur anreiztheoretischen Begründung zitiert Vaubel Adam Smith: „Every man is much more deeply interested in whatever immediately concerns himself than in what concerns any other man. And as he is fitter to take care of himself than any other person it is fit and right that it should be so.“ („Jeder Mensch hat ein sehr viel tieferes Interesse an dem, was immer ihn selbst unmittelbar betrifft, als an dem, was andere Menschen betrifft. Und da er geeigneter ist, sich um sich selbst zu kümmern, als jede andere Person, ist es auch angemessen und richtig, dass es so geschehen sollte“, „The Theory of Moral Sentiments, 1759). Hinsichtlich des Rechts auf Eigentum, so Vaubel, finde sich diese Einsicht bereits bei den Scholastikern wie Thomas von Aquin: „Weil die Menschen mehr Sorge auf das verwenden, was ihnen gehört, gewährleistet das Privateigentum eine bessere Nutzung der Güter im Sinne des Gemeinwohls.“

Was ist das größere Problem: der Fehlanreiz bei den Regierenden oder das Unwissen der Bürger?

Vaubel (mit Verweis auf James Mill, „Essay on Government“, 1820): „Diese anreiztheoretische Begründung der Freiheit greift auch dort, wo die informationsökonomische Begründung versagt. Denn selbst wenn andere besser wüssten, was für mich gut ist, so würden sie doch nicht danach handeln, sondern tun, was für sie selbst günstig ist. Das gilt auch dann, wenn die besser informierten anderen staatliche Akteure sind. Was ist das größere Problem (‚evil‘): der Fehlanreiz bei den Regierenden oder das Unwissen der Bürger?“ Die Antwort in Vaubels Formulierung: „Der Fehlanreiz bei den staatlichen Akteuren ist unheilbar, die Unwissenheit des einzelnen Bürgers nicht. Deshalb: Entscheidungsfreiheit des Einzelnen. Damit ist James Mill Vater der Public-Choice-Schule: Politiker und Bürokraten verfolgen ihr Eigeninteresse, und dieses stimmt oft nicht mit dem gemeinsamen Interesse der Bürger überein.“

Je mehr Menschen an einer Entscheidung beteiligt sind, desto schlechter sind sie informiert

Vaubel weiter: „Auch in der Demokratie haben die Regierenden nicht die richtigen Anreize, obwohl sie ja von den Bürgern gewählt werden. Denn da das Gewicht der einzelnen Stimme gering ist, hat der Wähler in der Massendemokratie kein Interesse, sich hinreichend über politische Inhalte und geeignete Kandidaten zu informieren (‚rationale Unwissenheit‘). Damit ist aber nicht nur der Fehlanreiz der Regierenden, sondern auch die Unwissenheit der Regierten – soweit sie sich auf die Politik bezieht – ‚unheilbar‘, es sei denn der Staat wird hinreichend dezentralisiert. Je mehr Menschen an einer Entscheidung beteiligt sind, desto schlechter sind sie informiert. Hegels ‚kollektive Vernunft‘ gibt es nicht.“

Vaubel kommt zu dem Zwischenergebnis: „Für den Einzelnen ist es am besten, wenn er selbst entscheiden kann, weil er seine Wünsche selbst am besten kennt und auch selbst den stärksten Anreiz hat, seinen Wünschen entsprechend zu handeln.“

Weshalb der Freie auch den anderen nützt

Vaubel (unter Berufung auf Friedrich August von Hayek, „The Constitution of Liberty“, 1960): „Der Freie nützt den anderen sowohl absichtlich als auch unabsichtlich. Absichtlich: Weil die freiheitliche Ordnung den Wohlstand erhöht und reiche Menschen mehr spenden als arme, kommt die Freiheit der privaten Wohltätigkeit zugute. Unabsichtlich: Wiederum aus informationsökonomischen und anreiztheoretischen Gründen.“

Die unabsichtliche Nützlichkeit

Vaubel erklärt sie so: „Wenn jeder selbst entscheidet, entsteht ein Wettbewerb der Experimente. Je mehr experimentiert wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Innovationen. Erfolgreiche Innovationen können früher oder später von den weniger Erfolgreichen nachgeahmt werden. Kein Patent währet ewiglich.“ Vaubel merkt hierzu an, es gehe hier nicht um die effiziente Nutzung vorhandenen, weit verstreuten Wissens, sondern um die Entdeckung und Verbreitung neuen Wissens. Die Vielfalt der individuellen Experimente erlaube es der Gesellschaft, das Innovationsrisiko zu diversifizieren. „Deshalb ist eine freiheitliche Gesellschaft stabiler und innovationsfreudiger.“

Nach dieser Begründung des klassischen Freiheitsziels geht Vaubel auf noch andere, zusätzliche Ziele ein, was ich hier aber übergehe. Anschließend wendet sich Vaubel kurz dem sozialistischem Freiheitsziel zu.

Das sozialistische Freiheitsziel

Vaubel zitiert hierzu Karl Marx: „Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört.“ – „Die Freiheit kann nur darin bestehen, dass der vergesellschaftete Mensch, die assoziierten Produzenten, ihren Stoffwechsel mit der Natur (das heißt, den Produktionsprozess) rationell regeln, unter ihre gemeinschaftliche Kontrolle bringen, statt von ihm als von einer blinden Macht beherrscht zu werden; ihn mit dem geringsten Kraftaufwand und unter den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen vollziehen.“ („Das Kapital“, Band 3, 1894, Seite 828.) Vaubel folgert: „Der sozialistische Freiheitsbegriff ist also eine Kombination aus einem – höchst problematischen – Effizienzziel (‚gemeinschaftliche Kontrolle‘, das heißt Verstaatlichung oder Arbeiterselbstverwaltung) und einem Verteilungsziel (Überwindung der ‚Not‘).“

Die Sozialisten versuchen, den Freiheitsbegriff umzufunktionieren

Und weiter: „Das sozialistische Freiheitsziel steht daher nicht – wie das klassische Freiheitsziel – eigenständig neben möglichen Effizienz- und Verteilungszielen. Es ist selbst Effizienz- und Verteilungsziel und somit als Freiheitsziel redundant. Es steigert die Begriffsverwirrung. Die Sozialisten haben das Freiheitsziel in ein Effizienz- und Verteilungsziel umdefiniert, weil sie sich die positive Bewertung, die die Freiheit beim Volk genießt, für ihre Zwecke zunutze machen wollen und weil sie es für aussichtslos halten, die Menschen von ihrem tief verwurzelten Wunsch nach Freiheit abzubringen. Die Sozialisten versuchen also, den Freiheitsbegriff umzufunktionieren. Um dem sozialistischen Freiheitsbegriff gegenüber dem klassischen Freiheitsbegriff Gewicht zu verleihen, bezeichnen die Sozialisten ihren Freiheitsbegriff als ‚materielle Freiheit‘ oder ‚positive Freiheit‘ und den klassischen Freiheitsbegriff als lediglich ‚formale Freiheit‘ oder ‚negative Freiheit‘.“

Das Fazit: Freiheitliche Ordnung optimiert das Wissen und die Anreize

Abschließend zieht Vaubel folgendes Fazit: „Wir sind gefordert, das Freiheitsziel offensiv zu begründen. Wir müssen versuchen, zu zeigen, dass die Freiheit im gemeinsamen Interesse aller Menschen ist. Wir sollten darlegen, dass die Freiheit der Optimierung des Wissens und der Anreize dient. (Danach sortiere ich jetzt die Argumente.) Erstens: Optimierung des Wissens: A) In der freiheitlichen Ordnung wird das vorhandene Wissen um die eigenen Präferenzen und um die ökonomischen Knappheiten bestmöglich genutzt (Bentham, Hayek). B) Weil jeder selbst entscheidet, kommt es zu einer Vielzahl von Experimenten und einem Wettbewerb der Innovationen, die früher oder später von allen genutzt werden können (John Stuart Mill, Hayek). C) Die Diversifikation der Experimente senkt das Innovationsrisiko (Popper). D) Kostensenkende Innovationen nützen nicht nur den Produzenten, sondern auch den Konsumenten (Adam Smith). Bei A) geht es um statische Wissenseffizienz, bei B) bis D) um dynamische. Zweitens: Optimierung der Anreize: A) In der freiheitlichen Ordnung stimmen die Anreize, weil jeder für sich selbst entscheiden kann (Thomas von Aquin, Adam Smith, James Mill). B) Das Gewinnstreben schafft den Anreiz, die Kunden so gut und billig wie möglich zu bedienen (Adam Smith). C) Weil die freiheitliche Ordnung den Wohlstand vergrößert, stärkt sie den Anreiz, die Leistungen anderer nachzufragen und für wohltätige Zwecke zu spenden – ganz gleich, ob die Spenden altruistischen oder eigennützigen Beweggründen entspringen.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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