17. Mai 2019

Frank-Walter Steinmeier bei der Leibniz-Gemeinschaft Erwachsenenbildung für den Bundespräsidenten

Ein Schritt in Richtung Integration weiterbildungsferner Gruppen

von Michael Klein

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Bildquelle: Christian Mueller / Shutterstock.com Wollen ihre Integrationschancen verbessern: Elke Büdenbender und Frank-Walter Steinmeier

Pressemitteilung des „Informationsdienstes Wissenschaft“: „Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender waren heute bei der Leibniz-Gemeinschaft zu Gast: Sie informierten sich im Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) in Bonn, wie Bildung für Erwachsene wirkt und wie sie verbessert werden kann. Gemeinsam wurden sie von Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Marcus Hasselhorn, Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotentiale, und dem Direktor des DIE, Josef Schrader, willkommen geheißen. In einem offenen Gespräch mit Doktorandinnen und Doktoranden des DIE ging es unter anderem um regionale Ungleichheiten in der Weiterbildungsbeteiligung, um Möglichkeiten, bildungsferne Gruppen zu gewinnen, die Unterstützung von Lehrkräften nicht nur in Integrationskursen sowie die Beiträge der Erwachsenenbildung für zivilgesellschaftliches Engagement und gesellschaftliche Integration.“

Von Politikern, von sogenannten politischen Würdenträgern wie Bundeskanzlerin Merkel, Bundestagspräsident Schäuble oder Bundespräsident Steinmeier, geschweige denn von Abgeordneten, deren abgebrochenes Studium oder fehlende Berufsausbildung eine Weiterbildung beziehungsweise die Vermittlung einer Grundbildung besonders notwendig erscheinen lässt, ist bekannt, dass sie zu den Weiterbildungs-Schwänzern im Rahmen der Erwachsenenbildung gehören.

Deshalb ist es ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn Bundespräsident Steinmeier die Möglichkeiten der Erwachsenenbildung für sich und seine Frau erkundet und darüber diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt, weiterbildungsferne Gruppen wie Parlamentarier, Politiker und sonstige Geparkte in Mittelschichtstätigkeitsbildern, die sich durch einen eklatanten Mangel an Berufs- und Lebenserfahrung auszeichnen, für die Erwachsenenbildung zu gewinnen und für das lebenslange Lernen zu begeistern, um auf diese Weise eine Integration dieser Menschen in die gesellschaftliche Wirklichkeit zu erreichen.

„idw – Informationsdienst Wissenschaft“: „Besuch des Bundespräsidenten unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Erwachsenenbildung“

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.


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