07. Dezember 2018

24. UN-Klimakonferenz Kattowitz ist für die Katz

Es geht um Geld und nur um Geld

von Klaus Peter Krause

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Bildquelle: shutterstock Es geht nur um Geld: CO2-Hysterie

Wer die Anti-CO2-Hetzerei und die darauf beruhende Klimaschutzpolitik für eine geistige Umnachtung hält, hat es bekanntlich schwer. Wer das deutlich macht, wer gegen diese Politik aufbegehrt und ihre Sinnlosigkeit argumentativ zu belegen weiß, den diskreditieren die Umnachteten als „Klimaleugner“ oder (milder) als „Klimaskeptiker“. Gelegentlich hört oder liest man für diese Typen auch die Bezeichnung „Klimawandelleugner“. Schon diese abstrusen Wortschöpfungen lassen am Verstand derer zweifeln, die sie verwenden. Denn kein Mensch leugnet das Klima und den Klimawandel. Wer das täte, wäre reif für die Klapsmühle. Denn Klima gibt es tagtäglich für jeden erlebbar. Klimawandel gibt es ebenfalls; er ist über die zig Jahrtausende der Erdgeschichte belegt, niemand bestreitet das. Und gegenüber dem Klima und dem Klimawandel als „Skeptiker“ hingestellt zu werden, hieße, daran Zweifel oder Bedenken zu haben, also der Tatsache nicht zu trauen, dass es Klima und Klimawandel gibt. Auch eine solche, bloß skeptische Haltung bedeutet, den als „Skeptikern“ Bezeichneten Realitätsverweigerung zu unterstellen. Wer allerdings das Klima dort, wo er lebt, nicht mag (zu warm, zu kalt, zu feucht, zu trocken) oder den Klimawandel verwünscht, weil das Klima bleiben soll, wie er es schätzt, der darf an Klima und Klimawandel wenigstens verzweifeln.

Klimaschutzpolitik als Geschäftsmodell, um den Menschen das Fell über die Ohren zu ziehen

Erfunden allerdings sind die Bezeichnungen „Klimaleugner“ und „Klimawandelleugner“ nicht schlecht. Sie erwecken den Eindruck, dass die mit ihnen Bedachten unbestrittene Tatsachen leugnen. Sie sollen sie folglich als Spinner und Anhänger von Verschwörungstheorien erscheinen lassen, sie also als unglaubwürdig hinstellen. Daher sind die Initiatoren und Betreiber dieser global angelegten Klimaschutzpolitik geistig überhaupt nicht umnachtet, sondern durchaus bei klarem Verstand. Es sind Menschen mit stark ausgeprägtem Geschäftssinn, allerdings nicht mit einem gesunden, sondern einem furchtbaren. Was sie mit der Klimaschutzpolitik durchziehen, ist ein Geschäftsmodell, um die Menschen politisch willfährig zu machen, um ihnen dann Geld abpressen zu können, das Fell über die Ohren zu ziehen, sie finanziell auszubeuten und sich selbst daran zu bereichern.

CO2 als Ablasshandelsobjekt

Wer die Nutznießer, die Profiteure sind, ist immer wieder öffentlich zu machen. Der Diplommeteorologe Klaus-Eckart Puls hat es so formuliert: „Die Politik hat sich einer Pseudo-Wissenschaft namens Klima-Katastrophe bemächtigt, mit dem Beelzebub CO2 als Ablass-Handels-Objekt. Das schwemmt Geld in den unersättlichen Moloch der Staatskassen, und die Bürger zahlen (noch) gerne, denn einige Institute, der Weltklimarat und europäische Politiker ‚retten die Welt für uns und unsere Kinder‘. Das bringt nicht nur Geld für Staat und einige Klima-Institute, sondern für diese auch Reputation, gelebte Eitelkeiten und zusätzlich Wähler für diejenigen Parteien, welche bei den Katastrophen-Prognosen nebst mitgelieferten Menschheits-Rettungs-Plänen den Vogel abschießen. Auch die Medien leben großartig davon, denn Angst und Panik schüren, verkauft sich immer noch besser als nüchterne Fakten und Wahrheiten.“ (Aus: „Schifffahrt, Hafen, Bahn und Technik“, Heft 8/2008, Seite 13.)

Es geht um Geld und nur um Geld

Es geht also um Geld und nur um Geld. Die einschlägigen Institute kassieren es für Auftragsgutachten, für öffentliche Auftritte, für Büroausstattung, für Personal. Ihre mit dem Geld der Bürger bezahlte Beschäftigung sichert ihnen zugleich politische Einflussnahme, Publicity und (zweifelhaften) Ruhm, befriedigt wissenschaftliche Eitelkeiten. Um Geld geht es auch der Politik, den Politikern und dem Staat als Fiskus: Mit Klimaschutz lassen sich „Ökosteuern“ begründen, und auf alle gewerbliche Tätigkeit, bei der es um Klimaschutz geht, fallen 19 Prozent Umsatzsteuer an. Ebenfalls um Geld geht es den Medien. Für sie ist die Klimaschutzpolitik ein wunderbares Aufregerthema. Katastrophen wecken immer noch mehr Leserinteresse, als wenn man berichten würde, wie viele Züge täglich nicht verunglückt sind. Es gilt das bekannte Journalisten-Motto: „Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.“

Auch Umweltschutzorganisationen und unterentwickelte Länder nutzen den Klimaschutzwahn

Auch Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace leben vom Klimaschutzwahn. Und unterentwickelte Länder zum Beispiel in Afrika nutzen gewitzt die Behauptung vom CO2 als Klimakiller, um den Industrieländern Geld abzuknöpfen, weil diese sich wegen ihres anthropogenen CO2-Ausstoßes öffentlich selbst kasteien.

Was ein heutiger Machiavelli seinem „Fürsten“ wohl raten würde

Je zahlreicher und mächtiger die Profiteure sind, desto geringer sind die Chancen der Nicht-Profiteure, die Grundlage des Profits, also die Klimaschutzpolitik, wieder loszuwerden. Ein Niccolò Machiavelli von heute würde dem heutigen „Fürsten“ also diesen Rat geben: Willst du eine Politik durchsetzen, die dir und deinem Machterhalt nützt, schaffe viele mächtige Profiteure, damit sie diese Politik verteidigen helfen, und halte dich nicht auf mit moralischen Bedenken gegenüber dem Volk. So wird in der Tat verfahren. Daher ist nur eine Kategorie von Menschen nicht Nutznießer der Klimaschutzpolitik: die breite Masse der Bürger. Sie sind deren Opfer, und die wohl meisten von ihnen merken es noch immer nicht, sondern wähnen sich, wenn sie diese Politik unterstützen, auf der Seite der Guten. Sie geben sich damit einer Selbstausbeutung hin, derer sie sich nicht bewusst sind. Moralische Bedenken der Fürsten von heute? Keine.

Das Treiben in Kattowitz ist weiterhin Scharlatanerie

Sollten Sie bis hierhin gelesen haben, dann sollten Sie beurteilen können, was von der neuen (der 24.) UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz zu halten ist, die dort seit dem 3. Dezember zwei Wochen lang mit 20.000 (zwanzigtausend!) Teilnehmern und dem üblichen finanziellen Aufwand tagt. Ich selbst sage das mit einem einzigen Wort mal so: nichts. Das Treiben dort gegen das vorgebliche „Treibhausgas“ CO2 ist weiterhin Scharlatanerie. Was immer die Politiker in Kattowitz an Alarmsprüchen von sich geben – wie: Klimaschutz sei „die Überlebensfrage der Menschheit“ (Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, CSU) oder: Klimawandel sei für viele Menschen und auch ganze Staaten eine „Frage von Leben und Tod“ (UN-Generalsekretär António Guterres) – mit Klimaschutzpolitik vermögen Menschen einen Klimawandel – ob hin zum Wärmeren, ob hin zum Kälteren – nicht aufzuhalten.

Was immer in Kattowitz beschlossen wird, es ist für die Katz

CO2 bewirkt keinen Klimawandel, auch anthropogenes CO2 nicht. Mehr CO2 ist nicht Ursache einer Erderwärmung, sondern deren Folge. Klimawandel auf der Erde war und ist stets natürlichen Ursprungs, eben ein Naturereignis. Sich dem entgegenstemmen zu wollen, zeugt von menschlichem Größenwahn. Das Klima lässt sich nicht schützen. Schützen aber kann man sich vor dem Klima, nämlich die Menschen vor dessen Auswirkungen. Gerade darum aber geht es in Kattowitz nicht. Daher: Was immer dort beschlossen wird, es ist für die Katz und kostet nur sinnlos Geld.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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