25. Juli 2018

Satire Jean-Claude Juncker ist ein Alkoholiker

Den Beweis erbringt er selbst

von Udo Geißler

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Bildquelle: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com Also doch ein Alkoholiker: Jean-Claude Juncker

Das Thema „Europäische Union“ ist ein staubtrockener Pflichtbereich im Sozialkundeunterricht an deutschen Schulen. Das Abfragen von Auswendiggelerntem am Ende der Unterrichtseinheit gehört dabei ebenso zum Alltag der Schüler wie die Tatsache, dass bereits 14 Tage später wieder alles vergessen ist. Die Europäische Kommission beispielsweise, so heißt es dann in Schulbüchern, sei die „Regierung der EU“, zu der 28 Politiker – je einer aus jedem Mitgliedsland und der Präsident – gehören. Diese darf Gesetze vorschlagen und überwacht zudem, ob alle Gesetze eingehalten werden und das Geld der EU „richtig“ ausgegeben wird. So weit die Theorie. Volle Punkte müssten jedoch verteilt werden, wenn ein Schüler kurz und knackig schriebe, dass die „Europäische Kommission“ nichts anderes ist als die Hüterin (und vor allem Vollstreckerin) all der ganzen Maßnahmen, die sich ausschließlich gegen die natürlichen Interessen der europäischen Völker richten. Ihr großer Präsident, Jean-Claude Juncker, verriet im „Spiegel“ bereits im Jahr 1999, wie er diese perfiden Ziele durchdrückt: „Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Obwohl die Mitglieder der Kommission über unglaublich viel Macht verfügen und für ihr Treiben natürlich fürstlich entlohnt werden, zahlen sie dennoch einen hohen Preis. Sie wissen nämlich ganz genau, dass nur die größten Charakterschweine eines Volkes dieses in einem solchen Umfang verraten können. Trotzdem müssen sie jeden Morgen in den Spiegel schauen. Und dann, für einen kurzen Moment nur, flackert wohl selbst bei den Brüsseler Göttern etwas auf, das man bei Normalsterblichen als „Gewissen“ bezeichnet. Gerade Göttervater Juncker scheint diesen kurzen Blick ins eigene Innere ohne Alkohol und seine betäubende Wirkung nicht mehr ertragen zu können.

Im Internet kursieren Videos, die den schweren Vorwurf des Alkoholmissbrauchs untermauern und an Peinlichkeit kaum zu überbieten sind. Die europäischen Staatschefs wenden sich, ihrer Mimik und Gestik nach zu urteilen, mittlerweile vollständig vom derzeitigen Kommissionspräsidenten ab. Wie aus gut unterrichteten Kreisen durchgesickert ist, will Alexis Tsipras beispielsweise Jean-Claude Juncker das nächste Mal auf offener Bühne den „Arm umdrehen und ihn – wenn es nötig wird – brechen“, wenn er noch mal meint, ihn am Patschehändchen abführen zu müssen. „Diktator“ Orbán ist allem Anschein nach bereits so weit, dass er im Falle einer erneuten Ohrfeige dem „elenden Säufer Juncker voll eine aufs Maul hauen“ würde. Ganz besonders ekelt sich jedoch Sebastian Kurz vor der „feuchten Fresse“ Junckers. Denn Kurz hat nach diversen Annäherungsversuchen große Angst und oft die Bilder sich abknutschender Ostblock-Apparatschiks im Hinterkopf. „Ich ertrage zwar viel und kenne meine Aufgaben, aber wenn mir dieser widerliche Typ jemals seine fiese Zunge in den Hals stecken sollte, dann beiße ich sie ihm ab und spucke sie vor aller Welt aus!“, soll der österreichische Bundeskanzler im kleinen Kreis in aller Deutlichkeit gesagt haben.

Es wird also ernst für Jean-Claude Juncker. Nur wäre er nicht Kommissionspräsident, wenn er für solche Lebenslagen keine Lösung hätte. „Wenn es ernst wird, muss man lügen“, so lautete der Ratschlag Junckers nach einem der vielen „Geheimtreffen“ zu Griechenland im Jahr 2011. Und hätte er dieser Tage besser den Baum des Schweigens aufgesucht und eben nicht lautstark behauptet, er sei niemals betrunken und habe „Ischias“, dann würde ihn dies vielleicht noch eine Weile länger im Amt halten. Doch seine eigene Logik überführt ihn, denn wenn er als notorischer Lügner ausführt, er sei kein Trinker und hätte nun einmal „Rücken“, dann müssen wir einfach – wohl oder übel – das Gegenteil seiner Aussagen imaginieren. Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist tatsächlich ein Alkoholiker! Alle wissen es, und keiner erbarmt oder traut sich, ihn aus der Schusslinie zu nehmen. Deswegen stellt sich in Schulklassen, Lehrerkollegien und Elternhäusern immer häufiger die Frage, warum denn Schüler etwas über ein einflussreiches EU-Organ lernen sollen, dessen Präsident nachweislich ein widerlicher Lügner und extremer Säufer ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf politkarikatur.de.


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