11. September 2015

Asylpolitik Mit Jungmännern in den Untergang

Rette sich, wer kann!

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Bildquelle: shutterstock Dem Massenwahn verfallen: Die Deutschen

Was sich derzeit in der Debatte über die Asylpolitik abspielt, ist nicht weniger als ein politischer Massenwahn. Die Insassen der Asyl-Gummizelle: Politiker, Medienkartell, aber leider auch ein naiver Teil der Bevölkerung, der eines Tages von seinen Kindern verflucht werden wird. Sinn und Bedeutung von Staatsgrenzen scheinen völlig aus dem Bildungskanon verschwunden zu sein. Dass Geld nicht unbegrenzt ist, sondern erst erarbeitet werden muss, ist einem Teil der Bevölkerung ohnehin nicht mehr zu vermitteln – insbesondere nicht den Studenten und sonstigen Künstlern. SPD-Chef Sigmar Gabriel irrlichtert gegenüber dem ZDF davon, dass Deutschland mit jährlich einer halben Million Asylbewerber „sicherlich klarkäme“. Stilblüten einer Nation vor dem Abgrund.

Hier ein paar Fakten, die unserer degenerierten Spaßgesellschaft dabei helfen könnten, auf dem harten Boden der Realität aufzuklatschen: 1913 hatten Deutschland und Frankreich zusammen fast so viele Menschen wie das gesamte Afrika (110 Millionen zu 120 Millionen). 2013 hat Afrika bereits siebenmal so viele Einwohner wie Deutschland und Frankreich zusammen, nämlich über eine Milliarde Menschen. Zwischen 2010 und 2012 sank weltweit die Zahl der Unterernährten drastisch, während sie jedoch in Afrika massiv anstieg (von 175 auf 240 Millionen). Umfragen des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts PEW ergeben, dass zwei Drittel der in Afrika Verbliebenen – also rund 700 Millionen – ebenfalls gerne zu uns kämen. „In dem angezündeten Boot hat davon weniger als ein Millionstel ums Überleben gekämpft“, bemerkt der Soziologe Gunnar Heinsohn.

Die Vorstellung des fortschrittlichen Teils unserer Gesellschaft, dass wir einem relevanten Teil dieser 700 Millionen auch nur ansatzweise „helfen“ können, ist schlicht lächerlicher und lebensgefährlicher Wahnsinn. Allenfalls können wir – wenn überhaupt – Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte aus kulturnahen Bereichen aufnehmen, nicht jedoch kulturfremde Wirtschaftsflüchtlinge. Es müssen unverzüglich Maßnahmen getroffen werden, darunter auch eine wesentliche Reduzierung von Sozialleistungen, die Abschiebung von Wirtschaftsasylanten und die sofortige Absicherung der Grenzen. Nichts davon ist aber in Sichtweite.

Bevor man lauthals eine „großzügige“ Aufnahme von Asylbewerbern fordert, sollte man zudem das Buch „Söhne und Weltmacht“ von Gunnar Heinsohn gelesen haben. Dann nämlich kann man das Gewaltpotential des asylpolitischen Experiments besser einschätzen. Heinsohn beschäftigt sich mit den Ursachen von Gewaltexzessen, Bürgerkriegen und Genoziden. Für Heinsohn ist primär nicht der Islam, sondern ein extremer Überschuss an jungen Männern für den Terrorismus verantwortlich. Explosiv wird die Lage nach Heinsohn, wenn ein sogenannter „Youth bulge“ entsteht, wenn also der Anteil der 15- bis 24-Jährigen an der Gesamtbevölkerung bei über 20 Prozent liegt. Bei den größeren „Youth-bulge“-Staaten finde in 60 von 67 Fällen entweder Bürgerkrieg oder Völkermord statt.

Unter den 40 ersten Ländern der Weltkinderrangliste befänden sich rund 14 islamische Staaten; betrachte man von diesen 40 Staaten nur die 27 „Youth-Bulge“-Nationen, so seien darunter 13 islamische Staaten – also beinahe die Hälfte. In seiner detaillierten Analyse kommt Heinsohn mit überzeugenden Argumenten zu dem Schluss, „dass es bei überzähligen jungen Männern so gut wie immer zu blutigen Expansionen sowie zur Schaffung und Zerstörung von Reichen kommt“. Und nun betrachten wir doch einmal die Alters- und Geschlechtsstruktur der heutigen Asylbewerber – kommt uns da irgendetwas bekannt vor?

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge registrierte für das Jahr 2014, dass 66,6 Prozent der Erstanträge auf Asyl in Deutschland von Männern gestellt wurden; 70,5 Prozent aller Bewerber waren unter 30 Jahre alt. Schlimmer noch: Je weiter ein Land entfernt ist, desto höher ist im allgemeinen die Männerquote. Aus dem ostafrikanischen Eritrea, dessen Asylbewerber als besonders kulturfern gelten können, kamen 80 Prozent der Bewerbungen von Männern. Es sind nun aber gerade die Asylbewerber aus Afrika, deren Zahlen aufgrund der Bevölkerungsexplosion immer mehr in die Höhe schnellen werden. 2014 waren nach Angaben von Eurostat 70 Prozent der EU-weit erfassten Asylbewerber männlich; besonders hoch war der Anteil bei den 18- bis 34-Jährigen (77 Prozent). Solche Zahlen werden vom medialen Lügenkartell so gut wie nie erwähnt. Das Problem ist eben nicht primär, dass es sich bei den Asylanten um Ausländer, Afrikaner oder Moslems handelt – sondern dass es zu viele junge Männer sind.

In der ganzen Diskussion wird verschämt ausgeblendet, dass die Aufnahme einer solch gigantischen Zahl von Jungmännern auch ein gewaltiges sexuelles Dilemma impliziert. Hunderttausende und womöglich bald Millionen Jungmänner aus Afrika und Asien addieren sich zu 5,07 Millionen in Deutschland lebenden Jungmännern, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind (Statistisches Bundesamt, 2012). Auf diese 5,07 Millionen Jungmänner kommen in dieser Altersgruppe aber nur 4,88 Millionen Frauen, und nun kommt noch eine gewaltige Männerschwemme aus dem Ausland hinzu. Es ist mir vollkommen unklar, wieso unsere Gutmenschen auf die Idee kommen, dass dieser Verteilungskonflikt unblutig enden würde. Aus naheliegenden Gründen werden große Teile der Asylbewerber zunächst schlechte Karten bei den hiesigen Frauen haben. Eine Minderheit wird freilich dazu übergehen, sich mit Gewalt und Zwang zu nehmen, was sie auf freiwilliger Basis nicht bekommen wird – doch damit nicht genug.

Jene, die trotz der Schwierigkeiten eine Frau finden, werden sich umso rasanter fortpflanzen. Dadurch wird alles noch schlimmer: Wenn man nämlich die günstigen „offiziellen“ Statistiken verwendet, beherbergt Deutschland schon jetzt rund drei Millionen Arbeitslose. Man kann nur extrem naiv sein, wenn man nicht erkennt, dass es für viele Asylbewerber bereits jetzt finster aussieht: Viele werden sich am unteren finanziellen Ende einfinden, viele werden lebenslang Sozialhilfe beziehen. Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist bei 15 bis 20 Prozent der erwachsenen Asylbewerber mit Analphabetismus zu rechnen. Überwiegend werden sich die Einwanderer beruflich und sozial, aber auch sexuell auf der Verliererseite der Gesellschaft einfinden. Diese doppelte Demütigung, die sie nicht nur als individuelle, sondern als kollektive Demütigung ihrer Ethnie empfinden werden, kann zwangsläufig nur zu Hass und Gewalt gegen die weißen Deutschen führen. Dies wiederum wird zu einem Anstieg von Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus führen, sodass eine Spirale der blutigen Eskalation in Gang gesetzt wird.

Viele Muslime, die ihren Glauben zunächst im Rahmen der Gesetze leben, werden sich daher von islamistischen Scharfmachern radikalisieren lassen. Bei etwaigen Gewalttaten und Sexualverbrechen an Deutschen wird es einen Freibrief durch eine „deutsche“ Justiz geben, die bereits jetzt wie eine türkische Besatzerjustiz agiert und Einheimische zum Freiwild gemacht hat. Gleichzeitig kann sich die Unterschicht der Asylanten mit dem „Wasch-gukscht-du“-Mob verbünden. Diese Koalition wird dann die ohnehin feminisierten und verweichlichten deutschen Jungmänner in eine Zange nehmen, aus der sie nie wieder heraus kommen. Die klaffende Differenz zwischen der Geburtenrate von Deutschen und Asylanten wird ein Übriges ergeben: Binnen kürzester Zeit entsteht ein ethnisch zersplitterter Vielvölkerstaat mit „Youth bulge“, dessen gewalttätige „Segnungen“ man überall auf der Welt beobachten kann. Wenn der frustrierte Teil der Einwanderer dann auch noch extremistische Parteien gründet, die aufgrund der demographischen Entwicklung binnen kürzester Zeit an die Macht kommen, dann sind die Einheimischen endgültig des Todes.

Vor dem Hintergrund des drohenden Erstarkens des Islamismus ist es besonders grotesk, dass ausgerechnet viele Feministen die aktuelle Asylpolitik gutheißen oder sogar noch mehr Asylbewerber aufnehmen wollen. Denn es sind ja gerade die Frauenrechte, die im Zuge der Asylpolitik auf den Stand von islamistischen Dritte-Welt-Ländern absacken werden. Ähnlich verhält es sich mit den Homosexuellen, deren verblödete Lobbyvertreter sich ebenfalls vor den Karren der Asyl-Hurra-Propaganda spannen lassen. Völlig unverständlich ist mir auch, dass die von mir durchaus geschätzte und integrationsbefürwortende „Islamische Zeitung“ ebenfalls in Asylbesoffenheit schwelgt. Vielen gemäßigten Moslems ist offenbar nicht klar, dass sie sich mit dieser Asylwelle Probleme ins Land holen, für die man sie pauschalisierend in Mithaftung nehmen wird.

Man würde sich jedoch auf Symptome fixieren, wenn man nur über die „unkontrollierte Einwanderung“ lamentierte. Wir haben es auch keineswegs nur mit einer „Politikkrise“ oder einer „Demokratiekrise“ zu tun. Dass in der Asylpolitik keine deutschen Interessen mehr vertreten werden, ist vielmehr nur das Symptom einer pathologisch kranken Gesellschaft, die sich ihrer nationalen Identität und Wurzeln nicht mehr sicher ist. Mit der Völkerwanderung wollen sich die Deutschen auflösen wie ein Stück Zucker im Tee, um ihren „spezifisch abendländischen Schuldkomplex“ (Thilo Sarrazin) zu kompensieren. Daniel Goldhagen und Claudia Roth stehen kurz vor dem Ziel: Wir leben in einer Nation, die ihre Sprache mit schwachsinnigen Anglizismen zerstört, die ihre Soldatendenkmäler direkt neben einem Pinkelbecken aufstellt und die den Wunsch nach dem Überleben des eigenen Volkes als rechtsradikal brandmarkt. Eine solche Nation ist nicht Opfer der EU, der Griechen, des Islams, der Einwanderer oder sonstiger äußerer Einflüsse, sondern lediglich Opfer ihres eigenen nationalen Selbsthasses.

Die von den USA induzierte Asylkatastrophe wäre jedoch nicht möglich ohne eine Lügenpresse, deren charakterliche Lumpigkeit und Schäbigkeit kaum in Worte zu fassen ist. Bilder von toten Kindern werden schamlos instrumentalisiert, um den moralischen Zeigefinger gegen all jene zu erheben, die sich für gesicherte Grenzen und für die Abschiebung von Wirtschaftsasylanten aussprechen. In der Nachkriegszeit wurde in Deutschland von den alliierten Besatzungsmächten die Lizenzpresse eingeführt, die mehr oder weniger als Sprachrohr der Alliierten agierte. Heute ist die Lizenzpresse abgeschafft, aber die Mentalität scheint bei den Journalisten weiterzuleben. Egal, ob man ein bürgerliches Blatt oder eine linksradikale Gazette liest: Sämtliche Leitmedien verhalten sich in der Asylfrage so, als bildeten sie die Kriegspropaganda in einem psychischen Vernichtungskrieg gegen Deutschland.

Rette sich, wer kann. In ihrem eigenen Staat sind die Deutschen entrechtet und zum Freiwild gemacht worden. Die Multikulti-Illusionen der Linken und der Opportunismus des Bürgertums verschmelzen zu einem satanischen Gebräu, das einen ganzen Kontinent in den Abgrund zu reißen droht. Wer ein schauerliches Gemetzel verhindern will, der sollte sich lautstark gegen diese Regierung und ihre kriminell verantwortungslose „Asylpolitik“ zu Wort melden. Und zwar nicht erst in ein paar Jahren – sondern jetzt. Wenn sich nichts ändert, treiben wir mit Jungmännern in den Untergang.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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