21. November 2020

Weltweite Inszenierung einer Corona-„Pandemie“ 2009: Das Jahr, in dem die WHO ihre Pandemie-Definition änderte

Oder wie man Bevölkerungen mit Infektionszahlen dazu bringt, sich einer Agenda zu unterwerfen

von Axel B.C. Krauss

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Bildquelle: melitas / Shutterstock.com Globale Bedrohung durch Covid-19: Nur eine perfekt inszenierte Krise?

Liest man sich die Kommentare auf Youtube und anderen Videoportalen unter den Beiträgen der Mainstream-Presse sowie den alternativen Medien zur „Corona-Pandemie“ durch (sofern Erstere das Kommentieren überhaupt erlauben, statt die Funktion in Erwartung massenhaften Widerspruchs nicht gleich abgeschaltet zu haben), außerdem in den sozialen Netzwerken, gewinnt man einen schrecklich kruden Eindruck: Immer mehr Menschen scheinen Nazis zu sein. Was erlaube Volk? Vermuten viele Menschen hinter den Maßnahmen doch tatsächlich mehr als nur „Gesundheitsschutz“.

Gut so. Denn genau das ist ja auch der Fall. Natürlich geht es hier nicht nur um „Pandemie-Bekämpfung“. Aus der Vielzahl der Kommentare lässt sich ein gemeinsamer Tenor herauslesen: Wäre die Regierung bitte so freundlich, uns nicht mehr einreden zu wollen, das alles solle nur einen Virus niederringen, wo doch offensichtlich sei, dass ein technokratischer Wunsch nach gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationsprozessen dahinterstehe, der durch die „Corona-Politik“ lediglich verschleiert und (mehr schlecht als recht) legitimiert werden solle? So die Argumentation zahlreicher „Corona-Leugner“.

Von der Gegenseite ist dann oft zu lesen, das sei doch ganz großer Quatsch, schließlich könne man dergleichen nicht in weltweitem Ausmaß inszenieren; dies sei wirres Verschwörungsdenken.

Au contraire. Und wie man sowas „inszenieren“ kann, auch wenn das hier nicht ganz der richtige Begriff ist, denn die Krankheit ist durchaus real. Was mich betrifft, bin ich also kein „Leugner“; ich bestreite gar nicht, dass Menschen an SARS-CoV-2 erkranken, sich also Covid-19 zuziehen und schlimmstenfalls sogar daran sterben können. Das ist aber nicht die entscheidende Frage. Diese muss stattdessen lauten: Wie gefährlich ist die Krankheit tatsächlich? Aber um noch mal auf die erste Frage zurückzukommen: Wie sollte man so was „inszenieren“?

Zum Beispiel dadurch, die Definition einer Pandemie einfach zu ändern. Wie bitte? Aber ja: Durch Änderung der Pandemiedefinition. Genau das hatte die Weltgesundheitsorganisation, WHO, im Jahre 2009 nämlich getan.

„In den Jahren bis 2009 arbeitete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit den Impfstoffherstellern, namentlich GlaxoSmithKline (GSK), zusammen, um sicherzustellen, dass europäische und afrikanische Länder Verträge abschließen, um ihre Bürger im Falle einer unvorhergesehenen globalen Grippepandemie zu impfen“, heißt es im Artikel „Dieselbe Story, anderes Jahrzehnt: Wie die WHO-Definition einer globalen Pandemie Big Pharma zugutekommt“ vom 30. Oktober 2020, erschienen auf der Website „Children’s Health Defense“ von Robert F. Kennedy Jr. Man lese und staune weiter: „Am 11. Juni 2009 erklärte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan die H1N1-Schweinegrippe zu einer globalen Pandemie, was die ruhenden Verträge aktivierte und die Pharma- und Impfstoffindustrie auf Hochtouren brachte. Chan konnte diese Erklärung auf der Grundlage der offiziellen WHO-Definition einer Pandemie abgeben, die nur einen Monat vor der Ausrufung der H1N1-Pandemie aktualisiert wurde – die WHO strich ihre Definition einer Pandemie von der Website der Organisation und ersetzte sie durch eine neue, flexiblere.“

Inwiefern? Wie sahen die neuen Definitionskriterien denn aus? Da schau her: „Nach der neuen Definition verlangte die WHO nicht mehr, dass jemand an einer Krankheit stirbt, bevor die Organisation eine Pandemie ausrufen konnte. Die neue Definition sah lediglich vor, dass Infektionen geographisch weit verbreitet sein mussten.“

„Zu dem Zeitpunkt, als die WHO die Schweinegrippe H1N1 zur Pandemie erklärte“, so der Artikel weiter, „waren weltweit nur 144 Menschen an der Infektion gestorben. Wie Wolfgang Wodarg, der damalige Vorsitzende der Parlamentarischen Versammlung des Gesundheitsausschusses des Europarates, erklärte: ‚Die WHO hatte eine Definition für eine Pandemie, die sie als Virus mit hoher Mortalität und hoher Morbidität bezeichnete. Und 2009 hat sie diese beiden Merkmale plötzlich fallen gelassen, ohne etwas über den Schweregrad oder die Mortalität zu sagen‘.“

Falls das manchen Lesern äußerst bekannt vorkommen sollte: Ah jo. Exakt dasselbe Vorgehen legte und legt man nach wie vor nämlich im Rahmen der angeblichen Corona-Pandemie an den Tag: Bombardiere die Bevölkerung tagtäglich mit „Infektionszahlen“, ohne dabei zu erwähnen, wie diese Zahlen eigentlich entstehen: mithilfe von Tests. Woran sich die Frage knüpft, wie zuverlässig diese Testmethode eigentlich ist.

Dazu sagte Dr. Pascal Sacré in einem Artikel für das „Centre for Research on Globalisation“ (Titel: „Der Covid-19-RT-PCR-Test: Wie man die gesamte Menschheit in die Irre führt und mit einem ‚Test‘ die Gesellschaft einsperrt“, 5. November 2020): „Alle aktuelle Propaganda zur Covid-19-Pandemie basiert auf einer Annahme, die als offensichtlich und wahr gilt und nicht mehr infrage gestellt wird: Ein positiver RT-PCR-Test bedeute, dass man an Covid erkrankt sei. Diese Annahme ist irreführend.“

Danach erklärt er, wie mithilfe der PCR-Tests die politisch erwünschten Testergebnisse erreicht werden: „Die Technik wird in einem spezialisierten Labor durchgeführt, sie kann in keinem normalen Labor, auch nicht in einem Krankenhaus, durchgeführt werden. Dies ist mit gewissen Kosten und einer Verzögerung von manchmal mehreren Tagen zwischen der Probe und dem Ergebnis verbunden. Heute, seit dem Auftauchen der neuen Krankheit mit der Bezeichnung Covid-19 (COrona VIrus Disease-2019), wird die RT-PCR-Diagnosetechnik zur Definition positiver Fälle verwendet, die als SARS-CoV-2 (Coronavirus, das für das neue akute Atemnotsyndrom mit der Bezeichnung Covid-19 verantwortlich ist) bestätigt wurden. Diese positiven Fälle werden zu Covid-19-Fällen gehäuft, von denen einige ins Krankenhaus oder sogar auf Intensivstationen eingewiesen werden. Dies ist das Ausgangspostulat, die Prämisse aller offiziellen Propaganda, die alle restriktiven Maßnahmen der Regierung rechtfertigt: Isolierung, Lockdowns, Quarantäne, obligatorische Masken, Farbcodes nach Ländern und Reiseverbote, Nachverfolgung, soziale Distanzierung in Unternehmen, Geschäften und sogar, was noch wichtiger ist, in Schulen. Dieser Missbrauch der RT-PCR-Technik wird von einigen Regierungen, unterstützt von wissenschaftlichen Sicherheitsräten und den vorherrschenden Medien, als unerbittliche und vorsätzliche Strategie eingesetzt, um überzogene Maßnahmen zu rechtfertigen, wie die Verletzung einer großen Zahl von verfassungsmäßigen Rechten, die Zerstörung der Wirtschaft mit dem Bankrott ganzer aktiver Sektoren der Gesellschaft, die Verschlechterung der Lebensbedingungen für eine große Zahl normaler Bürger – alles unter dem Vorwand einer Pandemie, die auf einer Reihe positiver RT-PCR-Tests und nicht auf einer realen Anzahl von Patienten beruht.“

Mit Blick auf das genaue Nachweisverfahren des PCR-Tests schreibt Sacré: „Die RT-PCR zeigt kein Virus, sondern nur Teile, spezifische Gensequenzen des Virus.Wichtig ist der Begriff der Zykluszeit oder Zyklusschwelle oder Ct-Positivitätsschwelle. Ein RT-PCR-Test ist negativ (keine Spuren des gewünschten Elements) oder positiv (Vorhandensein von Spuren des gewünschten Elements). Aber selbst wenn das gewünschte Element in einer winzigen, vernachlässigbaren Menge vorhanden ist, besteht das Prinzip des RT-PCR-Tests darin, das gewünschte Element schließlich hervorzuheben, indem die Amplifikationszyklen so oft wie nötig fortgesetzt werden. Die RT-PCR kann bis zu 60 oder sogar noch mehr Amplifikationszyklen durchführen! Es stimmt zwar, dass wir in der Medizin gerne eine hohe Spezifität und Sensitivität der Tests haben, um falsch-positive und falsch-negative Ergebnisse zu vermeiden, aber im Falle der Covid-19-Krankheit ist diese durch die Anzahl der verwendeten Amplifikationszyklen verursachte Überempfindlichkeit des RT-PCR-Tests nach hinten losgegangen. Diese Überempfindlichkeit des RT-PCR-Tests ist schädlich und irreführend! Sie löst uns von der medizinischen Realität, die auf dem realen klinischen Zustand der Person basieren muss: Ist die Person krank, hat sie Symptome?“

Tja, und genau diese Frage geht im massenmedialen Dauerbombardement mit den „Infektionszahlen“, die an sich noch nicht viel auszusagen haben, völlig unter.

In seinen Schlussfolgerungen stellt Dr. Sacré genau die richtigen Fragen, die zu stellen auch in Deutschland längst überfällig wäre: „Ist die Hartnäckigkeit der Regierungen, die derzeitige katastrophale Strategie – das systematische Screening durch RT-PCR anzuwenden – auf Unwissenheit zurückzuführen? Liegt es an Dummheit? Wenn es mir gelungen ist, diese Informationen selbst zu sammeln, Daten von kompetenten Personen, die über jeden Verdacht des ‚Verschwörungstheoretikertums‘ erhaben sind – wie zum Beispiel Hélène Banoun, Pierre Sonigo, Jean-François Toussaint, Christophe De Brouwer, deren Intelligenz, intellektuelle Ehrlichkeit und Legitimität nicht infrage gestellt werden kann –, dann wissen das natürlich auch die wissenschaftlichen Berater der Regierungen Belgiens, Frankreichs, Quebecs und so weiter. Also wie weiter? Was geht hier vor sich?

Es ist nicht unbedeutend, Einschränkungen, Ausgangssperren, Quarantänen, verringerte soziale Kontakte schon wieder einzuführen, unsere wackeligen Wirtschaften weiter zu destabilisieren, ganze Familien in Unsicherheit zu stürzen, so viel Angst und Furcht zu säen, die weltweit einen echten Zustand posttraumatischen Stresses hervorrufen und den Zugang zur Pflege für andere Pathologien zu verringern, die die Lebenserwartung viel stärker reduzieren als Covid-19! Besteht die Absicht zu schaden? Besteht die Absicht, das Alibi einer Pandemie zu benutzen, um die Menschheit zu einem Ergebnis zu bewegen, das sie sonst nie akzeptiert hätte? Auf jeden Fall nicht auf diese Weise!“

Trotz alledem kann ich Ihnen auch eine erfreuliche Mitteilung machen: Die Grippe ist vollständig ausgerottet worden. Es gibt sie schlicht nicht mehr. Oder?

Oder werden derzeit Grippefälle nicht mehr gezählt, um einfach alles als Covid-19 deklarieren zu können? Eine krude Vermutung? „Auf der Website der CDC [Centers for Disease Control and Prevention] wurde ein Absatz mit dem Titel ‚U.S. Influenza Surveillance System: Purpose and Methods‘ hinzugefügt, in dem es heißt, dass die Behörde aufgrund von Covid-19 die Datenerhebung für die reguläre Grippe während der Grippesaison 2020/2021 aussetzen wird.“ (3. November 2020, „CDC wird Covid-19 kartographieren, aber die Nachverfolgung der Grippe aussetzen“, erschienen auf „Technocracy News“).

Nicht nur die amerikanischen „Centers for Disease Control and Prevention“ gehen so vor. Wie bereits erwähnt, scheint die Grippe auch bei uns in Deutschland vollständig besiegt worden zu sein ...

Zum Abschluss möchte ich noch einen Blick auf die aktuellen Sterbefälle beziehungsweise Todeszahlen werfen. Schließlich bedroht die Corona-„Pandemie“ uns alle! Deshalb „müssen“ „wir“ unbedingt soziale Kontakte aufs Allernötigste einschränken, sollen Treffen mit mehr als zwei Menschlein vermeiden; deshalb „müssen“ Kinder zu Hause bleiben, deshalb „muss“ ein Land wirtschaftlich zerhauen werden, deshalb „müssen“ Abertausende von Existenzen vernichtet werden, deshalb „muss“ eine Regierung ihnen die Lebensgrundlage rauben; deshalb „müssen“ alte Menschen in Heimen an den Folgen fortgesetzter Isolation sterben, deshalb „müssen“ „wir“ den angesichts dieser Situation tiefer Verzweiflung geschuldeten Anstieg der Selbstmordrate akzeptieren – und so weiter.

Also wie sieht es bei den Todesstatistiken aus? Sagen wir mal in einem Zeitraum von 2016 bis zur letzten Zählung, also bis Oktober 2020? Recherchiert man diese Zahlen, stellt man Verblüffendes fest: Die im Jahr 2020 bislang verzeichneten Todesfälle (alle Ursachen!) liegen im statistischen Mittel der letzten vier Jahre. Es gibt also keine signifikanten Ausschläge, keine „Corona-Ausreißer“ nach oben.

Wenn ich also noch mal fragen dürfte: Wo bist du denn nun, du garstige Pandemie? Ach, komm schon, zier’ dich nicht so. Du weißt doch, dass du es auch willst.

Verzeihung. Anders als mit rabenschwarzem Sarkasmus kann ich diesen sprachlos machenden, allerdings politisch gewollten Irrsinn nicht mehr ertragen. Ich möchte Leser dazu ermutigen, sich selbst zu informieren, statt den fatalen Fehler zu begehen, „offiziellen“ Quellen weiterhin zu vertrauen. Zudem Politik und Märchenmedien ihren Offenbarungseid längst geleistet haben – und das nicht erst seit Corona.

Haben Sie den Mut, sich Ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Lassen Sie sich nicht länger belügen und manipulieren. Es geht um die Zukunft Ihrer Familien und die Zukunft Ihres Heimatlandes.


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