25. September 2020

Unwirksamkeit des Mund-Nasen-Schutzes „Warum Gesichtsmasken nicht funktionieren: Ein aufschlussreicher Rückblick“

Auszug aus einem wissenschaftlichen Artikel

von Axel B.C. Krauss

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Bildquelle: vvita / Shutterstock.com Corona-Irrsinn: Maske statt Maulkorb bald auch für Haustiere?

Dieser Artikel, zunächst veröffentlicht auf der Website der „Oral Health Group“, wurde unter fadenscheinigen Begründungen schnell wieder offline genommen. Eines der „Argumente“ lautete, er entspreche nicht dem „heutigen Klima“ in dieser Sache. Glücklicherweise vergisst das Internet so schnell nichts – im web.archive ist er noch auffindbar.

Da es sich um einen sehr langen Text handelt, sei er hier nur in zwei knappen Auszügen zitiert – nämlich den beiden wichtigsten. Sie können den gesamten, von mir aus dem Englischen übersetzten Text über den Link abrufen.

„Zwischen 2004 und 2016 sind mindestens ein Dutzend Forschungs- oder Übersichtsartikel über die Unzulänglichkeiten von Gesichtsmasken veröffentlicht worden. Alle sind sich darin einig, dass Gesichtsmasken aufgrund ihrer schlechten Passform und ihrer begrenzten Filtereigenschaften nicht verhindern können, dass der Träger luftgetragene Partikel einatmet. In ihrem gut referenzierten Artikel zum Atemschutz für Beschäftigte im Gesundheitswesen aus dem Jahr 2011 kommen die Doktoren Harriman und Brosseau zu dem Schluss, dass ‚Gesichtsmasken nicht vor dem Einatmen von Aerosolen schützen‘. Nach ihrer Literaturübersicht aus dem Jahr 2015 stellten Dr. Zhou und Kollegen fest: ‚Es fehlt an stichhaltigen Beweisen für die Behauptung, dass Gesichtsmasken entweder den Patienten oder den Chirurgen vor infektiöser Kontamination schützen‘. Im selben Jahr stellte Dr. R. MacIntyre fest, dass randomisierte kontrollierte Studien zu Gesichtsmasken ihre Wirksamkeit nicht beweisen konnten.

Gesichtsmasken erfüllen nicht die Kriterien für Wirksamkeit, wie sie von Dr. Landefeld und Dr. Shojania in ihrem NEJM-Artikel ‚The Tension between Needing to Improve Care and Know How to Do It‘ beschrieben werden. Die Autoren erklären, dass ‚… die Empfehlung oder eine Pflicht für die weitverbreitete Anwendung von Interventionen zur Verbesserung der Qualität oder Sicherheit strenge Tests erfordert, um festzustellen, ob, wie und wo die Intervention wirksam ist …‘. Sie betonen die kritische Natur dieses Konzepts, weil ‚… eine Reihe von weit verbreiteten Interventionen wahrscheinlich völlig wirkungslos sind, selbst dann, wenn sie den Patienten nicht schaden‘. Eine wesentliche Unzulänglichkeit von Gesichtsmasken besteht darin, dass sie als Intervention auf der Grundlage einer Annahme und nicht auf der Grundlage geeigneter Tests vorgeschrieben wurden.“

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