18. April 2020

Freiheitsfeindliche Pandemie-Bekämpfung Ein paar unerhörte Gedanken zu Corona...

... die „unsere Demokratie gefährden“

von Axel B.C. Krauss

Artikelbild
Bildquelle: shutterstock Verschwörungstheoretisch: Fragen zu Corona

Früher, wenn Politrickbetrüger über die Stränge schlugen und den Knechten unter schamloser Ausnutzung von Krisensituationen – ob nun Reichstags- oder Virenbrand – mit totalitärer Verve ihr Malzeichen auf den Pelz zu brennen gedachten, konnte man immerhin noch fliehen.

Wem das Unrechtsregime der nationalen Sozialisten unter Postkartenkünstler Adi nicht zusagte, konnte emigrieren. In die Schweiz zum Beispiel. In die USA. Weiß Gott wohin, Hauptsache weg aus dem Reich megalomanischer Politpsychos, dorthin, wo man nicht um sein Leben fürchten musste, weil man Verschwörungstheorien gegen den Führer im Internet verbreitete... ach so, stimmt ja. Gab‘s damals ja noch gar nicht. Verzeihung. Na dann eben Hassmanifeste gegen den Gottkanzler, dessen Amtszeit jeder zweite Deutsche laut übereinstimmender Studienergebnisse sämtlicher selbstverständlich unabhängigster und neutralster Reichsinstitute für Umfragen stets sehnlichst zu verlängern wünschte, angereichert mit Europahass und gesundgeldpopulistischer Fiatskepsis.

Verzeihung. Da scheint etwas durcheinandergeraten zu sein. Auch die Großreichswährung Euro gab es damals noch nicht. Der Grund, warum es mir derzeit schwerfällt, Vergangenheit und Gegenwart wirklich trennscharf auseinanderzuhalten, liegt in der zunehmenden Verwischung der Zeitgrenzen, sozusagen. Was gerade geschieht – vor allem an politischer und massenmedialer Front –‍, lässt sich teilweise nur noch schwer als gegenwärtig bezeichnen, vor allem von Geistesgegenwärtigen, die sich der gegenwärtigen, also eigentlich, naja, mehr vergangenheitsorientierten Gefahr gewahr werden.

Auch die UdSSR (damals noch ohne vorangestelltes „E“) konnten rechtsextremste Kommunismusleugner hinter sich lassen, ebenso den real existenzgefährdenden Sozialismus unter Honni, sofern sie den Wunsch nach imperialistischen Westbananen und anderen kapitalistisch erbeuteten Schweinefrüchten verspürten und auch nicht abgeneigt waren, zu diesem Behufe ein gewisses Lebensrisiko beim akrobatischen Sprung über Landminen in Kauf zu nehmen, tänzerisch geschickt Selbstschussanlagen auszuweichen oder die Paradiesmauer zu erklimmen, um in Freiheit zu geraten. Oder aus Maos China, wo diese an sich auf jeden Fall doppelplusgut gemeinte, aber noch nie wirklich richtig umgesetzte, sondern in Massengräbern verscharrte Ideologie ihrem utopistischen Endsieg zustrebte. Wie auch immer, jedenfalls gab es für die etwas Wagemutigeren, die der geballten Philanthropie ihrer Gott spielenden Gönner nicht so recht trauten, Fluchtmöglichkeiten.

Heute wird die Wahl leider sehr viel enger, da das avisierte Großreich ja global sein soll. Weshalb im Gefolge Coronas nicht mehr allzu viele Refugien verbleiben, um der – zumindest ist es so geplant, ob es so weit kommt, wage ich doch sehr zu bezweifeln – weltweiten Technokratie, der „Wissenschaftlichen Diktatur“ mit „Experten“ an der Spitze, zu entfleuchen. Schade. Doch wie gesagt: Gemach. Wer diese Thematik beackert und lange – und vor allem gründlich genug – recherchiert, kann zumindest zwei Dinge bestätigen, nicht zuletzt aufgrund der Äußerungen vieler (irre)‍führender „Spitzen“-Politiker: Die „Global Governance“, also die „Weltregierung“, ist tatsächlich ein lange gehegter Plan der „Oberen Zehntausend“, des berühmten „einen Prozents“. Wenn der „Spiegel“ im Zuge der „Corona-Krise“ schlagzeilt: „Wir brauchen eine Weltregierung“, sollte selbst der hartnäckigste Realitätsleugner so langsam merken, wohin es gehen soll. Zweitens und weitaus erfreulicher: Solche schlicht größenwahnsinnigen Pläne werden selbstverständlich scheitern.

Wie? Warum sollte das selbstverständlich sein? Ganz einfach (ja, es ist wirklich so einfach): Ein Blick in die Weltgeschichte genügt, um sich zu vergewissern, dass Pläne dieser oder ähnlicher Art allesamt scheiterten. Egal, wann und wo sie umgesetzt werden sollten (wenn auch in kleinerem Maßstab, also nicht gleich global): Es gibt kein „perfektes“ System dahingehend, ihm alle Menschen unterordnen zu können. Nein, auch nicht – um dem erwartbaren Einwand sogleich zu begegnen – mit den heute zur Verfügung stehenden Überwachungstechniken. Auf deren Einsatz nun – alles nur wegen Corona, versteht sich – massiv gedrängt wird, bis hin zu ganz unverhohlen ausgesprochenen Drohungen seitens der Schutzbefehler: Die Pandemie wird so lange nicht verschwinden, bis es Massenimpfungen gibt, so die Raute in Berlin.

Auch Impfkönig Bill Gates stieß unlängst in einem Interview mit den „Tagesthemen“ in dieses Horn: „Wir werden sieben Milliarden Menschen impfen.“ Solange diese Möglichkeit nicht besteht, müssten die lieben Kleinen eben Restriktionen in Kauf nehmen. Natürlich sollte jedem halbwegs aufmerksamen Hörer dabei sofort die Frage durch den Kopf gehen: Wer bitte sind „wir“? Spricht Meister Gates von sich jetzt schon im Plural? Ist er multipel? Es gibt doch gar kein „wir“, das ist schließlich eine Verschwörungstheorie...

Apropos Aluhut: In einem Artikel der „Welt“ hieß es, niemand könne bislang genau sagen, woher der angeblich so brandgefährliche, die gesamte Welt in arge Freiheitsbeklemmnis bringende Erreger eigentlich stammt. Niemand. Der genaue Ursprung sei bis heute unbekannt.

Okay. Auch dazu hätte ich dann mal eine Frage: Wenn bislang doch keiner sagen kann, woher der Keim nun genau stammt, der vor allem Politikerhirne zu befallen und als eines der Hauptsymptome monströse Machtergreifungsmaßnahmen auszulösen scheint – warum sollten völlig legitime Fragen und Spekulationen über dessen Herkunft – wie politmedial mal wieder fleißig gewütet wird – dann „Verschwörungstheorien“ sein, die „unsere Demokratie gefährden“? Darf der Bürge etwa nicht mehr selber denken? Ist es jetzt schon „gefährlich“ für eine „Demokratie“, wenn unterschiedliche Menschen unterschiedliche Ansichten und Vermutungen dazu äußern? Also solche, die nicht mit denen Drostens oder des RKI übereinstimmen?

Dies gilt umso mehr für all diejenigen Wissenschaftler – Epidemiologen, Virologen et al. – und anderen Mediziner, die dem RKI und dem laut Weidenzaunpresse „einflussreichsten Arzt“ Schlands, also Christian Drosten, zu widersprechen wagen. Was umso bedenklicher ist, als gerade in den Wissenschaften, auch in der Medizin, nur auf diesem Wege so etwas wie „Wahrheit“ gefunden wird – das war schon immer so. Es ist in diesen Fachbereichen gängige Praxis, unterschiedliche Meinungen zu hören, zu diskutieren und gegebenenfalls experimentell zu überprüfen.

In den sozialen Netzwerken, die „unsere Demokratie gefährden“, weil Bürgen sich dort unerhörterweise unabhängig von offiziös verordnetem Meinensollen informieren und austauschen können, stellte Fernsehmoderatorin Sonja Zietlow dazu ebenfalls eine interessante Frage. Nämlich in Form einer Liste: „Verschwörungstheoretiker: Prof. Dr. Carsten Scheller, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Hendrik Streeck, Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Dr. Jaroslav Belsky, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Dr. Claus Köhnlein, Prof. Karin Mölling, Dr. Bodo Schiffmann, Dr. Joel Kettner, Dr. Wolfgang Wodarg, Dr. Marc Fiddike, Dr. Karl J. Probst, Dr. Jenö Ebert, Dr. Gérard Krause, Prof. Maria Rita Gismondo, Prof. Dr. John loannidis, Prof. Dr. Yoram Lass, Prof. Dr. Pietro Vernazza, Prof. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Eran Bendavid, Prof. Jay Bhattacharya, Dr. Yanis Roussel, Dr. David Katz, Dr. Heiko Schöning, Dr. Michael T. Osterholm, Dr. Peter Gøtzsche. Nicht Verschwörungstheoretiker: Prof. Drosten, Lothar Wieler, RKI, Bill Gates, Spahn.“

Das erwartbare Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten, bekannt aus Funk und Fernsehen der letzten Jahre: „Kritik an Corona-Posts – Sonja Zietlow löscht Facebook-Profil“, so hieß es in der „Welt“ vom 16. April. Weiter: „Nach mehreren kontroversen Beiträgen hat Sonja Zietlow ihr Facebook-Profil deaktiviert. Die TV-Moderatorin hatte dort Umstrittenes zum Corona-Ausbruch geschrieben – darunter, dass die Krise ‚den Politikern zu verdanken‘ sei.“

Geschichtsbewusste Leser brauchen hier keine Nachhilfe: Wenn man schon wegen solcher völlig harmlosen – und wie gesagt völlig berechtigten – Fragen und Zweifel so enormen Druck bekommt, dass man sich lieber zurückzieht, gewinnt ein Filmtitel wie „Er ist wieder da“ förmlich brennende Aktualität.

Dirk Müller („Mr. Dax“, cashkurs.com) ging sogar noch weiter, also über den politmedialen Schutzwall vor unangenehmen Fragen hinaus, als er am 16. April auf Facebook einen Artikel mit folgendem Kommentar seinerseits verlinkte: „Dass die Biowaffen-Theorie sowohl in Großbritannien als auch den USA langsam aber sicher ihren Einzug in die Mainstream-Medien und in die politische Manege hält und nicht länger als ‚Verschwörungstheorie‘ abgetan wird, hatte ich Ihnen jüngst in einer Reihe von Berichten vor Augen geführt. Und das wird Folgen haben.“ (vom 16. April)

Mal gucken, ob und wann auch in Deutschland darüber diskutiert werden „darf“, ohne für solche stinknormalen und zulässigen Fragen unter soziale Quarantäne gestellt zu werden...

Max Erdinger vom Portal „Journalistenwatch“ schrieb dazu ein paar Zeilen, die mir aus der Seele sprachen: „wenn man unterstellt, dass Folgendes stimmt: Die Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung ist nach den USA der zweitgrößte Finanzier der WHO direkt. An fünfter Stelle folgt GAVI. GAVI wiederum wird ebenfalls umfangreich von der Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung unterstützt. Wenn man die Summen der B.-&-M.-Gates-Stiftung und die der GAVI zusammenrechnet, von denen die Weltkrankheitsorganisation (WHO) profitiert, dann sind nicht die USA, sondern Gates plus GAVI größter Geldgeber der WHO. Fraglich wäre diesbezüglich dann nur noch, wie hoch die Unterstützung von Gates für GAVI ausfällt. Man berücksichtige, dass private Sponsoren durchaus darüber bestimmen dürfen, wofür ihr Geld ausgegeben werden soll, bevor sie es spenden. Alsdann untersuche man die Agenda der UN bis zum Jahr 2030 (Weltregierung), stelle dabei in Rechnung, dass die WHO eine Unterorganisation der UN ist (wie auch das IPCC) und frage sich, wie diese Agenda wiederum mit den globalpolitischen Überzeugungen von Bill Gates, Tedros Ghebreyesus und Angela Merkel zusammenpasst. Wenn man sich dann ein Bild gemacht hat, frage man sich, ob der Zeitpunkt, zu dem die Pandemie über die Welt gekommen ist, angesichts der weltwirtschaftlichen Zustände und der politisch Verantwortlichen dafür nicht geradezu göttlich gewählt war, um sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.“


Artikel bewerten

Artikel teilen

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: Coronavirus

Mehr von Axel B.C. Krauss

Über Axel B.C. Krauss

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige