02. April 2020

Aktivierung des „medizinischen Kriegsrechts“ in den USA Wie Donald Trump jahrzehntelange Bestrebungen zur endgültigen technokratischen Machtergreifung krönt

Die Einführung der „Kriegswirtschaft“ ist „nur“ die Krönung lange gehegter Herrschaftsambitionen

von Axel B.C. Krauss

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Bildquelle: shutterstock Mahnte die Amerikaner vergeblich zur Wachsamkeit: Thomas Jefferson (1743-1826)

Der Einwand, ja schwere Vorwurf, den meine Schlagzeile bei manchen gewiss hervorrufen dürfte, ist natürlich offensichtlich: Moment mal, was kann er denn jetzt dafür? Er reagiert doch nur auf eine Krise, die durch höhere Gewalt ausgelöst wurde! Darum werde ich mich in diesem Artikel nicht kümmern. Ich belasse es bei der Tatsache, dass noch immer keine Klarheit über den Ursprung von „Covid-19“ besteht – sofern es sie überhaupt jemals geben wird. Bei der „Sars“-Epidemie von 2003 verhält es sich genauso: Bis heute ist der eigentliche Auslöser dieser Epidemie meiner Kenntnis nach unbekannt.

Ich verweise ferner auf die Tatsache, dass unter führenden Medizinern und Virologen nach wie vor Uneinigkeit bezüglich der Frage herrscht, wie gefährlich die Krankheit nun tatsächlich ist und zu welchen Teilen diese nicht eher einer politisch und massenmedial geschürten Panikmache sowie statistischen Tricks geschuldet ist, die Tote in diversen europäischen Ländern einfach zu „Corona-Toten“ deklariert – ungeachtet der Frage, ob Corona tatsächlich die Todesursache war. Ich weise ferner darauf hin, dass – was aus der Klima-„Debatte“, die es nie wirklich gab, da im politmedialen Mainstream keine offene, ausgewogene Diskussion zugelassen wurde, sehr vertraut vorkommen dürfte – denjenigen Wissenschaftlern, die der offiziellen Linie zu Corona widersprechen, so gut wie kein Raum für Meinungsäußerung eingeräumt wird – trotz des Artikels 5 Grundgesetz, den man mittlerweile wohl leider als Makulatur abschreiben kann (wohlgemerkt: was den Mainstream betrifft).

Und es hat nicht das geringste mit „Pietätlosigkeit“ gegenüber den Infizierten und Verstorbenen zu tun, außerdem auf die Tatsache hinzuweisen – das ist an diesem Punkt der Entwicklung vollkommen klar –‍, dass diese Krise in einer schlicht sprachlos machenden, vollkommen skrupel- und gewissenlosen Manier zur Durchsetzung politischer Interessen ausgeschlachtet wird.

Ein einziges Beispiel mag genügen: Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war von „Euro-Bonds“ die Rede, also auf gut Deutsch: der vielzitierten Schuldenvergemeinschaftung im Euro-Raum. Diese Absicht der Einführung einer „Schuldengemeinschaft“, die – bezeichnend genug – zentralistisch/technokratisch von Brüssel aus verwaltet werden sollte (im Zuge der alles andere als zufällig entstandenen „Griechenland-Krise“ wurden regelmäßig entsprechende Rufe auch aus der Führungsetage der deutschen Politik nach einer „gemeinsamen europäischen Finanzbehörde“ und einem „Finanzminister für Europa“ laut), stieß durchaus auf größere Widerstände; abgesehen von unbelehrbaren Hardcore-Keynesianern und ‑Debitisten sowie der fiat-indoktrinierten und ‑gläubigen Failstream-Ökonomie hagelte es harsche Kritik an diesen Plänen. Nun heißt die Chose „Corona-Bonds“. Ein Schelm, wer dabei genau das Richtige denkt. Oder wie ein weithin bekannter, führender deutscher Politiker einmal in einer Podiumsdiskussion mit Helmut Schmidt und „Zeit“-Herausgeber Josef Joffe sagte: „Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer“ (ausgestrahlt auf Phoenix in der Sendung „Die Diskussion“).

Dies zur Erklärung vorab. Ich überlasse es selbstverständlich der Leserschaft, sich selbst einen Reim auf solche belegten Zitate zu machen sowie auf die Frage, ob ich mit meiner Behauptung, dass diese Krise zur zügigen Durchpeitschung ansonsten eher weithin ungeliebter und auf große Widerstände stoßender politischer Wünsche ausgenutzt wird, tatsächlich so falsch liege...

Um zur Kernfrage des Artikels zu kommen: Handelt es sich, wie derzeit zu lesen ist, bei den von Trump ergriffenen Maßnahmen wirklich um „historisch beispiellose“ Schritte? Ist das alles vollkommen neu? In anderen Blättern hingegen war zu lesen, der Präsident reaktiviere Notstandsgesetze aus Kriegszeiten. Doch ist dem tatsächlich so, oder bestanden diese Gesetze – wenn auch vor den Bürgern Amerikas verborgen – seit ihrer Inkraftsetzung fort? Ich möchte dazu aus einem Buch eines ehemaligen US-Rechtsprofessors namens Melvin Stamper, J.D., sui juris, zitieren, Titel: „Fruit from a Poisonous Tree“ („Früchte eines vergifteten Baumes“). Im Vorwort des Buches schreibt der pensionierte Richter J. Randolph Appleby aus Newark, New Jersey (alle nachfolgenden Übersetzungen ins Deutsche durch mich): „Melvin Stamper hat eine bemerkenswerte Lebensreise absolviert, die nur die wenigsten von uns jemals durchlaufen werden. Sein Hintergrund im Rechtswesen und der Strafverfolgung ermöglichte es ihm, Tatsachen über das Verbrechen des Jahrtausends zu enthüllen.“ – „Die mal mehr, mal weniger subtilen Drohungen seitens der Regierungsbehörden, die er untersuchte, dienten ihm erst recht als Motivation und Bestätigung seiner Untersuchung.“

Bezüglich der „Martial Rule“ sowie des „Martial Law“ schreibt Stamper in „Fruit from a Poisonous Tree“ (erschienen 2008): „Im 20. Jahrhundert gab es den berüchtigten ‚Sedition Act‘ während des Ersten Weltkriegs. Er wurde dazu genutzt, soziale Reformer, Aktivisten und andere Leute ins Gefängnis zu stecken, die mit der Regierung nicht einer Meinung waren und, sollten sie keine Bürger der USA gewesen sein, rauszuwerfen. Vor allem war es unter Gefängnisstrafe gestellt, sich gegen Krieg auszusprechen. Prominente Journalisten und bürgerliche Libertäre wurden schon dafür eingesperrt, aus der Verfassung vorzulesen. Oliver Wendell Holmes, der berühmte ‚liberale‘ Richter am Obersten Gerichtshof, stimmte dafür, diese Einschränkung des Ersten Verfassungszusatzes aufrechtzuerhalten, begleitet von seiner heute berühmten Äußerung, in der er Friedensaktivismus während des Krieges damit verglich, ‚in einem voll besetzten Theater ‚Feuer‘ zu schreien‘. Ich habe oft geglaubt, ein Richter sei nicht mehr als ein Anwalt mit einem IQ von 50 – mehr nicht. Das nächste beschämende Ereignis in unserer Geschichte, das uns bis heute plagt, war der ‚War Powers Act‘ von 1933. Dieses Gesetz erlaubte Präsident Roosevelt, Gesetze in Form von ‚Executive Orders‘ zu erlassen, den Kongress zu umgehen und seinen sozialistischen Staat zu errichten. Wir (die Bürger dieses Landes) wurden seitdem als Feinde der Vereinigten Staaten angesehen, die eine Lizenz brauchen, um geschäftliche Aktivitäten betreiben zu können, welche auch immer. Mit Hilfe der Federal Reserve (dieselben Leute, die auch die Depression auslösten) konfiszierte der Präsident unsere Gold- und Silbermünzen und ersetzte sie durch wertloses Papier sowie ein Schuldensystem, das dieses große Land irgendwann zerstören wird. Unser Land und unsere Arbeit wurden der Federal Reserve Bank, Inc. versprochen, als Kollateral für ein Schuldensystem, das niemals bezahlt werden kann. Wie kann es sein, dass dieses wichtigste Ereignis in unserer Geschichte nicht an den Schulen gelehrt wird?“ (Seite 18.)

Diese Informationen dürften für manche nichts Neues sein. Dann geht Stamper allerdings tiefer ins Detail: „Notfallmaßnahmen sind theoretisch eine vorübergehende Lösung, um mit einem bestimmten Ereignis umzugehen. Wenn die Krise beendet ist, verfallen die Notfallbefugnisse üblicherweise auch. Nur war das nie der Fall mit den guten, alten Vereinigten Staaten. Franklin Roosevelt erklärte ‚Emergency Powers‘ im Jahre 1933, um mit einer angeblichen Bankenkrise fertig zu werden, als er die Präsidentschaft annahm. In Wahrheit war die Krise eine Erfindung der Bankiers hinter der Federal Reserve.“ – „Die Krise erlaubte ihm, das Land unter seine Kontrolle zu bringen und diese durch ‚Executive Orders‘ aufrechtzuerhalten (Martial Rule). Also akzeptierte er die Bitte der Federal-Reserve-Banker, den ‚War Powers Act‘ von 1917 zu verlängern, was dem Präsidenten eine Lizenz über alle Bürger dieses Landes erteilte, statt nur über irgendeinen Feind. Wir wurden zu Feinden unseres eigenen Landes unter den Regelungen der 1933 erweiterten Version des im Jahre 1917 verabschiedeten ‚War Powers Act‘, und was die Bundesregierung betrifft, sind wir das bis zum heutigen Tag. Es dient ihren Zwecken. Der Kongress kehrte aus seinem Jahresurlaub zurück und winkte Roosevelts Executive Orders durch, wodurch die zunehmende Machtergreifung des Bundes begann. Von diesem Tag bis in die Gegenwart befinden sich die Vereinigten Staaten unter ‚Emergency War‘. Präsidenten und der Kongress haben, um ihre enormen Wucherungen an Macht und sozialistischem Deficit Spending der Regierung aufrechterhalten und rechtfertigen zu können, ihre Befugnisse und die Leute systematisch ausgeplündert. Die einzelnen Staaten kooperierten mit der Bundesregierung, weil sie, bis hinunter zur Gemeinde-Ebene, von der massiven Zunahme ihrer Steuereinnahmen und Machtbefugnisse profitierten, die ihnen unter diesen Bedingungen zur Verfügung standen. Das echte Eigentum der Bürgerschaft konnte besteuert werden, ebenso wie alles persönliche Eigentum eines Individuums.“ – „Eine Regierung, die auf Notfallmaßnahmen basiert, variiert mit dem Grad des erklärten Notstandes. Die extremste Form nennt sich ‚Martial Law‘. Eine abgeschwächte, weniger restriktive Form ist ‚Martial Rule‘. Gegenwärtig stehen die USA unter der weniger restriktiven Form der Martial Rule. Martial Law stellt alle wichtigen Ressourcen unter die Jurisdiktion der ‚Emergency Powers‘ – Transport, Nahrung, Mineralien, Metalle, Kommunikation et cetera – alles unter direkter Kontrolle der Militärkräfte des Landes und des obersten Befehlshabers, des Commander in Chief, also des Präsidenten. Ein Wirbelsturm an Executive Orders wurde erlassen, so dass, sollte der Präsident einen nationalen Notstand ausrufen, alle Ressourcen und Bürger unter direkte Kontrolle der Federal Emergency Management Agency (FEMA) und der strengen Martial-Law-Regierungsform gestellt werden können.“ – „Zuerst muss unter ‚Emergency Powers‘ eine aktive und sichtbare Besetzung des Landes mit bewaffneten Truppen derjenigen Entität stattfinden, die solche Notfallmaßnahmen verkündet. Dies nennt man ‚offene und dauerhafte, bewaffnete und feindliche Besetzung des Landes‘. Gibt es eine bewaffnete Besetzung Amerikas? Die Antwort lautet: Ja, natürlich gibt es sie! Unter dem Vorwand nationaler Notfälle (Hurrikane, Fluten, Erdbeben et cetera) wurden alle Einheiten der Nationalgarde dem Bund unterstellt, und alle Polizisten, Feuerwehrleute, Highway Patrols, State Marshals und County Sheriffs wurden der Kontrolle der Garde seit 1972 unterstellt. Sie befinden sich alle unter Kontrolle der Federal Emergency Management Agency, genannt ‚Multi-Jurisdictional Task Force‘, die militärische und Strafverfolgungs-Befugnisse unter der Bundesregierung zentralisiert sowie des Commander in Chief, des Präsidenten.“ (Seite 234-237.)

Des Weiteren schrieb Stamper einen Brief an Madeleine Albright, die von 1997 bis 2001 Außenministerin der USA war. In diesem Brief, der sich ebenfalls im Buch findet, wies er seine Staatsbürgerschaft zurück („Citizenshi Repudiation“). Einige wenige Auszüge aus seiner Begründung mögen zum Abschluss dieses Artikels genügen.

„Um meinen Nachkommen und mir selbst das Glück der Freiheit zu sichern und mein Geburtsrecht als Mitglied der souveränen Körperschaft namens ‚We the People‘ wiederzuerlangen, ziehe ich hiermit feierlich meine Staatsbürgerschaft – falls sie jemals existierte – unter der Rechtsfiktion namens Regierung der United States (Corporation) zurück. Ferner widerrufe ich alle feudalen Verträge mit dieser Bundesregierung, ihren Agenturen und dem Staate Florida und dessen Behörden. Ich habe die Sozialversicherungsnummer, die mir im zarten Alter von 13 Jahren in betrügerischer Absicht ausgehändigt wurde, ebenfalls zurückgegeben, da ich in diesem Alter rechtlich unfähig war, einen legalen Vertrag mit der Regierung einzugehen. Die Regierung brachte mich zu dieser Zeit durch Desinformation dazu, zu glauben, ich benötige eine Sozialversicherungsnummer, um Beschäftigung zu finden, was einfach nicht stimmt. Der Regierungsbeamte, der mich dem Sozialversicherungssystem zuführte, wusste oder hätte wissen müssen, dass es schwerwiegende Verbindlichkeiten für jeden gibt, der eine solche Sozialversicherungsnummer akzeptiert. Der Beamte hatte eine treuhänderische Verantwortung, mich über die wahre Natur des Sozialversicherungs-Treuhandkontos zu informieren sowie die damit verbundenen Verpflichtungen und Verbindlichkeiten. Durch das Schweigen der Regierung in dieser Sache etablierte diese – durch Betrug – einen Sicherheitsübereignungsvertrag mit mir, der beeinträchtigt sein muss.“ – „Das Geld, das ich in dieses sozialistische System über 40 Jahre lang eingezahlt habe, inklusive der Gelder, die von meinem Arbeitgeber überwiesen wurden, ist mir hiermit in voller Höhe zurückzuerstatten.“ – „Das schreckliche Wissen und der Horror angesichts des Betrugs meiner eigenen Regierung, auf die ich einst so stolz war, sind ein unerträgliches Leid, das ich nun bis zum Grab mit mir herumtragen muss; aber ich werde dies als freier Mensch tun. Vielleicht sind die amerikanischen Bürger wie der Frosch, der in einem Topf mit Wasser langsam verkocht wird. Hätte ich die Hitze früher wahrgenommen, hätten wir herausspringen können, um die Republik und uns selbst zu retten. Aber ach, unsere Großväter sind am Steuer eingeschlafen und waren nicht so wachsam, wie Thomas Jefferson es ihnen geraten hatte. Amerikaner erwachen nun in der kataklysmischen Realität einer faschistischen Weltregierung, die unsere eigentlich beabsichtigte konstitutionelle republikanische Regierung ersetzte.“ – „Gott schütze mich, aber die Regierung der Vereinigten Staaten ist nicht länger ertragbar. Ich kann ihre verderblichen und raubtierhaften Taten nicht länger tolerieren als Bürger der Rechtsfiktion namens United States (Corporation). Hiermit weise ich jedweden Staatsbürgerstatus mit der Regierung der Vereinigten Staaten zurück, lehne ihn ab und verleugne ihn, den ich unbeabsichtigt erhalten haben sollte, egal durch welches Betrugsschema, aus Gründen, die ich in den vorausgegangenen Artikeln erläutert habe.“


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