21. November 2019

Hysterie zur globalen Erwärmung und Fakten zu Todesursachen So gut wie niemand stirbt am Klimawandel

Es sterben mehr Menschen an den Folgen von Kälte

von Michael Klein

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Bildquelle: shutterstock Für viele ein größeres Problem als der Klimawandel: Kälte

Bemerkenswert an der Hysterie, die derzeit nicht nur, aber bevorzugt durch Deutschland schwappt, ist die „German Angst“ (ein feststehender Begriff übrigens), die sich mit den Folgen des angeblich von Menschen verursachten Klimawandels verbindet. Das zu einer Zeit, die wie keine andere vor ihr von den Folgen durch das Klima bedingter Katastrophen verschont bleibt.

Eine Statistik, die Bjørn Lomborg erstellt hat, zeigt, dass die Anzahl der Menschen, die durch Flutwellen, Brände, Stürme oder extreme Temperaturen sterben, seit Jahrzehnten rückläufig ist. Ganz im Gegensatz zu dem, was uns die Klimaalarmisten erzählen wollen.

Hinzu kommt, dass jährlich mehr Menschen an den Folgen von Kälte sterben als an den Folgen von Hitze. So veröffentlicht zum Beispiel das britische Office for National Statistics jährlich eine Aufstellung der „Excess Deaths“, also der Anzahl von Toten, die auf die Witterung (die Kälte) zurückgeführt werden können. Die veröffentlichten Ergebnisse stehen in krassem Gegensatz zu dem, was Klimahysteriker behaupten, und das, obwohl das Vereinigte Königreich nicht als Land bekannt ist, in dem Winter mit großer Kälte einhergehen: 50.100 Menschen sind im Winter 2017/2018 in England und Wales an den Folgen von Kälte gestorben; das ist die höchste Anzahl seit dem Winter von 1975/76; vor allem Männer im Alter zwischen null und 64 Jahren sterben infolge von Kälte. Mehr als ein Drittel der auf die Kälte zurückführbaren Toten sind an den Folgen von Atemwegserkrankungen verstorben.

Es ist ein Markenzeichen von Hysterie, dass Winzlinge zu Giganten aufgeblasen werden, während die tatsächlichen Probleme, die eine Gesellschaft plagen, zum Beispiel wenn es um Todesursachen und klimatisch bedingte Tote geht, unbearbeitet bleiben. So sind die Ursachen dafür, dass vor allem Männer an den Folgen von Kälte sterben, in den Berufen zu suchen, die Männer ausüben, und in der Tatsache, dass Obdachlose zu zwei Dritteln Männer sind. Ein Platz für einen Obdachlosen in einem Frauenhaus würde also Leben retten, aber natürlich lassen Genderista Frauenhäuser lieber leer stehen, als dass sie männliches Leben retten.

Facebook-Seite von Bjørn Lomborg (Englisch)

Office for National Statistics: „Excess winter mortality in England and Wales: 2017 to 2018 (provisional) and 2016 to 2017 (final)“ (Englisch)

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.


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