25. September 2019

„Klimaskeptischer“ Artikel von Christian Bartsch in der „FAZ“ von 2007 Es war einmal im Mainstream

Heute käme das nicht mehr in die Wundertüte

von Michael Klonovsky

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Bildquelle: shutterstock Durfte früher noch bezweifelt werden: Menschengemachte Klimakatastrophe

„Die Ideologie einer ‚vom Menschen gemachten Klimakatastrophe‘ wurde in den 80er Jahren geboren, als englische Wissenschaftler bei der damals regierenden Margaret Thatcher vorstellig wurden, um Geld für den Betrieb ihrer teuren Computermodelle zu erbitten. Sie versprachen, ein schlüssiges Klimamodell zu erarbeiten und damit die englische Wissenschaft wieder an die Weltspitze zu führen. Als Grundlage für ihr Klimamodell nahmen sie den seit 1954 registrierten Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre und behaupteten, dieser Anstieg wäre auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen und würde die Menschheit in namenloses Elend stürzen. Es ist auch nicht ein einziger Ansatz zu erkennen, dass die Mitglieder dieser Gruppe die Klimaänderungen der vergangenen Jahrtausende angesehen, geschweige denn nach einem Verständnis gesucht hätten. Im Jahr 1990 stellte das 1988 gegründete IPCC seinen ersten Weltklimabericht vor, der in einhundert Jahren eine Katastrophe prophezeite. Zwar musste das IPCC seine Aussagen in den Folgejahren abmildern, doch hatte das IPCC inzwischen übernationale Macht erlangt, die es auszubauen galt. Das Geld spielte keine Rolle mehr, seit man sich auf die politische Bühne begeben hatte und eine immer größere Zahl von ‚Wissenschaftlern‘ dem IPCC zuarbeiteten. Nochmals und in aller Deutlichkeit: Das IPCC ist entgegen den Statuten eine politische Organisation und keine naturwissenschaftliche. Inzwischen hat die ‚Klimakatastrophe‘ auch die letzte Regierung der Erde erreicht. Das ‚Kyoto-Protokoll‘ wurde geboren, die unsinnigste Geldvernichtungsmaschine, die Politiker erfinden konnten. Vor allem die deutschen Regierungen begannen, die Wirtschaft des Landes ‚ökologisch‘ auszurichten, ohne auf die Warnungen jener Naturwissenschaftler zu hören, die der ‚Klimakatastrophe‘ noch nicht erlegen waren. Das Ergebnis der ‚nachhaltigen ökologischen Ausrichtung‘ wird eine stete Verarmung der heute noch reichen Industrieländer mit Deutschland als Vorreiter zur Folge haben. Sie mutierte inzwischen zur schlimmsten Selbstverstümmelung, die sich Menschen ausdenken konnten, weil sie unweigerlich in eine weltumspannende Klimadiktatur münden wird. Wann das Unheil sein Ende findet, vermag niemand zu sagen. Wird es irgendwann einmal kälter, werden die gleichen Geister aufstehen und wiederum behaupten, diese neue ‚Klimakatastrophe‘ wäre von Menschen gemacht. Unzählige Forscher werden bereit sein, das durch ‚wissenschaftliche‘ Untersuchungen zu bestätigen.“

Westfernsehen? Nein, das stand vor gar nicht mal so langer Zeit in der „FAZ“. Der Autor dieses Textes war übrigens Ingenieur und hielt mehrere eigene Patente; das käme im heutigen Journalismusch (Tippfehler, aber schön) nicht mehr in die Wundertüte!

„Frankfurter Allgemeine“: „Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels“

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Acta diurna“.


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