13. August 2019

Die Medien berichten nicht über die Kältewelle in Australien Wie man die globale Erwärmung zur Normalität machen will

Selektive Berichterstattung im Dienste der Erzählung vom menschgemachten Klimawandel

von Michael Klein

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Bildquelle: shutterstock Kein Thema für die hiesigen Medien: Schnee in Australien

Haben Sie schon vom Schnee in Australien, in Queensland, in Victoria und New South Wales gehört? Australien wird derzeit, wie 1985 bei einem der letzten solaren Minima, von einer Kaltfront heimgesucht, die das gebracht hat, was man in den meisten Teilen des Landes nur sehr selten zu sehen bekommt: Schnee, viel Schnee. Und selbst da, wo der Schnee um die Jahreszeit eine Normalität darstellt, zum Beispiel im Perisher Ski Resort, ist die Menge des Schnees, der in den letzten Tagen gefallen ist, mehr als außergewöhnlich.

Es ist Winter auf der südlichen Halbkugel der Erde, und man könnte behaupten, dass es im Winter in Australien normal ist, dass es schneit. Nun, in Melbourne, Victoria, wo Temperaturen um den Gefrierpunkt gemessen werden, sind im August Temperaturen zwischen sieben Grad Celsius (Tiefsttemperatur) und 16 Grad Celsius (Höchsttemperatur) normal.

Die Kaltfront, die Australien in Beschlag genommen hat, stammt aus der Antarktis, und der Schnee, den Bewohner in den betroffenen Gebieten Australiens seit 1985 beziehungsweise seit 2000 nicht mehr gesehen haben, und den man sicherlich nicht erwarten würde, wenn die Vorhersagen der Klimamodelle, die eine globale Erwärmung um mehrere Grad Celsius seit Beginn des 2000er Jahre prognostizieren, zuträfen, ist eine weitere der vielen Anomalien, die die neue Religion des menschengemachten Klimawandels in Frage stellen.

Weil sie das tun, findet so gut wie keine Berichterstattung statt. Während die hohen Temperaturen, die in Australien im Dezember und Januar gemessen wurden, weil im Dezember und Januar Hochsommer in Australien ist, eine Vielzahl von Berichten zum Beispiel der ARD-„Tagesschau“ zur Folge hatten, mit denen das Narrativ des menschengemachten Klimawandels unter die Konsumenten der Nachrichten gebracht werden sollte, sucht man nach Hinweisen auf den heftigen Winter in Australien, der im Einklang mit dem Minimum herrscht, in dem sich die Sonne befindet, vergeblich.

Derart selektive Berichterstattung dient dazu, den Eindruck zu erwecken, der angeblich von Menschen gemachte Klimawandel führe überall zu Erwärmung, generell und ohne Ausnahme. So wie keine alternativen Erklärungen für Klimaphänomene zugelassen werden, weil durchgesetzt werden soll, dass Kohlendioxid, das man bekanntlich besteuern kann, um klamme Staaten mit Geld zu versorgen, so wird auch nicht über Anomalien dieser Klimawandel-Erzählung berichtet, um diejenigen, die Medien immer noch trauen, in dem Glauben zu lassen, es gebe einen eindeutigen Trend der Erwärmung, der sich an allen Orten der Erde in gleicher Weise äußert.

Da diese selektive Berichterstattung auf einer bewussten Auswahl der Nachrichten basiert, über die berichtet wird, muss man davon ausgehen, dass Konsumenten deutscher Medien absichtlich in die Irre geführt werden sollen, um die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel ohne Widerspruch und ohne dass die Zuhörer in schallendes Gelächter ausbrechen, von sich geben zu können.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.


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