07. August 2018

Resümee zu „menschengemachtem Klimawandel“ und Einwanderung Globaler Ausgleich bis zum Kollaps des Systems

Europa muss die Grenzen für Armutseinwanderer schließen

von Michael Klonovsky

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Bildquelle: shutterstock Eine Frage des Glaubens, nicht der Wissenschaft: Menschengemachter Klimawandel

Einige fromme Adepten der Weltklimakirche sind in den letzten Tagen bei mir vorstellig geworden, um mich in meinen Ansichten zum Klimawandel zu bekehren, einer erinnert mich sogar an meine „journalistische Verantwortung“; wie niedlich. Ich resümiere deshalb noch einmal.

Erstens: Der Klimawandel ist eine Binse, das Klima kann gar nicht anders, als sich ständig zu wandeln. Zweitens: Warm- und Kaltzeiten wechseln einander üblicherweise ab, derzeit leben wir möglicherweise in einer Warmzeit, freilich stagniert die globale Durchschnittstemperatur seit über zehn Jahren. Drittens: Es gibt keinerlei Belege dafür, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Diese These liegt auf der faktischen Ebene der Behauptung: Gott existiert (und verfolgt einen ähnlichen Zweck). Viertens: Die Wahrnehmung des Klimawandels ist menschengemacht. Da die Bevölkerung speziell in den ärmeren Ländern explosiv wächst, wächst auch die Zahl derer, die sich mit dem Klimawandel arrangieren müssen. Fünftens und überhaupt: Allah wollte es so. (Ändert sich Punkt drei, muss man logischerweise neu ansetzen, aber die Hyänen der Weltklimakirche von der Lösungsfindung ausschließen.)

„Zusammengefasst: Es gibt keinen Grund, eine gefährliche globale Erwärmung infolge anthropogener CO2-Emissionen zu befürchten. Der Einfluss des Menschen auf die gemittelte Globaltemperatur ist sehr viel geringer als befürchtet und schon gar nicht katastrophisch. Es gibt insbesondere bis heute keine Extremwetterereignisse, Temperaturen oder Temperaturänderungen, die im Vergleich mit den Zeiten vor der Industrialisierung ungewöhnlich sind. Der Begriff ‚Klimaschutz‘ ist sinnlos, denn man kann Klima – einen naturgesetzlich sich laufend ändernden statistischen Mittelwert über 30 Jahre – nicht schützen. Entsprechend sinnlos und unwirksam sind Klimaschutzgesetze. Sie verbrennen aber erhebliche Steuermittel.“ (Horst-Joachim Lüdecke auf der „Achse des Guten“.) Jetzt kommen die linken und grünen Gauner ins Spiel („grüne Gauner“: ein Pleonasmus). Im Menschen- (Weißen‑) gemachten Klimawandel, den sie als Klimakatastrophe verkaufen, glauben sie endlich jenen archimedischen Punkt gefunden zu haben, von dem aus sich die von ihnen verachtete westliche Kultur und der von ihnen gehasste Kapitalismus aushebeln lassen. Deswegen will beispielsweise die Klimakirchenrätin Göring-Eckardt den Klimawandel als Fluchtgrund einführen, und im Zentralorgan der Bratenriecher behauptet einer derselben dreist: „Migration, Kriege, Dschihad – was die Europäer gerade am meisten verunsichert, haben sie durch ihren Kolonialismus selbst verursacht. Wie könnte ein globaler Ausgleich aussehen?“

Wie dieser „Ausgleich“ aussehen könnte, zeigen beispielsweise die Chinesen in Afrika, die dort nicht mit Ablassgeldern, Entwicklungshilfe genannt, Diktatorenfuhrparks sponsern, sondern investieren und Arbeitsplätze schaffen, nicht unbedingt fair, aber überhaupt. Wie Europa handeln sollte, ist seit Irenäus Eibl-Eibesfeldt mehrfach beschrieben worden, zuletzt hat Alexander Gauland, von den Qualitätsmedien ignoriert wie immer, den logischen Schluss gezogen, der lautet: „Nicht die Ärmsten und Bedürftigsten kommen zu uns, sondern, als Sieger eines darwinistischen Wettrennens, die Stärksten. In Afrika bewirkt die Tatsache, dass Europa eine oder auch zehn Millionen Migranten im Jahr aufnimmt, überhaupt nichts; die Geburtenexplosion dort gleicht das im Nu aus. Die Einwanderung, wie sie derzeit stattfindet, schadet uns deutlich mehr, als sie uns nutzt. Mit einem in Afrika ausgegebenen Euro lässt sich mindestens 20 Mal mehr bewirken als mit einem hier ausgegebenen.“

Ergo: Europa muss die Grenzen für Armutseinwanderer aus Afrika schließen, den Bedürftigen an Ort und Stelle helfen, keine Entwicklungshilfe mehr verteilen, sondern konkrete Investitionen initiieren. Dazu könnte man eine Sondersteuer erheben oder ein europäisches „Hilfspaket schnüren“, wie ein Premiumjournalist formulieren würde. Die Europäer könnten ihr schlechtes Gewissen beruhigen, den Afrikanern würde tatsächlich geholfen, und der schleichenden Zerstörung der westlichen Zivilisation durch die Einwanderung nichtintegrierbarer Tribalgesellschaftsgeprägter wäre zumindest Einhalt geboten. Es gäbe nur Gewinner – mit Ausnahme der westlichen Linken. Und die beherrschen bekanntlich immer noch das Denken der Mehrheit, denn alles, was die von einer Mehrheit gewählte Kanzlerin seit 2015 veranlasst, unterlassen und nach Kräften behindert hat, dient der Realisierung des linken Traumes der Abschaffung der westlichen Nationen durch die Etablierung einer multiethnischen Gesellschaft.

Man kann sich die Zukunft ausmalen, wenn das rechtspopulistische Pendel nicht weit genug zurückschlägt. Die Einwanderung wird, erweitert um den Klimagrund, konstant hoch gehalten, die kleine Schar indigener Leister und Steuerzahler wird weiter zur Kasse gebeten, angesichts der Erhabenheit der zu lösenden Menschheitsfragen wird das Gebot des Teilens zur obersten Doktrin, das heißt, Steuererhöhungen und, man darf ja träumen, staatliche Zwangsanleihen, etwa auf Immobilien, und andere Enteignungen wären nicht mehr fern (oder bissu Rassist?).

Diese Leute werden nicht eher Ruhe geben, bis sie das logische Resultat linker Politik erreicht haben: den Kollaps des Systems. Wie ich bereits schrieb, ist die Linke nicht der Gegner und schon gar nicht irgendeine Alternative zum Kapitalismus, sondern sein Parasit. Einer dieser dummen Parasiten, der sein Wirtstier tötet. Dann beginnen in Europa die Darwin Awards um die Reste des einstigen Wohlstands. In Rolf Peter Sieferles beneidenswert treffenden Worten: „Der Naturzustand steht am Ende, nicht am Anfang der bürgerlichen Gesellschaft. Nachdem das Aas des Leviathan verzehrt ist, gehen sich die Würmer an den Kragen.“

Aber diese Entwicklung ist nicht zwingend. Aus der Geschichte gelernt zu haben, heißt: den Linken auf die Finger hauen, bis sie sie nicht mehr in die Taschen anderer Leute stecken.

Horst-Joachim Lüdecke auf der „Achse des Guten“: „Kleine Inspektion am Klimadampfer“

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Acta diurna“.


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