22. November 2017

Internationale Klima- und Energiekonferenz in Düsseldorf Erfolgreich trotz Ignoranz der Mainstream-Medien

Ein Kurzbericht

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Bildquelle: shutterstock Nicht gestiegen: Meeresspiegel auf den Fidschi-Inseln

Die elfte Internationale Klima- und Energiekonferenz war eine der erfolgreichsten der letzten Jahre. Und dies in vieler Hinsicht. Sowohl was die Zahl und die Kompetenz der vielen Teilnehmer anging, als bezüglich deren internationaler Vernetztheit. Bewusst als Gegenveranstaltung zu der durch Gier und Machtwillen geprägten 23. UN-Klimakonferenz in Bonn (COP 23) mit über 25.000 Teilnehmern konzipiert, deren einziges Bestreben es ist, am großen Umverteilungskuchen teilzuhaben, zeigte diese Konferenz, dass es nicht Masse braucht, um die Klimaentwicklung zu erforschen, sondern Klasse und wissenschaftliche Lauterkeit. Dass die Mainstream-Medien diese Konferenz wieder mal komplett ignorierten, versteht sich fast von selbst.

Am 9. und 10. November 2017 veranstaltete das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) in Düsseldorf und zeitgleich zum Bonner Klimaspektakel COP 23 seine bereits elfte Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK). Unterstützt von den US-Schwester-Thinktanks CFACT, Heartland Institute und Spark Of Freedom Foundation, den Climato-Réalistes aus Frankreich sowie der niederländischen Groene Rekenkamer sowie Top-Referenten aus vielen Ländern wurde den gut 130 Besuchern ein geistiges Feuerwerk von Fachinformationen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau geboten. Über zwei volle Tage war konzentriertes Zuhören und rege Beteiligung an den Diskussionen angesagt. In 17 Fachvorträgen wurden die Teilnehmer über den neuesten Stand der Klimawissenschaft und den Fortgang des völlig misslungenen Großversuchs, euphemistisch „Energiewende“ genannt, informiert. Wie auch schon auf den Konferenzen zuvor glänzten die Mainstream-Medien – obwohl zuvor direkt eingeladen – durch völlige Abwesenheit. Was nicht ins Raster von der vermeintlich drohenden Klimakatastrophe passt, wer nicht das hohe Lied auf die wunderbare Zukunft dank des Einsatzes der „Erneuerbaren“ mitsingt, wird schlicht ignoriert. Lückenpresse wie gehabt. Doch die Zeiten, in denen das Prinzip galt, dass das, über das nicht berichtet wird, nicht existiert, sind vorbei!

Denn dies war die Chance unabhängiger alternativer Medien wie der „Jungen Freiheit“ oder den kritischen und auch international sehr stark beachteten Blogs „Politically Incorrect“, eigentümlich frei oder „The Rebel Media“, die Öffentlichkeit über diese Konferenz und ihre Ergebnisse zu informieren. Was sie auch taten.

Es würde den Rahmen dieses ersten Berichts völlig sprengen, würde hier auf alle vorzüglichen Vorträge eingegangen. Deshalb, ohne Rangfolge, nur einige kurze Bemerkungen zu einer kleinen Auswahl von Vorträgen.

Konrad Fischer: „CO2 sparen durch Dämmzwang – warum und wie?“

Konrad Fischer, bekannter Dämmungskritiker, immer humorvoll, aber dabei auch durchaus „hinterfotzig“, wie man in Bayern sagt, führte plastisch anhand von vielen Beispielen vor, welche Bauverbrechen an der historischen (wie auch der neuen) Bausubstanz begangen werden, um die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung (EnEV und EEG WärmeG) zu erfüllen. Die Gesundheit der Bewohner wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt, denn Schimmel und Pilzbefall sind nach der Dämmung an der Tagesordnung. Die Bausubstanz wird durch den ständigen Feuchtebefall samt Taupunktverschiebung vielfach angegriffen, oft auch total zerstört. Eine Energieeinsparung tritt in den seltensten Fällen ein, dafür wachsen die Wartungs- und Betriebskosten. Gleichzeitig sind Zigtausende von Bauwerken, die mit Styropor gedämmt wurden, aufs höchste brandgefährdet. Die Grenfell-Tragödie in London ist auch hier jeden Tag möglich. Trotzdem wird weiter gedämmt auf Teufel komm raus, Gesetzgeber und Dämmstofflobby sowie alle Bauverbände sorgen dafür, dass es so bleibt. Dass die CO2-Emissionen trotzdem nicht absinken, ficht die Profiteure nicht an. Es geht weiter.

Nils-Axel Mörner: „Meeresspiegelanstieg – Fakt und Fiktion. Ergebnis neuester empirischer Untersuchungen auf Fidschi“

Einer der wohl fähigsten Meeresspiegelexperten der Welt, Professor Nils-Axel Mörner, und seine Kollegin Pamela Matlack Klein kamen gerade frisch von einer Exkursion auf die Fidschi-Inseln zurück. Anders als wider besseres Wissen in Bonn verbreitet wurde, berichteten die beiden, dass der Meeresspiegel auf den Inseln dort in den letzten 50 Jahren nicht gestiegen sei, und, noch interessanter, vor 50 Jahren sogar höher war als heute. Die Bewohner einer der Inseln berichteten jedoch, dass sie die riesige Seegurkenkolonie vor ihrer Insel abgeerntet und sie nach China verkauft hätten. Der Strand aber, nun ungeschützt, sei daraufhin von den Wellen abgetragen worden. Ob das jemanden in Bonn interessiert?

Klaus-Eckart Puls: „Die bi-polare Klimaschaukel: Thermale Gegen-Koppelung zwischen Arktis und Antarktis“

Klaus-Eckart Puls trug das inzwischen verfestigte Wissen mit vielen Beispielen zur sogenannten Klimaschaukel vor. Kühlt die Arktis ab, erwärmt sich die Antarktis und umgekehrt. Sämtliche Prognosen sogenannter Klimawissenschaftler, die einfach Trends fortschreiben und schon das Ende der Eisbedeckung der Arktis für das Jahr 2013 vorhersagten, wurden widerlegt. Auch der Eisabgang auf der winzigen antarktischen Halbinsel, weltweit wie auch hierzulande zur großen Klimakatastrophe aufgeblasen, ist eine Folge der Erwärmung durch unterseeische Vulkane, aber nicht der „globalen Erwärmung“. Bei den überwiegend sehr tiefen Temperaturen der Antarktis, auch an ihrem nördlichen Zipfel, wäre dies auch schwer vorstellbar. Puls räumte auch mit den vielen Tartarenmeldungen zum Anstieg des Meeresspiegels auf, die besonders in den letzten Wochen auf die Mediennutzer einprasselten.

Christopher Monckton, Michael Limburg: „Es ist vorbei – Der Klimaalarmismus ist die Wiederauferstehung von 120 Jahren alten Fehlern“

Ein wenn auch anstrengendes Highlight war ohne Zweifel der Vortrag von Lord Christopher Monckton mit einer Einführung in die Grundbegriffe der Theorie dynamischer rückgekoppelter Systeme durch Michael Limburg. Ein solches dynamisch rückgekoppeltes System ist auch das Klimasystem. Die Theorie – täglich millionenfach in allen Wissenschaftsdisziplinen wie auch der Technik bestätigt – wird von der Klimawissenschaft seit mehr als 100 Jahren falsch angewendet. Monckton wies nach, dass die Verwendung von Temperaturdifferenzen als Ein- und Ausgangssignale in das dynamische rückgekoppelte System des Klimas nicht zulässig ist. Es müssen die Absolutwerte verwendet werden. Die Verwendung von Temperaturdifferenzen ist zwar auch nach der Theorie zulässig, aber nur unter sehr engen Einschränkungen möglich, wie sie beim Klimasystem niemals vorliegen. Wird dieser grundlegende Fehler konsequent korrigiert, verringert sich die maximal mögliche Temperaturerhöhung durch Rückkopplung auf 0,2 Kelvin, in der Realität sind es sogar nur wenige Hundertstel Grad. Diese nun korrigierte Theorie hat den Vorteil, dass sie sich auch in der Praxis mit hoher Genauigkeit überprüfen lässt. Zwei unabhängige Labore, eines davon ein Regierungslabor, überprüften die Annahmen mittels elektronischer Präzisionsschaltungen. Jedes theoretisch vorhergesagte Ergebnis stellte sich auf mehrere Stellen hinter dem Komma wiederholgenau ein.

Michael Limburg: Ein Jahr nach der Klimaübereinkunft von Paris!

Ich gab einen Überblick über den Stand der Entwicklung nach Paris. Bereits seit 2014 – also ein Jahr vor Paris – stagnierten bereits die CO2-Emissionen, wobei dies hauptsächlich auf den Umstieg auf Gasfeuerung in den USA zurückzuführen ist.

Eine besondere Pikanterie ergibt sich aus der Tatsache, dass fast alle 43 Geberländer für den mit anfangs 100 Milliarden US-Dollar zu fütternden Green Climate Fund auf der Korruptionsskala von Transparency International unten bis ganz unten stehen, also fast korruptionsfrei sind, während so gut wie alle 153 Nehmerländer einen Platz weit oberhalb der Mitte bis ganz oben einnehmen.

Da muss die Frage gestellt werden, was das eigentliche Ziel der Pariser Vereinbarung ist, aber besonders die Frage, warum es hierzulande (aber auch weltweit) verboten ist, mit korrupten Organisationen Geschäfte zu machen, in der Klimahilfe aber offensichtlich Voraussetzung beziehungsweise deren Bedingung.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Seite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).


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