10. Oktober 2013

Wohlfahrtsstaat Flüchtlinge für die Sozialsysteme

Das Gesicht des grünen Totalitarismus

Die neue Fraktionschefin der Grünen Göring-Eckardt hat im gestrigen Morgenmagazin der ARD einen Satz abgeliefert, der leider kein Flüchtigkeitsfehler ist, sondern ein Weltbild offenbart, das geradezu explosive Sprengkraft für unser Gemeinwesen beinhaltet.

Die Dame, die sonst gern über eine „Kultur des Weniger“ schwafelt, der sie sich selbst allerdings nicht aussetzt, möchte sich unbedingt an die „Spitze einer europäischen Bewegung“ für mehr Flüchtlinge setzen.

Auf die Frage der Moderatorin, wie man mit einer Partei zusammenarbeiten könne, die, wie die CSU, diametral andere Vorstellungen hätte, antwortete Göring-Eckardt wörtlich: „Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.“

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die Grünen heftig bestritten haben, dass es eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme gibt und alle, die auf diesen Umstand hinwiesen als „rechts“ diffamiert haben. Ebenso bestritt Frau Göring-Eckardt, dass es Subkulturbildung gibt. Heute wird diese Subkulturbildung als Errungenschaft, genannt Bereicherung, betrachtet, auch wenn in diesen Subkulturen viele emanzipatorische Fortschritte die von der Frauenbewegung hart erkämpft wurden, zurückgedreht werden.

Nun sollen „wir“ auch Menschen brauchen, die in unseren Sozialsystemen „zu Hause sind“. Ein wahrlich zynisches Menschenbild, das Flüchtlinge als Futter für die hauptsächlich grüne Betreuungsindustrie betrachtet.

Die CDU/CSU sollte, bevor sie mit den Grünen sondiert, sich noch mal klar machen, was die grüne Frontfrau, die doch das angebliche Signal an die bürgerlichen Wähler sein soll, offenbart hat.

Es geht um die knallharte Verteidigung der Spielwiesen für grüne Staatsknetenbezieher, innerhalb und außerhalb des Staatsapparates. Den Flüchtlingen soll nicht geholfen werden, sich ein selbstständiges Leben aufzubauen, sondern sie sollen zu hilflosen Transfergeldempfängern degradiert werden und als solche dafür sorgen, dass die parasitären Umverteilungsstrukturen nicht nur erhalten, sondern noch ausgebaut werden.

Wenn Deutschland oder Europa eines Tages unter der Soziallast zusammenbrechen sollten, umso besser. Dann kommt es automatisch zur „Kultur des Weniger“, mit der uns Frau Göring-Eckhardt beglücken will. Nur sie selbst wird sich vor den Folgen ihrer Utopie, wie alle anderen diktatorischen Menschheitsbeglücker vor ihr, zu schützen wissen.

Frau Göring-Eckardt ist das scheinbar sanfte Gesicht eines knallharten grünen Totalitarismus. Für Union wird es höchste Zeit, das zu erkennen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.

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