11. September 2012

9/11 Pietätloser Kommentar eines Verschwörungstheoretikers

Auch die deutsche Öffentlichkeit sollte endlich eine lückenlose Aufklärung fordern

Amerika gedenkt wieder einmal der mutmaßlichen Terroranschläge vom 11. September 2001. Wie bitte? Schrieb er soeben tatsächlich „mutmaßlich“? Wie kann man so pietätlos sein. Das ist den Opfern und vor allem ihren Angehörigen gegenüber unerträglich geschmacklos. Sowas macht man nicht. Und dann leugnet er auch noch die reale Bedrohung durch den internationalen Terrorismus?

Schön langsam. Zugegeben, es gibt eine Vielzahl völlig absurder, längst widerlegter Erklärungsversuche dieses welthistorisch bedeutsamen Datums, das der Auslöser für den „War on Terror“ war. Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt tobt dieser Krieg nun, zunächst im Irak (auf Basis gefälschter Beweise), in Afghanistan (ebenfalls unter Vorspiegelung falscher Tatsachen), dann in Libyen (gedeckte Währung? Geht gar nicht!), nun wird Syrien durch die Mangel gedreht, danach wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Iran folgen.

Jahrelang tolerierte, von westlichen Staats- und Regierungschefs mit Freundschaftsküsschen begrüßte, hofierte und sogar geheimdienstlich unterstützte Diktatoren wie zum Beispiel Gaddafi, die so lange kein Problem darstellen, wie sie den eigenen Interessen dienen, mutieren blitzgeschwind zu Klonen Adolf Hitlers, sobald sie den Dollar nicht mehr liebhaben und auf krude, keinesfalls zu tolerierende Ideen kommen wie diejenige, den afrikanischen Kontinent mittels einer goldgedeckten Währung vom Ponzipopopapier unabhängig machen zu wollen. Auch einem ganz schrecklich bösen Schurken wie Saddam Hussein schüttelte Donald Rumsfeld einige Jahre vor dem 11. September noch lächelnd die Hand – damals passte jener eben noch gut ins außen- beziehungsweise geopolitische und -strategische Programm der USA. Aber das nur am Rande.

Abseits aller schummrig-schwummerigen Alternativdeutungen des 11.9.2001 gibt es mittlerweile eine erdrückende Beweislast gegen die offizielle Darstellung – oder vielleicht besser: die offizielle Verschwörungstheorie – der Commission on 9/11. Es ist daher alles andere als pietätlos, den regierungsamtlichen „9/11 Report“ anzuzweifeln – erst recht in Anbetracht der von vielen Angehörigen der Opfer selbst schon seit Jahren geforderten neuen, gründlicheren Untersuchung der Vorfälle.

Die Radikalität, mit der auch in Deutschland alle Skeptiker lächerlich oder gleich mundtot gemacht werden sollen, spricht eine ziemlich deutliche Sprache. Mit Methoden, die man eher von streng autoritären Systemen oder Diktaturen erwarten würde, weniger von einer „freien Presse“, werden Journalisten, die unbequeme Fragen stellen, mit Jobverlust bedroht oder bekommen – im Falle freier Mitarbeiter – einfach keine Aufträge mehr. Und solche wie beispielsweise Frieder Wagner, der über die skandalöse, unmenschliche Verwendung hochtoxischer Uranmunition bereits im Kosovokrieg, aber auch im Irak aufklären wollte, gelten in Chefetagen schnell als „schwierig“.

Die Verteidiger der offiziellen Darstellung zu „9/11“ können sich auf den Kopf stellen: Tatsache ist und bleibt, dass die Untersuchungsergebnisse der damals von George W. Bush nur wegen des großen Drucks der Öffentlichkeit eingesetzten Kommission voller Ungereimtheiten, Widersprüche, merkwürdiger Auslassungen und teilweise sogar naturgesetzlicher Absurditäten stecken. Auf die höchst berechtigten Fragen, die von der sogenannten „9/11-Truth“-Bewegung, kurz „Truther“ genannt, unablässig gestellt wurden und werden, wird bis heute von Seiten der US-Politik nicht eingegangen. Stattdessen soll es sich durchweg um Verirrte, um Spinner und Verschwörungstheoretiker, um Dummköpfe und Paranoiker handeln. Da spielt es natürlich auch keine Rolle mehr, dass die „Truther“ mittlerweile ganze Hundertschaften an Ingenieuren, Architekten, Piloten, Chemikern und Physikern vorweisen können, die statt mit bloßen Anschuldigungen oder wilden Spekulationen mit nachvollziehbaren und plausiblen Argumenten hantieren.

Untenstehend finden Interessierte eine kleine Zusammenstellung hochinteressanter Filmbeiträge zum 11. September 2001, gespickt mit Informationen, die im Mainscream aufzuspüren nur unter Einsatz eines Rudels bestens ausgebildeter Trüffelschweine gelingt.

Links:

Lars Schall – Mordanschlag 9/11

Der Fall WTC – Wurden die Twin Towers gesprengt?

Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11. September

911 – Einsturz eines Lügengebäudes

NuoViso im Gespräch mit Jochen Scholz, Oberstleutnant der Luftwaffe AD

Unter falscher Flagge


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