23. August 2010

Aktuelle Nachricht – Erderwärmung Wettertrabant-Daten zu heiß

Wird „Satelligate“ Klimapolitiker und Medien beeindrucken?

(ef-DS) Wie der Koordinator der steuerfinanzierten US-amerikanischen Wetterbehörde NOAA zugab, hat ein seit dem Jahre 2000 betriebener Wettersatellit kontinuierlich falsche Daten abgesondert. Der Satellit ermittelt automatisch Temperaturen der Erdoberfläche, die genauso automatisch in Klimamodelle einfließen. Der Satellit war Lieferant zahlreicher Wärmerekorde, die nun in Zweifel zu ziehen sind. Aufgefallen war der Trabanten-GAU dem Enthüllungsjournalisten John O’Sullivan, als dieser völlig überhöhte vom Satelliten gelieferte und mit lokalen Messungen nicht in Einklang zu bringende Werte vom Michigansee entdeckte. Das „Europäische Institut für Klima und Energie“ (EIKE) hat zu diesem Thema einige Artikel von O’Sullivan ins Deutsche übersetzt. O’Sullivan zitiert unter anderem den kanadischen Klimatologen Timothy Ball: „Bestenfalls deutet dieser ganze Vorfall auf große Inkompetenz, im schlimmsten Fall auf einen verzweifelten Versuch, Temperaturrekorde zu konstruieren, die zum politischen Tagesgeschäft passen“.

Inzwischen hat die NOAA alle Daten des Satelliten der Öffentlichkeit entzogen, so dass weitere Abgleichungen von unabhängiger Seite unterbunden werden. Die NOAA macht lokale Bewölkungslagen für die Messverzerrungen verantwortlich, erklärte aber nicht, inwieweit Satellitenmessungen überhaupt als zuverlässig einzustufen sind, wenn sie durch Wolken aus dem Takt geraten können.

O’Sullivan weist darauf hin, dass der NOAA die Fehleranfälligkeit von Satellitenmessungen schon lange bewusst gewesen sein muss. So seien bereits im Jahre 2006 massive Fehler aufgetreten, woraufhin mindestens fünf Satellitenprogramme als entweder abgeschaltet oder als ernsthaft betroffen identifiziert wurden.

 

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