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![]() Jahrgang 1936, Publizist und Autor, von 1966 bis 2001 Wirtschaftsredakteur bei der "FAZ". ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Erneuerbares-Energien-Gesetz (EEG): Versteckte KostenÜber eine besonders teure Subvention, die angeblich keine ist Merken Sie, dass der Strom immer teurer wird? Und wissen Sie nicht so recht, warum? Das liegt am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Erst dieses Gesetz garantiert den Erzeugern von Wind- und Solarstrom feste Preise, die zu überdurchschnittlich hohen Renditen führen. Preise, die weit über den Marktpreisen für Strom aus Kernkraft, Kohle, Gas und Wasserkraft liegen. Und es zwingt alle Stromverbraucher, sie zu zahlen. Die hohen Erzeugungskosten dieses Stroms werden auf die Verbraucher umgelegt und erhöhen zur Zeit den Strompreis um 2 Cent je Kilowattstunde plus Mehrwertsteuer oder um etwa 10 Prozent mit einer weiter stark steigenden Tendenz. Diese zusätzlichen Kosten müssen für die nächsten zwanzig Jahre aufgebracht werden. Mit jeder neuen Wind- und Sonnenstromanlage, die ans Stromnetz geht, wird der Strom immer noch teurer – zwangsläufig, solange dieses EEG besteht. Vom zu hohen Strompreis wird nur jene Industrie befreit, die für ihre Produktion besonders viel Strom braucht. Was ihr zu zahlen bislang erspart wird, geht zu Lasten aller übrigen Stromverbraucher. Mit dem hohen staatlichen Garantiepreis und Abnahmezwang für Strom aus Wind- und Sonnenkraft wird der Strom zum Luxusgut. Sonnenstrom ist 18 Mal so teuer wie Strom aus Braunkohle und Kernkraft, Windstrom 3,6 bis 6 Mal so teuer, je nachdem, wo die Anlagen stehen, an Land oder im Meer. Das EEG ist für die Wind- und Solarindustrie ein Selbstbedienungsladen und ein Goldesel. Deswegen wird die Landschaft mit immer noch mehr Windkraftanlagen übersät und Hausdächer mit immer noch mehr Fotovoltaik-Anlagen bestückt. Das EEG legt den Preis für Strom aus Wind- und Solarkraft höher fest als für ihn am freien Markt erzielt werden könnte. Sonst wäre dieser Strom für die Hersteller nicht rentabel, keiner würde folglich diese Anlagen bauen und betreiben. Zum freien Marktpreis würden Hersteller und Betreiber für den Wind- und Sonnenstrom keine Abnehmer finden. Deshalb hat der Staat zusätzlich zum staatlichen Garantiepreis noch den staatlichen Abnahmezwang für diesen Strom verordnet. Das EEG schreibt sogar vor, dass die Stromnetzbetreiber den Wind- und Sonnenstrom abnehmen müssen, auch wenn sie dafür keinen Bedarf haben. Und kann das Netz den Strom nicht aufnehmen, bekommen die Anlagenbetreiber für ihren Strom trotzdem das garantierte Geld. Traumhaft, nicht wahr? Nur nicht für uns Stromverbraucher. Das EEG subventioniert Menschen mit Vermögen. Es sichert ihnen für die Anlage des Vermögens in Wind- und Solarstrom eine hohe Rendite. Mit dieser Rendite werden alle übrigen Menschen belastet. Mit dem EEG beuten unsere Politiker alle diese übrigen Menschen aus. Daher ist das EEG nicht zuletzt ein sehr unsoziales Gesetz, es verteilt um von arm zu reich. Sie erinnern sich? Staatlich garantierte Preise für ursprünglich unbegrenzte Mengen erhielt einst auch die Landwirtschaft für Butter, Magermilchpulver, Weizen, Zuckerrüben. Daher produzierte die Landwirtschaft davon mehr als am Markt verkäuflich war. Diese unverkäuflichen Agrarüberschüsse kaufte, weil niemand sie zum zu hohen Garantiepreis haben wollte, der Staat auf; sonst wäre der Preis nicht zu halten gewesen. Das Ergebnis waren die Butter-, Milchpulver-, Weizen- und Zuckerberge in Staatshand. Festgelegt waren diese Garantiepreise in Gesetzen, genannt „Landwirtschaftliche Marktordnungen“. Eine solche „Marktordnung“ ist nun auch das EEG. Nur kauft nicht der Staat diesen Wind- und Solarstrom auf, sondern er zwingt uns Verbraucher, das zu tun. Die Windkraft-„Berge“ sind überall in der Landschaft zu sehen. Ganze Landstriche sind mit diesen Anlagen zugestellt. Die Menschen in mittelbarer Nähe leiden unter dem verschandelten Landschaftsbild, dem störenden Geräusch, dem Schattenwurf und darunter, dass ihre Grundstücke und Häuser an Wert verloren haben. Und für alles, was fliegt, sind die sich drehenden Flügel eine tödliche Gefahr. In Deutschland treiben inzwischen 26.000 Windkraftanlagen ihr kostspieliges Unwesen. Ebenfalls zu den heutigen „Butterbergen“ gehören die Fotovoltaik-Anlagen auf den Hausdächern. Mit ihnen wird Strom erzeugt, der noch viel teuer ist als jener durch Windkraft. Auch wenn immer mehr Wind- und Sonnenstromanlagen aufgestellt werden: Es kann und wird gleichwohl kein einziges herkömmliches Kraftwerk abgeschaltet werden und verschwinden. Sie werden nämlich gebraucht, um einzuspringen, wenn Wind- und Sonnenstrom ausfallen. Denn zu oft weht nicht der richtige Wind oder auch gar keiner, nachts scheint keine Sonne, und Strom großtechnisch zu speichern, ist noch immer nicht möglich. Ohne Strom aus Kernkraft, Kohle und Gas geht es also nicht. Der unstete Strom aus Wind-, Sonnen- und Wasserkraft sowie Biomasse kann diese herkömmliche Stromerzeugung nicht ersetzen. Der Ausbau der wetterwendischen Wind- und Solarstromerzeugung und der deutsche Beschluss, aus der Stromerzeugung mit Kernkraft auszusteigen, zwingen die Versorger zum Bau zusätzlicher Werke für Strom aus Gas und Kohle mit deren Ausstoß von CO2. Wer daran glaubt, dass CO2 vermieden werden müsse, weil es das Klima aufheize, müsste sich folgerichtig gegen das weitere Subventionieren von Wind- und Solarstrom wenden. Unser hoher Lebensstandard beruht auf Strom. Diesen Standard halten wir nur, wenn uns Strom jederzeit in der gewünschten Menge und Form zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht. Nur so geht Licht an, wenn wir am Schalter drehen, nur so springt die Heizung an, wenn es im Raum zu kalt wird. Nur so laufen Kühlschrank und Waschmaschine. Ohne Strom keine Haushaltsgeräte, Autos, Computer, Maschinen, Metalle, Kunststoffe – Strom brauchen wir nahezu für alles. Er ist für die Wirtschaft und unseren Lebensstandard lebensnotwendig. Wenn das EEG ihn nun künstlich verteuert, verringert sich der Lebensstandard. Werden wir Bürger gezwungen, mehr Geld für Strom auszugeben, haben wir weniger Geld für andere Lebensnotwendigkeiten übrig. Geld, das man sich verdient hat, kann man nur einmal ausgeben. Die Mehrausgaben für Energie schmälern die Ausgaben für Essen, Kleidung, Anschaffungen, Reisen oder kulturelle Veranstaltungen. Unternehmen verlieren Absatz, müssen die Produktion einschränken, Arbeitsplätze abbauen. Insofern macht uns das EEG alle ärmer. Das EEG ist angeblich keine Subvention für Wind- und Solarstrom. Jedenfalls erscheint sie so nicht im Staatshaushalt. Ob aber Wind- und Sonnenstrom mit dem Geld der Steuerzahler oder dem der Stromverbraucher in den Markt gedrückt wird, ist ohne Belang. Entscheidend ist: Ohne die staatlichen Zwangsmaßnahme würden sich Wind- und Sonnenstrom für die Hersteller, Betreiber und Kapitalgeber nicht lohnen. Die Subvention ist also nur eine versteckte. Wind- und Sonnenstrom wären ohne Staatshilfe unverkäuflich. Was unverkäuflich ist, ist überflüssig. Je mehr Wind- und Solarstrom, desto instabiler die Netzspannung. Es wird immer schwieriger, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen und die Spannung im Netz stabil zu halten. Früher war die Verteilung des Stroms vergleichsweise einfach. Stetig produziert haben ihn fast nur die Versorger überwiegend in Großkraftwerken, die Unternehmen und Haushalte waren nur Abnehmer, nicht ebenfalls Stromerzeuger. Das war vergleichsweise einfach zu kalkulieren und zu steuern. Mit dem Ausbau von Wind- und Solarstrom schwankt die Produktion abhängig vom Wetter. Auch wird der Strom nun sehr dezentral erzeugt. Selbst Privathaushalte speisen Strom von ihren Solardächern ins Netz. Die Versorgung nur noch schwer zu steuern, die Stromspannung nur schwer zu stabilisieren. Stromausfälle, zuvor in Deutschland unbekannt, stehen nunmehr bevor. Eine zusätzliche Herausforderung werden die ebenfalls subventionierten Elektroautos, denn unregelmäßig werden sie Strom aus den Zapfsäulen ziehen. Bis 2020 will die Bundesregierung eine Million E-Autos auf die Straße bringen. Dabei ist das Stromnetz für eine Volkswirtschaft, die sich behaupten muss, noch wichtiger geworden als das Eisenbahnnetz. Der wetterwendische und dezentrale Wind- und Sonnenstrom zwingt auch zu einem Umbau des Stromnetzes.Die vier großen deutschen Stromerzeuger Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, aber auch Hunderte Kommunalversorger, müssen im nächsten Jahrzehnt ihre Netze gegen die künstlich herbeigeführte Instabilität sichern. Dafür sind Milliardeninvestitionen nötig. Deutschlands größter Energiekonzern Eon rechnet mit 20 Milliarden Euro, die Deutschland bis 2020 in den Umbau der Netze stecken muss, um zur einstigen Netzstabilität zurückzufinden. Werden die gigantischen Windparks im Meer weitergebaut, muss in Deutschland eine tausend Kilometer lange Hochspannungsleitung gebaut werden, um den Strom von der See zu den Hauptverbrauchsgebieten ins Landesinnere zu bringen. Die geschätzte Bauzeit beträgt zehn Jahre, die geschätzten Kosten drei bis fünf Milliarden Euro – alles zu Lasten der Steuerzahler und Stromverbraucher. Wenn die deutsche Wirtschaft mehr Geld für Strom ausgeben muss, verteuert sich für uns, was sie produziert, und sie ist gegenüber ihren Konkurrenten im Ausland weniger wettbewerbsfähig. Damit gefährdet oder vernichtet das EEG deutsche Arbeitsplätze. Die zwangsweise steigenden Strompreise treiben die energieintensive Stahl- und Metallindustrie, die Zementproduktion und die Glasfertigung, die Kunststoff- und Düngemittelhersteller mit ihren hunderttausenden von wirtschaftlichen Arbeitsplätzen zum Abwandern. In der Folge müssen wir diesen Bedarf unnötig importieren. Deutschland hat damit seinen selbst gemachten wirtschaftlichen Niedergang eingeleitet. Das wird, wenn es so weitergeht, in eine wirtschaftliche Katastrophe führen. Eine spanische Studie über die Beschäftigungseffekte der Subventionierung „erneuerbarer Energien“ vom März 2009 kommt zu dem Ergebnis: Mit jedem so entstandenen Arbeitsplatz werden mindestens 2,2 Arbeitsplätze in anderen Wirtschaftszweigen vernichtet. Oder anders gesagt: Für vier „grüne Jobs“ gehen neun andere verloren oder können deswegen nicht entstehen. Ohne das Subventionieren von Strom aus Wind und Sonne hätten mehr Menschen Arbeit. Für Italien wurde berechnet, dass mit dem Subventionsgeld für einen Arbeitsplatz bei den „erneuerbaren Energien“ fast fünf Mal so viele Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, wenn man den gleichen Betrag für die übrige Wirtschaft ausgeben würde. Wörtlich heißt es in der Studie: „Die grüne Ökonomie kann sehr profitabel für die Empfänger der Förderung sein, aber sie ist vernichtend für die Gesamtwirtschaft.“ Subventionierte Arbeitsplätze sind unwirtschaftliche Arbeitsplätze. Unwirtschaftliche Arbeitsplätze sind gefährdete Arbeitsplätze. Gefährdete Arbeitsplätze sind schlechte Arbeitsplätze. Subventionierte Arbeitsplätze verdrängen nicht-subventionierte Arbeitsplätze. So sinkt unser Einkommen und unser Lebensstandard.. Wir werden alle ärmer. Das Steueraufkommen geht zurück. Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst wie auch Renten und Pensionen müssen sinken. Diese abwärts gerichtete Spirale wird mit jedem neuen Windgenerator und mit jeder neuen Fotovoltaik-Anlage steiler. 26. Juli 2010 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentareReiner Vogels Der Kommentar ist vollkommen richtig. In Wirklichkeit ist alles noch viel schlimmer: 1.Es gibt Zeiten, in denen wetterbedingt besonders viel EEG-Strom auf den Markt drängt. Wenn der Stromverbrauch gerade nicht besonders hoch ist, müssen die Energieversorungsunternehmen den Strom dennoch zu staatlichen Garantiepreisen abnehmen. Da man Strom nicht speichern kann, müssen sie den Strom dann sofort verkaufen. Immer wieder kommt es vor, dass sie dem Abnehmer sogar noch Geld bezahlen müssen, damit er den Strom abnimmt. Die Kosten für diesen Wahnsinn zahlt natürlich der normale Stromverbraucher. 2. Und noch etwas: In manchen Lieferverträgen mit gewerblichen Abnehmern steht, dass die Energieversorger nach Abschluss des Rechnungsjahres spitz abrechnen können, wie viel EEG-Strom tatsächlich in den betreffenden Jahr angefallen sind. Es ist ähnlich wie bei einer Heizkostenabrechnung in einer Mietwohnung. Nach Jahren mit relativ viel Sonnenschein und also hohen Einspeisungsmengen von Solarstrom können die Verbraucher sich dann darauf freuen, dass sie vom Versorgungsunternehmen eine Abrechnung bekommen, in der der Strompreis rückwirkend für das abgelaufene Jahr drastisch erhöht wird. Angesichts der Tatsache, dass gerade im laufenden Jahr wegen der erwarteten minimalen Kürzung des Zwangseinspeisungspreises überdurchschnittlich viele neue Solaranlagen ans Netz gehen, dürften im kommenden Jahr horrende Nachforderungen auf die betreffenden Betriebe zukommen. Die Finanzchefs sollten jetzt schon anfangen, Rücklagen zu bilden. Das EEG führt zur flächendeckenden Zerstörung weiter Bereiche der Industrie. Und das in Zeiten einer angeblich bürgerlichen Koalition! CDU/CSU und FDP betreiben mit dem Festhalten am EEG nichts anderes als eine späte Verwirklichung des Morgenthau-Plans. Ich frage nur: Wann wachen die Schnarchnasen in den Vorständen der Industrie und den Industrieverbänden endlich auf? Jörg Haerter, am 26. Juli 2010 um 19:21 ( Link ) Es gibt noch Steigerungsmöglichkeiten: DESERTEC. wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 19:38 ( Link ) Diese "Eliten" verwahren sich gegen das Aufstellen von Windradanlagen von bis zu 186m Höhe auf ihrer geliebten Insel Sylt. Schön zu sehen auf dem Hindenburgdamm: Bick auf das Festland - Windrad an Windrad, Blick zur Insel - natürliche Horizontlinie. Aber hängen werden sie wohl eines Tages auf dem Festland in luftiger Höhe... Semikolon, am 26. Juli 2010 um 19:39 ( Link ) Ja, Sie, irren Herr Rahe, 2.1 Entsprechend dem Verursacherprinzip sind die Erzeuger bzw. Ablieferer radioaktiver Abfälle, z.B. Kernkraftbetreiber , gesetzlich verpflichtet, die gegenwärtigen und zukünftigen Kosten für die Endlagerung (Errichtungs- und Betriebskosten) einschließlich der Kosten der späteren Stilllegung der Endlager zu tragen (§§ 21a, 21b AtG i. V. m. der Endlagervorausleistungsverordnung – Endlager VIV). Auch die bei den Abfallverursachern .... Zu den Forschungsausgaben: Wenn die Industrie (egal welche Branche) einem staatlichen Professor einen Forschungsauftrag erteilt, bezahlt sie diesen auch. s. "Drittmittelforschung". Wenn ein staatlich bezahlter Professor aus eigenem Wissensdurst zu egal welchem Thema vom "Atom", über "Marxismus" (wohl immer noch in Deutschland das Hauptforschungsgebiet) bis zum "Zen-Buddhismus" irgendetwas "forscht" bezahlen wir Steuerzahler halt, ungefragt, wie immer. Singaporean, am 26. Juli 2010 um 19:44 ( Link ) @Friedr.-W.H. Rahe: Die Technik wurde bereits entwickelt und die Endlagerstätten für 90% der radioaktiven Abfallmenge gibt es bereits schon. Bleiben sie doch bei ihrem behinderten Ökostrom und zahlen 2€ pro kWh aber lassen sie andere Menschen gefälligst selbst entscheiden, welchen Strom sie kaufen möchten. wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 19:50 ( Link ) @Semikolon Die Endlagerung bezahlt Nicht die Stromindustrie. Die Endlagerung wird bezahlt von den Menschen in deren Region die Abfälle für bis zu 100000 Jahren gesichert lagern soll. Wie eine solche von Experten des Bundes genehmigte sichere Stätte aussieht können Sie gerne in Asse besichtigen - deren Bewohner bezahlen die Absurde menschliche Selbstüberschätzung von 100000 Jahren sicheren Lagerplätzen heute schon mit verseuchtem Trinkwasser. Singaporean, am 26. Juli 2010 um 20:14 ( Link ) @wolfswurt: Ja, ich habs eben auch auf Indymedia gelesen... Das Trinkwasser der Gemeinde wird monatlich auf Radioaktivität geprüft und enthält KEINE Radionuklide der Asse II: EmilS, am 26. Juli 2010 um 20:26 ( Link ) Die Endlagerung bezahlen selbstverständlich die Betreiber - übrigens auch die nicht unerheblich radioaktiv verstrahlten Abfälle aus Medizin und Forschung. Aber das ist auch egal. Weshalb es in D keine Endlagerstätte gibt, liegt schlicht daran, daß es politisch nicht gewollt war und ist. Also erzwang man "Zwischenlager", um sich hernach zu beklagen, es gäbe ein Problem mit der Lagerung der Abfälle. Rumänien und andere Staaten würden sich über diese "Abfälle" übrigens zwecks Aufbereitung und Verwendung in Kleinstreaktoren sehr freuen; aber das ist selbstverständlich nicht gewollt. Der sogenannte "Atommüll" wird seit dem Wiederaufbereitungsverbot von Rot-Grün bewußt dramatisiert. wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 20:29 ( Link ) "Das Trinkwasser der Gemeinde wird monatlich auf Radioaktivität geprüft und enthält KEINE Radionuklide der Asse II:" Hahaha, warum muß dies wohl geprüft werden? Hiervon abzuleiten Atomstrom wäre eine sicher Sache ist absolut korrekt - Todsicher. @Singaporean Ihnen wird der nächste GAU auf die Sprünge helfen - und zwar, wenn er in einem deutschen AKW stattfinden wird. Die deutsche Bahn fährt sie sicher - außer in Eschede! Bis demnächst... wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 20:34 ( Link ) "Weshalb es in D keine Endlagerstätte gibt, liegt schlicht daran, daß es politisch nicht gewollt war und ist." Wenn es keine Region auf dieser Erdenscheibe gibt deren geologische Verhältnisse die letzten 100000Jahre stabil waren, stellt sich doch die Frage: Wieso sollen die nächsten 100000 Jahre irgendwo stabile Verhältnisse aufweisen? Es ist und bleibt ein Wahnsinn dieser 1600gr Masse dies abschätzen zu wollen. Auch hier gilt: bedenke das Ende! Oz74, am 26. Juli 2010 um 20:37 ( Link ) An Singaporean: Warum tun Sie denn die Bedenken an der Sicherheit der Atommüllendlagerstätten so unwirsch ab? Haben Sie da überzeugende Argumente oder zählt vor allem, daß Ihr Strom billig ist? Angesichts von Atommüll-Halbwertszeiten, die weit über die erwartete Lebensdauer unseres Staates oder die der Stromkonzerne hinausgeht, mißtraue ich den Beteuerungen, für die Zukunft sei da ausreichend gesorgt. Hans Meier, am 26. Juli 2010 um 20:37 ( Link ) Das EEG sichert den Ökospekulanten eine angeblich zweistellige Rendite, wenn man der intensiven Werbung der Ökofonds glaubt. Diese Öko-Spekulantenrenditen können nur durch einen staatlichen Monopolpreis mit einer Zwangssubvention der ungeschützten Verbraucher vor diesem künstlich übrteuerten Strompreisen realisiert werden. Das Perfide hat System, ein Verbraucherschutz findet nicht statt! Preiswettbewerb zwischen Stromanbietern verschiedener Erzeugung findet auch nicht statt! Das in unseren Nachbarländern die Leute laut Pisatests besser lesen und rechnen können, sich ihre Politiker selber direkt wählen, nicht unter "Atomphobien derilieren", mit Kind und Kegel fröhlicher drauf sind, sogar neue Kernkraftwerke bauen, das hat was mit deren Verstand zu tun, glaub ich. Semikolon, am 26. Juli 2010 um 20:40 ( Link ) Herzlichen Dank Herr Krause für Ihren Artikel, der Einen weiteren Aspekt, den ich noch anfügen möchte, wäre auch die absolute familienfeindlichkeit, die sich hinter diesem "Umwelt"-Gesetz verbirgt, (und die meines Erachtens Mitverursacher für eine sich noch verschärfende demographische Situation in Deutschland sein wird) z.B. für Großfamilien wie meiner, die mit Leichtigkeit an jedem Tag mehr als eine Waschmaschine laufen lassen müssen und auch bei älteren Kindern mehr als ein PC täglich in Benutzung haben müssen und die damit gezwungen sind, mit Ihrer steigenden Stromrechung die Renditeobjekte auf den Dächern ihrer meist DoppelverdienerNichtKinderNachbarn leidvoll und entbehrungsreich zu finanzieren - und dies mit der mainstreampressegeförderten Gewissheit, dass die Solaranlagennachbarn sich darüberhinaus noch in unserer Gesellschaft als wahre Umwelt-und Gesellschaftsengel brüsten dürfen, während man selbst mit jeder der zig täglichen Waschmaschinenfüllungen, insbesondere wenn man gezwungen ist, statt dem zeitintensiven Spar- den "ökoschädlichen" Intensiv-oder Schnellgang zu wählen, sich ja als nicht umweltorientierter (und doch alles finanzierender) Stromverbraucher noch zu schämen hat. Von der Notwendigkeit, nach den zig Waschmaschinengängen jeweils noch eine Elektrotrockner füllen und jeweils per Stromrechnung bezahlen zu müssen, will ich dem umweltorientiert aufgeklärten deutschen Normalbürger, der regierungsamtlich weiss, dass er auf Trockner gänzlich zu verzichten hat, gar nicht mehr berichten. Der Hohn: Zum Immer-mehr-Zahlen-müssen-damit-sich-die "umweltorientierten Renditeobjekte" der EEG-Einspeiser-Eliten sich lohnen, bekommt man als Großfamilie das sich-Schämen-müssen-für-den-hohen-Energieverbrauch in diesem unserem Lande noch kostenlos dazu. P.S. Um die umweltorientiert aufgeklärten deutschen Normalbürger nicht ganz zu schocken, wie es in einer zwar seltenen, aber wie ich finde, normalen deutschen Großfamilie "energiepolitisch" aussieht: wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 20:45 ( Link ) @Hans Meier Die Stromkonzernlobby hat die Gegner der Windkraftanlagen finanziell unterstützt. Wäre Verstand eine Ware, so würde für Ihn der höchst anzunehmende Preis bezahlt. EmilS, am 26. Juli 2010 um 20:47 ( Link ) @wolfswurt Und zu guter letzt sind die AKW´s sicher - außer es geht ein einziges mal in unserem dichtbesiedelten Land schief! Mir persönlich ist ein von deutschen Behörden überwachtes AKW lieber, als ausländische, bei welchen Betreiber und Kontrollbehörden die selben Institution darstellen. Wenn es keine Region auf dieser Erdenscheibe gibt deren geologische Verhältnisse die letzten 100000Jahre stabil waren, stellt sich doch die Frage: Wieso sollen die nächsten 100000 Jahre irgendwo stabile Verhältnisse aufweisen? Angesichts von Rubbiatron und Wanderwellenreaktorren (John Gilleland) ist die Notwendigkeit zur Endlagerung sog. "Atommülls" überhaupt fraglich. Aber auch dies interessiert hier kein Schwein. Fraggel, am 26. Juli 2010 um 20:47 ( Link ) Nun denn, die durch die Kernenergie entstehenden Kosten für die Entwicklung der Technik und der Lagerung des radioaktiven Mülls trägt der Steuerzahler. Wenn die auch auf den Strompreis umgelegt würden, wäre elektrische Energie wahrscheinlich unbezahlbar. Oder irre ich? Haben Sie dazu konkrete Zahlen? EmilS, am 26. Juli 2010 um 20:50 ( Link ) Nein, hat er nicht. wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 20:54 ( Link ) "Das in unseren Nachbarländern die Leute laut Pisatests besser lesen und rechnen können, sich ihre Politiker selber direkt wählen, nicht unter "Atomphobien derilieren", mit Kind und Kegel fröhlicher drauf sind, sogar neue Kernkraftwerke bauen, das hat was mit deren Verstand zu tun, glaub ich." In Forsmark, Reaktor in Schweden, hatte der Verstand noch ganze 30 Minuten Zeit bis zum GAU! wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 20:58 ( Link ) zitiert von EmilS Da der Mensch hier das schwächste Glied in der Kette ist, wird diese vermeintliche Trennung rein garnichts verhindern! Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:02 ( Link ) Ihnen wird der nächste GAU auf die Sprünge helfen - und zwar, wenn er in einem deutschen AKW stattfinden wird. Ihnen wird der nächste GAU auf die Sprünge helfen - und zwar, wenn er in einem deutschen AKW stattfinden wird. Herr wolfswurt, ich möchte Sie in Ihrem Elan nicht bremsen, aber 30 Minuten sind technisch eine Ewigkeit. EmilS, am 26. Juli 2010 um 21:03 ( Link ) Also schalten wir die AKW ab und beziehen unseren Strom bspw. von französischen Betreibern, die der deutschen Industrie die Preise - natürlich ohne politische Motivation - diktieren, wie es ihnen gerade paßt? Und als Gegenleistung erhalten wir neue französische, tschechische und polnische AKW direkt im deutschen Grenzgebiet. Oz74, am 26. Juli 2010 um 21:05 ( Link ) Angesichts von Rubbiatron und Wanderwellenreaktorren (John Gilleland) ist die Notwendigkeit zur Endlagerung sog. "Atommülls" überhaupt fraglich. Aber auch dies interessiert hier kein Schwein. Das interessiert mich durchaus. Vielleicht mögen Sie ihre Andeutungen ein wenig erläutern. EmilS, am 26. Juli 2010 um 21:11 ( Link ) @ Oz74 Das interessiert mich durchaus. Vielleicht mögen Sie ihre Andeutungen ein wenig erläutern. Auf die Schnelle: Onkeldago, am 26. Juli 2010 um 21:12 ( Link ) Energiesparen könnte ein Beitrag zur nationalen Sicherheit und ein Baustein des Wohlstands sein. Statt dessen ist es ideologisch überfrachtet. Muß schon wieder unbedingt die Sonne alles richten, wie bei den Nationalsozialisten. Die ganze Verlogenheit des EEG und der EnEV zeigt sich an Details: Warum wird Wasserkraft nicht erwähnt? Warum werden Wärmepumpen nicht gefördert? Warum wird im Energienachweis der Lüftungswärmeverlust nicht mehr ausgewiesen? Warum werden für stundenweise genutzte Gebäude wie Dorfgemeinschaftshäuser Dämmungen verordnet? Warum werden Superdämmungen gefordert, die nachweislich Verschwendung sind? usw. Frau Merkel ist Physikerin. In Frau Merkels Quantenphysik gibt es leider keine Zahlen. EmilS, am 26. Juli 2010 um 21:17 ( Link ) @ Oz74 Semikolon, am 26. Juli 2010 um 21:19 ( Link ) @wolfsfurth Die Endlagerung bezahlt Nicht die Stromindustrie. Die Endlagerung wird bezahlt von den Menschen in deren Region die Abfälle für bis zu 100000 Jahren gesichert lagern soll. Dies ist eine Lüge. Wie kommen Sie dazu, solche Lügen zu verbreiten? Zeigen Sie mir (nur) eine Rechnung, die ein Mensch einer Ihrer inmaginären Abfall-Lagerregion zu begleichen hatte bzw. bezahlt hat, wie Sie behaupten. Ich zeige Ihnen aber gerne meine (bezahlten) Stromrechnungen, und ich rechne Ihnen gerne den Anteil aus, den ich nur deswegen-konkret und nachweisbar-bezahlen musste, weil ich als Monopolkunde familienfeindlicher angeblicher "Ökopolitik" mitzufinanzieren habe. wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 21:23 ( Link ) @Fraggel Es gibt auf diesem Feld keine seriösen Quellen! Ein Unglück welches 500 Todesopfer durch einen entgleisten Zug fordert ist tragisch, aber es beschädigt nicht den Raum für weiteres Leben. Ein GAU ist in erster Linie ein Tod des Raumes. Die Vergangenheit hat gelehrt, daß Menschen die zu 100% von einer Sache überzeugt waren zu 100% falsch lagen. Unser Lebensraum kann tausende Zugunglücke schadlos überstehen, aber keinen einzigen GAU! Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Friedr.-W.H. Rahe Nur 'ne Frage. Warum werden durch die Einspeisung sogenannter alternativer Energien entstehenden Kosten ausgewiesen, die durch die Kernkraft entstehenden direkten und indirekten jedoch nicht? Könnte es sein, daß die Befürworter der Kernenergie mit dem militärisch-industriellen Komplex leiert sind? Glaube ich selbst nicht. Aber es ist schon merkwürdig. Während der Diskussionen über die "friedliche Nutzung der Atomenergie" (so hieß das damals noch) im Umfeld der Technischen Hochschule Braunschweig waren immer höhere Offiziere der Bundeswehr zugegen, (jedenfalls bei den Veranstaltungen, an denen ich teilnahm) die sich immer "dafür" aussprachen. wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 21:24 ( Link ) @Semikolon Sie haben nichts verstanden... Friedr.-W.H. Rahe PS. Die unausgesprochene Frage, wann das war, ist berechtigt. 1957 Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:26 ( Link ) Ich habe mir mal gegönnt bezüglich Forsmark zu recherchieren. Das Notfallsystem hat zuverlässig gearbeitet, trotz des Ausfalls von zwei Notstromaggregaten haben zwei andere tadellos funktioniert. Allerdings sind schwere Designmängel festgestellt worden die hiernach abgestellt wurden. Friedr.-W.H. Rahe @ Fraggel wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 21:31 ( Link ) "Ich seh den Gau irgendwie nicht. Vieleicht klären Sie uns auf, Herr wolfswurt." Ist das wirklich so schwer zu begreifen? Semikolon, am 26. Juli 2010 um 21:35 ( Link ) @Semikolon Lügen haben bekanntlich kurze Beine. Ihre "Antwort" ist entlarvend. Wenn Sie mal wieder etwas Sachliches beitragen, werde ich Ihnen antworten. Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:36 ( Link ) Herr Rahe, die Frage ist in etwa so legitim als wenn ich fragte "und wenn die Flügel doch abgefallen wären?". wolfswurt, am 26. Juli 2010 um 21:39 ( Link ) Wieso findet sich auf dem freien Markt keine Versicherung die das Risikos eines AKW versichert? Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:39 ( Link ) Herr wolfswurt, Sie sind auf der Autobahn in jedem Moment 3 bis 4 Sekunden von Ihrem persönlichen Gau entfernt. PS: Ich empfehle dem ein oder anderen hier wieder einmal zur Sachlichkeit zurückzukehren, damit meine ich explizit auch die Atombefürworter. Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:41 ( Link ) Herr Wolfswurt, weil generell Versicherungen über mehrere Milliarden Euro unüblich sind. Singaporean, am 26. Juli 2010 um 21:42 ( Link ) An Singaporean: Mein Motto: Hauptsache billig! Bei meinen Anzügen achte ich streng darauf, dass sie mit Kinderarbeit angefertigt wurden und dass das Leid und die Tränen der Kinder mit eingewoben wurden. Hier befindet sich ein weiterer Artikel bei SpOn, über den von Emil S. bereits zitierten Laufwellenreaktor. EmilS, am 26. Juli 2010 um 21:42 ( Link ) Soweit ich das lesen konnte sind die Kraftwerksbetreiber auch gegenseitig Bürgen für Folgeschäden [...]Nicht nur das; sie haften - über die diesbezüglich gebildeten Rücklagen von 30 Mrd Euro hinaus - mit ihrem gesamten Vermögen. Semikolon, am 26. Juli 2010 um 21:45 ( Link ) Ich kenne die Sicherheitssysteme in einem Kernkraftwerk nicht en detail, ich habe mal einige Aufsätze überflogen. ich hab ja auch schon mal einiges überflogen. Wollte ich nur mal gesagt haben. Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:48 ( Link ) ich hab ja auch schon mal einiges überflogen. Finde ich gut, Herr Semikolon. Schön das wir mal darüber gesprochen haben. Friedr.-W.H. Rahe @ Fraggel Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:52 ( Link ) Herr Rahe Haftung der Betreiber von Kernkraftwerken haben Sie eine bessere Quelle als Wiki für Ihre Behauptung? EmilS, am 26. Juli 2010 um 21:53 ( Link ) @ Singaporean Fraggel, am 26. Juli 2010 um 21:54 ( Link ) So... bessere Angabe Jeder Kernkraftwerksbetreiber haftet summenmäßig unbegrenzt und unabhängig von der Schuldfrage (Gefährdungshaftung) für die von seiner Anlage verursachten Schäden (§ 31 Abs. 1 AtG). Reiner Vogels Ich finde die ganze Diskussion um die Kernenergie überflüssig. Es ist einfach eine Tatsache, dass die Kernenergie die einzige Option ist, die die Menschheit hat. Auch in hundert Jahren wird wohl die Sonne nicht 24 Stunden am Tag scheinen, und auch der Wind wird nicht kontinuierlich mit Stärke 6 blasen. Energie nach EEG ist daher schlicht und einfach wertlos. Sie steht zufällig zur Verfügung und nicht sicher dann, wenn sie gebraucht wird. Alle anderen großen Industriestaaten haben begriffen, dass man auf Kernkraft nicht verzichten kann, und handeln entsprechend. Nur die politische Klasse in Deutschland ist dumm und ideologisch verblendet. In Zukunft wird Deutschland nur folgende Wahl haben: Entweder es produziert Atomstrom in eigenen Kernkraftwerken oder es importiert Strom aus Frankreich und Russland. So einfach ist das. Und was das Schreckgespenst des angeblich ungelösten Problems atomarer Abfälle betrifft: Wenn es politisch und durch gewalttätige Proteste auf der Straße nicht verhindert worden wäre, wäre es längst gelöst, und niemand würde mehr darüber reden. Fraggel, am 26. Juli 2010 um 22:01 ( Link ) Ich finde die ganze Diskussion um die Kernenergie überflüssig. Da liegen Sie falsch. Das Problem ist dass die Diskussion, die es zweifellos gibt, sehr lange den falschen Leuten überlassen wurde. Die Diskussion sollte man überall hintragen. Friedr.-W.H. Rahe @ Fraggel Fraggel, am 26. Juli 2010 um 22:05 ( Link ) Herr Rahe, tun Sie das, und dann klären Sie mich bitte auf. Das zitierte Gesetz gibt es auf jeden Fall. Bleicke Petersen, am 26. Juli 2010 um 22:15 ( Link ) Das EEG ist vielleicht sinnvoll um aufzuzeigen dass staatliche Subvention den Markt verzerrt und kaputtschlägt. Aber dass andere Energiequellen billiger, besser oder sonstwie sind lässt sich dadurch nicht zeigen. Auch die Kohleindustrie, die Kernindustrie und vermutlich auch alle anderen Industrien in Deutschland sind komplett durchsubventioniert. Oz74, am 26. Juli 2010 um 22:29 ( Link ) An EmilS: Danke für die Verweise. Der Artikel zum Rubbiatron endet mit In der Fachwelt ist die praktische Realisierbarkeit der Transmutation und damit des Rubbiatrons umstritten, da der enorme Aufwand und damit die zu erwartenden Kosten möglicherweise nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis zum erzielten Nutzen stehen. Auch der Wanderwellenreaktor scheint ja noch eher Neuland zu sein und auch Abfall zurückzulassen. Trotzdem sehr interessant. In diesen Bereichen scheint die Technik ja noch nicht ausgereizt zu sein; und wenn man daran mehr forschen würde, würde man vielleicht noch auf manch nützliche Lösung kommen. Friedr.-W.H. Rahe @ Fraggel Fraggel, am 26. Juli 2010 um 22:39 ( Link ) Herr Rahe, tatsächlich unbegrenzt kann niemand haften, nicht einmal der Staat. Friedr.-W.H. Rahe @ Fraggel Fraggel, am 26. Juli 2010 um 22:59 ( Link ) Entschuldigung, das waren einfach mal grobe Annahmen. Hans Meier, am 27. Juli 2010 um 0:54 ( Link ) @ Rainer Vogels Die ganze Chose, ob EEG und Atomphobie, sowie erheblich mehr im Land hat mit fehlender Vernunft zu tun. solarkritik, am 27. Juli 2010 um 7:54 ( Link ) Sehr geehrter Herr Hans Peter Krause, Ein Punkt, der auch gerne bei etwaigen Rendite-Berechnungen vergessen wird, ist der Punkt "Entsorgung der Solarzellen am Ende der Laufzeit". Dann kommt nämlich der "Dicke Hammer" und jede Rendite, die jahrlang freudig aufgebaut worden ist, wird sich dann von jetzt auf gleich "auf Null" auflösen. Diese Tatsachen will heute auch keiner hören. solarkritik, am 27. Juli 2010 um 7:56 ( Link ) Noch ein Nachtrag: Haderach, am 27. Juli 2010 um 8:30 ( Link ) @FWH Rahe Singaporean, am 27. Juli 2010 um 9:12 ( Link ) @Solarkritik: Können sie näher erläutern, was sie mit Entsorgungskosten genau meinen? Es kann doch nicht so teuer sein, ein paar Solarzellen zu entsorgen? wolfswurt, am 27. Juli 2010 um 9:17 ( Link ) "Die UNO hat beim GAU von Tschernobyl ganze 50 Todesopfer der Strahlenbelastung zurordnen können." Ja, und die US-Regierung fand heraus, daß von den über 1000 toten US-Soldaten nur 50 bei Kampfhandlungen gefallen sind. Die anderen verliefen sich in den Bergen und waren nicht mehr gesehen... Newton, am 27. Juli 2010 um 9:31 ( Link ) Hallo, ein gelungener Artikel und interessante Reaktionen darauf. Ich selbst bin für Atomenergie aus bereits genannten Gründen und weil ich diese Energie als Weg sehe zur Fusion. Mit dem Geld welches in Solar oder ähnliches gesteckt hat, wäre man in der Fusionsforschung schon ein Stück weiter, Abgesehen von den Steuereinahmen welche bisher nur verprasst wurden anstatt sie zu nutzen. Sehr interessant finde ich die Einstellung, dass Atomkraftwerke ständig im Gau enden könnten und das als Folge die Welt untergeht. Die rot-grünen Angsthasen, welche Zukunft, Freiheit, Technik und Forschung gegen stagnierenden Kommunismus eintauschen, sind sich dessen nicht bewusst, deswegen helfen auch Argumente nicht, sie werden immer wieder das Weltende an die Wand malen, egal durch welches Scenario. Am Ende sterben durch diese gutgläubigen und gelenkten Menschen mehr als durch hunderte Atomkraftwerk-Gau´s. Wie fühlt man sich denn, wenn man weiss (oder nicht) das eines Tages wegen Energiemangel, da nicht immer der Wind weht und nicht immer die Sonne scheint, Menschen erfrieren, da sie nicht heizen können oder immer im dunkeln sitzen, da sie sich kein Licht leisten können? Was ist denn euer Ziel? Das jeder Mensch wie in einer Höhle und im Einklang mit der Natur lebt? Das der Mensch ausstirbt? Oder das 95% der Menschen in Armut und Mangel leben, jedoch glauben, dass es das Beste für sie ist, weil sie von nichts mehr eine Ahnung haben und verdummt wurden (siehe öffentlich rechtlicher Rundfunk), obwohl 5% der Menschen im absoluten Überfluss leben und die anderen beherrschen? Falls mir jemand Antworten mag, bitte sachlich, ohne Propaganda und logisch begründet/nachvollziehbar. Unsachliches wird ignoriert. Grüße Friedr.-W.H. Rahe An Alle SchelmVomElm, am 27. Juli 2010 um 10:01 ( Link ) Wie eine solche von Experten des Bundes genehmigte sichere Stätte aussieht können Sie gerne in Asse besichtigen - deren Bewohner bezahlen die Absurde menschliche Selbstüberschätzung von 100000 Jahren sicheren Lagerplätzen heute schon mit verseuchtem Trinkwasser. Ja, ja die böse Asse. Natürliche Hintergrundstrahlung der Asse: 31.000 Curie, Aktivität des eingelagerten Mülls: 50.000 Curie, also unwesentlich höher. Zum Vergleich: natürlich vorkommender Kohlenstoff-14 rund 23 Mio. Curie. Außerdem haben die natürlichen Strahlungsquellen eine exorbitant höhere Halbwertszeit als der Müll - von der Asse selbst geht also die Gefahr aus und ich plädiere dafür, die Asse komplett abzubauen und ins Weltall zu schießen! Der Müll stammt übrigens größtenteils aus Pharmaindustrie und anderen Branchen die mit schwachradioaktivem Zeug hantieren und nur zum kleinsten Teil aus der Energieerzeugung - die natürlich üppig an den Kosten beteiligt werden soll. So was wird in Frankreich auf Spielplätzen vergraben. Literaturempfehlung: Das Märchen von der Asse Ein Vorteil bietet die Asse-Hysterie allerdings: Die Ökoidioten werden sichtbar: In der Region kennzeichnen sie sich freiwillig, durch ein großes gelbes "A" mit der Aufschrift "AufpASSEn". wolfswurt, am 27. Juli 2010 um 10:08 ( Link ) "Herr Wolfswurt, weil generell Versicherungen über mehrere Milliarden Euro unüblich sind. Falsch! Also, die Weisheit über die Sicherheit und Einschätzung des Risikos scheint bei den Versicherungen höher angesiedelt zu sein als bei den Erbauern und Betreibern von Deichen und Atomkraftwerken unabhängig von der Höhe der abzuschließenden Vericherungssumme, denn ein Versicherungsunternehmen wird getrieben vom Geldverdienen und wo, wenn nicht bei einem AKW, läge der Gewinn höher bei angeblich null Risiko. wolfswurt, am 27. Juli 2010 um 10:14 ( Link ) "Ein Vorteil bietet die Asse-Hysterie allerdings: Die Ökoidioten werden sichtbar: In der Region kennzeichnen sie sich freiwillig, durch ein großes gelbes "A" mit der Aufschrift "AufpASSEn"." Also alles halb so wild..., dann empfehle ich mal über Google-Erth die Region um das AKW in Tschernobyl anzusehen. Sehr gut ist da das muntere Treiben von Kindern, Spaziergängern und sonstigen lebenslustigen Menschen in den geräumten Städten zu erkennen, die da einfach der Überzeugung sind, daß mit der Gefährlichkeit der Strahlen wird da nun wirklich völlig übertrieben. Toll, welch ein Spaß der Narren. EmilS, am 27. Juli 2010 um 10:18 ( Link ) Wer behauptet hier eigentlich, daß deutsche AKW nicht versichert seien? Ohne den Nachweis einer Haftpflichtversicherung erhielte kein deutsches AKW eine Betriebserlaubnis! Fraggel, am 27. Juli 2010 um 10:37 ( Link ) Sie widersprechen sich selbst Herr wolfswurt, wolfswurt, am 27. Juli 2010 um 10:38 ( Link ) @EmilS Selbst wenn würde dies natürlich nur für die Kurzsichtigen die Gefährdungsstufeändern,denn mit Papiergeld, Gold, Silber oder Muscheln wurden die Menschen um Tschernobyl entschädigt und leben seit dem munter und vergnügt bis der Arsch im Sarge liegt. Mensch schaut euch doch mal die nach der Katastrophe geborenen und geschädigten Kinder aus der Ukraine an die für läppische 2 Wochen zur Erhohlung hierher kommen. Fragt mal bei einem der "Ärzte ohne Grenzen" nach ob er sie euch mal zeigt! EmilS, am 27. Juli 2010 um 10:51 ( Link ) Die Verträge müßte es dann doch irgendwo geben und der Öffentlichkeit bekannt sein, oder?Es gibt keine Pflicht, Verträge anderen zugänglich zu machen. Hätten Sie sich nur ansazweise mit der Thematik beschäftigt, wüßten Sie auch, daß es so ist, wie ich geschrieben habe: Kein deutsches AKW erhielte eine Betriebserlaubnis ohne Nachweis einer Haftpflichtversicherung. Die Versicherungssumme beträgt 2,5 Mrd. €. Hinzu kommen Bürgschaften auf Gegenseitigkeit und die Haftung mit dem gesamten Unternehmensvermögen. DocBrown, am 27. Juli 2010 um 11:00 ( Link ) Alles klar, Tschernobyl. Das atomtechnische Gegenstück zur Nazikeule. Taucht auch immer dann auf, wenn den Atomkraftgegnern die Argumente ausgehen. Einen vor fast 50 Jahren im Sozialismus grottenschlecht konstruierten Reaktor mit den modernen oder modernisierten westlichen Reaktoren zu vergleichen, das nimmt doch kein halbwegs klar Denkender mehr ernst. Mit solchen Stichworten wie Dampfblasenkoeeffizient, Containment, sprich Fakten, wollen Sie vermutlich gar nicht erst belästigt werden.. Wenn Ihnen nichts besseres einfällt... Fraggel, am 27. Juli 2010 um 11:02 ( Link ) Die Verträge müßte es dann doch irgendwo geben und der Öffentlichkeit bekannt sein, oder? Die Veträge werden wohl, da vom Atomgesetz gefordert, den Aufsichtbehörden vorgelegt werden müssen. Ihr Besorgnis in allen Ehren, aber Tschernobyl mit westlicher, moderner Kernkrafttechnik zu vergleichen ist in etwa wie bei einer Diskussion über das Sicherheitskonzept eines Phaeton den VW Käfer von 1975 als Referenz heran zu ziehen. Ich bin mir nicht sicher ob der Vergleich zwischen Äpfen und Birnen zielführend ist. Kreuzweis, am 27. Juli 2010 um 11:15 ( Link ) Für die Anti-AKW-Fanatiker ist die Natur scheinbar ein gift- und strahlungsfreies Paradies, welches Technikfanatiker verunreinigen wollen. Erst die Befassung mit Technik und Naturwissenschaft öffnete den Menschen die Augen zur notwenigen Risikovermeidung, wenn man länger und gesünder als 'natürlich' zu leben wünschte - also das Wissen um Strahlungen (und Gifte). Besonders lustig finde ich immer das Argument der Generationenverantwortung! Ein Bekannter sagte mal sarkastisch: Wenn die "Generationen nach uns" derart degenerieren sollten, daß sie mit dem Atommüll in der Tiefe der Erde nicht zurande kommen - haben sie dann noch ein Recht auf Zukunft?" Ich würde pragmatischerweise lediglich fordern: wolfswurt, am 27. Juli 2010 um 11:53 ( Link ) Zack und da ist er der Begriff Nazi! Lustig... Nochmal zur Differenzierung: es geht nicht um veraltete oder moderne Technik, wobei es schon amüsant wäre mal einen Unfall-Vergleich zwischen den noch heute fahren Dampfloks und den modernen Loks zu ziehen, sondern um den EINEN Fall der den Lebensraum für lange Zeit unbewohnbar machen würde. Da die größte Kraft die dem Menschen innewohnt die Verdrängung ist, ist es nur natürlich das die Atomtechnik ebenso bis zum letzten Tag von ihren Befürwortern Verteidigt wird wie es die Befürworter eines jeden Systems tun auch wenn das Ende unmittelbar vor der Tür steht. Geschichte wiederholt sich immer, weil die menschliche Verhaltensweise sich niemals ändert. Soweit meine Ausführungen hier zu diesem Thema. Das lehrt zumindest die, die in der Lage sind Rückschau zu halten. Gerd Friederich, am 27. Juli 2010 um 12:20 ( Link ) Auch in hundert Jahren wird wohl die Sonne nicht 24 Stunden am Tag scheinen, und auch der Wind wird nicht kontinuierlich mit Stärke 6 blasen. Energie nach EEG ist daher schlicht und einfach wertlos. Sie steht zufällig zur Verfügung und nicht sicher dann, wenn sie gebraucht wird. Und elektrische Energie ist nicht speicherbar/umwandelbar? Hab da was in Erinnerung von wegen Wasser spalten, Elektrolyse, Wasserstoffbrennzellen. Fraggel, am 27. Juli 2010 um 12:54 ( Link ) Und elektrische Energie ist nicht speicherbar/umwandelbar? Hab da was in Erinnerung von wegen Wasser spalten, Elektrolyse, Wasserstoffbrennzellen. Das ist vieleicht für ein Elektroauto praktikabel, oder für die Beleuchtung einer Hausnummer. kunnukun, am 27. Juli 2010 um 13:21 ( Link ) Ich bin kein 'Linker' mit dem üblichen Öko-Antifa-Mischprogramm im Hirn, aber ich will ganz sicher eins: raus aus der Kernenergienutzung und der Atommüllproduktion. Und dem kommen wir nicht näher, wenn wir weitermachen wie z. B. Frankreich. "Unser hoher Lebensstandard beruht auf Strom. Diesen Standard halten wir nur, wenn uns Strom jederzeit in der gewünschten Menge und Form zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht." Das sehe ich ganz anders: Wir leben nicht im Schlaraffenland, und nichts - schon gar nicht Strom - sollte ständig so verfügbar sein wie Trinkwasser. Daher will ich, dass Strom teurer wird - umso mehr, als es normal ist, Computer ungenutzt anzulassen oder im Stand-by-Modus laufen zu lassen. Fraggel, am 27. Juli 2010 um 13:28 ( Link ) Herr kunnukun, Ihre nicht-links-sein ist sehr interessant in Hinsicht auf den dann folgenden Text. Gerd Friederich, am 27. Juli 2010 um 13:36 ( Link ) @Fraggel Naja, er spricht da von einem 100jährigen Zeitrahmen der völligen Wertlosigkeit möglicher Alternativen. Das ist schon sehr kühn. http://www.eetimes.com/design/power-management-design/4005773/MIT-claims-24-7-solar-power DocBrown, am 27. Juli 2010 um 13:36 ( Link ) @kunnukun: Zum einen können Sie viel wollen, aber wenn Sie dafür keine faktischen Gründe haben, müssen Sie damit leben, dass andere etwas anderes wollen. Die knappe Mehrheit, die (fast nur) in Deutschland gegen die Atomenergie ist, wurde jahrzehntelang mit emotionalen Totschlagargumenten manipuliert. Zum anderen trifft die Erhöhung der Strompreise in erster Linie die produzierende Industrie, deren Effizienzreserven bez. Energieverbrauch dank der abartigen Strompreise bei uns bereits weitgehend gehoben wurden. Jeder weitere Preisanstieg führt unweigerlich zu starkem Arbeitsplatzabbau. Das Ende vom Lied wäre eine schmal aufgestellte Dienstleistungsgesellschaft wie in Großbritannien, die beim kleinsten Hüsteln der Weltwirtschaft eine Lungenentzündung kriegt. Wenn Sie das wollen, bitte sehr, wollen Sie weiter. Aber erzählen Sie später nicht, dass Sie das Ihrer Kinder wegen gewollt haben. Die werden Ihnen dafür wenig dankbar sein, und Sie von Kanada oder China aus im Alter auch nicht pflegen können... EmilS, am 27. Juli 2010 um 13:37 ( Link ) Ich bin gegen die müllproduzierende, Stress- und Aggression begünstigende Massenmenschhaltung in den Großstädten. Wir leben schließlich nicht im Schlaraffenland, und nichts - schon gar nicht Wohnung - sollte ständig so verfügbar sein, wie Trinkwasser. Daher will ich, daß Mieten auf 1000 €/m² steigen, umso mehr, als es normal ist, Wohnungen tagsüber ungenutzt im Stand-by-Modus stehen zu lassen (im Winter beheizt!). Zeltlager auf der grünen Wiese sind völlig ausreichend. kunnukun, am 27. Juli 2010 um 13:46 ( Link ) Ach, es würde Ihnen nicht schaden, (wie ich) keinen Fernseher zu haben und sich dreimal zu überlegen, welches elektrische Gerät laufen soll. Und ich verspüre keinen Mangel, wenn ich auf dies und jenes verzichte. Fraggel, am 27. Juli 2010 um 13:55 ( Link ) Herr kunnukun, ich habe auch keinen eigenen Fernseher. ef_leser, am 27. Juli 2010 um 17:51 ( Link ) Ich habe gestern meine Stromrechnung bekommen: 42 % der Kosten entfallen auf staatliche Steuern und Gebühren. Dazu kommen noch 25 % Netzentgelte. Der Rest (33 %) geht an den Stromerzeuger. Fast die Hälfte meiner Stromrechnung geht also an den Staat. Wenn jetzt noch einmal ein Grüner etwas von zu hohen Strompreisen faselt, weiß ich nicht, was ich dann tun werde. Ich hoffe, ich werde mich noch beherrschen können. kunnukun, am 27. Juli 2010 um 19:19 ( Link ) "Herr kunnukun, ich habe auch keinen eigenen Fernseher. Alina Alanka, am 27. Juli 2010 um 22:28 ( Link ) An Friedr.-W.H. Rahe womo, am 27. August 2010 um 8:49 ( Link ) Alles schön und gut, verehrter Herr Krause, aber eine journalistische Grundtugend ist der Quellenhinweis. Unbelegte Behauptungen wie "Für Italien wurde berechnet..." oder "Eine spanische Studie ... kommt zu dem Ergebnis . . . 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Friedr.-W.H. Rahe
, am 26. Juli 2010 um 18:29 ( Link )
Nun denn, die durch die Kernenergie entstehenden Kosten für die Entwicklung der Technik und der Lagerung des radioaktiven Mülls trägt der Steuerzahler. Wenn die auch auf den Strompreis umgelegt würden, wäre elektrische Energie wahrscheinlich unbezahlbar. Oder irre ich?