Walter K. Eichelburg

Ist Betreiber der meistgelesenen deutschsprachigen Gold- und Krisenwebsite hartgeld.com. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel im Finanz- und IT-Sektor und kann unter info@hartgeld.com erreicht werden. Alle Artikel von Walter K. Eichelburg sind als völlig unverbindliche Information anzusehen und stellen keine Anlageempfehlung dar. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen.

ef-Einkaufspartner

Wenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button:

Marktkommentar: Die Ruhe vor dem Sturm

von Walter K. Eichelburg

Kommt nun das Alptraumfinale für den Euro?

Meine letzten Marktkommentare befassten sich primär mit dem Untergang des Euro. Diesen hat man wie den gesamten Systemuntergang wieder einmal hinausgezögert. Die Frage ist nur, für wie lange?

Es ist wieder Hochsommer und damit Zeit für ein neues Losbrechen der Finanzkrise wie in den letzten Jahren üblich. War es 2007 der Zusammenbruch der US-Subprime-Hypotheken mit dem Untergang der davon abgeleiteten CDOs, so war es 2008 die Bankenkrise, die fast zum Systemkollaps geführt hätte. In beiden Fällen war schon Monate vorher absehbar, was passieren würde. 2009 war ein „relativ ruhiges Jahr“, ermöglicht durch massivste Bailouts und Konjunkturpakete durch die Staaten. Die Wirtschaft brach 2009 ein, aber dieser Einbruch konnte durch die immensen neuen Staatsschulden gestoppt werden. Und der Goldpreis ist im Herbst über $1000 pro Unze gegangen und dort geblieben, was eine Flucht aus den Geldsystemen anzeigt.

2010 wird das Jahr der Staatsbankrotte und Währungsreformen. Das begann im Frühjahr mit der De-facto-Pleite von Griechenland und setzte sich fort mit dem Fast-Kollaps des Euro im Mai. Die Zeichen sind also an der Wand und deutlich zu sehen. Trotzdem wird man uns bis zur letzten Minute anlügen.

Warum nicht diesen Sommer wieder „Krise“?

Es würde gut zur Krisengeschichte passen. Eines ist klar, der Euro wird nicht mehr lange zu halten sein, nachdem er am 7. Mai schon fast am Ende war. Damals war „nur“ die Griechenlandkrise aktiv, und es flogen an diesem Tag plötzlich alle Euro-Staatsanleihen außer denen Deutschlands auf den Markt. Der Grund dafür war wahrscheinlich, dass Deutschland eine Woche später aus dem Euro aussteigen wollte, wofür es vorher und nachher übereinstimmende Insider-Meldungen gab. Also machte man ein „maßgeschneidertes“ Rettungspaket für die Bondmärkte, bei dem Deutschland sichtbar praktisch für alle Euro-Staatsschulden haftet.

Das war für Griechenland, Portugal etc., kleine Fische also. Jetzt taumelt ein „großer Fisch“ – Spanien. Dahinter sind bereits „noch größere Fische“ im Visier der Märkte: Italien und Frankreich. Italien hat das gleiche Problem wie Griechenland mit enormen Staatsschulden, hat aber noch Industrie. Frankreich hat ein gigantisches Budget-Defizit. Beide Staaten sind große Netto-Importeure. Einmal werden sich diese Ungleichgewichte ausgleichen müssen, denn „Rettungspakete“ für Italien oder Frankreich, vermutlich nicht einmal für Spanien, durch Deutschland werden von den Bondmärkten nicht geglaubt werden. Abgesehen von der deutschen Bevölkerung, die Steuererhöhungen von 50 Prozent oder mehr bei allen Steuern sicher nicht tolerieren wird.

Wenn die Täuschung der Märkte nicht mehr funktioniert:

Dann fliegen wieder alle Euro-Staatsanleihen auf den Markt, dieses mal inklusive der deutschen. Dann sind die Banken gleich zu – am 14. Mai waren wir nur wenige Stunden vor der Schließung aller Banken im Euroraum. In den Regierungen rechnet man mit dem Euro-Crash innerhalb von 6 Stunden. Dann muss jeder Euro-Staat eine neue Währung haben, der Euro wird kaum mehr weiter akzeptiert werden. Auch Dollar, Pfund, Yen, etc. werden sich dabei vermutlich „in Rauch auflösen“, nur der Schweizer Franken kann sich vermutlich etwas länger halten.

Und Gold, das Rettungsboot in diesen Zeiten: Es wird in kürzester Zeit „bis zum Mond steigen“. Und nicht mehr erhältlich sein, vermutlich zu keinem Preis. Mit diesem Crash des Geld-Papiers crasht auch die Macht der Staaten, die auf diesem Geld basiert. Chaos wird die Folge sein.

Wenn es passiert, geht es sehr schnell. Nach den Immobilien und Banken sind jetzt die Staaten dran. Bill Buckler nennt es „Third Stage Deflation“. Die dritte und letzte Stufe solcher Krisen, die mit dem Staatsbankrott enden. Der Sturm.

10. Juli 2010

Unterstützen Sie ef-online

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien.
Klicken Sie hier für Informationen zur Fördermitgliedschaft.

Testen Sie eigentümlich frei

Prominente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann oder Michael Klonovsky schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht.

Social Bookmarks

Anzeigen

Kommentare

Vogelfrei, am 10. Juli 2010 um 0:09 ( Link )

Jawoll, das habe ich jetzt gebraucht - ein wenig Aufmunterung zum Abend.

Tanja_Klaeft, am 10. Juli 2010 um 0:32 ( Link )

Bitte den Untergang noch 3 Jahre verschieben, vorher schaffe ich es nicht hier rauszukommen, danke!

Fritz the cat, am 10. Juli 2010 um 0:57 ( Link )

Bunkert Konserven , Trinkwasser , Sprit , Werkzeug und automatische Waffen !

Meine Vorhersage : es wird im Frühjahr 2011 eine neue Krise geben und es wird zu gewalttätigen Unruhen in Berlin und Hamburg kommen .

Bereitet Euch auf den Bürgerkrieg vor .

knarko, am 10. Juli 2010 um 1:52 ( Link )

was meint denn Paul die Krake zu dem Thema?

Vogelfrei, am 10. Juli 2010 um 8:08 ( Link )

Herr Eichelburg liegt vollkommen richtig, denn wie sagt nicht schon eine alte Bauernregel?

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder es bleibt wie es ist.

Was mich verwundert, ist diese zwanghafte Distanzierung seitens der Plattformbetreiber, die offensichtlich der Meinung sind, ein mündiger Bürger sehe sich außerstande, sich seinen eigenen Reim auf des Herren Eichelburgs Äußerungen zu machen.

Ragnar, am 10. Juli 2010 um 8:37 ( Link )

Kommt nun das Alptraumfinale für den Euro?

Jetzt kommt erstmal das Alptraumfinale für den Goldpreis. Charttechnisch sieht das gar nicht gut aus.

Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 8:58 ( Link )

Eichelburg, Eurokrise, Goldpreis hin oder her ...

... es werden die Zeiten kommen, wo gewisse Mitbürger nicht mehr bettelnd mit Akkordeon und Almosen-Sammelhut durch die S- und U-bahnen ziehen werden. Oder skimmend an den Bankautomaten verschämt Kartenlesegeräte anbringen. Oder Flaschenpfand devot in Müllkörben klaubend.

Sondern bewaffnet in Kompaniestärke durch die verödeten Innenstädte auf der Suche nach Goldketten, Eheringen und Hochpreisuhren.

Das wann ist aber unvorhersehbar.

Da sollte Herr Eichelburg seine Kaffeesatzleserei lieber lassen.

fwh, am 10. Juli 2010 um 9:19 ( Link )

Derlei "Insiderinformationen" würden weitaus glaubwürdiger erscheinen, wenn das Eigeninteresse des Autors nicht so offensichtlich wäre.

So habe ich als Leser Mühe, zwischen Tatarenmeldung und ernsthafter Warnung zu unterscheiden.

EmilS, am 10. Juli 2010 um 9:22 ( Link )

Die letzten Kommentare waren durchweg unterhaltsamer. Herr Eichelburg, Sie lassen nach.

Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 9:39 ( Link )

So, ich fahr jetzt erst mal an den Strand. Wird ja zu heiss heute ...

Goldelse, am 10. Juli 2010 um 10:27 ( Link )

Das muss stimmen, die Kristallkugel von Frau Duren sieht ähnliches kommen. Rette sich wer kann.

Link Text

JMW, am 10. Juli 2010 um 11:14 ( Link )

Fritz the cat schrieb am 10. Juli 2010 um 0:57

Bunkert Konserven , Trinkwasser , Sprit , Werkzeug und automatische Waffen !

Gaskocher + Gasflaschen
Holzofen
Kerzen
Medikamente
Chlortabletten
Salz
Kleidung (Gummistiefel, Regenzeug, Unterwäsche)
Saatgut, Blumentöpfe, Folie

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 11:33 ( Link )

"Auch Dollar, Pfund, Yen, etc. werden sich dabei vermutlich „in Rauch auflösen“, nur der Schweizer Franken kann sich vermutlich etwas länger halten."

Klar, drei Milliarden Leute kaufen sich Schweizer Franken, die dann fast so viel wert sind wie Eichelburgs Gold, und irgendwann merkt ein kluger Spekulant, dass das nicht hält, und der Schweizer Franken ist ebenfalls am Ende.

So ein Unfug!

Christian_F, am 10. Juli 2010 um 11:48 ( Link )

Wenn ich Chairman einer Bank wäre, würde ich um Staatsanleihen zu bekommen vor dem Reichstag nackt Männchen machen. Einfach, damit ich von der Infrastruktur, den Schulen und Universitäten und staatlichen Zwangsversicherungen, also alles was gerade an andere Private Investoren verscherbelt wird, finanziell noch etwas hätte.

Und weil dieser Schlussverkauf so lange dauert, irgendwann auch Kredite der Zentralbanken gekündigt werden, wird die Deflation sich in Zeitlupentempo noch ein Welchen hinziehen.
Bis jede Anlageklasse irgendwann bei einem Wert steht, den die Elite für den Kauf für wünscheswert erachtet.

Wer dann noch was hat, sollte versuchen die ECX aufzukaufen. Viel Glück!

Jochen Trebmann, am 10. Juli 2010 um 12:10 ( Link )

Wenn der Euro kaputt geht, dann dreht sich die Erde trotzdem weiter in 24 Stunden um die eigene Achse. Dann ist halt das Papiergeld derjenigen kaputt, die dem Götzen "Geld" hinterherhecheln. Spießer!

Dann erwischt es Rentner, die viel zu hoch für eine mittelmäßige "Lebensleistung" belohnt werden. Dann zahlen diejenigen die Zeche, die für die hohen Staatsschulden verantwortlich sind und unsere Kinder sind erstmal schuldenfrei.

Es erwischt aber gerade eben NICHT die wahren Besitzenden, diejenigen, die ein abbezahltes Haus haben, schuldenfrei sind, über eine gute Ausbildung und über Können verfügen und die leistungsbereite und leistungsfähige Kinder in diese Welt gesetzt haben. Der Tod des Euro erwischt die kleinkarierten Bausparer, die Abnicker, die Warmduscher, die Dummen, faule Bürokraten, nichtsnutzige Banker und ekelhaft blöde Systemiker. Ansonsten ist halt ein Haufen Papier kaputt, ungefähr soviel, wie unnütze Zeitungen täglich gedruckt werden.

Kurzum: die Dinge werden mit einem Crash wieder zurechtgerückt. Vollkaskodenkende Geldhorter dürfen erstmal wieder ans Fließband, wo sie nützliche Arbeit verrichten. Banker klauben Kartoffeln von den Äckern und spießig verschuldete Bauspar-Reihenhäuslebauer werden lernen müssen, daß man Schulden zurückzahlen muß. Auch ohne Reihenhäusle.

Reinigend auf die Gesellschaft wirkt ein Crash. Man könnte fast meinen, der Herrgott hat da seine Hand im Spiel. Denn hinterher ist alles wieder zurechtgerückt. Niemand, außer der oben angeführte Personenkreis, hat etwas gegen einen Währungscrash.

Goldelse, am 10. Juli 2010 um 13:45 ( Link )

Wenn das Geldsystem crasht, ist das Geld in den Sozialsystemen weg, dann werden die ausländischen Sozialschmarotzer auch heimfahren müssen, mir beginnt der Gedanke zu gefallen.

Griba, am 10. Juli 2010 um 14:30 ( Link )

@Goldelse
Und was, wenn die Sozialschmarotzer dann ihre Pumpguns rausholen und damit Geld eintreiben?

bernd_lessing, am 10. Juli 2010 um 14:33 ( Link )

@Goldelse:

Wenn das Geldsystem crasht, ist das Geld in den Sozialsystemen weg, dann werden die ausländischen Sozialschmarotzer auch heimfahren müssen, mir beginnt der Gedanke zu gefallen.

Schön wär's. Das würde allerdings voraussetzen, dass die politische Klasse den eigenen Bankrott erklärt, anstelle des alten Papiergeldsystems ein neues System stabilen Geldes tritt und eine Mehrheit das Experiment "Wohlfahrtsstaat" für gescheitert erklärt. Die Wahrscheinlichkeit dafür tendiert m.E. stark gegen Null.

bernd_lessing, am 10. Juli 2010 um 14:39 ( Link )

@Jochen Trebmann:

"Wenn der Euro kaputt geht, dann dreht sich die Erde trotzdem weiter in 24 Stunden um die eigene Achse. Dann ist halt das Papiergeld derjenigen kaputt, die dem Götzen 'Geld' hinterherhecheln. Spießer!"

Ist das wirklich so simpel? Es trifft nur die "kleinkarierten Bausparer, die Abnicker, die Warmduscher, die Dummen, faule Bürokraten, nichtsnutzige Banker und ekelhaft blöde Systemiker"?

Nein, so einfach ist es leider nicht. Es trifft JEDEN. Sie loben zum Beispiel denjenigen, der sein Haus gekauft und abbezahlt hat. Was ist mit demjenigen, der gerade Geld zur Seite legt, um sich (ohne großen Kredit) ein Haus kaufen zu können?

Ein solcher Crash trifft im Kern jeden - sicher in unterschiedlichem Ausmaß, aber "gerecht" in welchem Sinne auch immer kann das nicht sein. Das Gros der Menschen, die so enteignet wird, hat das Geld, das sie verliert, nämlich durch tatsächliche Arbeit erwirtschaftet. Dass sie vielleicht dumm oder naiv bei ihren Anlageentscheidungen waren, kann kaum zur Rechtfertigung einer vermeintlichen Rechtmäßigkeit einer Geldentwertung dienen.

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 15:27 ( Link )

Soeben habe ich auf meiner Seite anlässlich dieses Artikels das Folgende eingestellt:

Goldesel

Eines muss man jenem notorischen Walter K. Eichelburg, dem prominentesten Goldmarktschreier des deutschen Sprachraums, neidlos lassen: Er kitzelt fast jede Untergangsgeilheit und egoistisch-utopistische Sottise aus den Leuten heraus, abgesehen von den vielen schönen Euros, die schon längst nichts mehr wert seien, außer dass man Gold dafür kaufen könne, welches man bald nicht mehr bekäme, schon praktisch nicht mehr bekommt, außer natürlich man klickt seine Seite an, wo es von diversen Händlern als jederzeit verfügbar angepriesen wird.

Idiotenkabinett.

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 15:34 ( Link )

Wie hat Herr Eichelburg es eigentlich bis dahin geschafft?

Hat jemand Informationen über seine Vita?

Hat er jemals irgendwo ernsthaft gearbeitet?

Wer ist das eigentlich?

Wer sind die "Insider", die er sich stets anzuzapfen brüstet?

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 15:50 ( Link )

Ich erlaube mir, im Zusammenhang mit Herrn Eichelburgs Prognosen auch das Googeln von "D-Mark-2" anzuregen.
Dort stößt man dann sofort auf mehr.

Klaus Wulf, am 10. Juli 2010 um 16:30 ( Link )

Totgeglaubte leben länger.

Nur seltsam dass bei all den Währungsreformgerüchten der Goldpreis auf der Stelle tritt.

Ich denke vor der nächsten Währungsreform geht erstmal der Goldpreis baden. Wenn ich mir die großflächige Werbung der Goldan- und verkäufer in Presse und Fernsehen anschaue erinnert mich das irgendwie an die spanische Immobilienblase.

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 17:47 ( Link )

Ich werde den Lesern hier jetzt nicht verraten, was ich mir kaufte, um die Krise zu überstehen, nicht einmal verlogenermaßen, denn das könnte jemand merken und dann wider meine Interessen antizyklisch handeln, denn ich bin ein gnadenloser Egoist.

Diese Seite verkommt nicht nur aufgrund der Einlassungen Herrn Eichelburgs zunehmend: zur Gier-, Läster- und Geldseite.

Zur antideutschen überdies für jeden, der ein bisschen genauer lesen kann.

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 18:04 ( Link )

"Alle Artikel von Walter K. Eichelburg sind als völlig unverbindliche Information anzusehen und stellen keine Anlageempfehlung dar."

Dieses dreist-verlogene Geschwätz steht immer noch links oben, indem Eichelburg auch hier nie etwas anderes als Goldkauf (vielleicht auch mal Silber) als Anlageempfehlung herausgibt.

Der Verdacht der Vorteilsnahme und des Betrugs an Lesern durch den Betreiber dieser Seite drängt sich dadurch unmittelbar auf.

"Eifrei" verkommt damit zu einem Schafsmedium.

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 18:19 ( Link )

Ich rechne aufgrund meiner letzten Aussage durchaus mit einer hiesigen Kommentarsperre.

Mal sehen, wie weit die Freiheit reicht.

Tanja_Klaeft, am 10. Juli 2010 um 18:28 ( Link )

Hmmm, also Herr Eichelburg publizierte auf EF den Beinahe-Crash vom 7. Mai immerhin knappe 4 Wochen bevor die Mainstream-Medien darüber berichteten.

JMW, am 10. Juli 2010 um 19:26 ( Link )

Mal sehen, wie weit die Freiheit reicht.

Wie meinen?
Der Seitenbetreiber darf, vorausgesetzt, es wurde nix anderes abgemacht, sperren, wen er wann warum auch immer sperren möchte.
Was, wenn nicht eben genau das, soll "Freiheit", denn sein?

Olaf Janowski, am 10. Juli 2010 um 20:08 ( Link )

Einfach abwarten und vorbereitet sein.

Ist ja nicht notwendigerweise (nur) Gold / Edelmetall.

vonclausewitz, am 10. Juli 2010 um 20:25 ( Link )

@ Magnus Goeller

Nach Ihrem Kriterium müsste man jeden Zeitungsredakteur und jeden Pressesprecher in Untersuchungshaft stecken. Die Lektüre der Eichelburg-Meldungen entbindet nicht vom Gebrauch des eigenen Verstandes.

Magnus Goeller, am 10. Juli 2010 um 20:50 ( Link )

Die "Goldleute" bilden inzwischen eine Quasi-Sekte, also gemeindeähnliche Gefolgschaft.

Die Goldanlage ist eine Art Ersatzreligion geworden; das ist schon seit einiger Zeit klar (manche Leute glauben sogar an Jahwe, Allah usw., für die gar keine physischen Nachweise noch Handelswerte existieren: also ist diese Heilsbotschaft nicht einmal übermäßig unvernünftig).

Im übrigen können sich mit diesem Glauben nur die ernstlich schädigen, die genug Geld haben, viel Gold zu kaufen, indem sie dann eine Menge verlieren; alsomit handelt es um eine vergleichsweise harmlose Geschichte.

Also: Kaufen Sie Gold, Gold, Gold!

Ich kaufe es Ihnen dann ab, wenn es wieder billig geworden ist, sollte ich gerade Geld dafür haben.

Fritz the cat, am 10. Juli 2010 um 21:44 ( Link )

re Olaf : sind Sie der attraktive , junge Mann auf dem Photo ?? Ist das Ihre Altersvorsorge die Sie da herumtragen ? ^^

Realist, am 10. Juli 2010 um 22:02 ( Link )

Ich kaufe es [Gold] Ihnen dann ab, wenn es wieder billig geworden ist, sollte ich gerade Geld dafür haben.

Na also. Geht doch.

Fritz the cat, am 10. Juli 2010 um 22:26 ( Link )

Goldbesitz ist sinnlos wenn man ihn nicht militärisch sichern kann.

Wo wollen sie denn mit Gold bezahlen ? Im Supermarkt ? Und dann ? ... nimmt man ihnen das Gold eben ab .

Warum sollte ich in der Krise einem Goldbesitzer Trinkwasser und Dosenfleisch aushändigen ?

Ich nehme sein Gold und stecke ihn in mein Beschäftigungskamp ( Arbeit für die neue Ordnung )

Fritz the cat, am 10. Juli 2010 um 22:40 ( Link )

re Trebmann : da ist irgendwo ein Logikfehler in Ihrem Beitrag : wenn der Euro relativ zu allen anderen Währungen gegen NULL geht und ich habe noch 120.000 € Restschulden bei der Bank , dann kann ich doch diese Restschuld mit einem belegten Brötchen bezahlen , oder ....oder habe ich in Geschi nicht aufgepasst .

Richtig ist wer EIGENTUM hat ist aus dem Schneider ABER NUR wenn der Eigentumsvorbehalt in der brd weiterhin gilt ( meine größte Befürchtung : im Namen der Verteilungsgerechtigkeit wird der Staat die Erbschaftssteuern auf 70 % des Verkehrswertes anheben ...dies bedeutet : wer mehr hat als er unbedingt braucht ( was ein Mensch braucht entscheidet Frau C.Roth bzw . die nordelbische Kirche , man denke auch an die hungernden Negerkinder in Afrika ) wird eben teilen müssen .

( Tatsächlich hetzen LINKE und GRÜNE hinter geschlossenene Türen gegen deutsche Hartzler , die "sollen sich nicht beschweren solange die Kinder in Afrika hungern" .

Kauft nicht bei der EKD

Realist, am 10. Juli 2010 um 22:53 ( Link )

Heute ist Frieden an der Goldfront angesagt.

http://www.youtube.com/watch?v=3gtcouz1dDo&feature=related

uranium, am 11. Juli 2010 um 10:02 ( Link )

Wieso soll das ein Alptraum werden?

Das Ende des EURO wäre der Afang vom Ende der EUdSSR, etwas besseres kann uns gar nicht passieren.

Oder wollt ihr tatsächlich, dass sich die Sache "stabilisiert" und die EU erstmal richtig groß und stark wird sodass wir 40 Jahre lang unterm Hammer und Sichel Banner leben?

Fritz the cat, am 11. Juli 2010 um 10:37 ( Link )

re Uran : was wir wollen ist doch völlig egal .

Der vs sichtet diesen blogg ohnehin , wenn es hier gefährliche Einträge gäbe hätte man den Betreiber bereits exemplarisch vor den Kadi gezerrt .

Das Individuum begreift rasch : ich kann als Einzelperson nix ändern , also lasse ich es sein .

bernd_lessing, am 11. Juli 2010 um 11:02 ( Link )

@Magnus Goeller:

Vorweg: Wie Sie an meinen früheren Kommentaren sowie meinem Artikel zu Walter Eichelburg sehen können, stehe ich den Aussagen des Kollegen teils auch eher kritisch gegenüber.

Nun zu Ihren Anmerkungen:

"Die 'Goldleute' bilden inzwischen eine Quasi-Sekte, also gemeindeähnliche Gefolgschaft."

Nun, wenn ich mir allein den Tonfall und die Schärfe Ihrer Kommentare ansehe, dann erkenne ich dort mindestens einen ebenso ausgeprägten missionarischen Eifer. Da stellt sich mir unweigerlich die Frage: Woraus resultiert dieser? Wäre Ihnen das Thema egal, könnten Sie Eichelburg & Co. schlicht ignorieren.

"Die Goldanlage ist eine Art Ersatzreligion geworden; ..."

Dazu sei angemerkt: Gold als Geld, als Schmuck und letztlich als Wertaufbewahrungsinstrument ist Jahrtausende alt. Es war für eine kurze Zeit (weniger als ein Jahrhundert) ein wenig in Vergessenheit geraten und hat nun - in Zeiten der Krise - eine gewisse Renaissance. Von einer "Ersatzreligion" zu sprechen, geht da m.E. komplett an den Tatsachen vorbei.

"Also: Kaufen Sie Gold, Gold, Gold! Ich kaufe es Ihnen dann ab, wenn es wieder billig geworden ist, sollte ich gerade Geld dafür haben."

Wozu sollten Sie's haben wollen? Entweder ist Gold unsinnig - dann brauchen Sie's auch nicht, wenn's billiger ist. Oder es hat seine Existenzberechtigung - und dann richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. So what?

Aber vielleicht sind Sie ja so nett und erläutern uns kurz die Hintergründe Ihres missionarischen Eifers gegen Gold.

Tanja_Klaeft, am 11. Juli 2010 um 11:32 ( Link )

Wildgewordener Kleinbürger wahrscheinlich.

Magnus Goeller, am 11. Juli 2010 um 11:53 ( Link )

@ bernd_lessing

Weshalb ich Gold haben wollen sollte?

Wenn es billig wäre, gerne; es ist sehr schön, und ein paar technische Anwendungen gibt es auch.

Ob ich hier wirklich selber mit missionarischem Eifer am Werke sei, das dürfen Sie sehen, wie Sie wollen; das Thema ist mir deshalb nicht egal, weil mir meine Landsleute nicht egal sind.

Ich bin da etwas altmodisch, nämlich Patriot.

Noch eine Anmerkung vom "wildgewordenen Kleinbürger" (die Invektive war originell, hat mich amüsiert): Dazu, dass Eichelburg hier ganz offensichtlich sein Anlage-Geschäft betreibt, dies auf derselben Seite dummdreist geleugnet wird, bekam ich bisher keine inhaltliche Entgegnung.

Auf eine solche wäre ich nun meinerseits einmal gespannt.

wolfswurt, am 11. Juli 2010 um 12:04 ( Link )

"Wie hat Herr Eichelburg es eigentlich bis dahin geschafft?
Hat jemand Informationen über seine Vita?
Hat er jemals irgendwo ernsthaft gearbeitet?
Wer ist das eigentlich?"
--------------------------------------------------

Gewisse Parallelen zu van Rompuy sind nicht zu verkennen...

ThePhoenix, am 11. Juli 2010 um 12:16 ( Link )

"Jetzt kommt erstmal das Alptraumfinale für den Goldpreis. Charttechnisch sieht das gar nicht gut aus."
--

Sicher :-)

Forced physischese Gold Liquiditation von J.Paulson's HedgeFunds eignen sich sehr gut fuer "Chart Painting" von KITCO Charts.

Waehrenddessen kann E. Sprott nicht einmal EINE UNZE Gold kaufen fuer seinen physisch unterlegten Gold Pool...egal WO E. Sprott anfragt.

Ach so...& Rothschild kauft mal ebend die Mehrheit der Anteile von bullion Vault weil da noch tonnenweise physisches Gold von Bullion Vault Shareholders liegen.

& so ganz "nebenbei" treffen sich JPM's J. Dimon, die CEO's der Bullion Banks [incl. Ackerman], der NY FED Mellon Chef & Putin sowie ein paar Chinesen vergangenen Monat in St. Petersburg bzw. Moskau.

Was machen die denn da..."Plausch beim "Kaffeekraenzchen"...?

Dr. Fekete hat am 9. Juli 2010 in einem Artikel in der Asian Times "skizziert" WAS da bevorsteht...


China's time to draw the line
-----------------------------
http://www.atimes.com/atimes/China_Business/LG09Cb02.html

Das gibt ein "Alptraumfinale" aber ANDERS als sich das der Westen vorstellen kann.

& die FED als auch die BIS, IMF, westlichen ZB's & Bullion Banks WISSEN ganz genau dass die physische [Gold]Uhr abgelaufen ist.

Die offene Frage...?

Deklarieren "Sie" Gold als terroristische Waffe & machen somit JEDEN Halter von physischem Gold zum de-facto Terroristen um ihren "A***h" zu retten indem "Sie" das physische Gold dann wieder einsammeln.

Spannende Zeiten.

Fraggel, am 11. Juli 2010 um 14:11 ( Link )

Mag der Herr Eichelburg Recht haben, und?
Stellen wir uns mal vor wir wachen morgens auf, machen den Rechner an, hören wie die Kaffeemaschine durchläuft starten google news und ganz oben steht:
Euro kollabiert. Banken zahlen nicht mehr aus.
So peng.
Dann geh doch mal einer von den Smart-Asses mit seiner Krügerrand zum Bauern und verlange einen Sack Kartoffeln! Der lacht Sie erst aus, und dann prügelt er Sie vom Hof!
Der braucht nämlich Brennholz damit er seinen Stall heizen kann damit ihm die Ferkel nicht kaputtgehen. Und der braucht Diesel für seinen Trecker. Und Seife damit er nicht nach Mist stinkend in die Kiste gehen muss!
So siehts aus! Gold...drauf geschissen!
Der Wert von Gold speißt sich nur aus der Ängstlichkeit und Hoffnung der Anderen.
Wenns hart auf hart kommt wird man mit Gold zugeschmissen wenn man Dinge des täglichen Bedarfs auf Vorrat hat.
Auch die Hoffnung das Grundeigendtum schützt ist eine Farce. Dann gibt es eben Zwangsanleihen auf das Eigentum welche mit einer Zwischenwährung bedient werden müssen. Und die Scholle wird man auch kaum los, es sei es ist ein Stück Acker und er ist bereits fürs laufende Jahr bestellt und liegt so günstig am Haus dass man erkennt wann man mit dem Püster nach draußen muss um das Stadtvolk vom Schwarzernten abzuhalten.
Das Wichtigste für eine kommende Krise sind Nahrungsvoräte für ein paar Monate, einige hundert Liter Wasser, Klopapier und eine Wumme.
Also wieder zurück auf die essentiellen Dinge
Rein-Raus-und von mir weg.
Gold....

HolgerJThuss, am 11. Juli 2010 um 15:15 ( Link )

Gestern habe ich den Finanzminister von Sachsen-Anhalt, sicher keine Zentralfigur der deutschen Politik, gehört, wie er gesagt hat, er könne dieses Jahr wegen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise nun wirklich keinen Urlaub machen. Deshalb fahre er nur 3 Tage irgendwohin in Deutschland. Das ist dem quasi so rausgerutscht und er hätte es gerne wieder zurückgenommen, das hat man gehört. Auch der MP von Sachsen-Anhalt und andere Politiker wurden befragt - Ergebnis: keiner fährt weg. Dabei ist dieses Bundesland nun nicht gerade ein ökonomisches Powerhaus, sondern nur eine Art Bestandteil des Verfassungsorgans Bundesrat.

Da die Bundesregierung ja dank Auffangschirm u.ä. angeblich alle Gefahren abgewendet hat, frage ich: Warum fährt keiner von denen weg, wenns keine Probleme gibt? Ich erinnere mich an Mai/Juni, wo dauernd unter "Vermischtes" gemeldet wurde, am Wochenende hätten sich Länderfinanzminister getroffen, was sie sonst so nie gemacht haben. So ganz würde ich Eichelburgs Kommentare also nicht in das Reich der Fabel verweisen.

Reiner Vogels Fördermitglied, am 11. Juli 2010 um 17:28 ( Link )

@HolgerJThuss

Ihre Information darüber, wie sich der Finanzminister von Sachsen-Anhalt verplappert hat, finde ich außerordentlich interessant. Dass etwas im Busch ist, wie Herr Eichelburg immer wieder behauptet, erscheint auch mir sehr plausibel zu sein. Das Problem ist nur, dass wir zu wenig wissen.

Wird es einen kontrollierten Übergang oder eine krisenhafte Katastrophe geben? Wird es einen Core-Euro mit Deutschland, den Beneluxstaaten und Frankreich geben oder ein vollkommenes Auseinanderbrechen des Systems, bei dem jeder Beteiligte nach dem Motto handelt: "Rette sich, wer kann?" Oder werden die Staaten der Eurozone aus Angst vor dem Tode Selbstmord begehen und nach dem Rezept von Geithner vom Hubschrauber aus Geld über Europa abwerfen und so versuchen, mit dem Mittel einer Superinflation den Euro kurzfristig zusammenzuhalten, damit die Regierungen ihr Gesicht wahren können?

Niemand von uns weiß es, und dass Herr Eichlburg wirklich belastbare Insiderinformationen hat, bezweifle ich.

Fritz the cat, am 11. Juli 2010 um 17:39 ( Link )

re : FINANZEN : viel einfacher : Pressekonferenz ; " der alternativlose Währungsschnitt kommt ; wir haben die Märkte informiert , wir wünschen noch eine schöne WM , MfG , Hosenanzug "

was soll denn da kommen ?? nüscht .

die schalten uns das Internet ab un verkaufen es den Leuten als technischen Defekt , viel Polizei auf der Straße und kein Sprit an der Tankstelle , was will der Bürger denn dann machen ?? Revolution ? jemand der sich in die Hose scheißt wenn er mal drei Mark schwarz verdient macht ne Revolution ??

Leute : ernsthaft : bunkert Grundnahrungsmittel ! WENN der Währungsschnitt kommt haben die Supermärkte Material für max. vier Tage . Es gibt keine gewaltfreie Lösung für den Fall eines Schnitts . Der Staat kann höchstens einen neuen Wechsel auf die Zukunft ziehen und sein Heer zur Sicherung des bürgerlichen Eigentums anbieten ( um diese Gruppe für den Aufbau einer neuen Ordnung zu gewinnen ) ; Unruhen in den Prollghettos wird man mit reichlich MOSKAU-GAS niederknüppeln ( Dr.Schill`s MOSKAU GAS , wenn der Knüppel nicht will (TM) .

knarko, am 11. Juli 2010 um 17:55 ( Link )

@ThePhoenix

Waehrenddessen kann E. Sprott nicht einmal EINE UNZE Gold kaufen fuer seinen physisch unterlegten Gold Pool...egal WO E. Sprott anfragt.

-Warum kauft er nicht einfach einen Future und lässt sich die Ware nach Ablauf desselben physisch liefern?

ThePhoenix, am 11. Juli 2010 um 18:55 ( Link )

"-Warum kauft er nicht einfach einen Future und lässt sich die Ware nach Ablauf desselben physisch liefern?"

Sie haben KEINEN Rechtsanspruch einen COMEX Future Gold Kontrakt physisch ausgeliefert zu bekommen.

Siehe
CME Rulebook Chapter 7. Delivery Facilities and Procedures
Rule 743. DELIVERY INFRACTIONS
743.B. Delivery Obligation Failure
Absatz 3

http://www.cmegroup.com/rulebook/CME/I/7/

ALLES was Sie heutzutage bekommen ist ein WDR...Warehouse Delivery Receipt...mit dem Hinweis das dass physische Gold von ihrem Futures Kontrakt im Warenlager verbleibt. :-)

Sie bekommen keine Unze Gold mehr aus der COMEX.

Das "Spiel" mit dem physischen Gold ist vorbei. "Sie", die Bullion Banks, haben nix mehr zum "Spielen".

FritzLiberal, am 11. Juli 2010 um 19:17 ( Link )

@wolfswurt:

Gewisse Parallelen zu van Rompuy sind nicht zu verkennen...

Und die wäre genau - welche?

Fritz the cat, am 11. Juli 2010 um 20:00 ( Link )

stimmt genau ,statt Gold gibt es grüne Götsch Bildungsgutscheine und einen Blumenstrauß vom hamburger Bürgermeister .

vonclausewitz, am 11. Juli 2010 um 22:15 ( Link )

Tausche einen Stapel von Au-Zertifikaten einer insolventen Bank gegen eine Wolldecke und eine Minestrone-Dosensuppe.

bernd_lessing, am 11. Juli 2010 um 23:11 ( Link )

@Magnus Goeller:

"Weshalb ich Gold haben wollen sollte? Wenn es billig wäre, gerne; es ist sehr schön, und ein paar technische Anwendungen gibt es auch."

Was heißt schon "billig"? Billig war's vor etwas weniger als 100 Jahren bei 20 Dollar, auch die 35 Dollar waren wahrscheinlich im Schnitt billig. Alles danach ist teuer? Oder erst ab einer bestimmten Grenze? Klar erscheinen die 1.200 Dollar heute teuer. Aber sind sie es objektiv?

Und vor allem: Gold ist die Versicherung dagegen, dass die Papierwährung extrem an Wert verlieren - bei Eintritt des "Versicherungsfalls" ist fast kein Preis zu hoch.

"das Thema ist mir deshalb nicht egal, weil mir meine Landsleute nicht egal sind."

Und deswegen ist es Ihnen lieber, wenn die Landsleute ihr Geld in Lebensversicherungen und Staatsanleihen belassen? Ganz ehrlich: Mir wäre als Patriot wohler, wenn ein größerer Teil des Volksvermögens in Substanz investiert wäre - ob Gold, Immobilien oder Aktien ist mir in Anbetracht der deutschen Neigung für Festverzinsliche schon fast Schnuppe.

"Dazu, dass Eichelburg hier ganz offensichtlich sein Anlage-Geschäft betreibt, dies auf derselben Seite dummdreist geleugnet wird, bekam ich bisher keine inhaltliche Entgegnung."

Was wird hier geleugnet? Das kommerzielle Interesse von Eichelburg ist doch offensichtlich, da wird doch nichts vertuscht. Der Disclaimer oben ist mehr ein Legalismus, den praktisch jeder, der zu Anlagethemen schreibt, seinen Artikeln voranstellt.

Fritz the cat, am 11. Juli 2010 um 23:13 ( Link )

Holland hat verloren !! HURRA !!

Tanja_Klaeft, am 11. Juli 2010 um 23:33 ( Link )

Wahrscheinlich will Goeller nur das ganze Gold für sich alleine =]

FritzLiberal, am 12. Juli 2010 um 8:19 ( Link )

@Magnus Goeller:

Dazu, dass Eichelburg hier ganz offensichtlich sein Anlage-Geschäft betreibt, dies auf derselben Seite dummdreist geleugnet wird, bekam ich bisher keine inhaltliche Entgegnung.

Entsetzlich. Und, zwingt Eichelburg Sie auch dazu, seine Empfehlungen zu lesen oder gar zu befolgen? Die schwachsinnigen Staats-Ökonomen müssen Sie allerdings über Ihre Zwangsabgaben finanzieren, und deren Empfehlungen haben - dank der staatlichen Wirtschaftspolitik - auch auf Ihr Leben unmittelbaren Einfluss. Was von beiden ist wohl das größere Problem, der "Egoismus" von Eichelburg oder die kollektive Staatsökonomie?

Magnus Goeller, am 12. Juli 2010 um 16:10 ( Link )

@ FritzLiberal

Natürlich muss ich das hier nicht lesen.

Trotzdem ist die Sache, wie beschrieben, unseriös.

Zu diesem klar nachvollziehbaren Einwand fehlt die inhaltliche Entgegnung immer noch.

@ Tanja_Klaeft

Ein Zehntel reicht.

FritzLiberal, am 12. Juli 2010 um 21:26 ( Link )

@Magnus Goeller: na, dann lesen Sie es auch nicht. Und, welches Recht auf irgendwelche "Entgegnung" erwarten Sie sich? Eine Stellungnahme, welcher Art auch immer, können Sie verlangen, wenn Sie zahlender Kunde sind. Bei einem Gratisangebot dagegen gibt's nur zwei Möglichkeiten: nehmen wie angeboten oder sein lassen.

Magnus Goeller, am 13. Juli 2010 um 15:14 ( Link )

@ FritzLiberal

Ich habe lediglich hingewiesen und auf deutliche Widerworte hin um Inhaltlichkeit gebeten, dabei nichts verlangt, nichts bezahlt und dann nichts bekommen: das ist Marktwirtschaft.

Dass man mir wiederholt vorwirft, ich läse etwas, das mir nicht gefalle, das ich deshalb ja schon gleich einfach nicht lesen müsse, ich als kritikwürdig empfinde, dies dann gar sage, wirkt in einem liberal-libertären Forum allerdings belustigend.

Ich ziehe meine Bitte, man möge mir auf die Kernkritik einmal inhaltlich antworten, hiermit öffentlich zurück.

Sonst bekomme ich dafür womöglich noch eine Rechnung.


Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können