23. April 2010

Aktuelle Nachricht – Rassismus Linke und Mainstream-Medien fassungslos über schwarzen Tea-Party-Teilnehmer

Der Sänger und Entertainer Lloyd Marcus passt nicht ins vorherrschende Paradigma

(ef-RG) Lloyd Marcus, ein schwarzer amerikanischer Sänger, hat seiner Verärgerung über seine Behandlung durch die Medien zum Ausdruck gebracht. Er sei in den letzten Wochen auf 42 Tea-Party-Veranstaltungen aufgetreten, meldete der Entertainer gestern auf seiner Website. Die linken Mainstream-Medien hätten angedeutet, dass er ein „Quoten-Schwarzer“ sei, der einfach „zu dumm“ sei, um zu merken, dass er von der Tea-Party-Bewegung ausgenutzt werde.

Diese dezentrale Bewegung, die zwar keinen führenden Kopf hat, neuesten Umfragen zufolge aber 18 Prozent der Amerikaner zu ihren Anhängern zählen kann, entstand aus dem Protest gegen die massiven staatlichen Rettungspakete für Banken, die in der Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten waren. Sie hält seit mehr als einem Jahr die politische Klasse in Atem, weil sie auf die Einhaltung der Verfassung pocht und sie mit ihrer konservativen und libertären Ausrichtung die Steuer-, Schulden- und Ausgabenpolitik des Establishments radikal in Frage stellt.

„Mit typisch linker Mainstream-Medien-Arroganz sind sie völlig blind gegenüber dem offensichtlichen Rassismus in ihren Berichten“, schreibt Marcus. „Inzwischen offenbart eine Google-Suche zahlreiche linke Webseiten und Blogs, wo ich freimütig und exzessiv mit dem N-Wort beschimpft werde.“

Der Grund für diesen übertriebenen Zorn, vermutet der Sänger, sei die von ihn zum Ausdruck gebrachte Liebe für sein Land und seine Weigerung, ein Bindestrich-Amerikaner zu sein. Die selben Linken, so Marcus, die weiße konservative Republikaner beschuldigen, engherzig, rassistisch und intolerant zu sein, „sind die hasserfüllten schwarzen und weißen Demokraten, deren jedes zweite Wort das N-Wort ist, wenn sie über mich schreiben und die mich sogar mit körperlicher Gewalt bedroht haben.“

Der Darsteller wundert sich auch über die Einstellung vieler Medienvertreter dem eigenen Land gegenüber. Zum Abschluss der Veranstaltung in Buffalo wurde „God bless the USA“ gesungen, dabei sei es „sehr emotional“ zugegangen, viele hätten Tränen in den Augen gehabt. Die anwesenden vier Kameraleute, beobachtete Marcus, hätten alle einen Gesichtsausdruck gehabt, „als ob sie Vampire wären, denen man soeben ein Kruzifix vorgehalten hätte.“

Marcus hält die „linken Mainstream-Medien und die Demokraten“ für „bösartig“. Sie wollen seiner Ansicht nach sein Land „radikal teilen und herrschen“. Sie verfolgten ganz offensichtlich bestimmte Absichten und hätten ein „Paradigma aufrechtzuerhalten“. „Sie sagen, die Tea-Party-Bewegung sei rassistisch, und Fakten werden ihre Berichterstattung nicht ändern.“

Quelle

Blacks, the Media, and the Tea Parties


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