23. März 2010

Homeschooling – Heimunterricht – Teil 2 Eine Erfolgsgeschichte

Tatsachen gegen Rechtfertigungsversuche der Politik

„Und so glaube ich, dass die jungen Leute in der Schule allerdümmst gemacht werden, weil sie nichts, was bei uns alltäglich ist, hören oder sehen.” (Titus Petronius Arbiter)

Wenn von Heimunterricht die Rede ist, fallen den meisten von uns zunächst nur Einwände ein. Und weil es vielleicht zur deutschen Natur gehört, folgen wir darauf mit dem „Verbieten-Reflex”. Aus Anlass einiger Fälle im vergangenen Jahr – eine Familie erhielt sogar politisches Asyl wegen dieses Verbotes – wird dem Leser in dieser Serie ein Eindruck über den Anschein hinaus geboten. Im vorhergehenden ersten Teil wurden drei Fälle geschildert, in denen Familien trotz ihrer Erfolge aus dem Land gezwungen wurden. In diesem Beitrag soll gezeigt werden, dass die guten Leistungen dieser Familien keine Ausnahmen waren und Vorurteile gegen den Heimunterricht fernab der Wirklichkeit liegen.

Daheim unterrichtete Kinder räumen bei Wettbewerben ab

Der erste Einwand, der einem gegen die Idee des Heimunterrichts einfallen mag, ist, dass Eltern doch gar nicht über die Kompetenz verfügen könnten, die sich staatlich geprüfte Lehrer jahrelang aneignen müssten – und das sogar in allen möglichen Schulfächern.

Die Praxis zeigt das Gegenteil: Der sehr gute Bildungsstand der Kinder aus den zuvor erwähnten Familien ist keine Abweichung. In anderen Ländern gewinnen solche Kinder seit Jahren überproportional viele Schülerwettbewerbe, sei es in Geographie, Sprache, Mathematik oder anderen Fächern: In den USA erhalten nur zwei Prozent aller Kinder Heimunterricht; dennoch waren letztes Jahr drei der elf Finalisten des nationalen Rechtschreibwettbewerb daheim unterrichtet. Im landesweiten Geographie-Wettbewerb stellten sie 2002, 2003, 2005 und 2007 die Sieger. Verschiedene Studien (Überblick s. Blok 2004) bestätigen die Erfolge des Heimunterrichts.

Der Tag daheim unterrichteter Kinder ist eben nicht wie der Alltag von Schulschwänzern – deren Abwesenheit in Deutschland verwaltet, therapiert, projektverarbeitet, aber vor allem: geduldet, wird. Er ist eher wie der Tag von Kindern, die Fernunterricht erhalten. Eine amerikanische Studentin beschreibt ihren Heimunterricht so: „Mein Wecker plärrt laut um sieben Uhr dreißig. Ich öffne verschlafen meine Augen und greife nach dem störenden Krach. In diesem Augenblick öffnet sich die Tür. Meine Mutter, zu jeder Stunde fröhlich, stürmt ins Zimmer. ‚Aufwachen, aufwachen, Morgenstund hat Gold im Mund’, verkündet sie. Als ich murmele und mich auf die andere Seite wälze, fällt ihre Stimme um eine Oktave. ‚Steh auf. Zeit für Deine Schularbeit!’ Wer sagt, Heimunterrichts-Kinder hätten es einfach?”

„Ich blickte nicht verlangend aus dem Fenster in Richtung der örtlichen öffentlichen Schule. Ich sehnte mich nicht nach Schulmahlzeiten mit rätselhaftem Fleisch oder nach morgendlichen Busfahrten. Denn ich genoss all die Vorteile einer Schule: Freunde, Sport, Essensdosen, Pausen, Musikstunden, Kunst und Theater, Mathematik, Geschichte, Englisch – nun, die Liste geht weiter und weiter. Doch wenn Leute von meiner Bildungsgeschichte erfahren, neigen sie dazu anzunehmen, dass ich entweder ein schwerfälliges Kind war es in der anspruchsvollen Welt öffentlicher Bildung nicht schaffte, oder ein Überflieger der bis ins Wochenende hinein Lehrbücher studierte. Da ich nichts davon bin scheine ich einige mit der Feststellung zu überraschen: Ja ich bin normal.”

Der Schild, hinter dem die Politik gegen unsere Freiheit vorrückt

Aber das sind doch sicher gut gestellte Familien, oder? Der Schulzwang, so ein häufig gehörtes Argument, sei um der Bildung gerade der Kinder aus armen Familien Willen eingeführt worden. Würde nicht der Bildungsrückstand von Kindern armer Familien noch größer?

Nein. Historisch war ein staatliches Schulmonopol zu diesem Zweck nicht nötig; als die Politik es in Europa des 19. Jahrhunderts ausbreitete, waren Schülerzahlen und Alphabetisierung längst im Anstieg (s.a. Simpson 2004). Gerade in Familien mit geringen Einkommen ist der Vorteil daheim geschulter Kinder gegenüber ihren Altersgenossen in den Staatsbetrieben besonders groß: Die in den Staatsschulen übliche Aufteilung in Leistungsklassen nach dem Einkommen der Eltern verschwindet beim Heimunterricht. Zum Teil schnitten daheim unterrichtete Kinder von Müttern, die selbst keinen Schulabschluss besaßen, 55 Prozentpunkte besser ab als Schüler an öffentlichen Schulen mit vergleichbarem familiären Hintergrund: „Das Bildungsniveau der Eltern, das Geschlecht des Kindes und das Einkommen der Familien haben zu Hause weniger Einfluss auf die Leistungen des Kindes als an öffentlichen Schulen.” (Ray 1997)

Vor einer „Masse an Analphabeten” hat uns die Verstaatlichung der Bildung im Übrigen nicht geschützt: Vier Millionen funktionale Analphabeten produzierte das staatliche System bislang (Döbert und Hubertus 2000). Der Leser möge raten, wie hoch diese Quote bei daheim unterrichteten Kindern ist.

Der Bildungsstand daheim unterrichteter Kinder liegt derart offensichtlich über dem Durchschnitt ihrer in den Staatsbetrieben zwangsbeschulten Altersgenossen, dass deutsche Staatsanwälte diesen Punkt vor Gericht meiden. Das Argument der ungebildeten Armen, die ohne Staat ihre Kinder nicht in die Schule schickten, mag vielleicht für das wohlfahrtsstaatlich demoralisierte Prekariat zutreffen – doch das ist ein weiteres Argument gegen das zwangssolidarische System, nicht gegen die Freiheit aller übrigen Eltern. Auch in diesem Fall sind die Armen der Schild, hinter dem die Politik gegen unsere Freiheit vorrückt.

Zwangsschule: „Andere soziale und kulturelle Realitäten kennenlernen”

Wenn daheim geschulte Kinder mit ihrem Wissensstand ihren Altersgenossen aus den Staatsbetrieben gleichkommen und sie häufig auch überflügeln, dann tragen sie doch wenigstens irgendeinen anderen Schaden davon? Das Klischee bibelnschwingender, wirr blickender Sonderlinge weht offenbar durch zahlreiche Köpfe, denen Urteile hierzu entweichen: „Insbesondere die sozialen Kompetenzen werden bei dieser Methode (des Heimunterrichts) nicht gefördert”, behauptet Thomas Sternberg, CDU-Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen und Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken. Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin der Grünen, beruft sich auf die „soziale Funktion”, die Schule neben Wissensvermittlung besitze: „Wenn Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten, werden Kinder der Möglichkeit beraubt, von anderen Kindern in der Interaktion zu lernen und andere soziale und kulturelle Realitäten kennenzulernen.”

Ein Echo des Anspruches preußischer Absolutisten hört man auch aus dem Verfassungsgericht: Der staatliche Erziehungsauftrag „richtet sich auch auf die Heranbildung verantwortlicher Staatsbürger”, schreiben die Verfassungsrichter. „Soziale Kompetenz im Umgang auch mit Andersdenkenden, gelebte Toleranz, Durchsetzungsvermögen und Selbstbehauptung einer von der Mehrheit abweichenden Überzeugung können effektiver eingeübt werden, wenn Kontakte mit der Gesellschaft Teil einer mit dem regelmäßigen Schulbesuch verbundenen Alltagserfahrung sind”, verkünden sie. Den Widerspruch, durch Zwangsbeschulung Selbstbehauptung zu lehren, durch Drohungen gegen die Familien deren Durchsetzungsvermögen einzuüben, bemerken sie nicht. Auch von vielen Lehrern aus den Staatsbetrieben hört man, wie wichtig es ihnen sei, Kindern in den Zwangsanstalten Selbständigkeit und Unabhängigkeit anzuerziehen. Jeder von ihnen muss wie der Arbeiter einer Kettenfabrik wirken, der eines Morgens an seiner Fertigungslinie erscheint und verkündet, er würde dort ab nun Blumenkränze herstellen.

Besser Sozialisierung oder Zivilisierung?

Dem aufmerksamen Leser mag auffallen, dass hier das natürliche Recht der Eltern mit bloßer Spekulation über ein schwammig definiertes Kriterium verweigert wird. Es ist nicht ersichtlich, warum sich Kinder durch ein Zusammensein, das ihnen von Fremden aufgezwungen wird, wertvolle soziale Fähigkeiten aneignen sollten. Warum sollen wir glauben, dass Kinder solche Fähigkeiten nicht entwickelten, wenn sie in ihren Familien Aufgaben und Pflichten erfüllten oder in Gemeinschaftsaktivitäten, die durch ihre Eltern statt durch ferne Bildungsbürokraten ausgewählt wurden?

Dafür, dass sie mit dieser Spekulation Eltern deren Naturrecht verweigert, liefert die Politik sehr dürftige Beweise für die Überlegenheit der Staatsschulen in Sachen Sozialkompetenz. Solche Beweise dürften auch nicht leicht zu finden sein: Auch wenn brauchbare Arbeiten zum Thema nicht häufig sind, so finden diese dennoch bei zuhause unterrichteten Kindern keinerlei Mangel an Sozialkompetenz, wie auch immer diese definiert werden; im Gegenteil: Eine Studie fand, dass es keine Unterschiede im Selbstbewusstsein gebe, dafür zeigten die zuhause unterrichteten Kinder deutlich weniger Problemverhalten als Staats-Schulkinder (Shyers 1992). Wieder eine andere Studie kam unter anderem zum Ergebnis, dass daheim unterrichtete Kinder bei psychologischen Tests signifikant besser abschnitten (Smedley 1992). Sie werden in vielen Studien als reifer beschrieben, sie zeigten bessere Führungskompetenz und seltener Problemverhalten als ihre staatlich beschulten Altersgenossen (Medlin 2000). Viele weitere Arbeiten bestätigen die guten Ergebnisse des Heimunterrichts gerade auch bei der Sozialkompetenz der Kinder (Koehler et al 2002, Rothermel 2002, Bester 2002, Lopez-Haugen 2004) – ja sie können es in dieser Hinsicht auch mit Kindern aus Privatschulen aufnehmen (Delahooke 1986).

Auch der Marburger Sozialwissenschaftler Thomas Spiegler ging in seiner – sehr lesenswerten – Dissertation (Spiegler 2007) der Sozialkompetenz daheim unterrichteter Kinder nach: Er erhob Daten zur Gestaltung und zu den Ergebnissen des Heimunterrichts, insbesondere auch zur sozialen Entwicklung der Kinder. Diesen stellte er die Ergebnisse staatsschulischer Sozialisation gegenüber: „Zweifellos gehen mit Schulbesuch zahlreiche positive Entwicklungsmöglichkeiten einher. Daneben wird aber auch sichtbar, wie Schulalltag die Herausbildung negativ bewerteter Phänomene des sozialen Umgangs begünstigt, wie z.B.: Schadenfreude, Eifersucht, Verweigerung von Hilfe, Bildung konfliktgeladener Hierarchien, Festschreibung von Außenseiterrollen, Zunahme von Häufigkeit und Schwere der körperlichen Auseinandersetzungen und Anpassung Einzelner an dieses Gewaltniveau der Gruppe. Die Kriterien für einen Schulunterricht, der der Förderung sozialer Kompetenz dient, werden in Deutschland nur von wenigen Schulen erfüllt.“

Der Dortmunder Erziehungswissenschaftler Franco Rest untersuchte in einem Gutachten aus dem letzten Jahr die Frage, ob Kinder „den täglichen mehrstündigen Aufenthalt in einem Raum mit einer Klasse/Gruppe anderer Gleichaltriger brauchen, um sich gesund zu sozialisieren”. Sein Ergebnis: „eher Nein”. Ein solcher Aufenthalt mit 20 bis 25 Gleichaltrigen könne „sogar erhebliche und schwerwiegende Schädigungen zur Folge haben”, vor allem bei „besonders feinfühligen Kindern” (Rest 2009).

Staatsschule gegen Heimunterricht: Zweierlei Maß

Der umgekehrte Nachweis angeblich hervorragender Sozialisierung durch die Staatsbetriebe wird von diesen nie verlangt. Es ist auch nicht ersichtlich, warum sie das besser können sollen, wenn sie Lesen, Schreiben, Rechnen, Geographie usw. nicht besser und oft schlechter vermitteln als der Heimunterricht. Und welche Geisteshaltung zeigt es eigentlich, den Eltern grundsätzlich übelste Indoktrination zu unterstellen, während ausgerechnet die staatlichen Schulen freie Geister hervorbringen sollen? Werden wir durch Staatsschulen tatsächlich davor geschützt, dass radikale Minderheiten ihre fundamentalistischen Ziele an Kinder verbreiten? Was haben dann Ökologismus, Gender Mainstreaming, Multikulti usw. im staatlichen Unterricht zu suchen?

Einer der Vorteile eines dezentralen Unterrichtswesens ist, dass es Versuche erlaubt, Flexibilität und somit Fortschritt. Ein zentralistisches Zwangsschulwesen dagegen muss zwangsläufig an den Mängeln aller Staatsmonopole leiden: Politisierung der Ziele, Reformstau und Sklerose. Fehler sind dort nie ein Grund zur Änderung, sondern ein Motiv, nach noch mehr Mitteln zu verlangen. Wenn nach diesem System der Briefversand schlecht verwaltet wird, ist das bereits lästig; wenn das Gesundheitswesen so betrieben wird, unverantwortlich. Wenn der Geist von Kindern so verwaltet wird, ist das ein tragischer Verlust.

Wo dagegen Eltern ihre Kinder schon länger in Heimunterricht selber unterrichten, ist das sowohl von akademischen als auch persönlichem Erfolg gekrönt. Die Spekulation, dass dies noch schlechter als unter dem staatlichen Monopol geschehe, ist eben dies: Spekulation. Woher dieses staatliche Monopol stammt und wie es angesichts der unbestreitbaren Erfolge des Heimunterrichts verteidigt wird, soll im nächsten, dem letzten Beitrag dieser Serie beschrieben werden.

Internet

Daheim unterrichtete Kinder gewinnen überproportional viele Schülerwettbewerbe, sei es in Geographie, Sprache oder Mathematik.

Die amerikanische Studentin Jacki LeClair beschreibt ihren Heimunterricht

Little Blue School: Blog einer Heimunterricht erteilenden Familie mit zwei Kindern aus Norfolk, Virginia.

Beispiele für Ökopropaganda an Schulen bei Klimanews

Literatur

Dierdré Bester (2002): Die effek van tuiskoling op die sosiale ontwikkeling en akademiese prestasie van die pre-adolessent. Magisterarbeit, Universiteit van Suid-Afrika, Pretoria, 2002 "Hierdie studie bevestig dat: (...) tuisleerders se stand van sosialiserding goed med die gestandaardiseerde norm vergelyk"

Henk Blok (2004): Performance in Homeschooling: An Argument against compulsory schooling in the Netherlands. International Review of Education Vol 50, 1(2004): 39-52 ("This study (...) concludes that home-schooled children perform better on average in the cognitive domain (language, mathematics, natural sciences, social studies), but differ little from their peers at school in terms of socio-emotional development.")

Mona Delahooke (1986): Home Educated Children's Social/Emotional Adjustment and Academic Achievements: A Comprehensive Study. Dissertation, California School of Professional Psychology, Los Angeles, 1986 ("private-school subjects appeared to be more concerned with peers than the home-educated group.")

Marion Döbert, Peter Hubertus (2000): Ihr Kreuz ist die Schrift. Münster: Bundesverband Alphabetisierung e.V., 2000 - ISBN 3929800152

Lindsey D. Koehler, Trent J. Langness, Sarah S. Pietig, Nicole L. Stoffel, Jamie L. Wyttenbach (2002): Socialization Skills in Home Schooled Children Versus Conventionally Schooled Children. Journal of Undergraduate Research 5(2002): 469-474. ("Results of the study indicate that home schooled children scored above average in relation to overall social skills while public schooled children scored average.")

Denize Lopez-Haugen (2004): The social competence of homeschooled and conventionally schooled adolescents: A preliminary investigation. Dissertation, George Fox University, Newberg, 2004. ("Mean scores on the PRS and TRS for homeschooled and conventionally-schooled students were in the average range on all adaptive and maladaptive scales, but homeschooled students were consistently rated higher on measures of social skills and on measures that support academic competence. Ratings for conventionally-schooled students were consistently higher on measures of school and social maladjustment.")

Richard G. Medlin (2000): Home Schooling and the Question of Socialization. Peabody Journal of Education 75 (2000): 107-123 ("Home-schooled children are taking part in the daily routines of their communities. They are certainly not isolated; in fact, they associate with – and feel close to – all sorts of people. (...) Home schooling parents can take much of the credit for this. For, with their children's long-term social development in mind, they actively encourage their children to take advantage of social opportunities outside the family."

Brian D. Ray (1997): Strengths of Their Own – Home Schoolers Across America: Academic Achievement, Family Characteristics, and Longitudinal Traits. Salem: National Home Education Research Institute (NHERI), 1999 - ISBN 0965755401 ("More specifically, in home education, educational attainment of parents, gender of student, and income of family may have weaker relationships to academic achievement than they do in public schools")

Franco Rest (2009): Brauchen Kinder den täglichen mehrstündigen Aufenthalt in einem Raum mit einer Klasse/Gruppe anderer Gleichaltriger, um sich gesund zu sozialisieren? Gutachterliche Stellungnahme. Dortmund: FH Dortmund, Januar 2009

Paula J. Rothermel (2002): (Home-Education: Rationales, Practices and Outcomes. Ph.D. Thesis, University of Durham, 2002. ("The results show that 64% of the home-educated Reception aged children scored over 75% on their PIPS Baseline Assessments as opposed to 5.1% of children nationally. The National Literacy Project (Years 1,3,5) assessment results reveal that 80.4% of the home-educated children scored within the top 16% band (of a normal distribution bell curve), whilst 77.4% of the PIPS Year 2 home-educated cohort scored similarly. Results from the psychosocial instruments confirm the home-educated children were socially adept and without behavioural problems. Overall, the home-educated children demonstrated high levels of attainment and good social skills")

Larry Edward Shyers (1992): Comparison of Social Adjustment Between Home and Traditionally Schooled Students. Ph.D. thesis, University of Florida, Gainesville, 1992 ("The results seem to show that a child's social development depends more on adult contact and less on contact with other children as previously thought.")

Barry Dean Simpson (2004): "Free" Education and Literacy. Online: http://mises.org/article.aspx?Id=1425 (Stand: 28.1.2004)

T. C. Smedley (1992): Socialization of home schooled children: A communication approach. MS Thesis, Radford University, Radford, 1992 ("Home educated children are more mature and socialized than those sent to school.")

Thomas Spiegler (2007): Home Education in Deutschland: Hintergründe - Praxis - Entwicklung. Wiesbaden: VS Verlag, 2007 - ISBN 3531157299


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