Gérard Bökenkamp

Jahrgang 1980, Historiker.

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Die Doppelmoral der Google-Kritiker: Eine Lex Google darf es nicht geben

von Gérard Bökenkamp

Über die schrille Auseinandersetzung um „StreetView“

Auf Welt-Online fährt Eckhard Fuhr unter der Überschrift „Google hat etwas zutiefst Frevelhaftes“ einen Frontalangriff gegen den Internetkonzern. Im Zentrum der Kritik steht Googles Projekt „StreetView“, das es möglich machen soll, sich im Netz die Fassaden von öffentlichen Straßen und Plätzen anzusehen. Wenn der Google-Nutzer ein Hotel buchen möchte, kann er sich zukünftig über „StreetView“ kundig machen, ob die Gegend wirklich hält, was das Reiseprospekt verspricht. Was vermutlich schon in einigen Jahren als selbstverständlicher und auch von den heutigen Kritikern gern genutzter Service angenommen werden wird, wird derzeit zum Anlass zur Generalabrechnung mit Google genommen.

Fuhr kritisiert das Unternehmen mit sakralen Begriffen. Google sei kein harmloser Dienstleister, dem es nur darum gehe, „das Leben seiner Kunden komfortabler zu machen. Der Internetkonzern will alles. In sein Universum soll alles Wissen, sollen alle Bilder dieser Welt einfließen. Diese Idee einer Parallelschöpfung hat etwas zutiefst Frevelhaftes. Man muss und kann sich ihr verweigern.“ Der Verweis darauf, dass „Wissen“ etwas Gefährliches sei, ja ein „Frevel“ an der Schöpfung, zeigt, dass die Angst vor dem Internet bei den etablierten Größen der öffentlichen Meinung inzwischen den Boden des Rationalen verlassen hat. Um diesem „Frevel“ Einhalt zu gebieten fordert  Fuhr Gesetzesänderungen.

Solche Kritik an Google kommt langsam in Mode, schließlich hat schon der „Spiegel“ Google erst vor Kurzem eine Titelgeschichte mit ähnlichem Grundton gewidmet. Der Tenor ist immer der gleiche, Google sei ein Monopolist und eine Bedrohung für die Privatsphäre. Der Vorwurf übersieht aber die Tatsache, dass Google seine herausragende Stellung nicht hätte, wenn seine Kunden nicht so zufrieden mit seinem Angebot wären. Denn nie war es einfacher, seinen Anbieter zu wechseln. Zwei Klicks weiter steht schon eine andere Suchmaschine zur Verfügung. Wenn es so etwas wie vollkommenen Wettbewerb zwischen Anbietern gibt, dann in diesem Bereich. Genau das ist der Grund, warum Google sich nicht leisten kann, still zu stehen und Däumchen zu drehen. Was die Kritik am Eingriff in die Privatsphäre angeht, so gewinnt sie nicht gerade durch den Umstand an Glaubwürdigkeit, dass sie gerade von denjenigen vortragen wird, die es mit der Privatsphäre der Bürger selbst nicht so genau nehmen.

Wenn der Staat sich private Bankdaten mit der Hilfe von Kriminellen in einer rechtlichen Grauzone zugänglich macht, um zusätzliche Steuereinnahmen zu generieren, dann stößt das auf eine weit verbreitete Zustimmung, obwohl gerade diese Form legaler Hehlerei die Bezeichnung „frevelhaft“ verdient hätte. Wenn ein Privatunternehmen öffentliche Plätze, die sich ohnehin jeder, der das Bedürfnis dazu verspürt, ansehen kann, im Internet zugänglich macht, dann wird das zum Teil von demselben Personenkreis in schriller Form als verwerflich gebrandmarkt. Es sind dieselben Politiker, die sich vor natürlich ganz ehrlicher moralischer Entrüstung über Google gar nicht mehr einkriegen, die die Aushebelung des Bankgeheimnisses betrieben oder wenigstens ohne großen Widerstand hingenommen haben.

So nennt Verbraucherschutzministerin Aigner Google „schlimmer als jeden Geheimdienst“. Sie versteigt sich zu der Behauptung, Googles personenbezogene Daten seien besser als die der Geheimdienste. Da fragt man sich, ob die Verbraucherschutzministerin einmal in Fort Meade beim NSA angerufen hat, um einen Abgleich zu machen. Natürlich liegt die Privatsphäre der Ministerin sehr am Herzen. Aigner erklärte zu „StreetView“, die „flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre.“ Das sagt dieselbe Ministerin, die den Erwerb gestohlener Bankdaten damit rechtfertigte, dass „alle Hebel in Bewegung“ gesetzt werden müssten, um der Steuerhinterziehung beizukommen. Da drängt sich die Frage auf, was ist eigentlich intimer, die Außenfassade eines Wohnhauses oder die privaten Bankdaten?

Die Kritik gegen Google kommt vor allem auch aus der Richtung der privaten Konkurrenten im Medienbereich, die es selbst mit der Achtung vor der Intimsphäre nicht immer ganz so genau nehmen. Gerade ein Autor eines Springer-Blattes hätte da eine ganze Menge, worüber er sich moralisch entrüsten könnte. Was greift eigentlich stärker in die Privatsphäre ein, dass Google eine Fassade fotografiert und im Internet zugänglich macht, oder dass Boulevardblätter intime Details und Fotos aus dem Privatleben von Prominenten veröffentlichen und harmlose Bürger wider Willen in die Öffentlichkeit schleifen. Ist es denn wirklich „frevelhafter“, öffentliche Plätze im Internet zu veröffentlichen, als in einer Zeitung und der dazu gehörende Internetseite über die Seitensprünge von Herrn X und Frau Y zu berichten? Ist die Außenansicht eines Hauses ein emotional und sachlich delikateres Objekt der öffentlichen Betrachtung als zum Beispiel das Innenleben einer Familie? Dieses flimmert schließlich inzwischen täglich in irgendeinem Reality-Format über die Bildschirme?  Hier wird einfach mit zweierlei Maß gemessen und das ist das Maß der alten Medienformate. Warum soll das öffentlich-rechtliche Fernsehen eine Straße für eine Dokumentation filmen dürfen, Google aber nicht für „StreetView“? Die Sorge der etablierten Medien vor den gesellschaftlich schädlichen Folgen von Google erinnert an die natürlich ganz uneigennützige Sorge der Kutscher vor den gesellschaftlich schädlichen Folgen des Automobils.

Grundsätzlich gilt, dass im Internet erlaubt sein sollte, was auch außerhalb des Internets erlaubt ist, und für ein privates Unternehmen sollten dieselben Spielregeln gelten, die auch für jeden anderen Bürger und den Staat gelten. Jeder Mensch hat das Recht durch eine Straße zu gehen, öffentliche Plätze zu betreten und sich den Verlauf der Straßen und die Fassaden der Häuser anzusehen. Bislang hat jeder das Recht, öffentliche Plätze und Straßen zu fotografieren und sich die Fotos ins Album zu kleben, was ja Millionen von Touristen jedes Jahr tun. Wenn nun die Touristen ihre Urlaubsfotos ins Internet stellen, was auch immer mehr Bürger tun, dann ist das ebenfalls legal. Wenn Google dasselbe tut, nur in einem größeren Maßstab, wird laut über Verbote nachgedacht. Nun - wenn man die Entscheidung fällt, in den Schutz der Privatsphäre auch den öffentlichen Raum einzubeziehen, dann gilt auch dafür das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz. Was für Google gilt, muss dann eben auch für die anderen Medien und jeden Privatbürger gelten. Dann eben keine Urlaubsfotos mehr von öffentlichen Plätzen und keine Bilder mehr von Prominenten ohne deren Zustimmung. Eine Lex-Google darf es nicht geben.

Information:

Kommentar in der „Welt“

10. Februar 2010

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Kommentare

Olaf Janowski, am 10. Februar 2010 um 1:46 ( Link )

Nach der Durchsicht einer schönen alten Postkartensammlung der Städte Darmstadt und Frankfurt am Main (von meiner Mutter geerbt)und dem Abgleich mit der Realität (per pedes oder eben mit dem Auto, aber nicht mit Hilfe von Streetview) ist mir schlagartig klar geworden, worum es den Kritikern von Streetview wohl in Wirklichkeit geht.

Es gibt in unseren Innenstädten schlichtweg kaum noch ein Fleckchen, das nicht durch Dekadenz - und andere Zerfallserscheinungen wie z.B. großflächige Graffitischmierereien versaut worden wäre.

Machen Sie doch selber mal einen Test mit einem x-beliebigen Bildband Ihrer Stadt vor Druckdatum 1990.

Es ist zum Kotzen. Wie Max Liebermann schon sagte...

Oder gehen sie mal durch die B-ebenen der S-bahn / U-bahnen hier in Frankfurt am Main. Es sieht so aus, als ob eben eine Bombe eingeschlagen hätte: Herunterhängende kabel, halb eingestürzte notdürftig gesicherte Deckenabhängungen, Graffitos ohne Ende sowie neben der sowieso zu registrierenden baulichen Verwahrlosung auch noch die allenthalben zu beobachtende menschliche Verwahrlosung.

All das hält Googles Streetview erbarmungslos für die internationale Nachwelt fest.

Kein Wunder, es läuft wie in dem Märchen von "Des Kaisers neue Kleider". Die Elite will das nicht sehen.

Wer die Wahrheit in diesem Lande sagt / schreibt / IT-mässig dokumentiert, braucht eben ein verdammt schnelles Pferd.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 7:12 ( Link )

Google ist eine der großen Gefahren der neueren Menschheitsgeschichte: Totalitär, intransparent, unkommunikativ, unsichtbar - der Große Bruder des aufziehenden Internetzeitalters, das soeben erst begann.

Versuchen Sie doch einmal mit denen zu reden! Sagen Sie mir doch deren nachvollziehbare und zu kommununizierende Adresse? Nennen Sie mir deren Telefonnummer, die nicht nur auf dem Papier besteht.

Verbieten, zerschlagen, solange es noch geht!

lukas, am 10. Februar 2010 um 8:17 ( Link )

Google Germany GmbH
ABC-Strasse 19
20354 Hamburg
Germany
Phone: +49 40-80-81-79-000
Fax: +49 40-4921-9194

Google Inc.
1600 Amphitheatre Parkway
Mountain View, CA 94043
USA
Phone: +1 650-253-0000
Fax: +1 650-253-0001

Da können Sie gerne hingehen, hinschreiben oder anrufen... Aber Sie verbieten und zerschlagen ja lieber.

Stefan Miller, am 10. Februar 2010 um 8:43 ( Link )

ich glaube Tanja ist auf der richtigen Spur. Internet, Wikipedia, Google und Facebook (nur um die wichtigsten zu nennen) wurden überhaupt nur deswegen entwickelt und verbreitet (was sehr teuer und aufwendig war) um eine Möglichkeit zu schaffen, Milliarden von Menschen digital kontrollieren zu können. Vor dem Internet mußte man ans Haus eines Verdächtigen gehen, an seinem Fenster lauschen oder sich in seinen Freundeskreis einschleichen um seine Meinung zu erfahren. Das ging nur mit einzelnen, ausgesuchten Menschen und nur bei Bedarf. Heute werden Milliarden von Menschen digital untersucht, katalogisiert, erfasst, ausgewertet und manipuliert ohne daß sie es wissen. Passwörter bieten hier keinen Schutzmechanismus an sondern sind das nötige Hintertürchen.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 9:29 ( Link )

Oh du schlauer Lukas. Schlauer Lukas! Schlauer!

HAST DU DORT NUR EINMAL(!) ANGERUFEN!?!?!? Mach es doch EINMAL, bevor du hier ablenkst!

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 9:33 ( Link )

Herr Miller, soweit geht ich gar nicht und habe auch keine Verschwörungstheorien im Kopf. Ich sehe "nur" die Gefahren, angesichts konkreter Handlungen und Zustände. Google ist ein absolut intransparentes Unternehmen. Typisch für die Piratten, dass sie sich gegen Peanuts wehren und Eigentumsdiebstahl auf breiter Front legalisieren wollen, aber zu wirklich relevanten Vorgängen schweigen.

Jörk Morawietz, am 10. Februar 2010 um 9:39 ( Link )

Ich finde die ganze Hysterie Google betreffend sehr bezeichnend für die geistige Entwicklung in unserem Land. Jeder sollte inzwischen mitbekommen haben, was Google mit den Daten macht, die WIR Google zur Verfügung stellen. Das gleiche gilt für social netwoorks aller Art. Als intelligenter Internetbenutzer ist aber relativ einfach, Kontrolle über diese Daten zu behalten.

Man muss Google ja nicht benutzen, auch muss ich meine Strand- und Partyfotos vom letzten Urlaub nicht auf Facebook veröffentlichen, sondern kann diese meinen Freunden auch auf anderen Wegen zugänglich machen.

Fakt ist, dass die meisten Menschen ja drauf stehen sich öffentlich zur Schau zu stellen (siehe Talkshows mit dem Thema: Ich bum.. meinen Staubsauger und jeder soll es wissen), um gleichzeitig nach mehr Kontrolle und letztlich nach Zensur des Internets schreien.

Ich kann dazu nur sagen. Schein- und Doppelmoral.

em , am 10. Februar 2010 um 10:22 ( Link )

@Tanja Krienen: Den von Ihnen verlinkten Blog mittels Google-Ads zu refinanzieren ist aber schon in Ordnung, oder?

JayBee, am 10. Februar 2010 um 10:35 ( Link )

HAST DU DORT NUR EINMAL(!) ANGERUFEN!?!?!? Mach es doch EINMAL, bevor du hier ablenkst!

Und Sie?

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 10:40 ( Link )

em - Natürlich. Womit finanziert man sich nicht alles und lehnt doch die KONKRETEN Spielregln ab!? Leider vernehme ich keine Widerlegung meiner Anmerkungen.

Jörk M. - Ob ich mein Haus im Netz abbilde, oder Google das filmt, macht für Sie keinen Unterschied? Eine merkwürdige Auffassung, gestatten Sie mir selbige. Übrigens geht es um ganz anderes: JEDER kann ANONYM irgendwelchen Unsinn erstellen, der dann im Netz steht. Versuchen Sie dann mal jene, die das letztlich ausführen (Google), oder sogar die Matrix dafür bereithalten, zur Rede zu stellen...

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 10:41 ( Link )

Jay Bee - JAAAA!!!! Ich rede IMMER von Dingen, die ich selber nachgeprüft oder ausgeführt habe.

em , am 10. Februar 2010 um 11:14 ( Link )

Also ich finde Google immer noch gut - man findet so allerlei.

JayBee, am 10. Februar 2010 um 11:17 ( Link )

Jay Bee - JAAAA!!!! Ich rede IMMER von Dingen, die ich selber nachgeprüft oder ausgeführt habe.

So so, und man hat Sie nicht direkt zu Sergey Brin durchgestellt? Vielleicht wusste man dort nicht, wer Sie sind?

Stefan Miller, am 10. Februar 2010 um 11:47 ( Link )

Die zur Schau gestellten Fotos oder abgefilmte Straßen sind auch relativ bedeutungslos. Die nützliche Information ist die Metainformation. Z.B. Bestelllisten, Suchkriterien, link-paths.
Verstecken kann man sich auch nicht. Die ip-adresse kann man nicht verschleiern. Da hilft auch kein Anonymizer. Und über die läßt sich jeder Internetverbindung und auch jeder Komputer finden.
Es gibt keine Anonimität im Netz, wenn man über die entsprechenden Mittel verfügt.

Oceans911, am 10. Februar 2010 um 12:14 ( Link )

Ein Rechtsgutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Landtags Schleswig-Holstein zu Google Street View (GSV) kommt zum Ergebnis, dass die Abbildung von Straßenzügen im Internet grundsätzlich zulässig sei, soweit

(a) Kennzeichen abgebildeter Kfz unkenntlich gemacht werden (bei GSV bereits der Fall)
(b) Gesichter abgebildeter Personen in einer Weise verfremdet werden, dass keine Wiedererkennbarkeit gegeben ist (nach Ansicht des Gutachters bei GSV noch nicht hinreichend gegeben, da Gesichtsform, Haarfarbe und Haaransatz immer noch erkennbar)
(c) Hausnummern der abgebildeten Gebäude unkenntlich gemacht sind (bei GSV nicht der Fall)

Während ich persönlich die Vorbehalte bzgl. (b) zumindest nachvollziehen kann, erschließt sich mir (c) und das Erfordernis der Unkenntlichmachung von Hausnummern überhaupt nicht. Das zur Begründung vorgetragene Argument, Hausnummern seien "wichtige Identifizierungsmerkmale, die unter Nutzung von Adressverzeichnissen einen Rückbezug auf den unmittelbaren Wohnort von Personen ermöglichen" (=>zB: wer in einem vergammelten Haus wohnt, ist weniger kreditwürdig), überzeugt nicht. Dem lässt sich entgegenhalten, dass der Besitzer der Adressinformation sich ja auch jederzeit persönlich selbst zum Wohnort begeben kann, um sich von außen ein Bild davon zu machen, in welchen Verhältnissen der Betreffende lebt. Dass GSV diese Art von Informationsbeschaffung lediglich erleichtert, kann für den Datenschutz keine Rolle spielen.

EEkat, am 10. Februar 2010 um 12:24 ( Link )

Die Schnäppchen-Mentalität.

Die Annehmlichkeiten dieser Dienste nutzen, aber diese gleichzeitig verbieten wollen.

Irgendwie passend dazu das oben links zu lesende Tages-Zitat von Roland Baader:

---"Dadurch, dass ein Volk darüber mitentscheiden darf, wem wieviel gegeben und wem wieviel genommen werden soll, wird ein Volk nicht reich, sondern arm. "---

EE

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 12:45 ( Link )

Ich rede nicht über "Annehmlichkeiten", sondern vom Charakter der GANZEN Verstaltung, die eben jene genannten Fragwürdigkeiten aufweist. Ich fahre auch ab und zu Auto, auch wenn ich den Autoverkehr anders organisieren würde.

Ein toller Hinweis, jener mit Brin (Sie kriegen weder Brin, noch Bran, noch Brum, sondern KEINEN ans Telefon). Seit zehn Jahren debattiere ich im Netz - es wird immer schlimmer. Man fragt sich, wie Leute sonst zurecht kommen, die nie etwas von redlicher Argumentation, Beweisführung und Faktenüberprüfung hörten, resp. diese berücksichtigen.

Aber auch das ist MEINE Richtlinie: Erst wenn im Netz ALLE unter ihrem realen Namen schreiben und schreiben DÜRFEN, also ganz normale Post - und Kommunikationsregeln herrschen, wird sich etwas ändern. Ein Teil des gesellschaftlichen Chaos, der brodelnden Gewalt, geht auf die ekelrregende Anonymität zurück, die dem Feigen, dem Intrigranten, dem Mucker und dem Vojeur Tür und Tor öffnen. Diese müssten geschlossen werden. Solange aber sind die Redlichen - wie immer in der abstoßenden Menschheitsgeschichte - die Dummen.

Jörk Morawietz, am 10. Februar 2010 um 13:07 ( Link )

Tanja K. - Ich finde es tatsächlich nicht tragisch, dass GSV mein Haus filmt, es ist letztendlich nur ein Haus. Aus diesen Bildern können meiner Meinung nach keine Rückschlüsse auf mich als Person gezogen werden, auch sehe ich meine Privatsphäre dadurch nicht verletzt. Da gibt es wesentlich gravierendere Eingriffe (Kameraüberwachung auf öffentlichen Strassen und Plätzen usw.).
Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass jeder anonym irgend einen Unsinn ins Netz stellen kann, aber auch hier gilt, dass jeder die Freiheit hat, sich zu entscheiden, ob er sich diesen Unsinn auch anschaut. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass damit auch Schaden angerichtet werden kann. Es ist mir auch bewusst, dass die Möglichkeiten sich dagegen zu wehren relativ bescheiden sind. Vielleicht ist aber dies der Preis, den wir für ein freies Internet bezahlen müssen.
Interessant finde ich übrigens, dass Sie Google auf Ihrer eigenen Homepage verlinken, obwohl Sie ja offensichtlich ein Gegner von Google sind.

JayBee, am 10. Februar 2010 um 13:10 ( Link )

Tanja, Ihre Argumente werden nicht dadurch besser, dass Sie unter Klarnamen schreiben. Ich glaube, Sie starten hier ein Ablenkungsmanöver.

Sie haben behauptet, es gäbe keine nachvollziehbare Adresse von Google, und schon im nächsten Post wurde dies als Blödsinn entlarvt. Dann beschweren Sie sich, dass man angeblich keinen an den Apparat kriegt. Ich habe gerade in Hamburg angerufen und nach wenigen Sekunden und einigen Klicks durch's Telefonsystem hatte ich einen Mitarbeiter an der Strippe.

Ich schreibe nicht mit Klarnamen, dafür aber keinen Blödsinn.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 13:30 ( Link )

Jay Bee - Sie sind ein anonymer, dreister Lügner! NICHTS wurde "entlarvt", sondern nur eine Ablenkung der kindischten Art gepostet. Jeder kann nachkontrolloieren, was passiert, wenn man dort anruft. Im Übrigen: Auch Mailzusendung sind praktisch unmöglich. Es geschieht nichts!

Jörk M. Warum muss ich alles wiederholen? Jeder kann frei wählen, ob er sich das anschauen will, aber wer kann wählen, OB ER DAS ZUR VERFÜGUNG STELLEN WILL? Nochmal: Wenn ich z.B. eine Zeitung abonniere, Google oder Ebay nutze, so bin ich noch lange nicht damit einverstanden. Die Werbung auf meiner Seite hat nichts danmit zu tun, dass ich Google kritisiere. Wie wäre es, wenn man zur Abwechslung einmal in der Sache debattiere würde? Dies wären die Punkte - siehe Beitrag 2.

df, am 10. Februar 2010 um 13:49 ( Link )

Wem Guugel nicht paßt, der muß es ja nicht nutzen. Hier steht sogar, wie man als Webseitenanbieter Gurgel boykottieren kann. Wenn (http://www.tanjakrienen.de/) also nicht mehr gefunden werden soll, braucht dessen Webmaster nur die dort angegebenen Hinweise im html-Code der Homepage umzusetzen.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 14:00 ( Link )

Spielen Sie nicht den Dummen. Es geht nicht um mich, kriegen Sie das nicht zwischen die Schädeldecke? Es geht hier um die Geschäftsmethoden einer Firma, die nicht zu erreichen ist, die sich alles heraus nimmt und deren allumfassender Zugriff schlicht das ist, was einst Big Brother darstellte. Sofern es so weitergeht...

Aber etwas anders ist es, sich dummzustellen und einfach weiter über die Fakten hinweg zu sehen. Wahrscheinlich hat die Firma gute Helfershelfer.

Griba, am 10. Februar 2010 um 14:01 ( Link )

@alle
wenn wir jetzt hier auch zugetrollt werden, wäre es wohl überlegenswert, die kommentarspalte eine weile zu schließen.
@TK
in wessen diensten posten sie?
bewußt oder unbewußt?

Jörk Morawietz, am 10. Februar 2010 um 14:05 ( Link )

Tanja - Ich kann tatsächlich nicht frei wählen, was mit den von mir zur Verfügung gestellten Informationen geschieht. Sehr wohl frei wählen kann ich aber welche Informationen ich dem Internet, hier im speziellen Google, überlasse. Es steht mir doch frei meine Bücher im Buchladen zu kaufen und meine neue Kamera im Elektronikshop um die Ecke, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Niemand ist verpflichtet private Daten im Internet zu veröffentlichen. Es sollte ja zwischenzeitlich kein Geheimnis mehr sein, dass Daten die im Netz sind, dort auch bleiben.
Google ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und handelt mit Informationen, die jeder User von Google (Suchmaschine, E-Mail Konto usw.) ohne Zwang zur Verfügung stellt. Ob Google totalitär, intransparent, unkommunikativ, unsichtbar ist kann ich nicht beurteilen. Aber ich wiederhole mich jetzt auch. Benutzen Sie Google, Facebook und all die anderen networks nicht, dann müssen Sie sich auch keine Sorgen machen, wie Google mit Ihren Daten umgeht.
Sie wollen Google zerschlagen und verbieten, was ist mit Amazon, Yahoo, StudiVZ und was weiss ich was es noch alles gibt. Wollen Sie die auch zerschlagen?

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 14:23 ( Link )

Jörk M. Ich benutze all diese Sachen nicht, sie interessieren mich nicht. Die Suchmaschine Google interessiert nicht, weil ich sie nutzen muss (ich muss auch essen und solange mich ein Nahrungsmittelkonzern nicht belästigt, kümmert es mich nicht) vor allem aber, weil sie mich nutzt! Warum verstehen Sie das nicht? Google fragt niemanden, Google nimmt sich, was es will - vor allem, siehe auch Bücher u.a., das, wofür es nicht zahlt! Wenn diese VÖLLIG ANONYMEN UND IM VERBORGENEN AGIERENDEN LEUTE mich und andere, am Besten ALLE, anschreiben würden, ob Sie das jeweilige Haus fotographieren und DANN ZU KOMMERZIELLEN ZWECKEN NUTZEN können, dann möchte ich wissen, wie das Votum ausfällt!

Nein, es muss doch interessieren, ob Ihre Daten von einem Moloch, der sich nicht stellt, verwaltet und genutzt werden. Wenn Sie das nicht kritisieren, so treten Sie für eine anonyme Diktatur, für einen realen Big Brother ein!

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 14:24 ( Link )

Ach so, jaja, AMAZON nutze ich selbstverständlich. ABER DIE SIND AUCH ZU ERREICHEN UND AGIEREN REDLICH!

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 14:41 ( Link )

Tanja Krienen.. hübscher Name, haben sie den gewählt oder sind sie wirklich dieses kleine verstörte Mädchen was denkt die Welt muss ein Ponyhof sein?

Merken sie nicht inzwischen, dass sie mit ihren 'Internet ist Böse' Haltung im Internet nix erreichen? Gehen sie wieder in ihr Dorf, kaufen ihr überteuertes BIO Gemüse im Fachladen für Spinner und lassen den Rest der Welt normal sein. Denn sie sind es nicht! Sie denken sie sind besser weil sie sich ihre eigene kleine (aber völlig falsche) Weltvorstellung aufgebaut haben. Großkonzerne sind nunmal gewinnorientiert - was für ne überraschung, hätt ich gar ni gedacht... Ihr gejammer gegen GSV zu diesem Zeitpunkt zeigt auch deutlich, dass sie nicht die Spur einer Ahung haben.. ist in usa, australien, japan (um die großen zu nennen) seit Jahren online.. und.. ist die Welt schon untergegangen? Wurden alle Menschen versklavt .. schade.. nix passiert.. aber fleissig weiter jammern.. Sie sind Dumm.

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 14:48 ( Link )

Oh, ich glaub ihre Capslock Taste ist defekt, das würd ich reparieren lassen, verleiht ihren sog. 'Beiträgen' irgendwie noch den letzten Touch, den man erwartet :-)

Jörk Morawietz, am 10. Februar 2010 um 14:48 ( Link )

Tanja - Sie haben hier Informationen vorenthalten. Niemand kann wissen, dass Sie Google nutzen "müssen"(einzige Suchmaschine von die Welt) und dass das für Sie so substanziell ist wie die Nahrungsaufnahme. Google ist also völlig anonym und agiert im verborgenen von Amazon und co. kennen Sie die ganze Chefetage, oder? Wenn ich dort anrufe, habe ich nur einen Callcenter Mitarbeiter am Telefon, na ja. Meine Daten werden von Google nicht verwaltet oder genutzt, weil Google keine Daten von mir hat, weil ich es nicht benutzte. Woher wissen Sie das Amazon redlich agiert und Google dies nicht tut?

Das ist mein letztes Posting zu diesem Thema, bevor wir hier völlig ins lächerliche abdriften.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 14:50 ( Link )

Borschtsch - Wer so konfus schreibt und nichts von mir weiß, Fakten einfach zur Kenntnis nehmen will und keinen Milimeter das berücksichtigt, was ich LÜCKENLOS hier darlegte - der kriegt auch keine wirkliche Antwort. Das "Mädchen" verfügt sicher über dreimal soviel Lebenserfahrung wie Sie.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 14:52 ( Link )

Jörk - nein Sie kriegen keine Antwort dort - von Amazon immer! Da gibt es nie Schwierigkeiten! Die nehmen sich auch nichts, was ihnen nicht gehört! Googel nimmt alles - ungefragt und stellt sich nicht!

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 14:53 ( Link )

es zeigt aber kein Fünkchen davon, dass was sie Lückenlos nennen ist nicht weiter als spinnerei. Dass sie selbst so wenig unter Kontrolle haben und direkt ein 'Borschtsch' aus Horschdt machen sagt den Rest.

aber:

Was wollen sie eigentlich?

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 15:10 ( Link )

Ich lese hier nichts als Piratenpropaganda. Schade, dass Leute, die angeblich das Eigentum schützen wollen, genau das Gegenteil tun. So tickt die Welt. Jetzt gehe ich Bortsch essen.

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 15:18 ( Link )

endlich ist es weg.. war ja kaum noch zu ertragen das Hippiegefasel.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 15:20 ( Link )

Na, so wie ich Sie einschätze, haben Sie ja nichts zu schützen! Was?

Olaf Janowski, am 10. Februar 2010 um 15:20 ( Link )

ON TOPIC:

Meine Argumente: Siehe ganz oben.
Eure Argumente: Internet- / Googlephobie?? oder was?

Also wer sich nimmer vom pöhsen Guugel kontrolliern lassen möcht, für den / Tanja habe ich ein paar essentielle Weblinks vorbereitet (mit linker Maustaste markieren, dann mit STRG und der C - Taste in die Zwischenablage kopieren und mit STRG und V - Taste im Addressfeld des Browsers hineinkopieren, Return / Entertaste drücken, den Anweisungen Folgen:

Firefoxbrowser herunterladen und installieren:

http://download.mozilla.org/?product=firefox-3.6&os=win&lang=de

Dann Customize Google als Addon installieren:
https://www.updatecg.com/customizegoogle-0.76.de-DE.xpi. Ist selbsterklärend, was mann da an backtracing Richtung grossen Bruder abschalten kann...

Dann kann mann noch unter -> Extras -> Addons -> Addons herunterladen folgende Addons im Firefox integrieren: Noscript, Ghostery, Adblock plus.

Mit Noscript kann man google.com, google.de u.a. google-domains den Zugang zum Browser effektiv verwehren. Und bei Bedarf (Google maps bei mir) wieder selektiv einschalten.

Aber bei diesen Addons bitte ef-magazin.de vom Blocking ausnehmen / whitelisten. Denn ef-magazin braucht die Werbung / Werbe-Reichweiten-Webbugs dringend.

U.u. ist das surfen mit Proxies angebracht (halte ich aber im Fall google für NOCH übertrieben).

Nebenbei, unter uns: Ich habe als Startseite in meinem Firefox www.google.ch als Startseite festgelegt.
Die Schweizer sind im Gggs. zum Teutschen Google weitestgehend unzensiert ("chilling effects") und nebenbei 4-sprachig implementiert (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätromanisch).

Olaf Janowski, am 10. Februar 2010 um 15:22 ( Link )

@U:
Das aktuelle Google- Bashing ist nur allzu durchsichtig und vor allem altbekannt!

Vollkommen richtig!

EEkat, am 10. Februar 2010 um 15:28 ( Link )

Vielleicht sollten Sie doch erst mal googeln, wie man "Bortsch" richtig schreibt.

Es will einer Schnäppchen-Mentalität nicht in den Kopf: "there is no free meal".

Wer google benutzt, der bezahlt dafür. Er bezahlt nicht in Heller oder Pfennig, sondern mit Daten.

Umsonst ist der Tod. Auch Google kann nicht davon leben, den Tanjas dieser Welt eine Dienstleistung kostenlos und gratis zu überlassen. Auch wenn Sie dies empören mag.

Daher kommen dann solche Klamotten zustanden wie:

"Die nehmen sich auch nichts, was ihnen nicht gehört! Googel nimmt alles - ungefragt und stellt sich nicht!"

Tanja Krienen. Wir hier stellen uns Ihnen.

Gratis.

Von uns erfahren Sie Beachtung, und Ansprache.
Alles Schnäppchen.

Man kann sich nur zu gut vorstellen, wo google hinkäme, würden die sich den Tanja Krienens (es dürfe sich dabei um die Mehrheit der Menschheit handeln) dieser Welt stellen wollen.

EEkat

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 15:39 ( Link )

Natürlich! Fragen Sie die Leute, wer BÜCHER, HAUSBILDER oder INFOS einer anonymen und NICHT KOMMUNIZIERENDEN Krake zur Verfügung stellen möchte? Fragen Sie doch mal! Es scheint Ihnen auch völlig schnurz zu sein, dass da niemand antwortet, dass Sie nur eine automatische Bandansage hören, dass ihre Mails im Nichts verschwinden, das man klaut, hehlt und de facto lügt. Schlimmer als die Bundesregierung mit ihrer Daten-CD. Piratenmoral halt! Welche Doppelmoral mal wieder! Was haben Sie eigentlich immer mit Tanja Krienen hier, Tanja Krienen da. Lassen Sie mich aus dem Spiel! Diskutieren Sie in der Sache!

Olaf Janowski, am 10. Februar 2010 um 15:44 ( Link )

@EEkat:
Umsonst ist der Tod.

Nope.

Ich habe für die Beerdigung meiner Mutter und für die Renovierung ihrer ETW einiges bezahlt.

Ansonsten partially ACK.

Ich mach´s seit vielen Jahren wie die Stadt Wiesbaden im Netz:
Wiesbaden schafft ab sofort seine grüne Tonnen ab, der Müll wird maschinell gesiebt. Das kommt seeeeeehr viel billiger.

(Würde man auch den ganzen Flaschenpfandwahnsinn abschaffen, gäbe es wahrscheinlich einen Prekariatsaufstand, der dann kein "Hartz5" mehr in den öffentlichen Mülltonnen vorfinden würde ...).

Ebenso lasse ich durch die Firefox-Addons customize google, adblock plus, ghostery und noscript den ganzen Spam / Webbug / Cookie-Müll vorher aussortieren, bevor er zu meinem PC vordringen könnte.

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 15:58 ( Link )

Weil Sie, gute Tanja, nunmal die einzige hier sind die völlig verblendet ihre Dogma runterpredigt. Dass sie sich selbst dabei mit jedem zweiten Wort selber widerlegen interriert sie gar nicht.
Nur als Beispiel:

ihre Worte
"[...] Erst wenn im Netz ALLE unter ihrem realen Namen schreiben und schreiben DÜRFEN, [...] geht auf die ekelrregende Anonymität [...]" usw.

dem entgegen steht, dass sie genau diese Abschaffung der Anonymität durch Sammlung und Korrelation von Daten als böse betrachten.

Und so geht ihre angeblich lückenlose Argumentation weiter, sie stellen sich selbst ein Bein nach dem anderem und merken es nicht.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 16:07 ( Link )

Ich kritisiere die UN(AN)GEFRAGTE, KOSTENLOSE NUTZUNG durch Dritte! Jetzt verstanden? Dazu kritisiere ich das GUTSHERRENÄHNLICHE, sich nicht im Ansatz gegenüber den BE- und GENUTZTEN äußernde Unternehmen, "die Firma", den Big Brother.

em , am 10. Februar 2010 um 16:34 ( Link )

Ich kritisiere die UN(AN)GEFRAGTE, KOSTENLOSE NUTZUNG durch Dritte!

Ja, der dritte Mann ... auch ein guter Film.

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 16:34 ( Link )

Auf GSV beschränkt, da dies ja offenbar das einzige ist, wovon sie zumindest wissen dass es das gibt:

Genutzt werden öffentliche Strassen.. das wörtchen öffentlich steht da nicht, damit es gut klingt, solang man sich an die Regeln hält kann man da tun und lassen was man will.

Sie kritisieren, dass dritte sich kostenlos Fotos von Strassen ansehen können. Da will cih mal nicht hier sein, wenn sie sich aufregen wenn Google morgen 5cent pro Anfrage an googlemaps verlangt.

Ungefragt, klingeln Touristen vorher an ihrer Tür wenn sie den Strassenzug fotografieren? Öffentlich halt, wenn ihnen das nicht passt, steht es ihnen frei eine hohe Hecke zu pflanzen.

Gutsherr ist ein Großgrundbesitzer der durch diesen Status auch die lokalpolitik maßgeblich beinflusst. Ich bin über die vermögensverhältnisse von Google auf diesem gebiet nicht vertraut, aber in lokalpolitik haben sie sich bisher nicht eingemischt - eine weitere hohle Phrase ihrerseits ohne zu wissen was es eigentlich bedeutet.

Benutzte und genutzte äußernde Unternehmen. Sie spielen wahrascheinlich darauf an, dass ihre Hassmails nicht beantwortet werden.. naja.. Spam halt. Dass ihre Anrufe nicht durchkommen, wer siche inmal als verrückter geoutet hat wird vortan ignoriert. Was soll sich Google üvberhaupt gegenüber ihnen rechtfertigen? Mit welcher Begründung? Wer glauben sie, dass sie sind, dass in einer marktwirtschaft irgendein Unternehmen einer x-beliebigen Privatperson reschenschafft schuldig ist? Passt ihr Ego eigentlich noch durch die Tür?

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 17:06 ( Link )

Alles ok bei Ihnen? Notruf 112.

Olaf Janowski, am 10. Februar 2010 um 17:09 ( Link )

Die Art Hier zu diskutieren schreit förmlich nach einem moderiertem Forum - wobei sich in mir als libertärem Subjekt schon bei dem Gedanken an "Moderation" förmlich der Magen umdreht ...

@Jörg Morawietz: Sie schrieben:
Das ist mein letztes Posting zu diesem Thema, bevor wir hier völlig ins lächerliche abdriften.

Sehe ich jetzt auch so von meiner Seite.

Das Thema ist eigentlich viel zu Ernst.

freigeistig, am 10. Februar 2010 um 17:29 ( Link )

Alles was Google macht ist Informationen geben und nehmen.
Was nicht ganz korrekt ist, ist dass sie viele Informationen nehmen, ohne ihre Kunden explizit darauf hinzuweisen.
Aber wer sich ein bisschen auskennt, weiß wie er das verhindern kann und damit ist die Sache aus meiner Sicht OK.

Bedenklich ist aber durchaus, dass Google inzwischen ein Informationsimperium geschaffen hat - und Wissen ist Macht.
Wenn sie wollten könnten sie wohl ziemlichen Unfug anstellen - aber warum sollten sie?
Sie machen ihr Geschäft mit dem Handel von Informationen und die Menschen werden nur mit Google handeln, wenn sie Vertrauen haben. Das wissen die auch, darum werden sie sich hüten, das Misstrauen allzusehr zu missbrauchen ...

Außerdem ist mir Google als Informationsgigant immer noch wesentlich Sympathischer als Microsoft ... denn die beherrschen schon unseren Desktop und damit alle unsere privaten Daten!

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 17:44 ( Link )

"Das Thema ist eigentlich viel zu Ernst."

Nur eine Nuance, die eigene Kommunikationslosigkeit, bzw. das Fehlen von Argumenten, einzuräumen.

freigeistig (hoffentlich sind Sie nicht nur "frei" - was Sie, da Sie die Arme der Kraake prinziell nicht infrage stellen nicht sind - sondern haben Geist, wenn Sie dies lesen): "Alles was die Bundesregierung bezüglich der Schweizer Daten CD macht ist Informationen geben und nehmen. Was nicht ganz korrekt ist, ist dass sie viele Informationen nehmen, ohne ihre Kunden explizit darauf hinzuweisen. Aber wer sich ein bisschen auskennt, weiß wie er das verhindern kann und damit ist die Sache aus meiner Sicht OK."

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 17:53 ( Link )

"Die Art Hier zu diskutieren schreit förmlich nach einem moderiertem Forum - wobei sich in mir als libertärem Subjekt schon bei dem Gedanken an "Moderation" förmlich der Magen umdreht ..."

Nein, Sie fürchten, dass Sie als sozialistisch-anarchistischer Pirat, der sich in Wirklichkeit anderer Leute Eigentum an Fotos, geistigem Eigentum etc. aneignet, entlarvt werden könnten. Natürlich nur von mir, es gibt ja nur eine handvoll wirklich eigenständiger und tatsächlich querdenkender Menschen - die wiederum mit allen Bandagen, bis hin zum persönlichen Rufmord bekämpft werden.

freigeistig, am 10. Februar 2010 um 18:15 ( Link )

Google stiehlt keine Daten - sondern nimmt nur entgegen, was die User ihnen schicken(zumindest Offiziell, was sie inoffiziell machen wissen weder sie noch ich).
Das Google ausnutzt, dass die meisten Internetuser eigentlich Ahnung haben, ist nicht ganz korrekt - schrieb ich aber bereits.
Wenn unsere Regierung dafür bezahlt, dass Daten gestohlen werden, ist das etwas völlig anderes.

Unsere Regierung macht das nämlich, um uns beherrschen zu können.
Google nicht - die handeln lediglich mit Informationen.
Dabei ist natürlich eine eine gewisse Bedrohung vorhanden, wenn nämlich Google anfangen würde, massiv mit Regierungen zu kooperieren ... tun sie aber nicht(intensiv), weil sie damit Vertrauen verspielen würden - und das wäre tödlich für sie.

Verwenden sie eigentlich Windows?
Weil wenn ja, dann sollten sie sich eher mal mit Microsoft beschäftigen und was die so mit ihren Daten machen ...

Und wäre Google so böse, wie sie behaupten, würden sie wohl kaum das Freenetproject unterstützen:
http://freenetproject.org/
Allgemein, unterstützt Google die Open-Source Bewegung ziemlich - etwas was man von Microsoft nicht gerade behaupten kann. Aber das sagt ihnen als fanatischer Verfechter von Geistigem Eigentum
wohl nicht viel?

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 18:36 ( Link )

Sind Sie ein ehemaliger SEDler? Die Partei hat Recht! Vertrauen Sie sich der Partei an, die macht das schon für uns! Was, Sie trauen der Partei nicht? Naja, wir hätten Sie ja sogern gelassen, aber nun....

Wie oft soll ich das noch schreiben: Google stiehlt/macht Fotos - ohne zu fragen, und verwendet sie kommerziell weiter! Haben Sie das bis daher verstanden? WOHER STAMMEN ALL DIE INFORMATIONEN? Wachsen die auf einem Infobaum?

Hörten Sie schon jemals etwas von industriell und systematisch gefertigten Kopierungen ganzer Büchern? Von Verstößen gegen das Urheberrecht? (Klar, nur die geschätzten 0,25% der Betroffenen regen sich überhaupt auf, ansonsten herrscht "Demokratie").

Google kooperiert nicht mit Regierungen? Boahahahhaoaoaoaahataehheehheeh!!!!!

Nochmal: Jedes Unternehmen muss kommunizieren - ansonsten ist es weg! Und alle andere auf dem freien Markt machen dies auch! Ich erwähnte schon den deplazierten Verweis auf Amazon.

Wo also sind Sie hin, die Leute, die hier zuerst abwiegeln wollten, es gäbe eine Adresse, eine Rufnummer, eine Mail, Sie hätten gar - eine unverschämte LÜGE - mit jemandem geredet - NICHTS geht da! Es ist ein Big Brother mit wachsendem Hunger! Ein - siehe oben - Totalitäres, Intransparent, Unkommunikatives, Unsichtbares Etwas - der Große Bruder des aufziehenden Internetzeitalters, das soeben erst (leider Gottes!) begann.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 19:34 ( Link )

Kein "liberaler" Einspruch??? -
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-51674-2.html

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 19:40 ( Link )

Sie wiederholen sich.. aber wo wir bei Adressen sind, wie ist ihre? Da können wir uns gerne vor ihrem Grundstück über ihre kleine Welt unterhalten, da kommen sie dann aucgh nciht mehr mit ihren Ausflüchten, Herumgezeter und dummen Geschwätz davon.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 19:48 ( Link )

GOOGLEN: Das Örtliche - Sie haben mich in 30 Sekunden! Wann treffen wir uns? Morgen, 6.30 Uhr? Jetzt gleich? Sie wählen die Waffeln!

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 19:51 ( Link )

Haben Sie das Geld für Schneeschuhe, Snowboards, Schlitten? Den fahre ich übrigens mit Ihnen!
http://www.campodecriptana.de/blog/2010/02/05/1554.html

Horschdt, am 10. Februar 2010 um 20:02 ( Link )

Sie sind so blöd, da fragt man sich warum sie überhaupt laufen können.

Guten Abend.

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 20:12 ( Link )

Wer sagt ich das laufen kann? Ich sitze im Rollstuhl, lebe auf Mallorca, halte mir zehn Kinder und beziehe Harzt 4, sagt Google. Alles was ich auf meiner privaten Homepage und auf meinem Blog einstelle, ist geschickt inszeniertes Gehabe. Ja, so ist es ist. Ich bin eigentlich eine Erfindung, 1,19 groß, aber 120 Kilo schwer, weshalb Sie mich trotzdem morgen früh um 6.30 Uhr stellen dürfen!

Tanja Krienen, am 10. Februar 2010 um 20:13 ( Link )

Grrr, langsam Tanja, auch bei Dreiviertelexistenzen: "Wer sagt, dass ich auch laufen kann?

freigeistig, am 10. Februar 2010 um 21:01 ( Link )

Ein Tipp am Rande ... lesen sie sich mal ihr eigenes Gewäsch durch und fragen sie sich dann mal ehrlich, ob sie ernsthaft mit sich selbst diskutieren würden.

Und nur um das noch klarzustellen:
"Google kooperiert nicht mit Regierungen? "
habe ich nicht behauptet, sondern:
"tun sie aber nicht(intensiv)".
Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Ihr Problem ist scheinbar, dass sie Angst vor der Technik haben, weil sie sie nicht verstehen.
Andernfalls wüssten sie nämlich, das sie selbst entscheiden können, welche Daten sie Google zur Verfügung stellen. Skripte und Cookies kann man deaktivieren - und gegen böse Fotografen aller Art kann man Hecken pflanzen.
Und mich würde nach wie vor interessieren, ob sie Windows verwenden - weil bei Windows können sie eben nicht wissen, was da im Hintergrund abläuft. Stichwort Closed-Source, aber das ist sich alles in den Wind geschossen ...

freigeistig, am 10. Februar 2010 um 21:03 ( Link )

*sicher

em , am 10. Februar 2010 um 21:36 ( Link )

Auf diesem Niveau ist nicht zu debattieren, ohne sich selbst zu beschmutzen.

EEkat, am 10. Februar 2010 um 22:56 ( Link )

armes google.

Die ziehen sich sowas rein, und dann behaupten die vermeintlichen copyrightinhaber, daß es sich
dabei um content handeln würde.

Aber google hat ja gute Filter.

Nur wir hier bei ef, wir müssen vollkommen ohne Filter auskommen.

verkehrte Welt

Olaf Janowski, am 10. Februar 2010 um 23:23 ( Link )

Wovor also hat die Regierung Angst?

Dass man, wie ich am Anfang schrieb, den absolut desolaten Zustand unserer Innenstädte bequem vom Computersessel in Hongkong, New York und Melbourne via Streetview sehen kann, ohne nach Deutschland verreisen zu müssen?

Oder eine inszenierte Gespensterdebatte einzig mit dem Sinn & Zweck den deutschen Michel vor viel drängenderen Problemen abzulenken??

Sowas hat sich schliesslich in der Vergangenheit oft bewährt (KiPo, Neonazis, Scientology).

Wer Google misstraut kann denn Firefox Browser installieren und als addons Ghostery, adblock plus und noscript installieren.

Ausserdem empfehlenswert zur Löschung aller Spuren für Google ist das Addon "Optimizegoogle" (der Nachfolger von CustomizeGoogle):

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/52498

Bitte deaktiviert diese Addons beim Besuch von ef-magazin.de bzw. packt www.ef-magazin.de in die Whitelist.

EEkat, am 11. Februar 2010 um 2:46 ( Link )

ich bin kein Freund von Neonazis.
Kinderporno ist nicht mein Ding.
Und vor Scientology halte ich mich auch fern.

Die Dressureliten lenken mit solchen Themen nicht ab, sondern sie mißbrauchen solche Themen, um uns zu lenken.

Es sind Reizbegriffe, welche bereits vorhandene Aversionen der Menschen aufgreifen, um damit eigene Interessen zu tarnen, bzw verfolgen zu können.

Bei Neonazi leuchtet die Machart ein. Hetze gegen alles, was außerhalb des vorgegebenen Konsenses liegt, durch Diffamierung als rechts. Und rechts= Neonazi.

Auch das Instrument Kinderporno als Garotte um die Freiheit des Internets, eine abgeschmackte Niederträchitgkeit ausgerechnet einer 6-fachen Mutter, die sich noch als Politikerin verwirklichen muß.

Wer was von Scientology versteht, deren darauf angelegte Technik, Menschen zu gängeln, vor den eigenen Karren zu spannen, der bekommt schnell eine gute Vorstellung davon, welche Tec unsere Dressureliten selber anwenden.

Die Klima-Geschichte wäre dafür ein ausgezeichnetes Beispiel.

In Gang gesetzt von einem bekennenden Scientology-Fan und Bewunderer von (alles seine eigenen Worte) Ron Hubbard: ein gewisser Maurice Strong. Der im Auftrag Kofi Annans tätig gewordene Ausrichter des Kyoto-Summits.

Niemand hat so gut wie er die Sehnsüchte und Ängste des Menschen zu einem Paket zu schnüren verstanden, um auf diese Weise eine weltweite Hysterie um das vermeintliche Schicksal der Welt loszutreten. Die Menschen unter Panik zu setzen.

Niemand hat dazu die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft besser einzubinden verstanden wie Strong, der die Menschen-Bindungen von Religion so offenkundig für seine Klimaklamotte instrumentalisiert hat.

Scientology, eine Religion, aus der Zusammensetzung von Wissenchaft -Science- und Religiosität: Scientology.

Niemand treibt mit dieser Technik der Menschenfängerei die Menschen gekonnter vor sich her als die hier tätigen Politiker. Allen voran unsere eigene Dressurelite. Darunter wiederum eine gewisse Merkel, Angela.

Manchmal glaube ich, daß dem Kohl es nicht gelungen ist, mit der Entfernung des Günther Träger wirklich alle Scientologen aus seinem Umfeld rauszuschmeißen. Manchmal glaube ich, daß die Merkel sich da irgendwie infiziert haben muß. Ein zu schwaches Immunsystem. Zu Bedeutungs-geil.

Kein Wunder, daß die vor dem Spender dieses unheilvollen Wissens, der Scientology, warnen, um so die Spuren eigener Tätigkeit zu verwischen.

Die Instrumentalisierung von Neonazi und KiPo ist dann bereits Ergebnis dieser Technik, der wir unterworfen sind.

Kein Wunder auch, daß die Presse dabei mitmacht. Das sind ja auch, in deren Eigenverständnis, heimliche "Eliten".

Die meisten sind sich der Technik, die sie anwenden, nur nicht bewußt. Auch dies entspräche dann übrigens einer Vorgabe von Hubbard.

EEkat

nepo77, am 11. Februar 2010 um 6:20 ( Link )

Als freier Mensch darf ich überall hin ob virtuell oder in Wirklichkeit, solange das Betrachtete öffentlich zugänglich ist -ist es frei verfügbar egal ob im Netz oder vor Ort. Google stehlt nichts, es macht lediglich das was schon da ist einfacher zu erreichen. Man nehme mal an das würde verboten werden dann wäre es nur konsequent das ich auch nicht hinfahren dürfte um es selbst zu fotografieren. Die eigenen 4 Wände wären dann das Gefängniss in dem wir "Leben" dürften und auch virtuell gäbe es dann kein Ausgang.

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 8:28 ( Link )

Nepo77 - Sie sind noch jung und haben keine Ahnung. NICHTS dürfen Sie! Wenn Sie glauben, Sie könnten mich fotographieren und es passt mir nicht, werde ich Ihnen die Kamera (nach einer entsprechenden Aufforderung) aus der Hand schlagen! Sie kennen die Rechtslage nicht! Und von meinem Grund machen Sie ebenfalls keine Fotos! Fotos von den mir gehörenen Dingen mache ich! ICH entscheide auch, was ich frei gebe - kein anderer! Sie wollen sich nach Piraten stets das aneignen, was ihnen nicht gehört: Texte, Fotos, Leistungen aller Art. Hauptsache umsonst! Demnächst wollen Sie auch noch frei zur Miete wohnen, nicht wahr?! Die Schwadroniererei von den vier Wänden der Freiheit, könnne Sie als Piratenprosa eben dort abliefern.

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 8:44 ( Link )

freigeistig. Wieder nichts zum eigentlichen Thema, das da heißt: Wie eignet sich Google Inhalte an, was macht es damit und wie wird es kommuniziert?

Ich entstamme dem Jahrgang 1957, bin also nicht mit der Computertechnik aufgewachsen, aber schon dadurch, dass ich Energeianlagenelektronik erlernte, weiß ich schon seit Mitte der 70er Jahre sicher Dekaden früher etwas darüber, als Sie. So dürfte ich wohl zu den fittesten 20% meines Jahrgangs auf diesem Gebiet gehören, bei den Frauen sicher zu den kenntisreichesten 10%. Sie aber sind es, die durch ihr Nerdgewese Frauen den Zugang zu dieser Technik zum Teil verstellen, da Sie arrogantes Insidergetue zum Maßstab des Ganzes nehmen.

Ich komme gut im Net zurecht, so wie ich gut Autofahren kann, aber so wie ich nicht weiß, wie man ein Auto repariert, so hat auch mein PC-Wissen Grenzen. Habe auch gar keine Lust, mich noch mehr damit zu beschäftigen, denn dann lägen die Dinge brach, die bei ihnen fehlen, z.B. die Fähigkeit richtig Argumente von falschen zu unterscheiden.

Aber darum geht es gar nicht. Ich will von Google nichts blockieren oder sonstwas für Spielereien installieren, es geht hier um das, was ich oben beschrieb: Eine Kraake eignet sich ungefragt etwas an und verkauft – und dies ohne Kommunikation, ohne Nachweis. Es ist mit schier unverständlich, warum sonst über die Verwendung von Daten ein schrilles Geschrei anhebt, während man hier einen anonym agierenden Big Brother klassischen Charakters, unkritisch verteidigt. Wo bleibt da die Beachtung des privaten Eigentums? Aber diese Frage stelle ich mir schon seit der Piratenwahlempfehlung.

JayBee, am 11. Februar 2010 um 8:51 ( Link )

Wenn Sie glauben, Sie könnten mich fotographieren und es passt mir nicht, werde ich Ihnen die Kamera (nach einer entsprechenden Aufforderung) aus der Hand schlagen!

Tanja, bitte beruhigen Sie sich. Ich kann Ihnen versichern, niemand möchte ein Foto von Ihnen machen!

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 8:56 ( Link )

Viele haben schon Fotos gemacht, sicher zwei Dutzend verschiedene Pressevertreter, Sie! - www.tanjakrienen.de Ich sprach von ungefragten, privaten Fotos. Es ist klar, dass Sie nicht imstande sind, eine vernünftige oder sachgerechte Antwort zu geben. Das ist ja nicht ihre Aufgabe hier, nicht wahr? Gehen Sie zum Karneval, da gehören Sie hin.

EEkat, am 11. Februar 2010 um 12:27 ( Link )

Liebe Frau @Tanja Krienen,

Sie stellen Ihr Frausein in den Vordergrund. Erfrischend, was Sie dazu aufzeigen.

Wir erleben bereits die Vielfalt einer Gesellschaft, in der Frauen das Wort ergreifen. Unter denen reklamieren Sie hier zu Recht einen Spitzenplatz.

Ihre technisch akzentuierte Selbstdarstellung platziert Sie gar in die Nähe von Frau Merkel. Und Autofahren, sagen Sie, können Sie auch noch.

Meine Bewunderung ist Ihnen gewiß.

Ich mag mich irren, aber Sie könnten dennoch bereits ein Auslauf-Modell sein.

Der Irrationalismus wird noch etwas zunehmen, aber es wird irgendwann zu einer Bodenbildung kommen. Der Mensch agiert der Entropie entgegengesetzt. Auch wenn man dies in unserer heutigen Zeit kaum glauben mag.

Vielleicht gilt dies nicht mehr im alten Europa.

Insgesamt gesehen jedoch ganz sicher.

Mann lernt langsam, mit sowas umzugehen, vielleicht wird es ihm auch nur gelehrt.

Am Ende jedoch ist nur der Mann in der Lage, mit Katastrophen umgehen zu können. Das entspricht sozusagen seinem biologischen Inventar. Seine ihm eigene Fähigkeit zur Bündelung.

Eine Fähigkeit, die Frauen naturgemäß nicht vorzuweisen haben und ihnen in gewissen gesellschaftlichen Funktionen, trotz allem Greinen, einen nicht zu beseitigenden Nachteil bescheren.

Was nicht zu ändern ist, egal was immer an Wünschen (oder Hirnfürzen) eine Gesellschaft dazu zu formulieren im Stande ist.

Das alles ist nicht zu verwechseln mit der pervertierten Form der Bündelung: dem Faschismus.

Also: auch Mann lernt. Und: Mann wird handeln.

Frauen würden dann wieder zu Trümmerfrauen. Unverzichtbar, ohne Zweifel. Ich hoffe natürlich, daß es nicht zur Notwendigkeit kommen muß, erneut Ziegelsteine zu sortieren. Allerdings hoffe ich auch, daß diesmal überhaupt noch etwas bei uns sortiert werden kann.

Irgendwo da können Sie ihr Begehren positionieren, wonach eine Abbildung eines Hauses, letztlich also die Photonen, welche die Daten einer Umgebung transportieren, unter ihrem Eigentumsvorbehalt stehen würden.

Irrationalität bahnt sich seinen Weg, es bedient sich dabei Ebenen, die Sie auch mit ihrem fortgeschrittenen Lebensalter nicht mehr werden entwirren können.

Um in eine Topf hineinschauen zu können, kann man nicht unter ihm leben müssen.

Ich weiß, das ist schwer einzusehen. Aber gerade diese Demut stellt eine wichtige Voraussetzung dar in der Gott-gewollten Ordnung.

Dagegen kann Frau nichts machen.

Garnichts.

Ich bin nicht religiös, sie müssten sich unter "Gottgewollt" etwas anderes vorzustellen versuchen.

Dafür hoffe ich, daß die Piratenpartei schon zur nächsten Wahl ergänzt sein wird durch eine weitere Truppe, welche diese Entwicklung aufgreift. Damit eine sich bereits etablierende Änderung im Umgangverhalten auch gesellschaftlich sichtbar werden kann.

EEkat

ohmeinGott, am 11. Februar 2010 um 14:14 ( Link )

das ist ja gerade zu widerlich, was sie hier für eine menschenverachtende Grütze von sich geben, EEkat.

solch eine lächerliche diffamierung eines diskussionsgegner ist mir ja noch nie untergekommen.
mir fehlen hier wirklich die worte, um ihre alberne ausführung auch nur in ansätzen beschreiben zu können.

anstatt endlich einmal wirklich über das thema zu reden, fällt ihnen allen hier nichts besseres ein, als eine person zu diffamieren, die sich gegen sie stellt Oo

was für eine abartige diskussionskultur hier herrscht . . . alles andere als "libertär" oder "freigeistig" einer frau aufgrund von weit hergeholten "biologischen argumenten" jegliche fähigkeit zur meinungsäußerung abzusprechen.

und dass sie vollkommen unkritisch die sammelwut des google konzerns hinnehmen und gutheißen, wo sie an andere stelle (zu recht) den staat für das gleiche verhalten am liebsten ganz abschaffen würden, ist mir schleierhaft.

allein der fakt, dass ich mir dutzend firefox addons herunterladen muss, um meine ruhe vor google zu haben, spricht bände!
statt liberaler denker scheinen hier bei ef ja nur erzkatholiken und neokonservative die zielgruppe zu sein -.-

mit alles andere als freundlichen grüßen

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 17:15 ( Link )

Danke, "ohmeinGott", Sie sprechen mir aus der Seele.

EEkat - wie Sie wissen, bin ich keine politische Feministin. Ich habe nur das einräumen wollen, was z.B. im aktuellen Artikel von Herrn Janik zu lesen ist: Frauen/weibliche Menschen sind anders. Das habe ich am Beispiel der Technik und Ihrer Anwendungen erklären wollen. Ansonsten weiß ich nicht, was Sie von mir möchten.

nepo77, am 11. Februar 2010 um 17:34 ( Link )

@Tanja

Es handelt sich bei dieser "Rechtslage" aufjedenfall um Zivilrecht das heißt Google begeht keine Straftat. Mir scheint Sie verstehen nicht das zivilrecht nicht Ihre Order sind die Sie wie ein Soldat zu befolgen haben -Diese Regelungen bilden lediglich im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung Rahmenbedingungen für das richterliche Urteil. Dazu bedarf es aber erstmal die Auseinandersetzung. Wo kein Kläger da kein Richter. Sie können für Ihr Eigentum ja gerne klagen und wenn Sie recht haben würden Sie auch gewinnen aber das gilt nur für Ihr Eigentum , nicht ganz Deutschland, den über anderer Leute Besitz und deren digitale Erfassung haben und sollten weder SIE noch der Staat etwas zu melden haben. Alles andere wäre wieder Diktatur.

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 17:58 ( Link )

Bitte, Nepo, ich hatte noch vor kurzen eine Debatte mit einem Menschen, der die Meinung vertrat, man dürfe nicht mal ein Verbrechen fotographieren und dann das Bild der Polizei vorlegen. Das ist natürlich Unsinn. Aber jedermann hat zunächst wirklich das "Recht auf das eigene Foto". Selbst wenn wir das nicht zugespitzt interpretieren wollen, bleibt als unumstößliche Tatsache festzustellen, dass eine Verwertung zu kommerziellen Zwecken nornmalerweise nicht gestattet ist, ja nicht einmal "einfach so" präsentiert werden darf. Aber lassen Sie uns doch weg kommen von dieser zugespitzen Bewertung und vergleichen einmal das, was z.B. die Herausgeber eines Bildbandes mit z.B. dem Titel "Schöne deutsche Marktplätze" und Google präsentieren.

Google nämlich will systematisch Haustür an Haustür abbilden, will quasi jeden Grashalm nachvollziehbar für jeden, zeigen - und das, ohne zu fragen, bzw - und jetzt kommt das Entscheidende - ohne sich wirklich der Debatte zu stellen, bzw. ohne sich dem Einzelnen zu verantworten. Wo gibt es denn das? Fragen Sie doch die Hausbesitzer hier unter den Usern, was Sie machen würden, wenn da jemand an der Haustür erscheint und alles detailliert filmt der fotographiert, auf die Frage, was er da tut, sagt: "Och, ich gebe XYZ gratis heraus und möchte, dass jeder, der ihr Haus sieht, sie besuchen kommt. Hauptabnehmer ist der Ring gegen die Verbreitung von Tresoren. Ich, ich verdiene nur mein Geld beim Verlag, was geht es mich an?" Was dann?

Es gibt keinen Grund - durchaus aus dem hier sonst hochgehaltenen liberalen und freitlichen Anspruch, der mir auf eine unfassbare Weise mit der hier gezeigten Mehrheitshaltung karikiert wird - so ein Anliegen abzunicken. Google earth REICHT VÖLLIG AUS!

Weiterhin existieren die anderen Vorwürfe: Der Verein agiert absolut im Dunkeln, ist nicht erreichbar und kommuniziert wie ein Besitzer der Welt. Ist er aber nicht. Und deshalb regt sich überall in den Kommunen der Widerstand.

nepo77, am 11. Februar 2010 um 18:17 ( Link )

@ Tanja

Verstehe ich Sie richtig das sie möchten das öffentlich zugängliche Orte einem Copyright des Besitzers des Eigentums unterliegt der von diesem Ort aus sichtbar ist ? Und wenn Google dann diese filmt, (übrigens von der Strasse aus -nicht wie behauptet von der Haustür) benötigt Google erst eine Erlaubniss dazu und soll dann Gebühren für dessen Veröfentlichung bezahlen ? Ich frage nur damit ich verstehen kann wie es denn Ihrer Meinung denn sein sollte.

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 18:36 ( Link )

Für die systematische Abfilmung mit anschließender kommerzieller Nutzung, sollte man eine Erlaubnis einholen.* Ja! Sowie Sie auch nicht ihr Portrait einem Dritten zur Nutzung überlassen, erst recht nicht, wenn der sich dies einfach holt, dann nicht auf ihre Anfrage reagiert, keine Telefonnummer besitzt, keine echte Mailadresse usw.. Warum sollten Sie diesem "Freund" etwas überlassen? Aber Sie übergehen sämtlich meine anderen Einwände und Beispiele.

*Wenn Sie z.B. ein Schloss fotographieren möchten, müssen Sie in der Regel auch den Schlossherrn fragen. Erst recht, bei kommerzieller Nutzung. Neulich habe ich z.B. für das Fotographierrecht im "Auswandererhaus" zu Bremerhaven, einen Obulus entrichten müssen. Man sollte auch sonst - je nachdem wo, was und wie - fotographiert wird, fragen: "Haben Sie etwas dagegen, wenn ich...", "Könnte ich mal...", "Dürfte ich wohl..."...

EEkat, am 11. Februar 2010 um 18:52 ( Link )

Tanja Krienen, sie mischen alles durcheinander.

Das Recht am eigenen Bild hat nichts damit zu tun, daß man deswegen ihr Haus ablichten darf.

Mal abgesehen von der diesbezüglichen Rechtsprechung: alles was im öffentlichen Raum geschieht, und sozusagen für Photonen erreichbar ist, ist auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Die Einschränkung einer Abbildung erstreckt sich lediglich auf all jenes, was der Würde Ihrer Person abträglich sein könnte. Dazu errichtet das Gesetz einen Schutzraum um Ihre Persönlichkeit. Das geht aber beispielsweise nicht soweit, daß Sie mir die Kamera aus der Hand schlagen dürften, wie Sie behaupteten, sofern ich Sie fotografieren würde.

Ganz im Gegenteil, gerade diesen Übergriff durch Sie würde ich zu fotographieren versuchen.

Ich weiß, daß Gerichte hierbei rumeiern müssen, weil dabei allzu viele Begriffe Verwendung finden, die schlicht schwammig, oder die nicht definiert sind.

Aus solchen Grauzonen heraus erpopelt sich dann jeder Hinz und Kunz seine individuelle Rechtsmeinung. Die hat aber keine Relevanz.

Jeder kann ihr Haus fotografieren, soviel er möchte. Auch google. In deutschland werden Personen unkenntlich gemacht, und Autonummern.

Wer das verhindern möchte, greift nicht grundlos auf die Möglichkeit zurück, ein besonders großes Grundstück zu erwerben, auf dem sein Haus den Blicken entzogen werden kann.

Auch google kann öffentlichen Raum nutzen, um sich dadurch z.B. neue Geschäftsfelder zu eröffnen.

Das Geschrei gegen solche "Machenschaften" ist immer riesengroß. Wenn man darauf einginge, würde sich nichts mehr in einer Gesellschaft bewegen. Wir gehen viel zu sehr auf Bedenkenträger ein, welche die Gesellschaft mittlerweile regelrecht eingeschnürt haben.

Daß Google nicht ans Telefon geht, wenn Sie anrufen, das hat damit zu tun. Die wissen, wer da anruft. Auf jede Innovation folgen sofort die um ihr vermeintliches Recht geprellten Besserwisser mit ihrer unmaßgeblichen Meinung und unvollständigen Bildung.

Die quatschen einem das Ohr blutig mit ihrer notorischen Besserwisserei, und ihrem Dafürhalten zu vermeintlichen Rechtszusammenhängen, ie diese sich das zusammengesponnen haben.

Was Sie als Unverschämtheit empfinden, ist aus deren Sicht also eine schliche Notwendigkeit.

Schreiben Sie denen eine email. Ich verspreche Ihnen: die werden daraus das Bestmögliche machen.

EEkat

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 19:18 ( Link )

Sie sagen schlicht: "Kunden" nerven, also bedarf es auch keinen Service. Eine groteske Meinung!

Sie irren sich: wenn Sie mich ungefragt fotographieren und Sie stellen das auch meine Aufforderung nicht ein, fangen Sie sich gegebenenfalls einen ein! Vor einigen Jahren habe ich mir von einem frechen Exemplar die Kamera geschnappt und den Film herausgeholt. Futschi waren die Bilder. Alle!

Pflanzen Sie sich doch einmal an einem beliebigen Grundstück, an einem schönen Sonntag, irgendwo mit ihrer Kamera auf und erklären Sie den Leuten dort...ach, das habe ich ja schon drei mal erklärt, sehe ich grad. WER bitte erklärt einer Infokraake, die nicht einmal einen Service unterhält, die keine Gebühren zahlt, die insgesamt anmaßend auftritt, sie dürfe gern alles wie sie will nutzen?! Wer? Welcher Dummbeutel macht das? Mir bleibt es unverständlich, dass so viele Betroffene hier dazu schweigen. Aber sich über lächerliche Datenspeicherungen aufregen, wie z.B. die Speicherung der IP-Nummer für ein paar Tage...

Tanja Krienen, am 11. Februar 2010 um 19:50 ( Link )

Noch auf die Schnell zuletzt. Bitte: Welchen Nährwert hat die Abfilmung sämtlicher Fassaden und Straßen für den normalen Menschen?

inimkrap, am 11. Februar 2010 um 20:05 ( Link )

Zuerst einmal vielen Dank an den Autor des Ursprungsartikels. Er genießt meine volle Zustimmung.

Um den Diskussionsstrang zu beschreiben, fehlen mir jedoch fast die Worte. Es ist irgendwas zwischen grotesk, gruselig und faszinierend. Ich kann selbst kaum glauben, dass ich ihn bis zum Ende durchgelesen habe.

An StreetView kann ich nichts Verwerfliches entdecken. Die Unkenntlichmachung von Personen ist vielleicht verbesserungswürdig, aber grundsätzlich ist dieser Dienst von der Panoramafreiheit abgedeckt und das ist gut so.

An Tanja Krienen: Wenn Sie den begründeten Verdacht einer Gesetzesverletzung durch Google haben, dann zeigen Sie dies an und lassen Sie ein Gericht darüber urteilen. Bevor das nicht passiert ist, begeben Sie sich mit Ihren Anschuldigungen (Diebstahl etc.) auf gefährliches Terrein. Solche Aussagen würden zumindest gegenüber Personen als üble Nachrede gelten und sind, auch wenn es hier um ein Unternehmen geht, nicht gerade ein Zeichen besonderer Diskussionskultur. Ihre Anschuldigungen sind mir außerdem zu ungenau. Bitte werden Sie doch einmal konkreter. Wo wurde Ihnen persönlich irgendein Schaden zugefügt oder etwas Derartiges auch nur vorbereitet? Man merkt nur, dass Sie "gegen Google" sind. Es scheint mir, dass Ihre Angst vor der Krake Ihnen einen objektiven Blick auf die Dinge verstellt.

Hans-Peter Hammer, am 11. Februar 2010 um 20:39 ( Link )

@ Tanja Kriemen
Bitte mal anschauen! Geht zwar nicht explizit um GSV, die Rechtslage dürfte aber die gleiche sein!
http://www.telemedicus.info/urteile/Datenschutzrecht/982-LG-Koeln-Az-28-O-57809-Fotos-von-Strassen-und-Gebaeuden-Bilderbuch-Koeln.html
Außerdem: Sie werfen Google am Anfang vor nicht zu kommunizieren (10. Februar 2010 um 7:12)
Einige Zeit später ist aber Folgendes von ihnen zu lesen: : (10. Februar 2010 um 18:36) "Jedes Unternehmen muss kommunizieren - ansonsten ist es weg!...." Schließen Google jedoch davon aus! Warum? Entweder ihre Aussage gilt - wie Sie formulieren - für JEDES Unternehmen (dann auch für Google!) oder aber Google ist bald "weg"! Womit das Problem, zumindest Google betreffend, sich doch von selbst lösen würde/gelöst hätte! *g*
Sie wettern gegen die Digitalisierung von Büchern durch Google (dies mag derzeit im Sinne des Urheberrechts fragwürdig sein), kommen aber nicht auf die Idee, daß sich diese rechtliche Konstruktion durch die Entwicklung einer neuen Technik überlebt haben könnte und ersezt, bzw. angepaßt werden müsste! (Ein wenig erinnert mich das an den Standpunkt des priviligierten Adels und des französischen Königs VOR der französischen Revolution!)
Insgesamt habe ich eher den Eindruck Sie kämpfen, wie weiland Don Quichote, gegen als Riesen wahrgenommene Windmühlen, bzw. gegen ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen, NUR weil es erfolgreich ist!? Dies erscheint mir typisch zu sein! Die schon von anderen aufgeführten Beispiele belegen es: Microsoft, IBM, ich ergänze: McDonald's, auch amazon, ebay, etc. Hier hatten Menschen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Idee und formten daraus wirtschaflich erfolgreiche Unternehmen! DAS scheint ihnen nicht zu passen!
Desweiteren: Google ist ein Wirtschaftunternehmen und daher natürlich gewinnorientiert (alles andere wäre auch Blödsinn, denn dazu sind Unternehmen da!) Es wird also immer das tun was ihm am meisten Erfolg und Gewinn verspricht! Das ist absolut legitim! Verletzt diese Firma Gesetze, ist noch "der Staat" da, um dieses zu unterbinden! Dies ist m.E. nach besser, als die in D. überwiegende Konstellation, in der "der Staat" sich unkontrolliert Daten saugt und die Interessensgleichheit verschiedener staatlicher Stellen eine Kontrolle der Verwendung absolut unmöglich macht, bzw. unter dem Hinweis auf "schutzwürdige" staatliche Interessen unterbunden wird - wobei ebenfalls massiv geltendes Recht verletzt wird - es bloß (außer evtl. dem BVerfG) niemand mehr gibt der diesem Treiben Einhalt gebietet (auch BVerfG-Beschlüsse wurden schon vom "Staat" mit einem Achselzucken unbeachtet gelassen)! Die viel größere Gefahr geht vom "Staat" aus, wenn er sich gebärdet, wie sie es Google vorwerfen (und das tut er schon jetzt!).

EEkat, am 11. Februar 2010 um 22:43 ( Link )

Tanja Krienen:

---<<>>

Nichts dergleichen sagte ich.

Google bietet massenhaft Service, und zwar ohne etwas dafür zu berechnen. Sie sind einfach bar jeder Ahnung darüber, wovon Sie zu reden glauben.

Da google seinen Service generell ohne Berechnung zur Verfügung stellt, besteht auch keine Geschäftsbeziehung zu Usern von google. Mithin entfällt eine Veranlassung, Ihnen eine Möglichkeit einzuräumen zu müssen, sich beschweren zu können.

Das sollte eigentlich einleuchten.

Ihnen natürlich nicht. Nach Hölzchen kommt Stöckchen.

Wenn Sie jedoch eine Geschäftsbeziehung mit google eingehen wollen, indem Sie beispielsweise Werbung schalten und dafür selbstverständlich zahlen müssten, dann stehen die üblichen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Auch Beschwerden sind dann möglich und ich kann versichern, daß diesen Beschwerden sachgerecht entsprochen wird.

zu:

----<<< wenn Sie mich ungefragt fotographieren und Sie stellen das auch meine Aufforderung nicht ein, fangen Sie sich gegebenenfalls einen ein! Vor einigen Jahren habe ich mir von einem frechen Exemplar die Kamera geschnappt und den Film herausgeholt. Futschi waren die Bilder. Alle!
<<<

Sie haben offenbar ein feines Näschen für jemanden, der nicht zurückschlägt. Stellen Sie ihre Nase nicht allzu oft auf die Probe. Sie liegen beispielsweise hier regelmäßig daneben.

Denn sowas kann dann durchaus auch mal zu einem ansatzlosen Salto aus dem Stand führen.

Anschließend würden wohl sogar Sie darauf bestehen, daß man Bilder von Ihren Resten macht.

EEkat

Tanja Krienen, am 12. Februar 2010 um 8:24 ( Link )

"Sie haben offenbar ein feines Näschen für jemanden, der nicht zurückschlägt."

Und Sie nicht für die, die notfalls auch zurück schießt. Anschließend würden wohl sogar Sie darauf bestehen, daß man Bilder von Ihren Resten macht.

Tanja Krienen, am 12. Februar 2010 um 9:23 ( Link )

Zusatz: Ich vermute, Sie sitzen als Mitglieder der "Generation blöd und total überflüssig, aber jung (nach Jahren, was überhaupt nichts heißt, wenn wir einen Wettlauf machen würden) beratungsresistent und sogar verteidigungsunfähig" im 10. Stock eines 20stöckigen Hochhauses in Köln-Bilderstöckschen oder Sülz und sülzen etwas, ohne je sich mit der Eigentumsfrage oder der hervorragenden, phänomenal tollen, vorbildlichen Grundlage der "zivilen Ordnung", nämich des BGB, beschäftigt zu haben.

Fakt ist: In "abgeschlossenen und kontrollierten Siedlungen" in den USA, wo man nicht ohne Weiteres (zurecht) hineinkommt, würde man das nie dulden. Davon bin ich überzeugt. Dass auch hier klar eine anarchistische, also ultralinke, megaextremkommunistische Piratenlinie verfolgt wird, zeigt mir, dass Widersprüche gegen das Projekt, von Konservativen und Bürgerlichen erfolgt -
http://www.rp-online.de/nachrichten/Proteste-gegen-Google-Street-View-mehren-sich_aid_778889.html

Ich sagte es ja schon, es wird der Tag kommen, da wollen sie nicht nur Texte und Fotos, sondern auch Wohnräume kostenlos.

Tanja Krienen, am 12. Februar 2010 um 11:01 ( Link )

Der Hauseigentümerverband Haus und Grund unterstützt Pläne innerhalb der Bundesregierung, gegen Aufnahmen des US-Konzerns Google von Straßen und Häusern im Internet vorzugehen.

Google müsse vor einer Veröffentlichung von Häuserfotos jeden Immobilienbesitzer um Erlaubnis fragen, forderte Verbandspräsident Rolf Kornemann in der Zeitung „Die Welt“ (Dienstag). „Wir brauchen eine entsprechende Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes.“ Kornemann begrüßte die Datenschutz-Pläne von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU).

Aigner hatte zuvor gesagt, sie stehe in Kontakt mit dem Bundesinnenministerium, um „rechtliche Schritte und mögliche Gesetzesänderungen zu prüfen“. Sie wolle das bisherige Verfahren umdrehen: Nicht die Bürger sollten einer Veröffentlichung ihrer privaten Daten widersprechen müssen, sondern Google solle verpflichtet werden, Genehmigungen einzuholen. Die Federführung hat bei dieser Frage allerdings das Bundesjustizministerium.

EEkat, am 12. Februar 2010 um 11:12 ( Link )

Ein Kunstwerk in sich.

Das muß man so stehen lassen.

EEkat

Al_Bore, am 12. Februar 2010 um 23:33 ( Link )

@ohmeingott

"allein der fakt, dass ich mir dutzend firefox addons herunterladen muss, um meine ruhe vor google zu haben, spricht bände!"

Über Sie, das ist völliger Bullshit.


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